Cover-Bild My Love Story

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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Sachbücher / Film, Kunst & Kultur
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 15.10.2018
  • ISBN: 9783328600596
Tina Turner

My Love Story

Die Autobiografie
Naemi Schuhmacher (Übersetzer), Barbara Steckhan (Übersetzer)

What’s Love Got to Do with It: Die Lebensgeschichte einer der größten Pop-Ikonen unserer Zeit

„Liebe hat mein Leben gerettet. Davon will ich erzählen.“ Tina Turner, die Königin des Rock ’n‘ Roll, wird bald 80 Jahre alt. Unter dem Eindruck einer lebensbedrohlichen Erkrankung, die sie aufgrund einer wunderbaren Wendung überwinden konnte, schildert sie erstmals ihre „ganze Geschichte“, wie sie sagt. Private Dancer, Simply the Best, I Can’t Stand the Rain – jeder, der Tina Turners Musik hört, ahnt etwas von ihrer Energie, ihrem Lebenswillen und nie versiegendem Mut, die sie aus der Enge der Kindheit in Tennessee auf die Bühnen der Welt brachten. Mit ihrem Ehemann Erwin Bach durfte sie schließlich auch das lang ersehnte persönliche Glück erleben. „My Love Story“ ist eine Liebeserklärung an das Leben und die zutiefst bewegende und inspirierende Überlebensgeschichte einer starken Frau.

Das Buch enthält zahlreiche Abbildungen, darunter viele bisher unveröffentlichte aus Privatbesitz.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2018

Informativ und packend!

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„Du bist eine Kämpferin, sagte ich zu mir, bist es immer gewesen. Ich schwor mir, niemals aufzugeben, mit meinem nahezu vollständ gelähmten Bein so lange zu üben, bis es wieder seinen Dienst tat und ich ...

„Du bist eine Kämpferin, sagte ich zu mir, bist es immer gewesen. Ich schwor mir, niemals aufzugeben, mit meinem nahezu vollständ gelähmten Bein so lange zu üben, bis es wieder seinen Dienst tat und ich auf eigenen Füßen stehen könnte. Ich zwang mich dazu, weil ich es mein Leben lang gewohnt war, mich anzutreiben und weiterzumachen. Niemals aufgeben.“ (S. 254, mittlerer Absatz)

Lange war es ruhig um Tina Turner und so mancher hat sich gefragt, „Lebt Tina Turner eigentlich noch?“ (wie in dem Buch angemerkt wurde, war dies in den letzten Jahren wohl einer der meistgesuchten Begriffe bei Google zum Thema Tina Turner). Nun gibt es eine neue – zweite – Autobiografie der Grand Dame des Rock`n Roll und sie zeigt erneut viel Persönliches von der Ausnahme-Entertainerin, die seit vielen Jahren in der Schweiz lebt.

Der Hauptaugenmerk wird in den 320 Seiten vor allem auf die „neue“ Zeit nach der Trennung von Ike Turner gelegt, wobei doch immer noch rund 1/3 der 12 Kapitel von dem Aufwachsen der jungen Anna Mae Bullock, dem Leben mit Ma und Schwester, ihren beiden Großmüttern bis zur der Zeit mit Ike thematisiert werden. Einiges kennt man als Fan sicherlich schon, Neues wie z.B. nähere Details über den „Hochzeitstag“ erfahren wir in einer gut geführten Sprache bzw. Übersetzung, die einen das Gelesene miterleben lassen.

Tina hat mehr zu erzählen, sie möchte uns Fans davon in Kenntnis setzen, warum es um sie so still war und was wirklich passiert ist, fernab von Spekulationen der Yellowpress. Wir begleiten sie an ihrem schönsten Tag, der Hochzeit mit ihrem langjährigen Weggefährten Erwin Bach; ebenso fühlen wir aber durch die Emotionen transportierende Sprache (vergleichbar mit ihren Songs) auch die diversen Leidenswege, Ups & Downs der letzten Jahre. Ihre Gedanken, ihre Schwächen, Fehlentscheidungen und dann wieder – unterstützt von ihrem Ehemann – lebensbejahende Kämpfe können wir in Kapiteln nachlesen, welche immer durch Songs als Überschrift eingeleitet werden wie z.B. „Total Control“, „Back where you started“ oder „Paradise is here“. Eine Idee, die mich dazu gebracht hat, diese Songs mal wieder anzuspielen und mit den neuen Einblicken neu zu erleben bzw. zu begreifen.

