Cover-Bild Die Patisserie am Münsterplatz – Neuanfang
Band 3 der Reihe "Die Kuchenkönigin von Straßburg"
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 01.09.2021
  • ISBN: 9783492317139
Charlotte Jacobi

Die Patisserie am Münsterplatz – Neuanfang

Roman | Historische Familiensaga – Zuckersüsse Unterhaltung aus dem Elsass

Feinste Backkunst und ein tragisches Schicksal
1940 gleicht Straßburg einer Geisterstadt, die meisten Bewohner sind fortgezogen. Nur die junge Patisseurin Louise Picard ist mit ihrer Großmutter Ida in der heimischen Feinbäckerei geblieben. Als sie sich nach dem Einmarsch der Wehrmacht ausgerechnet in einen deutschen Soldaten verliebt, riskiert Louise damit das Leben ihrer gesamten Familie, denn Teile der Verwandtschaft sind jüdischer Abstammung. Doch Louise möchte ihre Träume nicht aufgeben und kämpft dafür, dass der Frieden und das süße Leben in ihre Heimatstadt zurückkehren.

Hinter dem Pseudonym Charlotte Jacobi verbergen sich die Autoren Eva-Maria Bast und Jørn Precht. Sie verfassen seit 2018 gemeinsam historische Romane, die regelmäßig die Bestsellerlisten stürmen: Ihre Hamburger Elbstrand-Saga begeisterte ebenso wie die Familiengeschichte um die Patisserie am Münsterplatz. 

Zuckersüße Unterhaltung im Elsass vor historischer Kulisse: Lesegenuss für Kopf und Gaumen 

Das Autorenduo, das als Charlotte Jacobi seine LeserInnen in historische Zeiten entführt, wurde für seine akribischen Recherchen bereits mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. In »Die Patisserie am Münsterplatz« verbindet das Schriftstellerteam historische Einblicke in die Zeit während des Deutsch-Französischen Krieges mit köstlichen Beschreibungen der Backwerkskunst.  

Spannend, unterhaltsam und gnadenlos verführerisch – der schmackhafteste Dreiteiler des Jahres! 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2022

Gelungener Abschluss

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Ein mehr als gelungener Abschluss der Trilogie! Mir haben alle drei Bände sehr gut gefallen, ich könnte jetzt gar nicht sagen, welcher der beste war.


Die elsässischen Bäckerfamilien mussten in diesem ...

Ein mehr als gelungener Abschluss der Trilogie! Mir haben alle drei Bände sehr gut gefallen, ich könnte jetzt gar nicht sagen, welcher der beste war.


Die elsässischen Bäckerfamilien mussten in diesem Band wieder sehr viel durchmachen: sie befinden sich mitten im 2. Weltkrieg. Die Hauptfiguren sind diesmal die Enkelkinder, aber natürlich spielen auch die aus den Vorbänden bekannten Familienmitglieder wichtige Rollen.


Alles wirkt sehr gut recherchiert. Im Nachwort wird erläutert, wie viel davon tatsächlich so passiert und ich kann nur sagen: erschreckend viel.


Von mir gibt es für die gesamte Trilogie eine klare Leseempfehlung, insbesondere wenn man sich für die Geschichte des Elsass beginnend 1870 mit dem Deutsch-Französischen-Krieg über den 1. Weltkrieg bis zum 2. Weltkrieg interessiert. So im Detail war mir nicht bewusst, wie viel die Menschen dort durchstehen mussten - alleine wie oft sie die Sprache wechseln mussten!

Und natürlich ist es auch ein Buch für Kuchenliebhaber (wobei das Thema im letzten Band etwas kurz kam).

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Veröffentlicht am 12.12.2021

Zerreißprobe

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1940. Der Zweite Weltkrieg hält auch Straßburg in seinen Klauen, die Stadt ist besetzt, viele Einwohner haben das Weite gesucht, nur Louise Picard hält mit ihrer Großmutter Ida die Stellung in der familieneigenen ...

