Cover-Bild Die Streitsaurier
15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Baumhaus
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 32
  • Ersterscheinung: 31.10.2025
  • ISBN: 9783833910739
  • Empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
Annette Langen

Die Streitsaurier

Eine urkomische Bilderbuchgeschichte übers Streiten und Versöhnen für Kinder ab 4 Jahren
Gloria Jasionowski (Illustrator)

Auf einer einsamen Insel mitten im Ozean treffen zwei seltene Urzeitviecher aufeinander: das Miracelrex und der Superosaurus. Sofort entbrennt ein wilder Streit: Wem gehört die Insel? Dem Superosaurus, weil er wild mit den Augen rollen kann? Oder dem Miracelrex, das mit der Zunge bis an die Nasenspitze kommt? Während sich die beiden tollpatschigen Kontrahenten in lustigen Disziplinen messen, merken sie plötzlich: Sie sind nicht allein ... Auf einmal müssen sie zusammenhalten. Und was sie dann finden, ist viel wertvoller als jeder Triumph.
Erfolgsautorin Annette Langen erzählt mit viele Sprachwitz eine lustige Bilderbuchgeschichte über das ewige Schneller-Höher-Weiter.



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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2025

Saurier streiten stark

1

Zwei fremde Streitsaurier streiten sich, sie vergleichen ihre Kräfte und erleben zusammen ein kleines Abenteuer, das macht sie schlussendlich zu dicken Freunden die zusammen ihr Glück teilen.

Das Cover ...

Zwei fremde Streitsaurier streiten sich, sie vergleichen ihre Kräfte und erleben zusammen ein kleines Abenteuer, das macht sie schlussendlich zu dicken Freunden die zusammen ihr Glück teilen.

Das Cover ist mit farbenfrohen großen Köpfen der zwei Streitsaurier gezeichnet. Miracelrex ist violett,- und der Superosaurus orangefarben.
Die Saurier könnten unterschiedlicher nicht sein, Miracelrex ist groß und dünn, der Superosaurus im Gegensatz voluminöser und kleiner.

Beide Streitsaurier halten sich für die allerschönsten Geschöpfe. Nachdem sie eine Insel entdecken, beanspruchen sie diese jeweils für sich allein. Eitel wie sie sind, entsteht ein Gefecht der Vergleiche von Kräften und Superfähigkeiten. Der Beste soll die Insel bekommen. Nur wer ist der Beste?

Die Story ist auch für die Kleinsten verständlich und nachvollziehbar. Schon Kleinkinder kennen Besitzansprüche und schmerzhafte Vergleiche über Spielzeug, Aussehen und Fähigkeiten. Das Buch zeigt den Kleinen durch die Hintertür, dass wir alle gleich sind und sich egobehaftete Vergleiche nicht lohnen. Diese Erkenntnis kann das Selbstbewusstsein der Kinder stärken und sie wohlmöglich resilienter werden lassen. Natürlich ist es mit einem Buch nicht getan die Materie als solches zu verstehen, aber auch kleine Erfahrungen und Geschichten haben einen großen Wirkungsschatz.

Die Story regt zum Lachen und Schmunzeln an. Wenn die beiden Streitsaurier merken, dass die Insel keinen Bestand hat und es folglich immer einen größeren Streitsaurier gibt, müssen sie zusammen halten und gemeinsam eine Lösung finden.

Die Zeichnungen sind groß gehalten und wirken spannend und plakativ über die Doppelseiten hinweg. Der blau-orangefarbene Komplimentärkontrast wird über alle Seiten mit den Farben des blauen Meeres und der sandfarbenen Insel dargestellt. Die Wirkung ist kontrastreich und sorgt auf den Seiten für farbenfrohe Abwechslungen. Die Dynamik der Zeichnungen ist für die Verständlichkeit der Story wichtig. Es ist immer etwas los auf den Seiten, man sieht sie fast in Bewegung. Es wird gezogen, geblubbert, gehüpft und pulverisiert.

