Cover-Bild Die kleine Apotheke in St. Peter-Ording

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Forever
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 248
  • Ersterscheinung: 13.09.2019
  • ISBN: 9783958184794
Anni Deckner

Die kleine Apotheke in St. Peter-Ording

Ein Nordsee-Roman

Sonne, Sand und der Traum von der eigenen Apotheke 

Merle ist seit vielen Jahren glücklich verheiratet. Für ihren Ehemann hat sie ihren Job als Apothekerin aufgegeben und ist zu ihm in die Forschung gewechselt. Doch dann verliert ihr Mann bei einem Arbeitsunfall sein Augenlicht. Er verlangt, dass Merle nicht mehr zur Arbeit geht, um sich um ihn zu kümmern. Während ihr Mann zur Reha ist, nimmt Merle sich eine Auszeit und besucht ihre Familie in St. Peter-Ording. Dort trifft sie zufällig auch ihren Kindheitsfreund Mika, dem die örtliche Apotheke gehört. Dabei kommen Gefühle auf, die Merle zu verdrängen versucht. Schließlich muss sie sich entscheiden, welchen Weg sie für ihre Zukunft einschlagen möchte.

Von Anni Deckner sind bei Forever by Ullstein erschienen:
Barfuß am Strand
Leuchtturmtage
Die Sehnsucht der Inselärztin
Friesenglück
Sylter Meeresrauschen
Die Krabbenfischerin
Das kleine Blumencafé am Strand
Die kleine Apotheke in St. Peter-Ording

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 8 Regalen.
  • 4 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2019

Eine wunderschöne Geschichte, so wie sie das Leben schreibt. Das Cover lädt zum Lesen ein.

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Die kleine Apotheke in St. Peter Ording von Anni Decker

Sonne, Sand und der Traum von einer eigenen Apotheke.

Merle ist seit vielen Jahren mit Sönke verheiratet. Für ihn hat sie ihren Traumjob als Apothekerin ...

Die kleine Apotheke in St. Peter Ording von Anni Decker

Sonne, Sand und der Traum von einer eigenen Apotheke.

Merle ist seit vielen Jahren mit Sönke verheiratet. Für ihn hat sie ihren Traumjob als Apothekerin aufgegeben und wechselte zu ihm in die Forschung. Aber ist Merle glücklich? Kinderwunsch, ein Leben am Meer und ihr Traum von einer eigenen Apotheke werden immer intensiver. Doch dann verliert ihr Mann bei einem Arbeitsunfall sein Augenlicht. Es verlangt die Aufgabe ihres Jobs, um sich um ihn zu kümmern. Merle ist bemüht ihm alles recht zu machen, merkt aber das zwischen Sönke und seiner Arbeitskollegin Sina mehr als nur berufliches ist. Als Sönke für 3 Monate zur Reha muss, nimmt sie sich bei ihren Eltern in St. Peter Ording eine Auszeit. Dort trifft sie ihren Kindheitsfreund Mika, dem die Apotheke im Ort gehört. Da er Hilfe braucht arbeiten sie gemeinsam in der Apotheke. Dabei kommen Gefühle auf, die Merle zu verdrängen sucht. Sie muss ihre Zukunft entscheiden.

Mein Fazit:
Eine wunderschöne Geschichte, so wie sie das Leben schreibt. Das Cover lädt zum Lesen ein. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte spannend, emotional und so richtig aus dem Leben gegriffen. Man wünscht sich so manches Mal, auch am Strand zu sein. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 27.07.2019

Befreiungsschlag

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Bisher glaubte sich Merle Hofer in ihrer 10-jährigen Ehe mit ihrem Mann Sönke in Bremen glücklich und zufrieden. Für ihn hat sie sogar ihre geliebte eigene Apotheke aufgegeben, um ihn bei seinen Forschungen ...

