Cover-Bild Jane Eyre
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9,90
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 672
  • Ersterscheinung: 01.07.1998
  • ISBN: 9783423125406

Jane Eyre

Roman

Neuübersetzung des Meisterwerks

Einer der berühmtesten Frauenromane der Welt!


Als vor rund 150 Jahren ›Jane Eyre‹ in London erschien, war ein Bestseller der Weltliteratur geboren. Der ergreifende Roman über eine Waise, die allen Widrigkeiten zum Trotz zur selbstbewussten Persönlichkeit heranreift und am Ende das Glück in der Liebe findet, ist seither millionenfach gedruckt, in fast alle Sprachen übersetzt, kürzlich neu verfilmt und von Lesergenerationen »verschlungen« worden. Ein prominenter Fan war Queen Victoria.

Dieser unbestrittene Klassiker der englischen Frauen-Literatur wird hier in einer Neuübersetzung vorgelegt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Eine geduldige Liebe

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Ich hab's mal wieder getan: einen Klassiker der Weltliteratur gelesen. Und einen wirklich guten noch dazu, nämlich Charlotte Brontës Jane Eyre.

Eine zu Herzen gehende, wirklich berührende Liebesgeschichte, ...

Ich hab's mal wieder getan: einen Klassiker der Weltliteratur gelesen. Und einen wirklich guten noch dazu, nämlich Charlotte Brontës Jane Eyre.

Eine zu Herzen gehende, wirklich berührende Liebesgeschichte, die in meinen Augen einen wundervollen Ausgang gefunden hat, (Auch wenn es kurzfristig so ausgesehen hat, als würde zwischen Jane Eyre und ihrem Herren und Seelenverwandten Edward Rochester nichts mehr werden.) hat mich hier erwartet.
Zwischen der 18-jährigen Jane und dem fast 40-jährigen Edward muss vom ersten Augenblick an eine besondere Anziehung bestanden haben, ansonsten hätte sich niemals solch eine tiefe Verbundenheit entwickeln können, die nichts zu durchbrechen imstande war ...

Ich als Leser war von Anfang an komplett in der Geschichte gefangen. Sie hat mich gleich in ihren Bann ziehen können. Es war großteils sehr fesselnd Jane Eyre durch ihr Leben begleiten zu dürfen. Zu erfahren, woher sie kommt, wohin sie geht - freiwillig oder unfreiwillig -, an ihren Gedanken teilzuhaben, ihre Achterbahn der Gefühle mitzuerleben und mit ihr quasi durch Dick und Dünn zu gehen, war spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Wer gerne mal ein bisschen etwas Anspruchsvolleres lesen möchte, Lust auf eine ganz besondere Liebesgeschichte hat und Klassiker mag, sollte sich Jane Eyre auf keinen Fall entgehen lassen!

Veröffentlicht am 12.01.2025

Ein großartiger Klassiker

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Jane Eyre ist eine arme Waise, die von ihrer Tante aufgezogen wird. Trotz deren Abneigung und Schikanen, der Auslieferung an ein Internat, in dem die Schülerin unter frommen Sprüchen darben und sterben, ...

Jane Eyre ist eine arme Waise, die von ihrer Tante aufgezogen wird. Trotz deren Abneigung und Schikanen, der Auslieferung an ein Internat, in dem die Schülerin unter frommen Sprüchen darben und sterben, wächst Jane zu einer jungen Frau heran, die mit ihrer Ausbildung zur Lehrerin ihre Unabhängigkeit erreicht. Schließlich nimmt sie eine Stelle im Herrenhaus Thornfield an, in dem sie für das kleine Mädchen Adèle, dem Mündel des Hausherrn Edward Rochester, verantwortlich ist. Doch nach der anfänglichen Begeisterung fühlt Jane sich zunehmend unbehaglich. Der düstere Hausherr ist eine Sache, aber die unheimliche Schreie, die nachts durch das Anwesen gellen und die grauenhafte Gestalt, die über die Gänge huscht, beunruhigen die tatkräftige junge Frau.

