Cover-Bild Gegen alle Feinde
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Polit und Justiz
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 864
  • Ersterscheinung: 08.07.2013
  • ISBN: 9783453437197
Tom Clancy

Gegen alle Feinde

Thriller
Michael Bayer (Übersetzer)

Eine neue Bedrohung. Ein neuer Held. Ein neuer Tom Clancy

Seit Jahren tobt der Konflikt im Mittleren Osten. Nun sieht es so aus, dass sich der Kriegsschauplatz verlagert hat. Die Taliban bedienen sich für ihre Machenschaften eines mexikanischen Drogenkartells und tragen den Kampf ins Heimatland des Erzfeindes – in die Vereinigten Staaten von Amerika. Tom Clancy, der Meister des internationalen Politthrillers, stellt uns seinen neuen Helden vor: Ex-Navy-SEAL Max Moore. Und der steht allein – gegen alle Feinde.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2020

Spannung pur

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Ein Ex-Navy-SEAL ist mitten im Einsatz in Pakistan und wird zu einem neuen Einsatzort nach Mexico verlegt. Dort soll er in gemeinschaftlicher Arbeit mit Agenten der anderen Behörden wie DEA, FBI und CIA ...

Ein Ex-Navy-SEAL ist mitten im Einsatz in Pakistan und wird zu einem neuen Einsatzort nach Mexico verlegt. Dort soll er in gemeinschaftlicher Arbeit mit Agenten der anderen Behörden wie DEA, FBI und CIA die Ermittlungen gegen die Drogenkartelle aufnehmen und führen.

Durch seine Erinnerungen und Flashbacks bekommen wir eine Einsicht in seine Ausbildungszeit zum Navy-SEAL und seine frühere Einsätze im nahen Osten.
Zu Beginn seines Einsatzes in Mexico verliert er die Hälfte seines Teams und dieser Verlust treibt in nur noch mehr die Drogenkartelle dafür bezahlen zu lassen.

Ob es ihm gelingt die Drogen-Bose auffliegen zu lassen?
Und was hat sein Einsatz in Pakistan mit dem Einsatz in Mexico gemein?

Das war mein erster Tom Clancy und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Am Anfang des Buches werden viele Figuren vorgestellt, was zum Teil irritierend ist und man schnell durcheinander kommt. Später jedoch fügt sich alles zusammen und wird zu einer fließenden Geschichte. An einigen Stellen lässt sich Tom Clancy an technischen Details aus, aber darüber kann auch weggelesen werden, wenn es einen nicht interessiert.

Fazit:
Ein Page-turner bis zur letzten Seite.
Ich werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher von diesem Schriftstellen ansehen.

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Veröffentlicht am 08.11.2019

Hau-drauf-Action

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Max Moore heißt die neue Hauptfigur der Thriller-Welt von Tom Clancy. Nach Jack Ryan, einem aufsteigenden CIA-Analysten, der sich durch den Kalten Krieg kämpft, ist der Autor mit Max Moore nun im 21. Jahrhundert ...

Max Moore heißt die neue Hauptfigur der Thriller-Welt von Tom Clancy. Nach Jack Ryan, einem aufsteigenden CIA-Analysten, der sich durch den Kalten Krieg kämpft, ist der Autor mit Max Moore nun im 21. Jahrhundert angekommen. Auch Max ist bei der CIA gelandet, nachdem er als ursprünglicher Navy-Seal – also als Elite-Soldat der U.S. Navy - nach dem schmerzhaften Verlust eines Kameraden aus der Einheit ausgeschieden ist und von der CIA angeworben wurde. Mit seinen eigenen Dämonen hat er aber immer noch, geplagt von Alpträumen, zu kämpfen.

Max Moore bietet jede Menge Heldenmaterial: Er ist sympathisch, clever, stark, anpassungsfähig und erfinderisch. Er kämpft mutig bis zur Selbstaufopferung, verfügt über herausragende Kenntnisse in Politik, Terrorismus und Militär. Über Schwächen verfügt er kaum, dennoch wirkt er authentisch und greifbar. Man nimmt ihm seine Art einfach ab, er ist eben einfach fast perfekt. Und seine persönliche Seite, die die Schwierigkeiten zeigt, mit der eigenen Vergangenheit umzugehen, macht ihn nur sympathischer.