Bisher glaubte sich Merle Hofer in ihrer 10-jährigen Ehe mit ihrem Mann Sönke in Bremen glücklich und zufrieden. Für ihn hat sie sogar ihre geliebte eigene Apotheke aufgegeben, um ihn bei seinen Forschungen zu unterstützen. Doch dann verliert Sönke bei einem selbstverschuldeten Arbeitsunfall sein Augenlicht und ist fortan abhängig von Merle. Bevor er in die Reha geht, stellt er Merle die Bedingung, dass sie den Beruf an den Nagel hängt, um sich um seine Rundumbetreuung zu kümmern. Die Zeit, die Sönke in der Reha verbringt, nutzt Merle für einen Besuch bei ihren Eltern in St. Peter-Ording, um einerseits ihr Heimweh zu stillen, aber auch, um sich Gedanken darüber zu machen, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll, zumal sie inzwischen feststellen muss, dass die Ehe mit Sönke am Ende und ihre Gefühle für ihn auf der Strecke geblieben sind. Dabei spielt ihr Jugendfreund Mika eine nicht unerhebliche Rolle…
Anni Deckner hat mit „Die kleine Apotheke in St. Peter-Ording“ einen unterhaltsamen und gefühlvollen Roman vorgelegt, der den Leser an die schöne Nordseeküste nach St. Peter-Ording entführt, wo er sich während der Lektüre imaginär den Meeresduft um die Nase wehen, seine Füße im Sand vergraben und einen Kurzurlaub genießen darf. Abwechseln begibt sich der Leser mal an die Seite von Merle, mal an die von Sönke, um so allerlei über ihre Beziehung zueinander zu erfahren und rollt in Gedanken oft genug mit den Augen angesichts der Manipulation, der Merle immer wieder erliegt und dabei ihr Selbstvertrauen immer mehr auf der Strecke bleibt, während man Sönke am liebsten ins Mittelalter zurückschicken möchte, wo sein Verhalten vielleicht noch modern war. Die Autorin zeichnet das Bild einer Ehe, das man sich heutzutage nicht mehr gern vorstellen möchte, leider aber doch öfter vorkommt, als man das vielleicht glaubt. Dass das auf Dauer nicht funktionieren kann, macht sie durch ihre Protagonistin deutlich, die endlich den Mut findet, sich frei zu schwimmen von Abhängigkeit und Unterbutterung. Der Gewissenskonflikt von Merle und ihre Gedanken- und Gefühlswelt werden dabei anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Die abwechslungsreiche Handlung wird durch farbenfrohe Beschreibungen der Örtlichkeiten gestützt, die es dem Leser ermöglichen, sich diese vor dem inneren Auge gut vorstellen zu können.
Die Charaktere sind gut gezeichnet und wirken nicht nur realistisch, sondern besitzen auch Lebendigkeit. Der Leser kann sich in den einen oder anderen hineinversetzen und die jeweilige Situation gut nachvollziehen. Merle ist eine Frau, die für ihren Ehemann aus Liebe alles aufgegeben hat, allerdings hat sie sich dabei auch selbst verloren. Sie ist zurückhaltend und hilfsbereit, doch ohne jegliches Selbstvertrauen. Erst nach und nach lernt sie wieder, sich zu behaupten und ihren eigenen Weg zu gehen. Sönke ist ein Kotzbrocken der besonderen Art. Er verhält sich nicht nur wie ein Pascha, dem man jeden Wunsch von den Lippen lesen muss, Undankbar ist sein zweiter Vorname, denn er hält sich für den Nabel der Welt und sein Wort ist Gesetz. Sina ist eine oberflächliche Schlange, die immer ihren Vorteil im Blick hat. Mika ist ein freundlicher Mann, der offen und ehrlich ist, zudem teilt er mit Merle alte Erinnerungen und viele Gemeinsamkeiten.
„Die kleine Apotheke in St. Peter-Ording“ ist ein Liebesroman, der einmal mehr aufzeigt, dass man sich von Zwängen befreien sollte, um ein eigenes glückliches und selbstbestimmtes Leben ohne Schuldgefühle führen zu können. Kurzweiliges Lesevergnügen für den Strand.

Veröffentlicht am 20.07.2019

Unsympathische Charaktere in einer nervtötenden Geschichte

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Merles großer Traum war eine eigene Apotheke, doch diesen Traum hat sie zugunsten ihres Mannes aufgegeben, um mit ihm in der Forschung tätig zu sein.
Als ihr Mann durch einen tragische Unfall erblindet, ...

Merles großer Traum war eine eigene Apotheke, doch diesen Traum hat sie zugunsten ihres Mannes aufgegeben, um mit ihm in der Forschung tätig zu sein.
Als ihr Mann durch einen tragische Unfall erblindet, muss Merle plötzlich erkennen, dass ihre Ehe ein furchtbares Konstrukt gewesen ist und nur aus Lügen und Manipulation bestanden hat. Zudem zwingt Ihr Mann zwingt sie, ihren Job aufzugeben und sich fortan nur noch um ihn zu kümmern.
Merle kann nicht mehr und flüchtet zu ihren Eltern nach St. Peter-Ording und trifft dort zufällig auf ihre Jugendliebe. Wird es eine Zukunft für Merle in der alten Heimat geben ? Wie wird ihr Herz entscheiden ?

