Cover-Bild Zwei alte Frauen
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: religiös, spirituell
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 01.11.2005
  • ISBN: 9783492245692
Velma Wallis

Zwei alte Frauen

Eine Legende von Verrat und Tapferkeit
Christel Dormagen (Übersetzer), Heinke Both (Illustrator)

Ein Nomadenstamm im hohen Norden von Alaska: Während eines bitterkalten Winters kommt es zu einer gefährlichen Hungersnot. Wie das alte Stammesgesetz es vorschreibt, beschließt der Häuptling, die beiden ältesten Frauen als »unnütze Esser« zurückzulassen, um den Stamm zu retten. Doch in der Einsamkeit der eisigen Wildnis geschieht das Unglaubliche: Die beiden alten Indianerfrauen geben nicht auf, sondern besinnen sich auf ihre ureigenen Fähigkeiten, die sie längst vergessen geglaubt hatten …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2017

Diese Buch nimmt einem die Angst vor dem "Altwerden"

1

Dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch. Ich finde es beeindruckend wie die beiden alten Frauen ihr Leben meistern, nachdem sie im Stich gelassen wurden.
Sowohl die Story als auch die Beschreibungen ...

Dieses Buch ist mein absolutes Lieblingsbuch. Ich finde es beeindruckend wie die beiden alten Frauen ihr Leben meistern, nachdem sie im Stich gelassen wurden.
Sowohl die Story als auch die Beschreibungen der Orte, Tätigkeiten usw. gefallen mir sehr gut. Ich bin immer mitten drin im Geschehen und kann mich sehr gut in Frauen hineinversetzen auch wenn ich viel jünger bin als diese. Man fühlt mit ihnen mit, sowohl die Angst ob genug zu essen da, als auch die Trauer, dass ihr Volk und ihre Familie sie im Stich ließen, als auch die Freude über gelungene Fänge und erreichte Ziele.
Dieses Buch nimmt einem die Angst vor dem "Alt-werden".
Klare Leseempfehlung für jeden, 5 Sterne. Da gibts auch nichts zu rütteln.

Veröffentlicht am 27.11.2020

war nicht meins

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Also das Buch hat meiner Oma gehört und da musste ich es lesen. Der Klappentext klang nett, aber wirklich gereizt hat es mich nicht. Auch das Buchcover ist nicht meins. Es ist ein altes Buch, was völlig ...

Also das Buch hat meiner Oma gehört und da musste ich es lesen. Der Klappentext klang nett, aber wirklich gereizt hat es mich nicht. Auch das Buchcover ist nicht meins. Es ist ein altes Buch, was völlig ok ist. Der Schreibstil ist sehr leicht und einfach geschrieben. Allerdings hat mir die Geschichte nicht gefallen.
Es geht um ein zwei Gfrauen, die von einem Team verlassen werden und sich durch die Kälte überleben sollten. Da es keine Restaurants etc gibt, müssen sie Tiere jagen und Schlafplatz aufbauen, errichten und sich um das Essen kümmern. Und da ist das Problem, was ich nicht mochte, es ging um „Kaninchen“ töten, enthaupten und deren Fell abziehen. Ich wei0 das manche von denen so leben, aber ich als Vegetarierin konnte das Buch teilweise nicht lesen, weil es immer um „Kaninchen“ jagen und töten, und essen und Eichhörnchen töten“ gingen. Das hat mein Herz geblutet.
Diese Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheiten.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

toller Einblick

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Ein harter Winter setzt einer Gruppe Indianern in Alaska so zu, dass der Häuptling beschließt, zwei alte Frauen zurückzulassen, in der Hoffnung, durch zwei Esser weniger das Überleben des Stammes zu sichern. ...

Ein harter Winter setzt einer Gruppe Indianern in Alaska so zu, dass der Häuptling beschließt, zwei alte Frauen zurückzulassen, in der Hoffnung, durch zwei Esser weniger das Überleben des Stammes zu sichern. Die beiden Frauen sind zunächst fassungslos über diesen Verrat, beschließen aber dann, nicht auf den Tod durch erfrieren, verhungern oder Tiere zu warten, sondern so lange wie möglich am Leben zu bleiben. Nach und nach erinnern sie sich an die Jagdmethoden aus ihrer Jugend und nehmen den Kampf mit dem Winter auf.

Sehr spannend und leicht zu lesen. Die Autorin, selbst eine Angehörige des Stammes, lebt seit Jahren allein mit Kind in einer alten Trapperhütte nach den Traditionen ihrer Vorfahren und hat diese Überlieferung der 2 alten Frauen aufgeschrieben. Es liest sich schnell (140 Seiten) und zeigt die Entbehrungen und harte Arbeit während des Überlebenskampfes, aber auch die Entwicklung der beiden Frauen von hilflosen, jammernden Alten zu selbstbewußten kämpferischen Frauen. Ich fand das Buch sehr lesenswert und interessant. Klare Leseempfehlung für alle, die gerne etwas über Menschen, ihre Entwicklung und fremde Kulturen wissen wollen.

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Veröffentlicht am 26.07.2017

Eine Legende aus Alaska

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Auf nur gut 100 Seiten erzählt dieses Büchlein die einer Legende aus der Yukon-Tiefebene nachempfundene Geschichte zweier alter Frauen, die in einem bitterkalten arktischen Winter von ihrem Stamm als unnütze ...

Auf nur gut 100 Seiten erzählt dieses Büchlein die einer Legende aus der Yukon-Tiefebene nachempfundene Geschichte zweier alter Frauen, die in einem bitterkalten arktischen Winter von ihrem Stamm als unnütze Esser zurückgelassen werden. Doch die beiden sind nicht bereit, sich kampflos in ihr Schicksal zu fügen. Sie mobilisieren ihre letzten Kraftreserven und erinnern sich an Fertigkeiten, die sie sich in ihrer Jugend angeeignet hatten.

Der Erzählstil ist eher unpersönlich, eine sachliche Schilderung der Ereignisse. Es gab nur wenige Stellen, an denen die Gefühle der Protagonistinnen für mich wirklich greifbar waren. Das passt aber ganz gut zur Handlung.

Obwohl Vieles eigentlich vorhersehbar ist, ist die Lektüre doch fesselnd. Hier wird die Botschaft übermittelt, dass man immer an seine Fähigkeiten glauben und vor allem ältere Menschen niemals unterschätzen sollte. Außerdem sind in den Text zahlreiche interessante Informationen zur traditionellen Lebensweise des Athabaska-Volkes eingestreut.