Cover-Bild Purple Rain
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22,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 12.04.2019
  • ISBN: 9783749448609
Sylvie Grohne

Purple Rain

Der Feind in meinem Herzen
Ein todbringender Virus. Vampire als Retter der überlebenden Menschen. Ein Mädchen, das sich jahrelang als Junge verkleidet, um nicht im Zuchtprogramm zu landen. Ein Traum von Freiheit und ein Kampf gegen Gefühle, die nicht sein dürfen.

Ein Märchen aus Asche & Blut

Mit dem todbringenden Virus Purple Rain hat sich die Welt der Menschen für immer verändert. Kreaturen treten aus dem Schatten der Nacht hervor, die River bis dahin für einen Mythos hielt. Die Vampire retten die wenigen überlebenden Menschen mit ihrem Blut vor der Pandemie und versklaven sie anschließend.
Um nicht im Zuchtprogramm zur Sicherung der Nahrungsquelle zu landen, schlüpft die Sechzehnjährige seit Jahren in die Rolle eines Jungen und träumt von einem freien Leben. Doch sie ist Eigentum des Kingdoms New York, bis sie nach einem Fluchtversuch in den privaten Besitz des hochgestellten Delfoy-Clans fällt und dem Vampir Devon als Blutspender zugeteilt wird.
Die Mauern aus Abscheu und Gleichgültigkeit, die die Jugendliche und der Vampir gegenüber dem Schicksal des anderen errichtet haben, bröckeln jedoch bald. Beide müssen erfahren, dass kein Kampf schwerer ist als der gegen das eigene
Herz.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2020

Ein Märchen, erzählt in einer Welt, verschlungen durch eine Pandemie

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Bereits „Die Nacht in uns“, das Erstlingswerk der Autorin Sylvie Grohne, hat mich sehr begeistert. Seit Jahren hatte ich keine Vampirgeschichten mehr gelesen und war daher ehrlich gesagt auch etwas skeptisch. ...

Bereits „Die Nacht in uns“, das Erstlingswerk der Autorin Sylvie Grohne, hat mich sehr begeistert. Seit Jahren hatte ich keine Vampirgeschichten mehr gelesen und war daher ehrlich gesagt auch etwas skeptisch. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass ich alles über Vampire gelesen habe, da es eine Zeit gab, da ich nur Vampirromane verschlang. Umso schöner, dass Sylvie Grohne mich nun ein zweites Mal davon überzeugen konnte, dass Vampire gar nicht „out“ sind.


Inhalt

Das tödliche Virus Purple Rain hat die Welt zu einer anderen gemacht. Die Menschheit wurde dezimiert und wird nun von den Vampiren regiert, die während das Virus um sich griff auf der Welt aufgetaucht sind. Welch Ironie, dass das Heilmittel gegen diesen Virus die Vampire selbst sind!
River ist in einer der Arbeitsstätten der Vampire untergetaucht. Normal leben und arbeiten dort nur Männer, Frauen gehören in die Zuchtstation. Früh hat ihr Vater begonnen sie davor zu schützen und als Mann verkleidet, damit sie im Arbeitslager bleiben kann. Doch ihre Welt gerät ins Wanken, als ihr Vater verschwindet. Auf der Suche nach ihm gerät sie an Devon, nicht wissend, welche Folgen dies für sie und ihr Herz hat…


Eine Welt, wie wir sie kennen…

… und die doch so anders ist. Ich mag sehr, dass Purple Rain an realen Orten spielt, die die Autorin mit genau den richtigen Worten zu beschreiben weiß. Und doch fügt sie unserer Realität dabei gerade so viel hinzu, dass der Ort doch ganz anders und fern wirkt. Aber genau das macht es dem Leser möglich sich die Umgebung genauestens vorstellen zu können.

Ist man dann erst einmal in dieser Welt der Vampire angekommen, fällt es einem gar nicht mehr schwer in diese wunderschöne Geschichte einzutauchen, zu verfolgen, wie River und Devon das erste Mal aufeinander treffen, wie sie dann wieder voneinander getrennt werden und doch wieder ihren Weg finden.

Beide Charaktere wirken sympathisch, doch auch die Nebencharaktere wirken nicht blass oder gesichtslos, sondern unterstreichen die Geschichte mit ihren persönlichen Schlüsselszenen.

Ich habe geweint, gelacht und war schockiert!

Und ich habe noch so viel mehr während dem Lesen dieser Geschichte gefühlt. Richtig schockiert haben mich zum Beispiel die Zuchtstationen, in denen die Mädchen für den Fortbestand der Menschen – und somit der Nahrungsquelle für die Vampire – sorgen. Ich fand die Vorstellung so schlimm, gerade weil auch ich weiblich bin und genau dort gelandet wäre.