Die Texte und Dialoge sind kurz geschrieben, die Farben und Schrifttypen variieren. Einzig die Phantasiesprache ist schwierig vorzulesen und kann den Lesefluss in Wanken bringen. Die Texte sind kreativ geschrieben und sprechen die LeserInnen an manchen Stellen direkt an. Das baut eine Verbindung auf und lässt in die Story eintauchen.

Als die Plantschosaurierin den Streitsauriern zeigt, dass sie die umkämpfte Insel mit einem Hopps pulverisieren kann, sind die Streitsaurier in Nöten. Sie retten sich zusammen im Meer und finden gemeinsam eine neue Insel, als Freunde.

Die witzigen kleinen Randfiguren wie der Fliegohapps und weitere Zeichnungen von Meeresfiguren lockern die Geschichte auf. Auch der kleine Hummer und der Seestern streiten miteinander. Die Streitspirale geht also auch zu den Kleineren nach unten. Eine weitere Erkenntnis gewonnen.

Meine Kinder mögen das Buch und haben ihre Favoriten. Sie verstehen die Essenz und stellten auch im nachhinein Fragen zu dem Thema. Der bedeutendste Satz war wohl: dass kenne ich auch! Kinder sind zutiefst froh wenn sie verstanden werden und das Streitthema ist in der Kita und in der Schule allgegenwärtig.

Eine Gemeinsamkeit zu finden und auf dieser eine Freundschaft aufzubauen oder einfach nur ein simples Verständnis für den anderen Menschen aufzubringen wird in den Streitsauriern rudimentär vermittelt. Das Zauberwort hier ist die Empathie bzw. die Vermittlung von dieser.

Wir werden es in unser Bücherregal aufnehmen und es sicherlich noch oft vorlesen. Besonders wenn wieder gestritten oder verglichen wird.





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Veröffentlicht am 01.11.2025

Zwei urzeitliche Kontrahenten

1

Im großen, gefährlichen Ozean der Urzeit ist festes Land rar. Welch’ ein Glück, als plötzlich eine kleine Insel aufzutauchen scheint. Das Miracelrex, ein Urzeitvieh, klettert sogleich an Land. Doch es ...

Im großen, gefährlichen Ozean der Urzeit ist festes Land rar. Welch’ ein Glück, als plötzlich eine kleine Insel aufzutauchen scheint. Das Miracelrex, ein Urzeitvieh, klettert sogleich an Land. Doch es ist nicht allein. Auf der anderen Seite kommt fast zeitgleich der Superosaurus an. Beide erheben Anspruch auf die vermeintliche einsame Insel und starten einen Wettstreit…

„Die Streitsaurier“ ist ein Bilderbuch für Kinder ab vier Jahren.

Die Geschichte besteht aus 14 Doppelseiten. Dabei sind immer beide Seiten illustriert und mit Text versehen.

Die farbkräftigen, originellen Illustrationen von Gloria Jasionowski bieten einige Details zum Entdecken. Sie sind altersgerecht gestaltet.

Mit dem Miracelrex und dem Superosaurus stehen zwei Urzeittiere, die Dinosauriern ähneln, im Vordergrund der Geschichte. Zwei kreative Protagonisten, die viele Kinder ansprechen dürften. Später erscheint eine weitere Saurierin.

Viel Raum nimmt der unterhaltsame Wettstreit der Protagonisten ein. Beide versuchen, sich in unterschiedlichen Disziplinen wie Hüpfen und Schielen zu überbieten. Vor allem im weiteren Verlauf hat die Geschichte jedoch erzählerische Schwächen: Wieso ist es besser zusammenzuhalten statt zu streiten? Wie lässt sich ein Streit auflösen? Und warum braucht es überhaupt eine Insel oder etwas Ähnliches? Was macht den Stillen Ozean so gefährlich? Solche Details werden leider nicht erklärt, was die Botschaft der Geschichte verwässert und zulasten der Verständlichkeit geht.

Autorin Annette Langen hat sich für die Urzeitviecher eine witzige Fantasiesprache einfallen lassen. Formulierungen wie „Fliegohapps“ und „Flitziblitzi“ peppen die Geschichte auf. Die dazu passende Vokabelliste am Ende des Buches ist ebenfalls eine schöne Idee. Allerdings wird die Kunstsprache nur eingeführt, aber nicht konsequent durchgehalten, was Widersprüchlichkeiten verursacht.

