Cover-Bild Die Victoria Verschwörung
Band 3 der Reihe "Die Lennard-Lomberg-Reihe"
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17,00
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  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 08.05.2025
  • ISBN: 9783462006681
Andreas Storm

Die Victoria Verschwörung

Kriminalroman

Royale Fehltritte, rechte Verschwörer, rätselhafte Morde

Die fatale Verbindung zwischen dem Duke of Windsor und Adolf Hitler, drei Morde im Schatten eines historischen Staatsbesuchs und eine mysteriöse Erpressung. In seinem neuen Fall gerät Kunstexperte Lomberg gewaltig unter Druck, ermittelt er doch nicht nur im Auftrag der Krone, sondern auch in eigener Sache … 

September 2016. Lennard Lomberg erreicht ein Hilferuf aus London. Sir Douglas McEwan, der Leiter des Royal Collection Trust, ist außer sich. Ein anonymer Erpresser behauptet, dass es sich bei dem Lieblingsgemälde der Queen um eine Fälschung handle und sich das Original in seinem Besitz befinde. Außerdem droht er mit der Enthüllung eines brisanten Komplotts um das Kunstwerk, der das politische London erschüttern würde – und das royale gleich mit. McEwan drängt Lomberg zu äußerster Diskretion. Zumal die Kunstgutachterin Alexandra Cullen, die das Gemälde umgehend untersuchen sollte, inzwischen spurlos verschwunden ist.

Unterstützt von seiner Tochter Julie entblättert Lomberg nach und nach das blutige Geheimnis des Gemäldes und stößt dabei tief ins Schattenreich der deutsch-britischen Geheimdiplomatie vor. Doch sowohl die Identität des Erpressers als auch das Schicksal Alexandra Cullens bleiben unklar – und die Uhr tickt unerbittlich. Kriminalrätin Sina Röhm hat sich derweil an die Fersen einer Stiftung geheftet, die im Ruf steht, eine neue Rechtspartei zu finanzieren. Dabei stößt sie auf einen Namen, der Lomberg zu denken gibt und schon bald einen ungeheuerlichen Verdacht in ihm weckt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2025

Bester Teil

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In den Privatgemächern der Queen befindet sich ein Gemälde ihrer Vorgängerin Victoria. Es stellt sich heraus, dass es eine Fälschung ist. Worauf eine Erpressung folgt. Deshalb engagiert der Leiter der ...

In den Privatgemächern der Queen befindet sich ein Gemälde ihrer Vorgängerin Victoria. Es stellt sich heraus, dass es eine Fälschung ist. Worauf eine Erpressung folgt. Deshalb engagiert der Leiter der königlichen Kunstsammlungen letztendlich Lomberg, um den Erpresser und das Originalgemälde zu finden. Die Spuren führen in das Jahr 1940 im besetzen Frankreich und 1965 beim Queen-Besuch in Deutschland

Für mich war dieser dritte Band das bisher beste Buch in der Reihe. Was nicht heißt, dass die Vorgängerbände nicht ebenfalls sehr gut waren. Wie auch dort werden hier Tatsachen mit fiktiven Elementen vermischt und es ergibt sich so eine interessante Konstellation, die real auch möglich gewesen wäre und in diesem Buch finde ich, das sich diese Mischung besonders gut macht. Die Beschreibungen aller Zeitebenen sind sehr gelungen und das immer wieder Zusammenführen der verschiedenen Personen überrascht teilweise. Von mir gibt es absolut eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Ein spannender Kunstkrimi

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Inhalt: London 2016. Gerade als der Kunstexperte Lennard Lomberg nach seinem letzten Fall in Urlaub nimmt, kommt Sir Douglas McEwans, der Chefkurator des Royal Collection Trust, auf ihn zu: Ein anonymer ...

