Cover-Bild Kom.Ba. / Kommissar Bambus
Band 1 der Reihe "KOM.BA. Kommissar Bambus"
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24,90
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 478
  • Ersterscheinung: 15.07.2024
  • ISBN: 9783759719737
Ben B. Gun

Kom.Ba. / Kommissar Bambus

Band 1 Phönix
Am Morgen des 03.10.2014 ahnt Hauptkommissar Gabriel Landgraf noch nicht, dass der anstehende Einsatz im Zuhälter- und Drogenmilieu in Hamburg sein Dasein Knall auf Fall anhalten und in eine ganz andere Richtung lenken wird. Die Unterwelt begehrt auf, will der Obrigkeit zeigen, wie mächtig sie ist. Das Leben von Einsatzkräften spielt dabei keine Rolle. Er hat das Glück, mit dem Leben davonzukommen. Aber auch das Pech, vollkommen aus der Bahn geworfen zu werden. Seine verfahrene Lebenssituation drängt ihn zur Veränderung, fordert seine folgenschwere Entscheidung. Er wagt einen Neustart ziemlich weit im Süden Deutschlands. Doch es geht schief. So schief, als hätten sich alle Mächte gegen ihn verschworen. Drei junge Männer aus einem fernen Land und eine völlig verzweifelte Bäuerin erden sein schlingerndes Bemühen, endlich wieder Fuß zu fassen. Mit dem ersten eigenverantwortlich zu lösenden Kriminalfall kommt seine Stärke zurück. Er besinnt sich auf die Fähigkeiten, die ihn in Hamburg ausgezeichnet haben. Im Klinikum Deggendorf werden Attentate auf Mitarbeiter der onkologischen Abteilung verübt. Zudem gilt es drei mysteriöse Morde aufzuklären, die seit zwei Jahren ungelöst sind. Wegen diesen ist sein Chef gehörig unter Druck und damit auch er. Beide müssen Erfolge vorweisen, koste es, was es wolle. Und es kostet viel. Beinahe sein Leben. Aber die Gangster ahnen nicht, dass er nicht auf sich allein gestellt ist ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2024

Krimi und Lyrik verschmelzen ineinander

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Als ich zum ersten Mal " Poetry Crime " gelesen habe, war ich sofort neugierig, hatte ich doch von diesem Genre noch nichts gehört. Dann hielt ich das Buch in den Händen, und mir fiel sofort das wunderschön ...

Als ich zum ersten Mal " Poetry Crime " gelesen habe, war ich sofort neugierig, hatte ich doch von diesem Genre noch nichts gehört. Dann hielt ich das Buch in den Händen, und mir fiel sofort das wunderschön gezeichnete Coverbild auf. Es passt perfekt zur Geschichte.

Der Krimi beginnt mit einem Gedicht, und gleich danach fängt das erste Kapitel der Geschichte voller Action an. Nachfolgend gerät die Handlung in ruhigeres Fahrwasser, ist aber nicht minder spannend zu lesen ist. Jedem Kapitel steht ein passendes Gedicht vor, welches auf die zu erwartende Handlung einstimmt. Diese Gedichte enthalten alle eine Botschaft, realistisch und sehr berührend geschrieben. Ich konnte mich in vielen dieser Zeilen wiederfinden. Es sind aber nicht alleinig die schönen Gedichte, die diesen Krimi zum Genre " Poetry Crime " einordnen lassen, sondern die Kapitel fangen alle in einer poetischen Schreibweise an. Vom gesamten Schreibstil bin ich sehr begeistert, denn er ist flüssig und immer wieder blitzen lyrische Passagen auf. Es ist eine außergewöhnliche Schreibweise, die ich bei einem Krimi in dieser Form noch nie gelesen habe, die mir aber außerordentlich gut gefällt.

Die Geschichte beinhaltet nicht nur den eigentlichen Kriminalfall, sondern der Autor " Ben B. Gun " verknüpft ihn mit hochaktuellen, neuzeitlichen Themen des täglichen Lebens. Dabei schreckt er auch vor schwierigen Themen nicht zurück, die er in meinen Augen sehr realistisch und respektvoll in die eigentliche Handlung integriert. Dieses erfordert eine intensive Recherche, die für mich als Leserin deutlich zu erkennen ist. So ist dieses Buch sowohl in der Haupthandlung, als auch in den Nebenschauplätzen stets spannend zu lesen. Obwohl dieser Krimi mit seinen 464 Seiten sehr umfangreich ist, kam bei mir zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf.

Wer bei einem Krimi auf pausenlose Action und fortlaufende brutale Szenen wert legt, ist mit diesem Krimi nicht gut bedient. Diese Leserschaft fühlt sich bei diesem neuen Genre sicherlich auch nicht angesprochen. Wer aber einen Krimi mit interessanten Nebenschauplätzen und wunderschöner Schreibweise schätzt, der sollte unbedingt dieses Erstlingswerk des sehr talentierten Autors kennenlernen. Für mich ist es ein brillanter Krimi, von dessen Art ich gerne mehr lesen würde. Bisher kenne ich aber keinen Autor, der mich mit diesem besonderen Genre erfreuen könnte. Umso mehr freue ich mich, dass dieses Buch der erste Band einer Trilogie ist. Band zwei wird im nächsten Jahr erscheinen, und Band drei ein weiteres Jahr später.