Ein fesselnder Klassiker des 19. Jahrhunderts mit einer äußerst starken Protagonistin, die sich in der von Männern bestimmten Welt nichts gefallen lässt. Trotz der gesellschaftlichen Limitierung, der die Frau im 19. Jahrhundert unterworfen war, wird an Jane Eyre gezeigt was trotz allem möglich war. Ihre Wortgefechte mit Edward Rochester sind brillant und sehr unterhaltsam. Neben der spannenden Haupthandlung bietet der erste Teil des Romans einen interessanten Einblick in die Schul- und Internatskultur des 19. Jahrhunderts. Dass die verheerenden, ja tödlichen Zustände, an diesen Schulen nicht der morbiden Phantasie einer Autorin entsprungen sind, kann man in den Biografien zu den Brontë-Schwestern nachlesen.

Die dtv-Asgabe von 2006 punktet auf jeden Fall mit einer tollen Übersetzung von Gottfried Röckelein und einer ungekürzten und unbearbeiteten Textfassung. Schade ist, dass das Buch keinen Kommentarteil hat, der zumindest die französischen Passagen übersetzt oder auch den einen oder anderen Abschnitt näher erläutert. Ein Vor- oder Nachwort zur Einordnung des Romans, der Textgeschichte oder ähnliche ist ebenfalls nicht vorhanden. Deswegen erhält das Buch von mir nur 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Ein sehr guter Klassiker

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Jane Eyre ist eine Waise die eine schwere Kindheit hat. Zuerst bei ihrer angeheirateten Tante lebend (Ihr Onkel ist verstorben) und von Ihren Cousinen und dem Cousin gequält, wird Sie mit 10 Jahren auf ...

Jane Eyre ist eine Waise die eine schwere Kindheit hat. Zuerst bei ihrer angeheirateten Tante lebend (Ihr Onkel ist verstorben) und von Ihren Cousinen und dem Cousin gequält, wird Sie mit 10 Jahren auf eine Armenschule geschickt. Dort verbringt Sie noch mehrere Jahre. Zuerst als Schülern und danach zwei weitere als Lehrerin, bis Sie als Hauslehrerin einen neue Arbeitsstelle findet. Zwischen ihr und dem Hausherrn Mr. Rochester beginnt sich etwas zu entwickeln, als jedoch raus kommt, dass er bereits verheiratet ist verlässt Jane das Anwesen in Thornfield. Sie findet durch Zufall zu einem Teil ihrer Familie zurück, erbt etwas Geld von ihrem verschollenen Onkel und findet auch noch ein Gutes Ende in Sachen Liebe.

Was soll ich sagen. Es war einfach ein tolles Buch. Jane hat ihre Prinzipien und für diese steht Sie ein. Sie bleibt sich immer treu, egal wie hart das Leben zu ihr ist. Eine starkes Frauenbild für die damalige und auch heutige Zeit. Ich mochte den Schreibstil sehr, obwohl ich nicht weiss ob es einfach an der tollen Übersetzung vom dtv Verlag liegt.

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Veröffentlicht am 31.12.2020

Ein Klassiker

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Jane ist ein mittelloses Waisenmädchen und hat im Kampf um Selbstbestimmung und Liebe und gegen die Doppelmoral ihrer Zeit.

Also ich habe das Buch für mich in drei Teile eingeteilt und diese haben mir ...

Jane ist ein mittelloses Waisenmädchen und hat im Kampf um Selbstbestimmung und Liebe und gegen die Doppelmoral ihrer Zeit.

Also ich habe das Buch für mich in drei Teile eingeteilt und diese haben mir sehr unterschiedlich gefallen.

Der Erste spielt in ihrer Kindheit, dieser hat mir außergewöhnlich gut gefallen, ich mochte sehr wie ihr Schicksal detailgetreu abgebildet wurde.

Der Zweite spielt auf ihren ersten Weg zur Selbstbestimmung, diesen mochte ich auch noch sehr, aber ich hatte immer mehr Probleme mit der Figur und der Geschichte.

Der Dritte spielt nach einer großen Offenbarung, diesen war zwar noch ganz okay, aber der Schluss und Jane mochte ich nicht mehr.

Ich versteh aber auf jeden Fall warum dieses Buch zu den bedeutendsten Klassikern zählt, es ist anders und das ist auch gut so. Es passt zu der Zeit und es zeigt neue Möglichkeiten und Ideen auf.

Charlotte Brontë mochte ich viel lieber als ihre Schwester Emily.

Das Buch gibt mir jetzt auf jeden Fall noch einiges zum Nachdenken.

Ich möchte eine Leseempfehlung aussprechen, da es gut unsere vergangene Gesellschaft widerspiegelt und mich gedanklich noch ein Stück begleiten wird.