Cover-Bild In der Liebe ist die Hölle los
Band 1 der Reihe "Catalea Morgenstern"
(12)
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Romance
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 24.04.2017
  • ISBN: 9783736304642
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Benne Schröder

In der Liebe ist die Hölle los

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr ...

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2019

In der Liebe ist die Hölle los

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Catalea Morgenstern will nichts lieber, als ein normales Leben führen. Nur ist sie die Tochter des Teufels und muss sich in der Firma beteiligen. Als dann ein Erbe eines der Häuser der Hölle stirbt und ...

Catalea Morgenstern will nichts lieber, als ein normales Leben führen. Nur ist sie die Tochter des Teufels und muss sich in der Firma beteiligen. Als dann ein Erbe eines der Häuser der Hölle stirbt und Catalea des Mordes bezichtigt wird, bleibt ihr nicht viel Zeit, um ihre Unschuld zu beweisen. Denn die gesamte Hölle ist hinter ihr her und schon bald weiß sie nicht, wem sie noch trauen kann. Kann sie den Mord aufklären, ehe die Dunklen sie in die Finger bekommen?

Zu Beginn lernt man eine enttäuschte, junge Frau kennen, die ihren Ex ermordet und dann seine Seele in die Hölle bringt. Zwar lernt man direkt etwas über ihre Tätigkeit im Namen der Firma kennen, nur entsteht dadurch eine Distanz zwischen dem Leser und Catalea. Eine Distanz, die nie gänzlich abgebaut wird und dadurch das Mitfiebern erschwert, weil man sie einfach nicht ins Herz schließt.
Obwohl es einige Szenen von Catalea im Kreise der Firma gibt, bleibt alles ein wenig irreal und das wird nicht gerade besser, als sie dann gejagt wird. Denn zum einen wird die Welt der Dunklen für den Leser nie zur eigenen und zum anderen weiß Catalea viel zu wenig darüber, als dass man sich darin wirklich zurecht findet.
Catalea selbst ist lange Zeit ein Rätsel für den Leser, da sie eher gegen alles ist und sich scheinbar für nichts so wirklich interessiert. Es scheint, als sollte sie sich unbedingt von allen anderen Figuren abgrenzen, sodass ihr aber das Quäntchen fehlt, das sie realistisch macht.
Die Story zwischen Catalea und Timur, der quasi zu ihrem Bodyguard wird, ist zwischenzeitlich recht langatmig und anstrengend, lockert aber in anderen Momenten die Szenen auf, weil sie sich ständig in den Haaren haben. Gerade durch Timur bekommt die Geschichte einen Tiefgang, weil er Catalea die Hölle und ihre Bewohner näherbringt und eine interessante Vergangenheit aufweisen kann. Nur bleibt dafür leider deutlich zu wenig Zeit, da man Seiten mit der Beschreibung der Umgebung vergeudet.
Gegen Ende ahnt man dann doch, wie alles abgelaufen ist und ab dann ist die Spannung auch fast ganz fort. Auch wenn Catalea den Schuldigen/ die Schuldige überführen muss, um sich selbst zu retten, fehlt es an überraschenden Wendungen, sodass man eigentlich nur noch darauf wartet, dass es endet. Das liegt auch daran, dass sie sich entwickelt und dabei ihre amüsantesten Seiten einbüßt. Nur noch sehr selten kommen sie hervor und das macht sie als Figur eher uninteressant. Auch wenn die Grundidee eigentlich gut ist und man sich nur zu gut vorstellen kann, dass all das wirklich existiert. Zumal man sich an Figuren aus der Bibel bedient hat, die man allein schon aus der Kindheit kennt und nun in einem anderen Licht kennenlernt. Nur reicht das nicht, um den Leser zu fesseln.

Fazit:
Eine Mischung aus heiterer Liebeskomödie und Krimi, wobei beides deutlich zu kurz kommt und die Protagonistin in weiten Teilen nicht überzeugen kann. Band 2 wird es wohl nicht mehr auf meine Liste schaffen.

Veröffentlicht am 14.06.2017

Ich hab mehr erwartet

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2.5

Es tut mir fast ein bisschen weh, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann, denn ich habe den Autor auf Veranstaltungen und auf Instagram als sehr sympathisch und vor allem witzig kennengelernt. ...

2.5

Es tut mir fast ein bisschen weh, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann, denn ich habe den Autor auf Veranstaltungen und auf Instagram als sehr sympathisch und vor allem witzig kennengelernt. Dadurch waren meine Erwartungen, vor allem was den Humor angeht, ziemlich groß.

Leider waren diese Erwartungen vermutlich zu groß, denn leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Trotz sehr guter Ansätze und interessanter Ideen, bin ich nie so richtig in dem Buch angekommen. Mir fiel es daher schwer mich von der Geschichte begeistern zu lassen und mit den Charakteren mitzufiebern.

Ich tue mich auch schwer, dieses Buch in das Genre Liebesgeschichte einzuordnen, denn diese findet eigentlich nur am äußersten Rande statt, und somit ein ziemlich untergeordnete Rolle. Auch hatten Catalea und Timor für mich nur wenig bis gar keine Chemie.

Am meisten enttäuscht bin ich jedoch von dem mangelnden Sprachwitz und Humor in diesem Buch. Es kann natürlich auch sein, dass es nicht mein Humor war, aber für mich gab es nur sehr wenige witzige Stellen. In dieser Richtung habe ich deutlich mehr erwartet.

Der Schreibstil generell war gut und flüssig zu lesen und in Teilen konnte mich die Geschichte auch ganz gut unterhalten, aber überzeugt bin ich leider nicht und werde auch den Folgeteil nicht lesen.