Cover-Bild Sonntags Tod
Band 1 der Reihe "Die Wittekind-Serie"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 13.11.2017
  • ISBN: 9783453419933
Carla Berling

Sonntags Tod

Kriminalroman
Lokalreporterin Ira Wittekind ist gerade erst in ihre westfälische Heimat zurückgekehrt, als eine schreckliche Nachricht sie erreicht: Ihre Schulfreundin Verena ist tot, ermordet von ihrem Mann Richard. Direkt nach dem Mord hat der angesehene Hotelier sich selbst das Leben genommen. Kurz darauf ist Ira Zeugin, als ein Toter in einer verwahrlosten Wohnung gefunden wird. Durch ein kleines Detail wird sie auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den Todesfällen aufmerksam. Und ihr wird klar, dass hinter der idyllischen Fassade der Provinz ungeahnte Abgründe lauern ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2021

Mein Erster Krimi, empfehlenswert

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Fand die Geschichte sehr interessant und man wollte ständig wissen, wie es weiter geht!
Empfehlenswert
Cover ist übrigens sehr schön und fühlt sich auch in den Händen sehr angenehm an!

Fand die Geschichte sehr interessant und man wollte ständig wissen, wie es weiter geht!
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Veröffentlicht am 15.01.2021

vielversprechender Auftaktband der Wittekind-Serie

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Dies ist der erste Band aus der Krimiserie um die Lokalreporterin Ira Wittekind, daher auch „Die Wittekind-Serie“ Band 1.
Da das Buch bereits vor einigen Jahren erschienen ist, und schon etliche Rezensionen ...

Dies ist der erste Band aus der Krimiserie um die Lokalreporterin Ira Wittekind, daher auch „Die Wittekind-Serie“ Band 1.
Da das Buch bereits vor einigen Jahren erschienen ist, und schon etliche Rezensionen vorhanden sind, möchte ich gar nicht auf den Inhalt eingehen. Ursprünglich als Selfpublishing erschienen, wurde die Serie inzwischen im Wilhelm Heyne Verlag neu aufgelegt und hat auch da bereits mehrere Auflagen erreicht.
Es war für mich die erste Bekanntschaft mit der Autorin Carla Berling. Und ich muss sagen, bei mir hat dieses Buch eindeutig Lust auf „mehr Berling“ erweckt.
Der Prolog hat direkt schon erste Gänsehaut aufkommen lassen und so war ich sehr schnell mitten drin im Geschehen. Obwohl die Handlung ohne viel Brutalität oder großes Blutvergießen auskommt, ist der Spannungsbogen sehr hoch. So hat mich das Buch wirklich bis zum Ende gefesselt.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen und bildhaften Schreibstil. Besonders gut hat mir gefallen, wie liebevoll die einzelnen Charaktere skizziert wurden. So hatte ich beim Lesen immer wieder Bilder vor Augen und konnte mir die Protagonisten sehr gut vorstellen. Durch ein klein wenig Dialekt wird der rheinländische Regionaltouch noch etwas betont.
Toll fand ich es auch, dass Carla Berling viel inhaltliche Tiefe mit ernster Thematik eingebaut hat. So geht es beispielsweise um Kindheitstrauma oder auch um Homosexualität. Dies alles packt die Autorin wirklich mit sehr viel Feingefühl in den Kriminalroman mit hinein.
Fazit: Alles in allem wirklich ein toller Regionalkrimi mit nachdenklichen Momenten, der eindeutig Lust auf mehr von Carla Berling macht.

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Veröffentlicht am 25.10.2018

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte

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Da ich bereits die Nachfolger kenne, wusste ich bereits auf was ich mich einlassen würde. Interessant war jedoch, wie die Autorin den Einstieg der Protagonistin gewählt hatte und im Nachhinein die Entwicklung ...


Da ich bereits die Nachfolger kenne, wusste ich bereits auf was ich mich einlassen würde. Interessant war jedoch, wie die Autorin den Einstieg der Protagonistin gewählt hatte und im Nachhinein die Entwicklung der Lokalreporterin Ira Wittekind zu betrachten.



