Eine Reise, die alles auf den Kopf stellt
Blaue Zitronen – Der Sommer, als alles anders wurdeKurz zum Inhalt: Antonia will ihre Sommerferien auf keinen Fall zu Hause verbringen, wo das reinste Gefühlschaos herrscht. Ihr Vater ist nach einem heftigen Streit mit der Mutter ausgezogen, doch die ist ...
Kurz zum Inhalt: Antonia will ihre Sommerferien auf keinen Fall zu Hause verbringen, wo das reinste Gefühlschaos herrscht. Ihr Vater ist nach einem heftigen Streit mit der Mutter ausgezogen, doch die ist für ein Projekt der Ärzte ohne Grenzen unterwegs. Also beschließt sie die Sommerferien bei ihrer Patentante Claire zu verbringen. Kurzer Hand fliegen die beiden auf eine süße kleine italienische Insel inklusive Zitronenhaine, das beste Gelato und einer chaotischen, herzlichen, italienischen Großfamilie, die die Unterkunft betreibt. Antonia genießt die Ablenkung, freundet sich mit Letizia und Gio an und will keinen Kontakt zu ihren Eltern haben. Doch das Schicksal hat Antonia gekonnt auf genau diese Krakeninsel geführt, denn hier gibt es mehr als nur neu gefundene Freunde und ihre Liebe zu Italien.
Fazit: Urlaubsfeeling mit Tiefgang!
Antonia ist eine wirklich sympathische, authentische 14-Jährige. Dank des tollen Schreibstils konnte ich mich von Anfang an in Antonia reinfühlen. Die Krakeninsel hört sich einfach traumhaft an! Man kann förmlich die Zitronen riechen, das Salz des Meeres auf der Haut spüren und das Wellenrauschen hören. Da wünscht man sich gerne selber hin. Man merkt förmlich wie Antonia sich dort ablenken kann und den Trubel daheim zumindest zeitweise vergessen und einfach glücklich sein kann.
Antonias Patentante Claire ist herrlich erfrischend. Eine abenteuerlustige Frau, die voller Liebe für Antonia ist und einfach Spaß am Leben hat.
Das Thema rund um das Familiengeheimnis wurde schön und realistisch ausgearbeitet. Manche Dinge brauchen Zeit. Der Ansatz bzw Feststellung, dass nicht alles auf eine linke oder rechte Seite passt und manches lieber bunt als schwarz-weiß sein sollte, werde ich mir aus dieser schönen Geschichte mitnehmen. Natürlich weiß man das eigentlich, es war schön nochmal daran erinnert zu werden!