Cover-Bild Die Tochter des Leuchtturmwächters
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Francke-Buch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: religiös, spirituell
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 336
  • Ersterscheinung: 30.01.2025
  • ISBN: 9783963624377
Amanda Cox

Die Tochter des Leuchtturmwächters

Dorothee Dziewas (Übersetzer)

Josephina Harris, von allen nur Joey genannt, steht vor dem Aus. Ihr kleines Unternehmen ist unverschuldet in Turbulenzen geraten und das Auftragsbuch ist leer. Und so beschließt Josephina schweren Herzens, ihre Heimatstadt zu verlassen und sich in North Carolina auf einer kleinen Insel als Projektleiterin für die Sanierung eines stillgelegten Leuchtturms zu bewerben.
Bei den Arbeiten an dem maroden Gebäude entdeckt Joey seltsame Notizen, die tief in den Ritzen der alten Steinmauern versteckt sind – Seiten, die aus dem Tagebuch des Leuchtturmwächters herausgerissen wurden und von erschütternden Rettungsaktionen auf See berichten. Sie ahnt nicht, dass sie einer großen Liebesgeschichte auf der Spur ist, die noch auf ihr Happy End wartet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.05.2025

Nach schwerfälligem Einstieg entwickelt sich eine facettenreiche Geschichte

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Der Klappentext von „Die Tochter des Leuchtturmwächters“ verspricht eine berührende Geschichte über Neuanfang, Vergangenheit und eine große, noch unerfüllte Liebesgeschichte. Die Idee, eine junge Frau ...

Der Klappentext von „Die Tochter des Leuchtturmwächters“ verspricht eine berührende Geschichte über Neuanfang, Vergangenheit und eine große, noch unerfüllte Liebesgeschichte. Die Idee, eine junge Frau bei der Sanierung eines alten Leuchtturms auf geheimnisvolle Tagebuchseiten stoßen zu lassen, klingt spannend und atmosphärisch – eine tolle Ausgangslage für eine gefühlvolle und zugleich geheimnisvolle Erzählung.
Leider hatte ich zunächst Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Der Erzählstil wirkte auf mich stellenweise holprig und unausgewogen, was den Lesefluss erheblich störte. Immer wieder wurde ich durch Zwischengedanken oder unklare Formulierungen aus dem Geschehen gerissen. Auch die Orientierung fiel mir schwer, da manche Informationen nicht oder spät gegeben wurden, was das Verständnis erschwerte.
Nach einiger Zeit jedoch gelang es mir, in die Handlung einzutauchen. Die Figuren wurden greifbarer, auch wenn sie über weite Strecken eine gewisse Distanz bewahrten. Dennoch kam schließlich der Moment, an dem ich wissen wollte, wie es weitergeht – und wie sich die Geschichte am Ende auflöst. Mitunter entwickelte sich die Handlung zu einem kleinen Krimi, was für zusätzliche Spannung sorgte.
Trotz der erwähnten Schwächen bleibt die Grundidee des Romans reizvoll. Die Atmosphäre rund um den Leuchtturm, die geheimnisvollen Tagebuchseiten und die Andeutung einer vergessenen Liebesgeschichte haben durchaus Potenzial.
Eine wunderschöne Idee mit atmosphärischem Setting, die in der Umsetzung jedoch nicht immer überzeugt. Wer sich durch einen etwas schwerfälligen Einstieg nicht abschrecken lässt, findet hier eine solide Geschichte mit romantischen und mysteriösen Elementen.

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