Schon von den ersten Seiten an, war ich direkt in der Geschichte gefangen. Ein Prolog, bei dem jedes Krimitantenleserherz höher schlagen lässt, versprach viel Spannung. Mit dieser Erwartung habe ich mich an den Plot gewagt. Und .... ich wurde in keinem Fall enttäuscht.



Die Protagonisten wurde detailliert beschrieben, so dass ich mich sofort in ihre Gedankenwelt beamen und ihre Handlungen nachvollziehen konnte. Auch ich hätte den Fall sofort aufklären wollen. Und auch ich wäre über die kleinen Details gestolpert. Immer wieder wurden Hinweise aufgedeckt, die den Fortgang der Geschichte sehr positiv beeinflusst und meinen Lesefluß und meine Neugier aufrecht erhalten haben.



Das Umfeld wurde sehr bildhaft dargestellt, so dass ich mich sehr gut in die jeweiligen Szenen versetzen konnte und auch in Gedanken ermittelt habe. Ira kam mir im Laufe der Story fast schon wie eine enge Vertraute vor, mit der ich am Kaffeetisch über einen Krimi plaudern konnte.



Was mich jedoch etwas stutzig gemacht hatte war, als die Familie entschied, dass die Verstorbene neben ihrem Mörder bestattet wurde. Bringt man das wirklich übers Herz, kann man die Gefühle während der Trauer wirklich so ausschalten? Klar, zu dem Zeitpunkt war noch nichts richtig erwiesen, dennoch bleibt ja der Gedanke an die Tat.



? Fazit ?



Ein grandioser Auftakt zu einer noch grandioseren Reihe. Der sehr leb- und bildhafte Schreibstil lässt den Leser tief in die Story eintauchen und gibt sie erst auf den letzten Seiten wieder frei.

Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Veröffentlicht am 13.02.2018

Ein Dorf und viele Abgründe

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Ira ist Lokalreporterin und muss zu einer Beerdigung, denn Ihre Schulfreundin wurde von ihrem Mann ermordet. Auf der Beerdigung in ihrem alten, westfälischen Dorf trifft sie viele Menschen aus ihrer Vergangenheit ...

Ira ist Lokalreporterin und muss zu einer Beerdigung, denn Ihre Schulfreundin wurde von ihrem Mann ermordet. Auf der Beerdigung in ihrem alten, westfälischen Dorf trifft sie viele Menschen aus ihrer Vergangenheit wieder. So auch Andy. Als sie dann wieder in ihrem Alltag als Reporterin unterwegs ist, entdeckt sie bei einem Polizeieinsatz eine Leiche in einer Messi-Wohnung. Als sie dann eine Verbindung zu ihrem alten Dorf aufdeckt, ermittelt sie plötzlich auf eigene Faust in einem Verbrechen und gerät in eine Familientragödie ungeahnten Ausmaßes.

Stil, Machart, Meinung

Dieser Kriminalroman legt einen großen Fokus auf die Ermittlerin Ira und die Vergangenheit in ihrem westfälischen Heimatdorf. Bald befindet sich der Leser inmitten einer großen Familie, in der jeder ein Geheimnis zu haben scheint. Nebenbei gibt´s eine Menge Lokalkolorit.

Ich mag solche Geschichten eigentlich, aber mir war beim Lesen oft nicht klar, wieso Ira da jetzt eigentlich ermittelt und was das genau bringen soll. Ich fühlte irgendwie nicht, dass da so dringlich etwas aufgeklärt werden musste –was komisch klingt, aber tatsächlich so passierte. Dazu muss ich erst einmal einen Kritikpunkt anbringen: Den meisten Anteil an der Ermittlung in dieser Geschichte hat nicht die Ermittlerin Ira, sondern Kommissar Zufall. Die Zufälle häufen sich, der Haufen ist mir am Ende zu groß.

