Cover-Bild Mord an Backbord
Band 2 der Reihe "Ein Fall für Freya und Tante Carole"
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Humor
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 24.09.2025
  • ISBN: 9783641309787
C.L. Miller

Mord an Backbord

Je tiefer das Meer, desto böser die Absichten - Kriminalroman - Witzig, spannend, very British
Leena Flegler (Übersetzer)

Je tiefer das Meer, desto böser die Absichten – turbulente Mörderjagd auf einem Luxusdampfer!

Ein Einbruch in einem Museum? Eine Leiche und ein verschwundenes Gemälde? Freya Lockwood kann es kaum erwarten, zusammen mit ihrer Tante Carole den ersten Fall ihrer neuen Detektei aufzuklären. Die Spuren führen sie auf einen Luxusdampfer voller exzentrischer Antiquitätenliebhaber. Dass hier nichts mit rechten Dingen zugeht, wird Freya spätestens klar, als sie die vielen gestohlenen Schätze an Bord entdeckt. Doch wie gefährlich ihre Lage wirklich ist, erkennt sie erst, als sie einen legendären Verbrecherkönig und seine Komplizen konfrontieren muss ...

Turbulent, cosy, perfekt für alle Krimifans, die den klassisch-britischen Whodunnit lieben!
Lesen Sie auch den SPIEGEL-Bestseller »Der falsche Vogel«, den ersten Fall für Freya und Tante Carole.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Ein maritimes Rätsel voller Charme, Spannung und britischem Humor

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Nach „Mord auf der Fähre“ war ich sehr gespannt, wie es mit Freya und der Kreuzfahrtkrimi-Reihe weitergeht – und wurde nicht enttäuscht.

C.L. Miller schafft es auch hier wieder, die Atmosphäre eines maritimen ...

Nach „Mord auf der Fähre“ war ich sehr gespannt, wie es mit Freya und der Kreuzfahrtkrimi-Reihe weitergeht – und wurde nicht enttäuscht.

C.L. Miller schafft es auch hier wieder, die Atmosphäre eines maritimen Settings perfekt einzufangen: Man spürt fast die salzige Meeresluft und hört das Knarren der Planken.

Die Geschichte beginnt zunächst ruhig, gewinnt aber schnell an Fahrt. Besonders gelungen fand ich die Mischung aus klassischem Whodunit-Flair und modernen Elementen. Freya entwickelt sich weiter, bleibt aber ihrer neugierigen, manchmal etwas tollpatschigen Art treu – was sie umso sympathischer macht. Auch ihre Dynamik mit Phil hat mir wieder gut gefallen, da sie zwischen Spannung, Misstrauen und einem Hauch Romantik changiert.

Die Ermittlungen rund um die Auktion und die geheimnisvollen Artefakte waren clever aufgebaut, auch wenn es zwischendurch viele Figuren und Verwicklungen gab, die kurzzeitig verwirrten. Dafür belohnt das Finale mit einer durchdachten Auflösung, bei der alle Fäden stimmig zusammenlaufen. Besonders positiv: Es bleibt nicht bei bloßer Krimispannung, sondern auch Humor und menschliche Momente kommen nicht zu kurz.

Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und angenehm zu lesen – ideal für Leserinnen, die gern in eine unterhaltsame, aber dennoch knifflige Geschichte eintauchen.

Fazit: Ein stimmungsvoller und abwechslungsreicher Cozy Crime auf hoher See, der sowohl Krimifans als auch Liebhaber
innen atmosphärischer Settings begeistert. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Freya – hoffentlich in einem weiteren Fall!

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Leinen los und ab ins Antiquitätenbusiness!

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Kurz zum Inhalt: Freya und Carole werden zu ihrem ersten Auftrag gerufen. Sie sollen ein geklautes Gemälde wiederfinden, das am gleichen Abend wie ein Mord aus einem Maritim-Museum geklaut wurde. Das Bild ...

Kurz zum Inhalt: Freya und Carole werden zu ihrem ersten Auftrag gerufen. Sie sollen ein geklautes Gemälde wiederfinden, das am gleichen Abend wie ein Mord aus einem Maritim-Museum geklaut wurde. Das Bild wurde von Arthur, dem früheren Kumpel von Carole und ehemaligen Besitzer des Antiquitätengeschäfts, gestiftet und zeigt ein in flammenstehendes Schiff. Arthur beschäftigte sich mit verschwundenen Antiquitäten. Die Spur führt Freya (als Expertin) und Carole auf ein Kreuzfahrtschiff, das ganz im Thema Antiquitäten steht. Zusammen mit dem FBI-Agenten Phil versuchen sie gleichzeitig das jahrhundertlange Geheimnis rund um den geheimnisvollen Schmuggler „Der Sammler“ zu lösen, der sich ebenfalls an Bord befinden soll.

Schreibstil: Interessanter Weise ist das Buch sowohl aus der Ich-Perspektive geschrieben, als auch aus der 3. Person herausgeschrieben, was für mich eher ungewöhnlich ist. Freya berichtet ihre Gedanken und Erlebnisse im Ich-Stil, während alle anderen Charaktere von einem allwissenden Erzähler präsentiert werden. Die Autorin schreibt flüssig und es lässt sich gut weglesen. Man merkt in den Details der Antiquitäten was deren Herkunft, Wert und Bedeutung betrifft, dass die Autorin wirklich Ahnung davon hat und sich mit den Objekten wirklich beschäftigt hat. Die Kapitel sind schön kurz.