Die Handlung spielt an verschiedenen Schauplätzen und beschäftigt sich zum größten Teil mit dem Kampf der USA gegen Verbrechen und Terrorismus. In einem Under-Cover-Einsatz ist es die Aufgabe von Max Moore, zusammen mit einer Task-Force aus den unterschiedlichsten US-amerikanischen Diensten, das größte und verbrecherischste Drogenkartell Mexikos zu zerschlagen, während afghanische Terroristen die Beziehungen zu den Drogenbaronen und deren Infrastruktur ausnutzen, um Anschläge in den USA zu verüben. Dazu kommen einige Nebenhandlungsstränge, die sich unter anderem auch mit der Vereitelung von Terroranschlägen durch couragierte Zivilisten beschäftigen oder der Liebesbeziehung einer CIA-Agentin zu dem Sohn des Drogenkartell-Chefs. Überraschende Wendungen innerhalb der Handlung gibt es nur wenige, zum größten Teil ist diese doch vorhersehbar. Lediglich einige Charaktere überraschen mit ihren zwei Gesichtern und wechselnden Loyalitäten.

Die Handlung wechselt oftmals abrupt zu einem anderen Schauplatz, was jedoch durch Ortsangaben bei Kapiteleingang wettgemacht wird. Zudem machen viele unterschiedliche Personen auf beiden Seiten die Zuordnung zwischen Gut und Böse manchmal schwierig, zumal sich Zugehörigkeiten innerhalb des Geschehens auch ändern können.

Trotz der vielen Toten, die das Buch zu verzeichnen hat, ist die Handlung recht unblutig. Mit Beschreibungen von Kampfszenen wird der Leser stellenweise überfordert, da der Schreibstil von Tom Clancy sehr militärisch ist. Er baut viele technische Fachbegriffe zu Waffen und Militärtechnik ein, die die Handlung aber auch sehr anschaulich machen. Gleichzeitig zeugt dieser detaillierte Schreibstil von guter Recherche-Arbeit sowie den eigenen Erfahrungen des Autors.

Insgesamt schafft es Tom Clancy, dem Leser einen guten Eindruck von der Welt des internationalen Terrorismus zu verschaffen.

Mein Fazit:

„Gegen alle Feinde“ ist ein abwechslungsreicher und unterhaltsamer Roman, der stellenweise etwas zu viel Hau-drauf-Action und Patriotismus bietet.

Veröffentlicht am 04.08.2018

Nicht mein Geschmack

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Den englischen Originaltitel »Against all Enemies« habe ich von einer ehemaligen Patientin in einem meiner Praktika geschenkt bekommen. Die Patientin (über 90 Jahre!!) hat das Buch damals während ihres ...

Den englischen Originaltitel »Against all Enemies« habe ich von einer ehemaligen Patientin in einem meiner Praktika geschenkt bekommen. Die Patientin (über 90 Jahre!!) hat das Buch damals während ihres Krankenhausaufenthaltes ausgelesen und mir anschließend geschenkt. Ihr hat das Buch gefallen, nur war es ihr einen Ticken zu blutig. Das kann ich absolut bestätigen: also dass es ziemlich blutrünstig war. Gefallen hat mir das Buch nicht wirklich. Höchstens zwei Sterne ist mir der Inhalt wert.

~ Doing something reckless and getting shot by his own people was to reach a level of stupidity usually reserved for adulterous politicans. ~
(S. 117)

Nicht nur, dass hier andauernd irgendwer zu Tode kommt, weil er irgendwie erschossen, erstochen oder sonst wie niedergemetzelt wird, die Thematik und der Plot waren auch absolut nicht interessant für mich. Es geht um Drogen, Terrorismus, um einen der mächtigsten Männer der Welt, der in fast allem seine Finger mit im Spiel hat und dann natürlich noch um Moore, unseren Protagonisten, der scheinbar ein sehr fähiger Navy SEAL und CIA-Mann ist, da er bei den Operationen immer so verdammt gut ist (oder auch einfach nur verdammt großes Glück hat). Selbstverständlich sterben immer alle anderen, niemals er.

Das Buch besteht im Großen und Ganzen aus viel Schießerei, einer Menge Gelaber über irgendwelche Waffen(arten)/Waffenbezeichnungen, den Operationen selbst mit viel Mord und Totschlag und nur ein ganz klein wenig aus dem Privatleben/den Gefühlszuständen der Charaktere. Moore war mir ein Protagonist, mit dem ich nicht viel anfangen konnte. Manchmal hat er sich darüber ausgelassen, wie belastend seine Arbeit nicht ist und er sich einfach nur Normalität wünscht mit einer Frau und Familie und so weiter, aber im gleichen Zug sagt er, dass das ja nicht geht, weil er es auf Dauer nicht aushält, normal zu sein. So lebt er halt weiter sein psychisch und körperlich belastendes Leben und kämpft gegen das Böse. ... Soll mir recht sein!

~ »Deep down we knew beyond a shadow of a doubt that we weren't born to live ordinary lives. We knew that when we were kids. And we know it now.« ~
(S. 228)

Empfehlen kann ich euch das Buch leider nicht, es sei denn, ihr mögt es besonders blutig und gewaltvoll und habt Freude an einer Handlung, die eigentlich fast nur aus Action, Verfolgung und viel zu wenig Zwischenmenschlichem besteht.