Ein ungwolltes Erbe
Prinzessin der tausend Diebe – BetrayedKurz zum Inhalt: Sora Hong ist eigentlich Mitglied ihres Clans und Erbin des Familienimperiums. Doch alle in ihrer Familie verfügen über Mana, eine Art der Magie, nur sie ging leer aus. Aus diesem Grund ...
Kurz zum Inhalt: Sora Hong ist eigentlich Mitglied ihres Clans und Erbin des Familienimperiums. Doch alle in ihrer Familie verfügen über Mana, eine Art der Magie, nur sie ging leer aus. Aus diesem Grund wurde sie noch als Kind, zusammen mit ihrer Mutter, vom eigenen Vater und Herrscher über den Clan verbannt. Doch dann erreicht sie eine Einladung zu ihrer eigenen Volljährigkeitsfeier auf dem Familienanwesen in Busan und dank der Überredungskunst ihrer krebskranken Mutter, tritt sie die Reise an. Dort eskaliert es: Soras Vater will sie als seine Erbin. Soras Halbschwester Jia versucht daraufhin sie zu töten und anstatt zu sterben, kehrt Sora zusammen mit Ran, dem Gott der Tiger als Verbündeten und endlich Mana im Blut zurück. Keine Sekunde zu spät, denn um den Anspruch als das zukünftige Familienoberhaupt zwischen den zwei Schwestern zu klären, müssen beide 10 Höllenprüfungen meistern. Als wenn das nicht schon genug wäre, droht Sora das göttliche Mana in ihrem Blut von innen heraus zu töten.
Fazit: Ich hatte wohl zu große Erwartungen. Die Idee, das Setting in Südkorea und der Schreibstil selber sind wirklich super. Die Höllenprüfungen waren alle individuell und auch die unterschiedlichen Götter der Hölle waren sehr kreativ.
Leider hatte ich mit der Umsetzung der Geschichte so meine Probleme. Es ging mir alles viel zu schnell. Die Prüfungen hatten kaum angefangen, da waren sie schon vorbei und die Szenen wechselten abrupt. Die Liebesbeziehung zwischen Ran und Sora konnte ich nicht nachempfinden. Genauso wenig wie Gils Beweggründe.
Sora hat mich leider des Öfteren genervt, vor allem in Bezug auf ihren Vater. Sie ist mindestens 3x nach wenigen gewechselten Sätzen mit genau den gleichen Gedanken aus seinem Büro wie ein bockiges Kind gerannt ohne weder das zu klären, weswegen sie ihn ursprünglich aufgesucht hat, noch wirklich über die Vergangenheit zu reden.
Das Mysterium der Zwischenwelt selber wurde nicht vernünftig erklärt, noch wie die Flucht daraus möglich war. Das fühlt sich für mich zusammenhanglos und unstimmig mit dem Rest der Geschichte an, als hätte man irgendwie versucht die Begegnung zwischen Ran und Sora spektakulärer zu machen.
Ich bin froh, dass die Charaktere, jeder für sich eine positive Entwicklung durchgemacht haben. Vorneweg Jia. Ich wollte sie am Ende einfach nur in den Arm nehmen. Sie hat sich langsam in mein Herz geschlichen und die Annäherung der zwei Schwestern war herzerwärmend.