Mein Fazit:
Mit „Die Streitsaurier“ haben Annette Langen und Gloria Jasionowski ein kreatives Bilderbuch geschaffen, das besonders kleine Dinofans interessieren dürfte. In der inhaltlichen Umsetzung hat mich die Geschichte allerdings nicht komplett überzeugt.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Wichtige Botschaft

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Auf einer einsamen Insel mitten im Ozean treffen zwei seltene Urzeitviecher aufeinander: das Miracelrex und der Superosaurus. Sofort entbrennt ein wilder Streit: Wem gehört die Insel? Dem Superosaurus, ...

Auf einer einsamen Insel mitten im Ozean treffen zwei seltene Urzeitviecher aufeinander: das Miracelrex und der Superosaurus. Sofort entbrennt ein wilder Streit: Wem gehört die Insel? Dem Superosaurus, weil er wild mit den Augen rollen kann? Oder dem Miracelrex, das mit der Zunge bis an die Nasenspitze kommt? Während sich die beiden tollpatschigen Kontrahenten in lustigen Disziplinen messen, merken sie plötzlich: Sie sind nicht allein ... Auf einmal müssen sie zusammenhalten. Und was sie dann finden, ist viel wertvoller als jeder Triumph. (Klappentext)

Ein sehr schönes Kinderbuch mit einem wichtigen Thema: Streit - wer ist der Bessere. Es ist altersgerecht geschrieben, gut verständlich, urkomisch und doch mit wichtiger Botschaft. Meinen kleinen Zuhörern hat besonders die eigene Sprache der Saurier gefallen. Wir hatten viel Spaß und Freude. Auch die schönen Illustrationen ergänzen sich wunderbar mit dem Test und bilden eine Einheit. Ein schönes Kinderbuch und sehr gut zum Vorlesen geeignet.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

buntes Dinoabenteuer

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Das Buch „Die Streitsaurier“ vom Baumhaus Verlag verzaubert kleine Leserinnen und Leser mit liebevollen Illustrationen und humorvollen Charakteren. Es verbindet die von vielen Jungen geliebten Dinosaurier ...

Das Buch „Die Streitsaurier“ vom Baumhaus Verlag verzaubert kleine Leserinnen und Leser mit liebevollen Illustrationen und humorvollen Charakteren. Es verbindet die von vielen Jungen geliebten Dinosaurier mit zarten, mädchenhaften Farben, wodurch es gängige Stereotype aufbricht und geschlechterneutral wirkt. Die lustigen „Streitsaurier“ erleben – wie Kinder im echten Leben – Streitigkeiten und lernen, mit Problemen umzugehen. Die dargestellten Alltagssituationen wecken bei Kindern Neugier und regen zum Nachdenken an. Jede neue Seite wird zu einem kleinen Abenteuer. Die Geschichte ist interessant und kindgerecht erzählt. Auch wenn die Lösung für Erwachsene etwas schlicht wirkt, ist sie für Kinder genau richtig und lädt zum Gespräch an.
Ein wunderbares Kinderbuch, das Spaß macht. Es eignet sich für Kinder ab 5 Jahren, die in einer Fantasiewelt sich selbst entdecken möchten. Absolut empfehlenswert zum gemeinsamen Vorlesen!

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Unterhaltsame Geschichte zum Thema Konflikte

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Ansprechendes Cover, schöne Buchgröße und bunte, trotzdem schlichte Seiten zum anschauen.

Der Streit von den Sauriern wird schnell zu einem Wettbewerb, „Ich kann was, was du nicht kannst“. Denn sie einigen ...

Ansprechendes Cover, schöne Buchgröße und bunte, trotzdem schlichte Seiten zum anschauen.