Die Sängerin ist erstaunlich offen in ihrer neuen Autobiografie, spricht über außergewöhnliche Themen wie Organspende und nimmt in den Abschlußkapitel, dem Epilog, sich auch dem Suizidthema ihres Sohnes Craig an. Ein eigenes Kapitel, losgelöst und doch Teil von Tinas Lebensgeschichte – passend im Buch untergebracht. Das zeigt mir auch die Sensibilität der AutorInnen Deborah Davis und Dominik Wichmann, die Tina Turner ihren Platz lassen, mit der notwendigen Sensibilität über das Leben schreiben und dennoch auch Raum lassen für Tinas Familie und andere Wegbegleiter. Chapeau!

Für mich ist diese Autobiografie eine lesenswerte, da sie nicht nur interessante Informationen über eine meiner Lieblingssängerinnen bietet, sondern auch Raum für Emotionen, eigene Gedanken und Kritik gibt (so manche Entscheidung Tinas kann und will ich nicht nachvollziehen). Die Fotos aus dem privaten Album geben besondere Einblicke und lassen auch andere, phänomenale Künstler wie David Bowie, Keith Richards, Mick Jagger oder Beyoncé ins Rampenlicht treten – danke dafür. Rundum gelungen und daher ein begeistertes Daumen hoch!

Veröffentlicht am 05.11.2018

über die schlechtem, vor allem über die guten Zeiten offen erzählt

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Bei „My Love Story“ handelt es sich um Tina Turners zweite Autobiografie, in der sie zwar auch ihre Zeit mit Ike beschriebt, den Schwerpunkt aber auf die weitaus größere Lebensspanne nach ihrer Trennung ...

Bei „My Love Story“ handelt es sich um Tina Turners zweite Autobiografie, in der sie zwar auch ihre Zeit mit Ike beschriebt, den Schwerpunkt aber auf die weitaus größere Lebensspanne nach ihrer Trennung von ihm legt.

Beeindruckend schildert Tina Turner von ihrem zweiten Leben, zu dem sie wie ein Phönix aus der Asche stieg, stets nach vorne schaute mit Glück, Glaube und Liebe ihren Weg fand. Sehr warmherzig und völlig mit ihrem Leben versöhnt erzählt sie aber auch von Aufs und Abs in ihrem Leben, von Wendepunkten und Chancen die sie nutzte, von ihren Tourneen, ihrer Liebe zum Publikum und ihrer Musik, von der grossen Liebe ihres Leben und wie glücklich sie die letzten Jahrzehnte zusammen mit ihm verbrachte. Sie berichtet aber auch von Krankheiten und Schicksalschlägen in den letzten Jahre und wie sie diese bewältigt (hat) und nie ihren Glauben und ihre Kraft verloren hat.

Seit Tina Turner's letzten Tournee ist es in der Öffentlichkeit sehr still um sie geworden; ihre erste Biografie habe ich nicht gelesen und in die Regenbogenpresse interessiert mich nicht. Die alten Beschreibungen der Zeiten mit Ike deckten für mich eigentlich den größten Teil der Informationen über ihr Privatleben ab und ich war ganz gespannt auf diese Autobiografie.
Tina Turner erzählt in einem Plauderton, sehr offen und ungekünzelt, fesselt den Leser, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Sehr interessant fand ich die Beschreibungen, in welchem Kontext die einzelnen Hits standen, ihren Kampfgeist, dass sie sich nicht unterkriegen ließ, immer nach vorne schaute, ihre Aussöhnung mit dem Leben.

Sehr beeindruckend, nicht nur für Fans.