Cover-Bild Wie du Menschen loswirst, die dir nicht guttun, ohne sie umzubringen
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: mvg
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Psychologie
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 14.10.2021
  • ISBN: 9783747403440
Andrea Weidlich

Wie du Menschen loswirst, die dir nicht guttun, ohne sie umzubringen

Über die Kunst des Loslassens von toxischen Menschen und Selbstzweifeln (SPIEGEL-BESTSELLER)
»Bevor du denkst, dass mit dir oder deinem Leben etwas nicht stimmt, stelle erst mal sicher, dass du nicht von Arschlöchern umgeben bist.«


Wer möchte nicht manchmal narzisstische Vorgesetzte, ungesunde Freundschaften, die belastende Partnerschaft, eine Ex-Beziehung, nervenaufreibende Familienmitglieder oder – ganz generell – all jene loswerden, die uns nicht zu schätzen wissen? Am besten, ohne jemanden umzubringen, weil das schlecht fürs Karma wäre. Spannend, mit Tiefgang und schwarzem Humor führt Andrea Weidlich uns an einen mystischen See, wo eine Freundesgruppe ein Experiment wagt: Was passiert, wenn sie sich von toxischen Menschen befreien, und wie beseitigen sie die Leichen, die im eigenen Keller schlummern? Dieses Buch zeigt, wie wir durch Loslassen und den richtigen Umgang mit Schatten und Energievampiren zu mehr Leichtigkeit gelangen und endlich das Leben führen, das wir uns wirklich wünschen.


Die Arschloch-Detox-Methode für ein freieres Leben von der Autorin der beiden SPIEGEL-Bestseller Der geile Scheiß vom Glücklichsein und Liebesgedöns.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2021

Wie man toxische Menschen loswerden kann

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Ich dachte, dass es sich bei diesem Buch um ein Sachbuch handelt. Umso größer war die Überraschung als ich festgestellt habe, dass es wie ein Roman aufgebaut ist. Andrea und ihr bester Freund Lukas fahren ...

Ich dachte, dass es sich bei diesem Buch um ein Sachbuch handelt. Umso größer war die Überraschung als ich festgestellt habe, dass es wie ein Roman aufgebaut ist. Andrea und ihr bester Freund Lukas fahren übers Wochenende zu Andreas Freundin Charly. Die hatte eine super Idee: Sie hat Paul, einen Therapeuten, eingeladen, der der Gruppe dabei helfen soll, ihre Ängste zu überwinden und toxische Menschen und Gedanken loszuwerden. Und so werden nacheinander die Personen der Gruppe unter die Lupe genommen.

Die Idee der Therapiegruppe als Prosatext aufzuarbeiten, finde ich super. Dadurch fällt einem das Lesen leichter und man kann sich das Ganze besser vorstellen, es ist nahbarer.

Die Menschen haben unterschiedliche Probleme, Ängste und toxische Menschen in ihrem Umfeld, sodass sich jeder wohl in der einen oder anderen Erzählung wiederfinden wird und hilfreiche Fragen, die zum Nachdenken und Reflektieren anregen, findet. An sehr vielen Stellen kann man und wird man über sich selbst und den Personen im Umfeld nachdenken und überlegen.

Mein Problem lag etwas an der Sprache. Für meine Begriffe wirkten einige Dialoge unnatürlich, hölzern und einfach nicht realistisch. Weiterhin fand ich zum Schluss, dass sich die Dinge wiederholen und sich im Kreis drehen. Nach dem Lesen des Titels, dachte ich wirklich, dass es konkrete Tipps dafür gibt, wie man toxische Menschen loswird, die habe ich so direkt aber nicht gefunden, sondern nur indirekt. Es gibt ein Kapitel, das den Titel trägt, wie man solche Menschen loswird und da gab es leider keinen einzigen konkreten Tipp, lediglich abstrakte Fragen dazu. Und mir gab es viel zu viele Metaphern und Vergleiche. Jedes Problem wurde mit Metaphern erklärt, dabei wäre manchmal eine klare Erklärung für mich angemessener und gehaltvoller gewesen.

Ich fand die Therapiesitzung spannend und habe den Schilderungen und Analysen mit großen Interesse gelesen, aber so richtig viel konnte ich für mich nicht mitnehmen. Ich kann mir aber schon vorstellen, dass dieses Buch einigen Menschen weiterhelfen kann.

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Veröffentlicht am 17.01.2022

Wenn du dein Leben ändern willst, ändere deine Gedanken

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Eine Gruppe von Freunden trifft sich zu einem Selbstfindungswochenende in einem idyllisch gelegenen Seehotel. Charly hat sie darum geben, ihrer Einladung zu folgen. Was auf die Freunde wartet ist ein ...


Eine Gruppe von Freunden trifft sich zu einem Selbstfindungswochenende in einem idyllisch gelegenen Seehotel. Charly hat sie darum geben, ihrer Einladung zu folgen. Was auf die Freunde wartet ist ein Experiment, dass sie alle verändern wird. Es geht darum, wie es gelingen kann sich von toxischen Menschen zu befreien.