Ich gebe hier bewusst keine Inhaltsangabe, denn diesen besonderen Krimi muss jeder Interessierte auf sich wirken lassen, um die Leseatmosphäre eigens zu spüren. Sie ist neben der eigentlichen Handlung ein nicht zu vernachlässigender Punkt, um die Wirkung dieses andersartigen Krimis genießen zu können.

" Ben B. Gun " hat es geschafft mich sofort nach den ersten Seiten an das Buch zu fesseln. Mir ist seine besondere Schreibweise, und die gesamte Gestaltung dieses Krimis sehr ans Herz gewachsen, und ich möchte dieses Buch jedem Krimi-Fan empfehlen. Es ist lohnend dieses neue Genre kennenzulernen, und das Buch eignet sich auch bestens als Geschenk, nicht nur jetzt zur bevorstehenden Weihnachtszeit.

Ich wünsche mir, dass dieser " lyrische Krimi " in der großen Welt der Kriminalromane seinen Platz findet, um viele Leserinnen und Leser zu begeistern, die sich auf diese Art zu schreiben einlassen können, und Gefallen daran finden.

Natürlich vergebe ich 5 Sterne für das Gesamtwerk, und für Maddy einen riesengroßen funkelnden Stern für die Mitgestaltung des hübschen Covers.

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Veröffentlicht am 14.12.2024

Ein Kommissar namens Bambus

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Nach einem schweren terroristischen Anschlag der Hamburger Unterwelt auf die Polizei überlebt Kommissar Gabriel Landgraf nur knapp. Einige seiner Kollegen sterben oder werden schwer verletzt. Physisch ...

Nach einem schweren terroristischen Anschlag der Hamburger Unterwelt auf die Polizei überlebt Kommissar Gabriel Landgraf nur knapp. Einige seiner Kollegen sterben oder werden schwer verletzt. Physisch wie psychisch massiv angeschlagen, muss Gabriel erkennen, dass er nicht mehr so weitermachen kann wie bisher ...

„Kom.Ba. / Kommissar Bambus: Band 1 Phönix“ ist der Auftakt einer Trilogie um Hauptkommissar Landgraf, den sein Schicksal von Hamburg zurück nach Niederbayern führt. Zuerst hat das ungewöhnliche Cover meine Neugier geweckt. Die hübsche Zeichnung zeigt den Donaustrand bei Deggendorf. Da ich auch (woanders) an der Donau lebe, war mein Interesse geweckt.

Gabriel Landgraf ist ein echter Workaholic, ja fast ein Adrenalin – Junkie. Einen ersten gesundheitlichen Warnschuss ignoriert er, ebenso begreift er nicht, dass sich seine Frau Jahre später unter anderem deshalb von ihm trennt, um ihn wachzurütteln. Obwohl der Kommissar die Scheidung sehr bedauert, macht er stur weiter wie vorher. Erst der Terroranschlag zwingt ihn zum Innehalten und Nachdenken. In der Reha findet er Leidensgenossen, denen er sich mit der Zeit öffnen kann. Seiner hochgeschätzten Therapeutin verspricht er, etwas zu ändern. Und nach einem kurzen Rückfall zieht er diese Entscheidung tatsächlich durch. Mit seiner neu gewonnen Entschlossenheit hat mich der Hauptcharakter sehr beeindruckt. Auch als es an der neuen Arbeitsstätte zunächst überhaupt nicht klappt, gibt er nicht auf und holt sich sogar Hilfe. Er findet wieder Kraft und Energie für seinen Beruf und sich selbst. Nach Überwindung seiner Startschwierigkeiten erzielt er erste Erfolge am neuen Wirkungsort ...

Auch die anderen Charaktere in den Haupt- und Nebenrollen sind gut getroffen. Ob das originelle Sprayer-Trio, Tante Erika und ihre Damenriege oder Marlene, die Möchtegern-Miss Marple. Sie alle überzeugen und veranschaulichen, wie wichtig Gabriel inzwischen sein persönliches Umfeld, über die Familie hinaus, geworden ist. Die Kollegen bleiben außer seinem Chef Wiegand Brandl noch etwas blass, doch das wird sich in Band 2 sicher ändern.

Nach anfänglicher Routinearbeit beschäftigen den Kommissar ein Cold Case mit drei ungelösten Morden sowie gefährliche Anschläge auf das Personal der Onkologie des städtischen Krankenhauses. Für Spannung ist also gesorgt. Den Täter, der seine Bekannte, die junge Gabrijela, mit Manipulationen an ihrem Rad beinah umbringt, kann er trickreich schnell ermitteln.

Mein Fazit.