Fazit: Dieses Buch ist ein gutes Exemplar des Genre Cozy Crime. Freya und Carole sind tolle Charaktere. Carole ist mein Liebling, da sie mich so oft mit ihrer leichten und direkten Art zum Lachen gebracht hat. Die Wendungen waren überraschend und logisch. Das Thema Antiquitätenschmuggel und vor allem die Zusammenhänge, der vielen beteiligten Personen, war mir persönlich ein wenig zu komplex für Cozy Crime.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Kreuzfahrt meets Verfolgungsjagd

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Ich habe das Buch bei einer Leserunde gewonnen. Ich hatte im Vorfeld etwas Angst, dass es mir zu spannend sein könnte. Und ja, die Geschichte um Freja, Carole, Phil und so viele andere Personen ist durchaus ...

Ich habe das Buch bei einer Leserunde gewonnen. Ich hatte im Vorfeld etwas Angst, dass es mir zu spannend sein könnte. Und ja, die Geschichte um Freja, Carole, Phil und so viele andere Personen ist durchaus spannend. Aber auf eine gute Art. Es ist so geschrieben, dass man aus Neugier gerne weiterlesen möchte. Und das hat mich positiv überrascht!

Der Schreibstil ist gut, flüssig und wunderbar „normal“ und alltagsnah. Das hat das Lesen insgesamt sehr angenehm gemacht.
Mein einziger wirklicher Kritikpunk ist jedoch ebenfalls zum Großteil sprachlich:

Es wird in den Kapiteln sehr sehr häufig die Perspektive gewechselt. Ich habe versucht, mitzuzählen und bin auf mindestens 9 unterschiedliche Personen, aus deren Sicht geschrieben wird, gekommen (inkl. Prolog). Hinzu kommt noch, dass nur Freya als ich-Erzählerin auftritt. Alle anderen Perspektiven werden als allwissende Erzähler berichtet.
Die ich-Perspektive von Freja nimmt einen gut in der Geschichte mit, die anderen tragen aber ebenfalls alle gut zur Stimmung bei.


Inhaltlich fand ich das Buch sehr gut gemacht. Man bekommt ein paar Rückblicke auf den ersten Teil der Reihe (den ich bisher noch nicht kenne). Die Verfolgungsjagd ist sehr gut gemacht und ausgearbeitet. Das Setting des Kreuzfahrtschiffes fand ich super gewählt, das hat sehr gut funktioniert!
Auch alle Verstrickungen der zahlreichen Akteure sind so gestaltet, dass ich bis zum Ende tatsächlich nicht voraussehen konnte, wer „der Sammler“ ist und wie die anderen Personen jeweils ins Bild passen.

Besonders erstaunlich fand ich, dass die Autorin es am Ende geschafft hat, mich mit dem letzten Kapitel/Epilog neugierig zu machen, ob es noch einen Teil der Reihe geben wird.
Ich würde sagen, die Voraussetzungen sind z.B. durch die Dossiers von Arthur super dafür und ich würde mich auch über noch einen weiteren Teil freuen und ihn sehr gerne lesen.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Humorvoll und verwirrend

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Ich hatte schon einen etwas schwierigen Einstieg, weil ich die Autorin und demzufolge das voraus gegangene Buch nicht kannte. Auch wenn im Prolog die Vorgeschichte in etwa zusammen gefasst ist, konnte ...

Ich hatte schon einen etwas schwierigen Einstieg, weil ich die Autorin und demzufolge das voraus gegangene Buch nicht kannte. Auch wenn im Prolog die Vorgeschichte in etwa zusammen gefasst ist, konnte ich dem nur schwer folgen und durchblickte die ganze Szenerie und die Personenkonstellation das komplette Buch hindurch nicht wirklich. Das hat das Lesen anstrengend gemacht, auch wenn der Text flüssig und munter geschrieben ist. Es kommen immer wieder Bezüge zu Band 1. Ja, die Autorin hat sich Mühe gegeben, und immer wieder kurz skizziert, was damals passiert ist, aber erstens bremst das immens den Lesefluss für das Geschehen in der Gegenwart, nimmt zweitens die Spannung raus, und drittens wird manches trotzdem immer noch nicht richtig deutlich. Was für mich nicht Spannung erzeugt, sondern Verwirrung..... und irgendwo auch stellenweise ein kräftiges Gefühl der Unlust, noch weiter zu lesen....

Viele mysteriöse Gestalten, eine sich anbahnende Romanze, britischer trockener Humor, sympathische und unsympathische Menschen - das hat mir gut gefallen.

Die Hauptfiguren Freya, Carole und auch Bella mochte ich sehr, die Geschichte hatte durchaus Potential, das Ambiente war interessant, aber es sind mir doch das ständige Hin und Her und die verwirrenden Fallstricke zunehmend auf die Nerven gegangen.

Am Schluss wusste ich wirklich bei einigen Personen nicht mehr, wer wer ist, welche Ziele wer verfolgt, wer jetzt warum tot ist oder auch nicht.... ich fand, es war zuviel des Guten. Die vielen falschen Fährten gingen für mich zu Lasten der Spannung und der Klarheit.

Schade.

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