Eigentlich hatte ich mir geschworen, nie wieder ein Buch in die Hand zu nehmen, dass die Adjektive "klein, bezaubernd, zauberhaft " etc. im Buchtitel hat. Und doch bin ich wieder schwach geworden, habe mir das neueste Werk von Anni Deckner besorgt und bin prompt wieder auf die Nase gefallen.
Dieses Buch ist so ziemlich alle, aber nicht unterhaltsam.
Die Charaktere sind durch die Bank weg unsympathisch , Sönke schießt dabei noch mit seiner Widerwärtigkeit den Vogel ab. Dieser Mann ist ein Ekel, ein Armleuchter und nicht der Beau, für den er sich hält. Er manipuliert Merle, wo er nur kann und ich frage mich, wie eine Frau in den Enddreißigern wo etwas überhaupt mit sich machen lässt.
Zu beginn des Buches geht mir das Liebesgesäusel der beiden schon tierisch auf den Zeiger - Schatz hier, Liebling dort - das aufgesetzte Geschwätz nimmt ihnen doch keiner ab.
Mit dem Unfall dann die Wendung - endlich zeigt Sönke ein wahres Gesicht und Merle springt, wenn er mit dem Finger schnippt. Sie lässt sich von ihm vorführen und erträgt sogar geduldig, dass er seine Geliebte mit in die Wohnung bringt. Welche Frau ist bitte so hohl, dass sie das mit sich machen lässt ?
Die Entwicklung von Merle von der geschassten Ehefrau zum Apothekerliebchen ist auch nicht wirklich glaubhaft geschildert, sodass ich hier eine wirklich süße Romanze vermisse.
Eine Szene ist mir aber noch ganz bitter aufgestoßen - Merle sitzt in SPO in den Dünen, raucht und sinniert vor sich hin und dann drückt sie die Zigarette in den Dünen aus und steckt die Kippe in den Sand. Geht's noch ?
In Zeiten des Klimawandels und der Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts hat die Autorin nichts besseres im Sinn, als ihre Protagonistin so mir nichts dir nichts und ganz offensichtlich den Frevel an der Natur ausüben zulassen. Da schüttel ich nur noch mit dem Kopf und mir fällt dazu nichts mehr ein.
Für mich ist diese Buch unglaubwürdig, nervig und definitiv nicht zu empfehlen.
Schade

Veröffentlicht am 17.07.2019

Ein Schicksalsschlag

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Merle Hofer ist schon lange glücklich verheiratet auch wenn sie ihrem Mann zuliebe den Traum einer eigenen Apotheke begraben hatte. Sie ist für ihn und mit ihm in die Forschung gegangen. Doch dann geschieht ...

Merle Hofer ist schon lange glücklich verheiratet auch wenn sie ihrem Mann zuliebe den Traum einer eigenen Apotheke begraben hatte. Sie ist für ihn und mit ihm in die Forschung gegangen. Doch dann geschieht eines Tages – er hat sie einen Tag zu ihren Eltern geschickt – ein furchtbarer Arbeitsunfall. Und Sönke Hofer verliert sein Augenlicht. Und er erwartet, dass Merle ihre Arbeit aufgibt und sich nur noch um ihn kümmert. Während er in Reha im fernen Chemnitz ist, besucht Merle ihre Eltern in St. Peter-Ording. Sie trifft dort auf ihren Kindheitsfreund Mika, der die örtliche Apotheke übernommen hat. Es kommen Gefühle auf, doch Merle fühlt sich an ihr Ehegelübde gebunden. Doch dann erfährt sie etwas, was sie schockiert…

Meine Meinung
Es ist nicht das erste Buch, das ich von Anni Deckner gelesen habe. Dieses hier fand ich super. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte das Buch auch sehr gut lesen. Es gab keine Unklarheiten. In Merle konnte ich mich ganz gut hineinversetzen. Die arme hatte sich von ihrem Mann viel zu sehr unterbuttern gelassen. Ob sich das wohl ändert? Der geneigte Leser wird es erfahren. Den Arbeitsunfall ihres Mannes fand ich schlimm, aber er war selbst schuld. Auch wenn er es nicht wahrhaben wollte. Dass Merle ihn nicht verlassen wollte, konnte ich in einer Hinsicht schon verstehen, aber in anderer Hinsicht auch wieder nicht. Denn dem hätte ich schon vorher einen Tritt gegeben. Merle liebte ihren Mann sehr, doch auch hier gibt es Grenzen. Ihr Mann war der reinste Macho, so wie, was ich sagte passiert, bzw. wird gemacht. Und Merle duckte sich. Ob sie ihr Selbstbewusstsein wiederfindet? Der Leser wird es erfahren. Für mich war dieser Roman spannend vom Anfang bis zum Ende. Keine Thrillerspannung, logischerweise. Aber die Spannung, die man bei einem Liebesroman, was dieses Buch ja ist, erwarten kann. Es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Von mir daher eine Leseempfehlung für alle Liebesromanleser und die volle Bewertungszahl.