Mich hat Kommissar Bambus, den Spitznamen erwirbt er sich in Deggendorf, bestens unterhalten. Ich habe ihn mit Interesse und Anteilnahme in sein neues Leben begleitet, mit ihm ermittelt und neue Erkenntnisse gewonnen. Das nach einem furiosen Beginn eher gemächliche Tempo hat mir ebenso gut gefallen wie der sorgfältige Schreibstil und die gute Recherche. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Gabriel Landgraf, als Kommissar, aber auch als Privatmensch. Verschiedene Themen wie Krankheit, Alternativmedizin, Esoterik oder die Verquickung von Politik und Lobbyismus beschäftigen ihn und sprengen oder dehnen zumindest die gewohnten Grenzen eines traditionellen Kriminalromans. Eine weitere Besonderheit des Buches sind die zum aktuellen Stand der Geschichte passenden Gedichte, die jedes Kapitel einleiten.

Am Ende finden die Handlungsstränge zusammen und Kommissar Bambus kann seine Fälle nachvollziehbar lösen. Dass die eine oder andere Frage, noch, offen bleibt, versteht sich beim Auftaktband einer Trilogie von selbst. Ebenso verbleibt einigen der Protagonisten noch Entwicklungspotenzial. Es bleibt also interessant am Donaustrand von Deggendorf. Ich freue mich auf die Fortsetzung und vergebe 4,5 von 5 Sternen und eine Empfehlung an alle, die einen guten, etwas anderen Krimi schätzen.

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Veröffentlicht am 08.12.2024

Ein Kriminalroman der anderen Art

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Dieses Buch ist wirklich eine Art Krimiroman, das ich noch nie zuvor gelesen habe. Schon nach den ersten Seiten war ich überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass ein Krimi zusammen mit Gedichten funktioniert. ...

Dieses Buch ist wirklich eine Art Krimiroman, das ich noch nie zuvor gelesen habe. Schon nach den ersten Seiten war ich überrascht, denn ich hätte nicht gedacht, dass ein Krimi zusammen mit Gedichten funktioniert. Zu jedem Kapitelbeginn gibt es ein kleines Gedicht, dass inhaltlich schon auf das Kapitel vorbereitet und es lohnt sich defintiv dieses noch mal zu lesen, sobald man das Kapitel beendet hat. Doch worum geht es in diesem ungewöhnlichen Krimi?

Hauptkommissar Gabriel Landgraf arbeitet mit seinen Kollegen zusammen an einem Fall in seiner Wahlheimat Hamburg. Doch es passiert etwas, dass er nicht hat kommen sehen und auch nicht darauf vorbereitet war. Er gerät mit seinen Kollegen in einen Hinterhalt. Und genau das ändert alles für ihn. Er hat mit den Folgen zu kämpfen und sucht verzweifelt nach einem letzten Strohhalm, der ihn über Wasser hält. So passiert es, dass er in die Dienststelle nach Deggendorf versetzt wird und im wahrsten Sinne des Wortes noch mal von vorne anfangen muss. Auch dort gibt es selbstverständlich Fälle, die gelöst werden müssen und es erwartet ihn ein holpriger Start, aber auch eine Menge symapthische Menschen, die bereit sind, ihm bei seinem Neustart zu helfen.

Der Einstieg in das Buch ist dem Autor sehr gelungen, denn der Leser ist sofort mitten im Geschehen und kann durch den Schreibstil schnell die Gefühle von Gabriel spüren. Auch die darauffolgenden Kapitel empfand ich als gelungen, da es dem Charakter "Gabriel Landgraf" unglaubliche Tiefe gab und ich somit ein umfängliches Bild des Hauptkommissars erhielt. In der Mitte des Buches kamen für mich die ersten Schwächen auf, da sich die Geschichte etwas zog und viel zu viele Nebenhandlungsstränge eröffnet wurden. Ich hatte das Gefühl etwas in den Ereignissen "zu schwimmen", da es für mich keinen roten Faden mehr gab und ich mich schwer tat zu erkennen, was eigentlich die Haupthandlung der Geschichte sein sollte. Es ist defintiv ein Krimiroman, in dem nicht die Kriminalfälle im Vordergrund stehen, sondern das Leben des Hauptkommissars. Daher fand ich die Fälle eher mittelmäßig und es kam diesbezüglich erst wieder gegen Ende des Buches Spannung auf, da ich bis dahin überhaupt keine Vermutung hatte, wer der Täter sein könnte.

Das Buch ist hauptsächlich aus der Sichtweise von Gabriel Landgraf geschrieben. Was ich jedoch als nicht gelungen empfand, war die Tatsache, dass es teilweise zum Perspektivwechsel zu unterschiedlichsten Charakteren kam, ganz unvermittelt immer mal wieder. Es gab keine Regelmäßigkeit darin, was meinen Lesefluss etwas ins Stocken brachte.

Ich möchte auf jeden Fall noch mal erwähnen, wie schön ich die Gedichte fand. Sie waren wirklich einzigartig und es hat so Spaß gemacht sie im Zusammenhang mit den Kapiteln zu lesen. Das ist wirklich sehr gelungen. Der Roman hat wirklich viel Potential und abgesehen von den oben genannten Schwächen habe ich das Buch gerne gelesen. Gabriel ist ein sympathischer Kerl, der realsitisch mit seinen Stärken und Schwächen dargestellt wurde. Zusammen mit der Lyrik ist es ein Kriminalroman der anderen Art. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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