Aber wenn ich rückblickend darüber nachdenke sind es genau diese Details, die die Geschichte in ihrere Glaubhaftigkeit unterstreichen. Und das, obwohl ich genau weiß, dass alles nur erfunden ist, fühlte ich mich, als wäre ich mitten im Geschehen.

Unterstützt wurde dieses Gefühl durch den Schreibstil der Autorin, der sich flüssig lesen lässt und sich dennoch irgendwie besonders anfühlt. Gerade deshalb lässt sich die Geschichte regelrecht inhalieren.

Fazit:

Purple Rain war ein Sog: es zog mich in seinen Bann, wirbelte meine Gefühlswelt durcheinander und spuckte mich erst wieder aus, als es vorbei war.

Sehr zu empfehlen ist auch das Hörbuch, welches von Marlene Rauch und Steff Jungen gelesen wird, und die River und Devon ihre Stimme geben.

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Veröffentlicht am 24.02.2020

Romantasy Highlight

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Inhalt:
Die Menschheit wurde vom tödlichen Virus 'Purple Rain' befallen. Die Heilung erfolgte durch das Blut einiger Vampire, genannt 'Daywalker'. Aber sind diese wirklich die Retter der Menschheit?
Da ...

Inhalt:
Die Menschheit wurde vom tödlichen Virus 'Purple Rain' befallen. Die Heilung erfolgte durch das Blut einiger Vampire, genannt 'Daywalker'. Aber sind diese wirklich die Retter der Menschheit?
Da die überlebenden Mädchen/ Frauen als Gebärmaschine hinhalten müssen, gibt sich die 16-jährige River als Junge aus.
Als ihr Vater eines Tages nicht mehr auftaucht, versucht River zu fliehen. Sie findet sich in der Gefangenschaft eines Vampir-Clans wieder und wird dem Vampir Devon als Blutspender zugeteilt.
River, die Vampire verabscheut, und Devon, dem Menschen gleichgültig sind, stellen fest, dass "kein Kampf schwerer ist als der gegen das eigene Herz."

Charaktere:
River ist eine Kämpferin, sie ist sympathisch, mutig und unglaublich stark. Sie beißt sich durch jede Katastrophe und bleibt ihren Prinzipien treu.
Devon hat am Anfang alles gleichgültig hingenommen ohne irgendetwas zu hinterfragen. Aber er hat sich im Verlauf großartig entwickelt und auch in ihm finden wir einen Kämpfer.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist offen, locker, flüssig und vor allem sehr gefühlvoll.

Fazit:
Ein absolut fantastisches Werk!
'Purple Rain' ist ein wundervoller Mix aus Fantasy, Dystopie und Romance.
Die Story ist mitreißend und tatsächlich sind mir alle Protagonisten ans Herz gewachsen. Es ist so unglaublich spannend. Ich habe das ganze Buch über mitgelitten, geträumt, geweint, gelacht und mitgefiebert. Gefühlschaos pur.

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Veröffentlicht am 03.06.2019

Mitreißende, aufwühlende dystopische Liebesgeschichte

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Cover:
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und hat meine Aufmerksamkeit erregt. Danach musste ich direkt den Klappentext lesen. Dieses Cover schreit förmlich: Les mich, stell mich ins Regal, ...

Cover:
Das Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen und hat meine Aufmerksamkeit erregt. Danach musste ich direkt den Klappentext lesen. Dieses Cover schreit förmlich: Les mich, stell mich ins Regal, lass dich mitreißen und komm ins Schwärmen. Ich finde es passt perfekt zu einer dystopischen, Fantasy Liebesgeschichte.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig, leicht und super zum Lesen. Die Seiten fliegen nur zu dahin und es wird nie langweilig. Das Buch ist aus der Sicht von „River“ und Devon geschrieben. Das finde ich sehr gut, so konnte ich beide Sichtweisen und die Gefühle sehr gut nachvollziehen und kennenlernen.

Zum Inhalt:
Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Durch einen Virus, Purple Rain, ist eine große Pandemie ausgebrochen und viele Menschen sind ihr zum Opfer gefallen. Im großen Überlebenskampf der Menschen sind die Vampire hervorgekommen, haben die Kontrolle an sich gerissen und herrschen nun in sogenannten Kingdoms mit ihren Clans über das was von der Welt übrig ist. Die überlebenden Menschen wurden durch das Blut der Vampire gerettet und sind nun ihre Sklaven. Die Männer arbeiten für sie, die Frauen landen in einer Art Zuchtprogramm um das Fortbestehen der Menschen bzw. der Nahrungsquelle zu sichern. In dieser neuen gefährlich Welt lebt „River“, eine 16 jährige junge Frau, die sich seit sie klein ist als Junge ausgibt um nicht in ein Zuchtprogramm zu kommen. Als „River“ durch einen Fluchtversuch in die Hände des Vampirs Devon fällt und nun sein Blutspender soll wird ändert sich alles. Es ist der Beginn einer Geschichte voller Vorurteile, Missgunst, Dramatik, Spannung, Kämpfen und einer großen Liebe.
„River“ und Devon lernen, dass alles sich verändert, wenn deine große Liebe vor dir steht. Sie müssen harte Entscheidungen treffen, Kämpfe ausfechten, Vorurteile überwinden, über ihren eigenen Schatten springen, die Regeln, die sie kennen in Frage stellen und sich fragen, ob es das alles wert ist.
Da ich nicht Spoilern möchte werde ich nun nichts weiter zum Inhalt verraten. Wie es zwischen „River“ und Devon zu einer Liebe kommt, was sie an schlimmen Dingen meistern müssen und ob sie es schaffen, ja das müsst ihr selbst lesen. Aber ich kann euch sagen: Es lohnt sich.