Der Streit von den Sauriern wird schnell zu einem Wettbewerb, „Ich kann was, was du nicht kannst“. Denn sie einigen sich darauf das der beste die Insel bekommt. An sich ist es eine schöne Alternative zu den normalen Streitsituationen, die man von Kindern kennt. Es wird nicht geschrien, gehauen oder Sachen weggenommen sondern, man testet gegenseitig sein können. Die Challenges, die sich die Saurier dadurch stellen, sind schön für die Kinder nachzumachen, wie zum Beispiel dass sie schielen oder ihre Zunge probieren bis zur Nasenspitze zu strecken. Beim vorlesen kann ich mir sehr gut vorstellen, wie die Kinder es selbst probieren oder wie ich sie fragen könnte ob sie es auch können um sie mit einzubringen.

Total schön gemacht:
Wenn man genau auf die Gestaltung der einzelnen Seiten guckt, fällt einem sogar auf, dass es mehrere Geschichtsstrenge gibt zum Thema Streit. Zum Beispiel zwischen dem Seestern und dem Hummer. Über mehrere Seiten erstreckt sich eine Geschichte zu den beiden. Als erstes baut der Seestern etwas aus Sand, dann wird es vom Hummer kaputt gemacht, der Seestern schimpft ihn aus und bewirft ihn mit Sand. Danach weint der kleine Seestern und wird getröstet vom Hummer. Zum Schluss vertragen sie sich wieder und bauen zusammen etwas.

Bewertung zu einzelnen Punkten:
Vorlesen: die Seiten sind schön, um die Kinder die Buchseiten zu zeigen. Auch ohne den Text sind sie sehr anschaulich. Zum vorlesen ist die Urviechische Sauriersprache etwas komplex, deswegen ist es gut, dass sie auf Deutsch danach übersetzt wird. Jedoch merkt man an dem Satzbau, dass die Geschichte eher für ältere Kinder sind (ca. 5 Jahre und älter). Zudem ist die Textgestaltung schön gemacht, in dem das gesagte von dem jeweiligen Saurier in der gleichen Farbe ist wie das Tier selbst. Dadurch sieht man direkt, wer was gesagt hat.

Sprache: die Sprache ist sehr unterhaltsam, vorallem wenn Wörter oder Sätze verwendet werden, die für uns unbekannt oder ungewöhnlich sind. Beispiele: „Phh, das ist doch kalte Lava!“ „hubbeldibubbel“ „flitziblitzi“. Trotzdem ist die Sprache an manchen Stellen etwas komplexer, deswegen wäre das Buch meiner Meinung nach, erst was für Kinder ab 5 Jahren geeignet.

Gestaltung: bunte Farben, große Zeichnungen und Text, Text in den gleichen Farben des Sauriers der etwas sagt - praktisch zum zuordnen. Lustige Tiermischungen z.B. sieht das Miracelrex aus wie ein Mix aus Fledermaus, Frosch und Ente.

Zum Schluss kann man sagen, dass die Geschichte sehr schön ist, egal ob von der Gestaltung oder vom Geschehen selbst. Es gibt ein schönes Ende, mit der Message dass man sich Sachen auch teilen kann und sie nicht nur für sich alleine beanspruchen sollte. Trotzdem hab ich ein bisschen das Gefühl, als wäre die Geschichte noch nicht wirklich zu Ende, sondern als würde noch etwas fehlen.
Die eigene Sprache der Saurier finde ich sehr kreativ und gut überlegt.
Ich habe mich für die Leserunde beworben, da ich der Meinung war, dass es ein schönes Buch für meine Kindergartengruppe sein könnte, da das Thema Streit ein alltägliches Problem ist. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich mir sehr gut vorstellen das Buch zu lesen aber eher für die Vorschulgruppe, anstatt für die kleinen. Ich gehe ganz stark davon aus, dass das Buch den Kindern sehr gut gefallen wird, da es sehr unterhaltsam ist und man sie gut mit einbringen kann. Trotzdem glaube ich nicht, dass das Buch eine Art Lektion ist zum Thema Streit, sondern eher eine unterhaltend Geschichte.

Wie die Saurier an dieser Stelle jetzt sagen würden:
Bale bale ed sib noos - Tschüss und bis bald

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