Inhalt: London 2016. Gerade als der Kunstexperte Lennard Lomberg nach seinem letzten Fall in Urlaub nimmt, kommt Sir Douglas McEwans, der Chefkurator des Royal Collection Trust, auf ihn zu: Ein anonymer Erpresser behauptet, ein Gemälde, das die Queen in den 1960er Jahren von deutscher Seite zur Glättung politischer Wogen geschenkt bekommen hatte, sei eine Fälschung. Der Erpresser droht, an die Öffentlichkeit zu gehen, was nicht nur eine skandalträchtige Schmach für die Queen wäre, sondern auch ein schlechtes Licht auf die deutschen Schenker werfen würde. Lennard nimmt den Fall an und beauftragt die befreundete Kunstgutachterin Alexandra Cullen, das Gemälde zu überprüfen. Doch kurz, nachdem diese das Gemälde in Augenschein genommen hat, verschwindet sie spurlos…

Persönliche Meinung: „Die Victoria Verschwörung“ ist ein Kriminalroman von Andreas Storm. Es handelt sich um den dritten Band der Lennard-Lomberg-Reihe, in der wir den titelgebenden Protagonisten auf seinen Ermittlungen im Kunstmilieu begleiten. Da die einzelnen Bände in sich abgeschlossen sind, können sie unabhängig voneinander gelesen werden; möchte man aber die Entwicklung der Figuren über die Bände hinweg besser nachvollziehen, ist eine chronologische Lektüre sinnvoll. Wie schon die anderen Bände der Reihe wird auch „Die Victoria Verschwörung“ von einem allwissenden Erzähler auf zwei Zeitebenen erzählt: In der Gegenwart begleiten wird Lennard (unterstützt von seiner Tochter Julie) bei den Ermittlungen im Fall des potentiell gefälschten Gemäldes. In einem weiteren, in der Vergangenheit spielenden Handlungsstrang spüren wir der Geschichte des Gemäldes nach, die uns sowohl in das von den Nationalsozialisten besetzte Paris als auch in das Bonn des Jahres 1965 führt, wo vor dem Hintergrund des Besuchs der Queen ein Mord in Diplomatenkreisen geschieht (Dieser Handlungsstrang ist im Kern ein fesselnder Agententhriller). Spannung entsteht besonders dadurch, dass beide Stränge geschickt miteinander verwoben werden. Wie genau, soll hier natürlich nicht gespoilert werden; nur so viel: Es gibt mehrere Querverweise, die in einem stimmigen Tempo nach und nach offenbart werden und für einige schön überraschende Aha-Momente sorgen. In beide Handlungsstränge webt Storm zudem geschickt politische Hintergründe (z. B. der sich anbahnende Brexit auf der einen, Hinterzimmerpolitik und verschleppte Vergangenheitsbewältigung auf der anderen Seite) ein, wodurch der Roman zusätzlich zur spannenden Krimihandlung an Vielschichtigkeit gewinnt. Insgesamt ist „Die Victoria Verschwörung“ ein klug komponierter und spannend zu lesender Krimi, der viele Überraschungen bereithält.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Lennard Lombergs neuer Fall

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Ein neuer Fall für den Kunstsachverständigen Lennard Lomberg, in dem sich alles um ein Gemälde dreht, welches 1965 Queen Elizabeth II. bei ihrem ersten Staatsbesuch in der damaligen BRD als Gastgeschenk ...

Ein neuer Fall für den Kunstsachverständigen Lennard Lomberg, in dem sich alles um ein Gemälde dreht, welches 1965 Queen Elizabeth II. bei ihrem ersten Staatsbesuch in der damaligen BRD als Gastgeschenk überreicht wurde.

2016 erreicht Lomberg eine Nachricht aus London. Sein Freund Peter, Leiter des Royal Collection Trust, bittet ihn um Hilfe. Seine Expertise wird dringend benötigt, denn ein Erpresser behauptet, selbiges Bild sei eine Fälschung und droht damit, diese Information an die Öffentlichkeit zu bringen. Eine Peinlichkeit sondergleichen, sollte sich diese Aussage bewahrheiten, nicht nur für die königliche Sammlung und ihren Verantwortlichen, sondern auch für die damaligen Gastgeber. Lombergs Interesse ist geweckt, und so macht er sich auf den Weg nach London, seine (und meine) Lieblingsstadt, um dort mit Unterstützung seiner Tochter Julie und Sina Röhm, Kriminalrätin und seine Lebensgefährtin, die Ermittlungen aufzunehmen.

Actionszenen a la James Bond sucht man hier vergebens, dafür erwartet den Leser eine verschachtelte Story auf drei klar getrennten Zeitebenen (1940, 1965 und 2016), in denen der Autor sehr gelungen und gut recherchiert reale historische Ereignisse und Personen mit der aktuellen politischen Gegenwart verknüpft (man beachte das hilfreiche ausführliche Personenverzeichnis am Ende des Buches).