Charaktere:
River ist eine junge 16 jährige, die seit Jahren mit Hilfe ihres Vaters so tut als wäre sie ein Junge um nicht in das Zuchtprogramm zu kommen. Sie ist voller Kampfgeist, Mut und auch Hoffnung. Aber River hat auch ihre Vorurteile gegenüber den Vampiren und hält sie für „Monster“ und empfindet diese Welt als schrecklich für Menschen. Im Laufe der Geschichte lernt sie das es mehr gibt als Schwarz und Weiß und das nicht alle Vampire gleich sind. Sie fängt an über sich hinaus zu wachsen und macht eine starke Entwicklung durch.
Ich mochte sie sehr als Protagonistin. Es gab ein paar Stellen im Buch im Umgang mit Devon, da war sie mir ein bißchen zu engstirnig, aber sie ist noch jung und hat auch keine Erfahrung mit Vampiren direkt Männern oder irgendeiner Art von Anziehung. Daher habe ich ihr das nicht Übel genommen.

Devon ist ein Vampir im Delfoy-Clan. Er ist seinem Clan, seiner Familie gegenüber treu und ein sehr ehrlicher Charakter. Am Anfang hat er noch eine ziemlich abgestumpfte Egal-Haltung gegenüber Menschen. Er ist nicht dafür ihnen was anzutun oder sie leiden zu lassen, abe interessieren tun sie ihn auch nicht wirklich. Als er auf „River“ trifft fängt seine Art zu denken, die Menschen wahrzunehmen und seine Gefühle an sich zu ändern. Auch Devon lernt über seinen Schatten zu springen und sich auf neue, Dinge einzulassen. Ich finde ihn einen ganz wundervollen Protagonisten. Er hat mir von Anfang an gefallen und im Verlauf des Buches bin ich ihm immer mehr verfallen. Devon hat einfach eine unglaublich einnehmende, bezaubernde Art. Es ist schwer ihn nicht toll zu finden.

Die Chemie zwischen Devon und „River“ stimmt von Anfang an. Sie können sich streiten, gegeneinander kämpfen, einander annähern und sind beide auf einem Level.

Nebencharaktere:
Ja da gibt es einige, allein schon durch die Clan Mitglieder. Daher nur zu den wichtigsten ein paar Sätze.
Liam: Er ist Devons Clan-Bruder und für mich ein Antagonist in diesem Buch. Wenn einer was von bösen Vampiren sagt, dann meint er Liam damit. Er ist böse, gemein, egoistisch, jagt einem Schauer über den Rücken und ich mag ihn wirklich nicht. Aber ich muss ihm zugute halten, dass er mich auch noch überrascht hat. Aber mehr dazu wäre ein Spoiler.

Lavinia: Sie ist eine Vampirin eines anderen Clans mit der Devon sowas wie eine Affäre hatte. Hm ja also sie hat doch einiges an Raum im Buch, aber für mich ist sie nur nervig und steht klar im Schatten von Liam.

Ethan: Er ist sowas wie der einzige Freund von „River“ und erfährt auch ziemlich schnell am Anfang des Buches, dass „River“ kein Junge ist. Ethan ist für „River“ immer ein Lichtblick neben ihrem Vater.

Fazit:
Ja was soll ich sagen. Ich habe das Buch verschlungen. Es ist eine unglaublich spannende, süße, aufreibende, mitreißende und dramatische Geschichte. Die Autorin hat mit ihrer Dystopie alles richtig gemacht und es gibt einige Stellen im Buch da wünscht man sich es würde schnell vorbeigehen, weil es einfach so schlimm ist was man da lesen muss. Aber zu einer guten Story gehören auch die schlimmen Sachen und in diesem Fall ist es einfach notwendig. Und die Momente zwischen „River“ und Devon entschädigen einen für das Grauen. Also lasst euch ein auf einen romantische, spannende, dramatische, gefährlich, mitreißende und aufwühlende Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem Vampir in einer Welt, wo dafür kein Platz ist.