Buddyread im Sturm der Elemente
Wer braucht schon normale Pferde, wenn man Einhörner haben kann, die nicht nur glitzern, sondern auch ordentlich Chaos stiften? Genau das war wieder unser Gedanke, als wir gemeinsam mit Skandar ins dritte ...
Wer braucht schon normale Pferde, wenn man Einhörner haben kann, die nicht nur glitzern, sondern auch ordentlich Chaos stiften? Genau das war wieder unser Gedanke, als wir gemeinsam mit Skandar ins dritte Ausbildungsjahr gestartet sind. Meine Tochter und ich haben das Buch wie eine Staffel unserer Lieblingsserie verschlungen – immer abwechselnd gelesen, kommentiert, diskutiert und natürlich hitzig gestritten, wer das nächste Kapitel bekommt.
Schon die ersten beiden Bände haben uns begeistert, aber dieser Teil legt noch eine Schippe drauf. Die Prüfungen in den verschiedenen Elementarzonen sind so spannend und abwechslungsreich, dass wir das Gefühl hatten, selbst über glühende Lava oder durch tosende Stürme zu balancieren. Manchmal haben wir laut gelacht, weil Skandar wieder herrlich verpeilt reagiert, und ein anderes Mal mussten wir gemeinsam Luft holen, weil es so richtig dramatisch wurde.
Besonders die Dynamik zwischen Skandar und seiner Schwester Kenna hat uns gepackt. Meine Tochter war sofort Team Kenna („Papa, sie ist einfach die Coolste!“), während ich mir dachte: hm, ein wildes Einhorn ist nicht gerade das, was man unter sicherem Haustier versteht. Aber genau diese Grauzonen, diese Frage nach Vertrauen und Loyalität, machen das Ganze so stark. Es geht eben nicht nur um Kämpfe und Magie, sondern auch darum, was Familie, Freundschaft und Mut wirklich bedeuten.
Und das Ende? Sagen wir mal so: Wir haben das Buch zugeschlagen, uns angeschaut und beide gleichzeitig gerufen: „Wie sollen wir jetzt bitte warten?!“ Dieses Buddyread war ein echtes Abenteuer – mit Herzklopfen, Lachkrämpfen und ein bisschen Gänsehaut. Ein dritter Band, der beweist: Skandar ist längst nicht am Ende seiner Reise angekommen. Und wir sind sowas von dabei.