Ein anspruchsvoller, informativer, aber nichts desto weniger spannender Kriminalroman, dessen Komplexität gerade durch die Verknüpfungen der Ereignisse auf verschiedenen Ebenen aufmerksames Lesen fordert. Nachdrücklich sowohl historisch interessierten Leser/innen als auch Freund/innen der britischen Lebensart empfohlen.

Veröffentlicht am 08.05.2025

Ein wichtiges Gemälde

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Ein Gemälde wird zu einem Politikum. Es ist sogar in dreimal wichtig, erst 1940 wird es in Paris gestohlen damit es irgendwann mal im Führermuseum glänzen kann, dann wird es 1965 von Deutschland an England ...

Ein Gemälde wird zu einem Politikum. Es ist sogar in dreimal wichtig, erst 1940 wird es in Paris gestohlen damit es irgendwann mal im Führermuseum glänzen kann, dann wird es 1965 von Deutschland an England zurück gegeben und nun in 2016 wird behauptet dass das zurückgegebene Gemälde eine Fälschung war und das Original sich im Besitz eines Erpressers befindet.

Eine heikle Aufgabe für Lennart Lomberg, dessen Spezialgebiet Beutekunst ist, er soll diskret ermitteln und eine für alle Seiten verträgliche Lösung finden. Dabei spielen soviele Faktoren eine Rolle wobei der Vergangenheit die Größte einnimmt.

Das Buch erzählt die Geschichte des Gemäödes in drei Zeitabschnitten, immer wenn Lomberg etwas herausfindet wird die entsprechende Szene im aktuellen Zeitkontext beschrieben.

Wie alles ineinander greft ist spannend erzählt, vor allem die Logik erscheint im Nachhinein aus der aktuellen Gegenwart beschrieben ganz klar, in der Vergangenheit ist es schwieriger zu verstehen . Da haben wir Leser den Vorteil gegenüber den handelnden Personen in 1965. Lennart Lomberg ist ein besonderer Ermittler als Professort für Kunstgeschichte, der mit Hilfe seiner Tochter einer Journalistin und sewiner Freundin, einer Kriminalrätin, alle Seitenwege seiner Fälle abdecken kann. Sein Wissen wird uns nebenbei vermittelt, so erfahren wir mehr über die Restauration von alten Gemälden und warum sie nicht nur für Sammler und Kunstbegeisterte wichtig sind.

Veröffentlicht am 19.06.2025

Kunst+Geschichte+Politik=packender Krimi

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Dr. Lennard Lomberg ermittelt hier schon in seinem dritten Fall. Bildeten im ersten Band die Raubzüge im besetzen Frankreich den Aufhänger, war es im zweiten Band die widerrechtliche Aneignung eines ...




Dr. Lennard Lomberg ermittelt hier schon in seinem dritten Fall. Bildeten im ersten Band die Raubzüge im besetzen Frankreich den Aufhänger, war es im zweiten Band die widerrechtliche Aneignung eines Kunstwerkes aus Spanien zur Zeit der Franco-Diktatur. Diesmal wird Lennard Lombergs Wissen als Kunstsachverständiger in Sachen Beutekunst in London benötigt. Hier soll er nachweisen, ob es sich bei dem Gemälde „Victoria 1845“ um das Original oder eine Fälschung handelt.

Innerhalb dreier Handlungsebenen, der deutschen Besatzungszeit in Paris, den 1950er Jahren, als Queen Elizabeth Deutschland besuchte und dem Jahr 2016, lässt der Autor seine Geschichte lebendig werden. Lennard Lomberg kann für alle drei Zeitebenen Zusammenhänge zum Gemälde finden und stellt Querverbindungen auf, die so einiges zu Tage fördern. Wieder als aktive Unterstützungen bei seinen Recherchen dabei sind auch diesmal seine Tochter Julie, die Kriminalrätin Sina Röhm und sein Freund Sir Peter Barrington, was somit den Bogen zu den Vorgängerbänden spannt, die man aber deshalb nicht zwingend gelesen haben muss. Ob Lennard Lomberg das Rätsel um das Gemälde lüften kann und wenn ja wie und was er herausfindet, das wird hier packend und mit vielen interessanten geschichtlichen und kunsthistorischen Hintergrundinformationen erzählt.

Leser, die mal einen eher untypischen Krimi, da an Stelle der Leichen hier die Kunst im Fokus steht, entdecken wollen, sind hier genau richtig.