Die Aufmachung des Buches gefällt mir gut. Die Zitate sind hervorgehoben zum Teil mit goldener Schrift und es gibt ganze Seiten, die sehr ansprechend mit Zitaten versehen sind. Die Kapitel sind kurz und knackig. Der Schreibstil der Autorin ist leicht lesbar und humorvoll.

Die einzelnen Protagonisten öffnen sich tatsächlich. Manche zögerlich, bei anderen platzt förmlich ein Knoten. Ich frage mich, würde ich so eine Einladung annehmen? Möchte ich mein Seelenleben in einer Gruppe von Freunden offenlegen? Ganz bestimmt nicht. Mag das Hotel und die Umgebung noch so schön sein, und mich meine Freundin noch so lieb bitten, ich würde es ausschlagen. Und würde ich doch den Fehler begehen, ich würde mich von Anfang bis Ende unwohl in dieser Runde fühlen. Ehrlich, mich schüttelt es bei dem Gedanken.

Das Buch war unterhaltsam zu lesen. Von der Problematik betroffen fühlte ich mich nicht, da ich mich aus einer ungesunden Verbindung vor einem Jahr gelöst hatte. Und es stimmt tatsächlich anfühlt, wie eine Befreiung. Ich fürchte jedoch, das Buch ist zu komplex angelegt, mit den verschiedenen Themen, dass es für viele Leser keine große Hilfe bietet. Aber es regt sicherlich zum Nachdenken an.

Die Quintessenz dieses Buches ist: "Wenn du dein Leben ändern willst, ändere deine Gedanken." Dem kann ich zu 100 % zustimmen, denn Gedanken bestimmen, wie wir die Welt sehen, sie schaffen Emotionen.

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Veröffentlicht am 29.12.2021

Loslassen und bei sich selbst ankommen

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"Wer möchte nicht manchmal narzisstische Vorgesetzte, ungesunde Freundschaften, die belastende Partnerschaft, eine Ex-Beziehung, nervenaufreibende Familienmitglieder oder - ganz generell - all jene loswerden, ...

"Wer möchte nicht manchmal narzisstische Vorgesetzte, ungesunde Freundschaften, die belastende Partnerschaft, eine Ex-Beziehung, nervenaufreibende Familienmitglieder oder - ganz generell - all jene loswerden, die uns nicht zu schätzen wissen? Am besten, ohne jemanden umzubringen, weil das schlecht fürs Karma wäre. Spannend, mit Tiefgang und schwarzem Humor führt Andrea Weidlich uns an einen mystischen See, wo eine Freundesgruppe ein Experiment wagt. Was passiert, wenn sie sich von toxischen Menschen befreien, und wie beseitigen sie die Leichen, die im eigenen Keller schlummern? Dieses Buch zeigt, wie wir durch Loslassen und den richtigen Umgang mit Schatten und Energievampiren zu mehr Leichtigkeit gelangen und endlich das Leben führen, das wir uns wirklich wünschen."

Andrea Weidlich ist keine Unbekannte. Die Wiener Autorin ("Der geile Scheiß vom Glücklichsein") arbeitet auch als Texterin und Designerin im Bereich Lifestyle und Kommunikation. Sie führt den Erfolgspodcast "gusch, baby", der bereits in der ersten Woche Platz 1 der iTunes Charts in der Kategorie Gesellschaft & Kultur erreichte.

Der Begriff "Toxische Beziehungen" ist momentan das Schlagwort vieler Ratgeber, so auch in Andrea Weidlichs neuestem Buch. Zurecht ist dieses Thema wichtig, da man immer wieder auf Narzissten, Energieräuber usw. trifft, die uns das Leben schwermachen. Man geht davon aus, dass die meisten von uns mindestens eine toxische Verbindung in ihrem Alltag erleben. Frauen sind häufiger betroffen. Sie erleben Herabsetzung, verbale Übergriffe und Machtmissbrauch in der Liebe und im Beruf. Weidlichs Intension ist es, den Selbstwert von Frauen zu stärken und sich von der Belastung toxischer Beziehungen zu befreien.

Sie schreibt umgangssprachlich (OT: das echte Leben beschreiben) und spinnt um acht Menschen Geschichten zum Thema, in denen sich die Leserin / der Leser im besten Fall wiederfindet und Lösung für das eigene Leben entdeckt.

Bei mir ging dieses Konzept leider nicht auf. Ich kannte allerdings auch Weidlichs vorherigen Bücher nicht. Zum einen habe ich ein Sachbuch erwartet, da mich der psychologische bzw. wissenschaftliche Hintergrund interessiert, zum anderen gefällt mir die schnoddrige Sprache nicht. Mit den einzelnen Situationen der Geschichten konnte ich mich ebenfalls nicht identifizieren. Das mag aber einfach daran liegen, dass ich nicht der Leser:innen-Zielgruppe entspreche.

Ich habe als Vielleser fast drei Monate für diesen Ratgeber gebraucht, das Buch immer wieder weggelegt, Seiten nochmal gelesen, aber auch dadurch wurde es nicht interessanter. Deshalb fällt mein Urteil nur durchschnittlich aus.

Wer jedoch bereits die vorherigen Bestseller von Andrea Weidlich mochte, ihren Podcast gerne hört, wird auch von diesem Buch begeistert sein und sicherlich wertvolle Tipps und Informationen mitnehmen.

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