Cover-Bild Sehnsucht nach der blauen Insel
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 24.01.2025
  • ISBN: 9783986950842
T. I. Lowe

Sehnsucht nach der blauen Insel

Roman
Renate Hübsch (Übersetzer)

Sonny Bates ist ein erfolgreicher Hollywood-Scout für Drehorte und bereist die ganze Welt. Ihr Zuhause ist dort, wo sie gerade landet, und wegen ihres vollen Terminkalenders hat sie wenig Zeit, über ihre seelischen Verletzungen aus der Vergangenheit nachzudenken – bis ihr neuester Auftrag sie in die Nähe von allem bringt, was sie in ihrer Heimat zurückgelassen hat. Auf der Suche nach einem abgelegenen Drehort vor der Küste South Carolinas verirrt sich Sonny auf eine private Insel und trifft dort den zurückgezogen lebenden Besitzer, der seine Indigo-Felder pflegt und von den Einheimischen gefürchtet wird. Was sie aber findet, ist ein Mann, der viel komplexer ist als sein Mythos. Allmählich entsteht eine unerwartete Freundschaft zwischen den beiden verletzten Seelen … Eine Geschichte vom Festhalten und Loslassen, von Erlösung und Versöhnung und einer Liebe, die die tiefsten Wunden heilt.

Dieser Roman wurde mit dem „Christy Award“ für das beste Buch des Jahres 2024 ausgezeichnet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

definitiv nicht das beste Werk der Autorin, dennoch lesenswert

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Die Protagonistin Sonny Bates ist eine erfolgreiche Location-Scoutin in Hollywood, die für Filmproduktionen weltweit nach geeigneten Drehorten sucht. Ihr neuester Auftrag führt sie in ihre Heimat South ...

Die Protagonistin Sonny Bates ist eine erfolgreiche Location-Scoutin in Hollywood, die für Filmproduktionen weltweit nach geeigneten Drehorten sucht. Ihr neuester Auftrag führt sie in ihre Heimat South Carolina, die sie vor fünfzehn Jahren im Unfrieden verlassen hat. Dort stößt sie auf die abgelegene Indigo Isle, eine private Insel, die dem zurückgezogen lebenden Hudson gehört. Hudson pflegt dort Indigo-Felder und wird von den Einheimischen gefürchtet. Zwischen Sonny und Hudson entwickelt sich allmählich eine unerwartete Freundschaft, bei der beide mit den Geistern ihrer Vergangenheit konfrontiert werden. Die Geschichte thematisiert Vergebung, Heilung und die Kraft der Liebe, die tiefste Wunden heilen kann.

Die Beschreibungen der Südstaatenlandschaft und der Indigo-Felder schaffen eine lebendige und stimmungsvolle Atmosphäre, die mich absolut fasziniert und in diese Welt eintauchen lassen haben.

Wie ich es von der Autorin bereits gewohnt bin, behandelt auch dieser Roman komplexe Themen wie Missbrauch, Vergebung und persönliche Heilung auf eine einfühlsame Weise. Die Entwicklung der Charaktere, insbesondere die Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit, verleiht der Geschichte Tiefe.

Der christliche Glaube spielt eine subtile Rolle im Roman und fügt sich harmonisch in die Handlung ein.

Was mich dieses Mal ein wenig enttäuscht hat, waren die Charaktere. Sonny tritt häufiger Mal eher unsympathisch und grenzüberschreitend auf. Sie verhält sich in manchen Szenen respektlos und missachtet die Privatsphäre der anderen. Dadurch fiel es mir wirklich schwer eine Verbindung zu ihr aufzubauen und ihr Verhalten und ihre Gedanken nachzuvollziehen.

Insgesamt fehlte mir zudem auch der rote Faden. Hin und wieder gab es Abschnitte, in denen die Geschichte etwas chaotisch wirkte und die Autorin versucht hat, zu viele Themen auf einmal unterzubringen.

„Sehnsucht nach der blauen Insel“ ist ein Roman, der durch seine atmosphärische Kulisse und die Behandlung tiefgründiger Themen besticht. Trotz meiner persönlichen Schwierigkeiten mit der Protagonistin und der Handlungsführung, bietet das Buch dennoch eine bewegende Geschichte über Vergebung und Heilung. Es ist meiner Meinung nach definitiv nicht das beste Werk der Autorin, dennoch lesenswert und weiterzuempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Leider nicht das beste Buch der Autorin

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Als treue Leserin von T.I. Lowe war ich voller Vorfreude auf ihren neuen Roman "Sehnsucht nach der blauen Insel". Leider muss ich sagen, dass ich nach dem Beenden dieses Buches extrem enttäuscht bin. Normalerweise ...

Als treue Leserin von T.I. Lowe war ich voller Vorfreude auf ihren neuen Roman "Sehnsucht nach der blauen Insel". Leider muss ich sagen, dass ich nach dem Beenden dieses Buches extrem enttäuscht bin. Normalerweise verschlinge ich ihre Bücher in wenigen Stunden, aber dieses Mal fiel es mir unglaublich schwer, bis zur letzten Seite durchzuhalten.

Die Hauptfigur Sonny ist nicht nur auf auf der Suche nach außergewöhnlichen Filmset, sondern auch nach einem Ort, an dem sie sich wirklich zu Hause fühlen kann. Die glitzernde Welt von Hollywood bestimmt mehr oder weniger ihren Tagesablauf und so ist Sonny auch der Meinung, dass sie ihrer Familie und ihren Follwern zeigen muss, dass sie sich in eben dieser Welt wohl fühlt - und wie so oft ist alles nur Fake und mit Filtern belegt.

Die Handlung wirkt chaotisch und unentschlossen und es entsteht der Eindruck, als wisse die Autorin selbst nicht so genau in welche Richtung ihre Geschichte gehen soll. Der Mix aus "Die Schöne und das Biest", klischeehafter Romanze, rührseliger Familiengeschichte und dem reißerischen Aufhänger der #MeToo-Bewegung ist einfach zu viel. Die verschiedenen Elemente passen nicht zusammen und erzeugen einen Eindruck von Unvollständigkeit, da möglichst viele Ideen der Schreibenden in diesem Roman zu einer mehr oder weniger sinnvoll zusammenhängenden Geschichte zusammengefügt werden.

Der Schreibstil ist enttäuschend, fast seelenlos. Während ich normalerweise von Lowes warmherziger Erzählweise begeistert bin, fühlt sich dieser Roman an, als wäre er von einem/einer anderen Autor/in verfasst worden. Die Charaktere sind respektlos und übergriffig, was für treue Leser:innen von Lowe absolut nicht nachvollziehbar ist. Die Handlung ist oft unrealistisch und unglaubwürdig, wirkt aufgesetzt und übertrieben.

Die einzelnen Kapitel ziehen sich wie Kaugummi und sind voller Stereotypen und flacher Figuren. Die Pointen zünden nicht, die Romantik verfliegt wie Nebel in der Morgensonne und der christliche Aspekt wird nur halbherzig behandelt. Statt einer tiefgründigen Geschichte erhält man eine endlos erscheinende frustrierende Leküre.

"Sehnsucht nach der blauen Insel" ist für mich das schwächste Buch von T.I. Lowe. Ich kann daher absolut nicht nachvollziehen, warum dieses Werk eine Auszeichnung als bestes Buch des Jahres 2024 erhalten hat. Ich hoffe, dass die Autorin zu ihren Wurzeln zurückfindet und in zukünftigen Werken wieder die Qualität liefert, die ich so sehr schätze.

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