Mit Hauptperson Ira bin ich leider auch nicht recht warm geworden. Sie trägt gern rote Kleidungsstücke und hat einen Pudel. Neben diesen wenig beeindruckenden Eigenschaften mag ich ihre Art auch in vielen Situationen nicht recht. Sie soll auch die Gabe haben, Menschen durch zuhören allerlei Geheimnisse zu entlocken. Für mich sieht es jedoch eher so aus als würde sie ziemlich plump überall einfallen und direkt simple Fragen stellen, welche dann auf einmal wundersame Weise zu vielen vertraulichen Informationen führen. Vielleicht ist es ja auch die Anwesenheit des Pudels..

So etwas ist ja immer Geschmackssache und es gibt durchaus auch Positives zu berichten: Wir haben hier eine Familie mit vielen Familienmitgliedern und ich konnte mir die Personen schnell merken. Die Schreibweise ist flott und flüssig. Der Plot dröselt sich am Ende auch ganz sinnig auf und die einzelnen Personen und deren Handlungen machen Sinn. Ein besonderes Lob gilt der Einbettung des Lokalkolorits: interessante lokale Besonderheiten werden charmant und in guter Balance ins Geschehen eingebracht, auch etwas Gesellschaftskritik bzw. Gegenwartsbeschreibung ist gut untergebracht.

Spoileralarm in Sachen Spoiler..

Eine Anmerkung: Auf der Rückseite des Covers werden die Hauptpersonen kurz steckbriefartig vorgestellt. Andy, der erst im letzten Drittel der Freund der Hauptperson ist, wird dort bereits als ihr Freund bezeichnet. Das ist natürlich blöd gemacht, weil es die Spannung nimmt ob aus den beiden dann am Ende was wird.

Fazit

Man konnte die Geschichte gut lesen, der Plot und der Lokalkolorit waren gut und zu meiner Freude wurde nicht ausschmückend herumgeschwafelt. Das Setting mit einem Dorf, einer Familie mit vielen Geheimnissen in Verbindung mit einem Mordfall – das mag ich sehr gern. Nur leider wurde ich mit der Hauptperson Ira und deren Motivation für die Ermittlung nicht warm. Ich las zwar nicht gelangweilt weiter, habe jedoch streckenweise wenig Sinn in der Ermittlung gesehen. Ich vergebe 3 Sterne und denke, dass meine subjektive Bewertung eventuell etwas von der allgemeinen Bewertung dieses Buches abweichen wird – wahrscheinlich liegt die durchschnittliche Bewertung um die 4 Sterne, aber mich persönlich hat neben positiven Aspekten auch einiges gestört. Deshalb werde ich ein nächstes Buch dieser Reihe wohl auch nicht lesen. Schlecht ist das Buch jedoch keinesfalls.

Veröffentlicht am 12.01.2018

Sonntags Tod

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Ira Wittekind ist erschüttert. Ihre alte Jugendfreundin Verena ist tot. Welchen Grund könnte ihr Ehemann gehabt haben sie zu ermorden und anschließend Selbstmord zu begehen? Die Tat bleibt unerklärlich, ...

Ira Wittekind ist erschüttert. Ihre alte Jugendfreundin Verena ist tot. Welchen Grund könnte ihr Ehemann gehabt haben sie zu ermorden und anschließend Selbstmord zu begehen? Die Tat bleibt unerklärlich, denn es gibt keinen Abschiedsbrief. Als Ira kurze Zeit darauf im Rahmen einer Polizeireportage auf einen weiteren Toten stößt, den Verena offensichtlich gekannt hat, erhärtet sich ihr Verdacht, dass mehr hinter der Sache stecken könnte als es zunächst den Anschein hatte. In Absprache mit der Familie des toten Mannes beginnt sie eigene Recherchen anzustellen und stößt dabei auf alte Familiengeheimnisse die sie tief erschüttern.

Fazit
Ein Krimi der sich als Familiendrama mit unzähligen brisanten Geheimnissen herausstellt, die in ihrer Anhäufung zu unglaubhaft und konstruiert wirken um echte Spannung aufkommen zu lassen.