1940. Der Zweite Weltkrieg hält auch Straßburg in seinen Klauen, die Stadt ist besetzt, viele Einwohner haben das Weite gesucht, nur Louise Picard hält mit ihrer Großmutter Ida die Stellung in der familieneigenen Feinbäckerei. Das Schicksal spielt Louise einen bösen Streich, denn ausgerechnet ein Soldat der deutschen Wehrmacht verdreht ihr den Kopf. Erneut wird alles Französische verdrängt und während die deutsche Sprache wieder Einzug hält sowie alle Straßenzüge umbenannt werden, steht es schlimm um die jüdische Bevölkerung. Auch Louises Familienangehörigen sind davon betroffen, denn während Ida und ihr Ehemann ums Überleben kämpfen, folgt ihr Sohn der Nazipropaganda nur zu gern. Und Josephines Sohn Clement hat schwer daran zu knabbern, dass ausgerechnet seine große Liebe Louise sich in einen Deutschen verliebt hat. Clement schließt sich mit seiner Schwester Suzette heimlich dem Widerstand an. Bricht die Familie nun endgültig entzwei?
Das Autorenduo hinter dem Pseudonym Charlotte Jacobi hat mit „Neuanfang“ den finalen Band ihrer Patisserie-Trilogie vorgelegt, in dem der Leser nochmals ins elsässische Straßburg des vergangenen Jahrhunderts reisen darf, um das weitere Schicksal der Familie Picard-Tritschler mitzuverfolgen. Der flüssige, bildhafte und einfühlsame Erzählstil bringt den Leser in eine zerrissene Stadt, in der die deutsche Wehrmacht die Oberhand hat. Erneut müssen die Bewohner miterleben, wie alles Französische dem Erdboden gleich gemacht wird und nun das Deutsche wieder vorherrscht. Inzwischen ist die junge Garde der Familie am Start, wobei sie Unterstützung durch die älteren Generationen bekommen. Die Autoren haben den historischen Hintergrund gut recherchiert und ihrer Handlung unterlegt. Die Gesellschaft wird durch die Nazis gespalten, deren Verbote und Repressalien gegen Juden auch hier zum Tragen kommen. Sogar innerhalb der Familie zieht sich der Riss, denn während die einen um ihre Lieben mit jüdischem Hintergrund bangen, werden andere von der Nazipropaganda angezogen wie die Motten vom Licht. Gleichzeitig versucht gerade Louise, die Feinbäckerei mit Hilfe ihrer Großmutter am Laufen zu halten, so dass das Geschäft den Krieg überlebt. Farbenfrohe Beschreibungen der Örtlichkeiten lassen beim Leser schnell das Kopfkino anspringen, der sich mitten unter den Familienangehörigen wähnt und gespannt verfolgt, wer sich wie entscheidet und ob die Familie nach Pauls Rückkehr aus Stuttgart endgültig auseinanderbricht. Der Spannungslevel zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und lässt den Leser regelrecht an den Seiten kleben.
Die Charaktere haben sich weiterentwickelt, neue sind dazugekommen, doch allesamt sind liebevoll und glaubwürdig inszeniert, so dass es dem Leser nicht schwer fällt, sich unter sie zu mischen und mitzufiebern. Louise ist eine fleißige, junge Frau, die die Familie durch ihre Liaison in die Bredouille bringt. Ida ist die graue Eminenz, freundlich, hilfsbereit und immer mit einem guten Rat an der Hand, dabei fürchtet sie um ihren Ehemann. Clement und Susette halten zusammen und bekämpfen die Nazis aus dem Widerstand, während sich Francois von der Nazipropaganda blenden lässt.
„Neuanfang“ ist ein gelungener Abschluss der Trilogie, der mit einem schönen Mix aus Familiengeschichte, Historie sowie Liebe, Hoffnung und Zuversicht dem Leser eine abwechslungsreiche Lektüre beschert. Verdiente Lesempfehlung!

Veröffentlicht am 21.11.2021

ein würdiger Abschluß, die Leidensgeschichte dreht sich weiterhin im Kreis, viele Charaktere die dem Neuanfang ein Gesicht geben

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Ein gelungener Abschluß einer Trilogie um eine interessante Familie zu einer spannenden Zeit der Umbrüche in einer geschichtsträchtigen Stadt im Wandel.
Wieder wächst eine weitere Generation Picards und ...

Ein gelungener Abschluß einer Trilogie um eine interessante Familie zu einer spannenden Zeit der Umbrüche in einer geschichtsträchtigen Stadt im Wandel.
Wieder wächst eine weitere Generation Picards und Tritschlers heran und die Handlung spielt im besetzten Straßburg, der 2. Weltkrieg ist im vollen Gange.
1940 und das Schicksal wiederholt sich die Familie ist vertrieben, sie werden aus dem Haus gejagt, kämpfen sich zurück und alles Französische ist dieses Mal verpönt.
Die Patisserie Picard wird wieder zur Feinbäckerei Tritschler und das schwarze Schaf der Familie Paul Tritschler kehrt mit seiner Sippschaft aus Stuttgart zurück und sät neue Zwietracht.
Die Legende der Personen habe ich eifrig genutzt um den verschlungenen Verwandtschaftsgraden, Familienverhältnissen und Zusammenhängen weiterhin gut folgen zu können da es jetzt doch schon einige Generationen sind die da zusammenkommen.
Daher empfehle ich eine Vorkenntnis diese ist aber auch nicht zwingend nötig da wichtige Ereignisse manchmal nochmal kurz erläutert werden.
Die zahlreichen Familienmitglieder gehen verschieden mit dem Schicksal um, halten mit der Meinung nicht hinterm Berg, fügen sich oder begehren auf das beleuchtet ihre Charaktereigenschaften, Entwicklung auch Erziehung und wird dabei vielfältig dargestellt.
Der verständliche Schreibstil und der detailreiche spannende Erzählstil tut sein Übriges dazu die Geschichte lebendig und nachvollziehbar erscheinen zu lassen.
Spannende Stadtgeschichte, Ortsbeschreibungen, detaillierte Geschehnisse und dramatische Ereignisse machen diese Geschichte zu einem warmherzigen faszinierenden historischen Werk mit Unterhaltungsfaktor.
Es wird alles behandelt was diese grausame Zeit so mit sich bringt wie Verluste, Ängste, Geheimnisse oder Tode, dem entgegen setzen die Charaktere Mut, Tatendrang, Hoffnung und gehen unkonventionelle Wege das dem Zusatzbuchtitel Neuanfang recht gibt.
Von mir eine absolute Leseempfehlung mit 4 starken Sternen für die Patisserie am Münsterplatz bzw. die komplette Trilogie.
Ich werde definitiv weiterhin Bücher von diesem aussergewöhnlichen Autorenduo lesen und freue mich auf neue Geschichten.

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Patisserie Trilogie Teil 3

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Erneut erzählt das Autoren-Duo Eva-Maria Bast und Jørn Precht unter ihrem Pseudonym Charlotte Jacobi, anhand einer deutsch-französischen Familie, über das Leben im Elsass im Wechsel der Machthaber während ...

Erneut erzählt das Autoren-Duo Eva-Maria Bast und Jørn Precht unter ihrem Pseudonym Charlotte Jacobi, anhand einer deutsch-französischen Familie, über das Leben im Elsass im Wechsel der Machthaber während der deutsch-französischen Kriege.
Nach Ida und Lucien in Band 1 lag der Schwerpunkt der Geschichte in Band 2 bei ihren Kindern Marcel, Josephine und Paul.
Hier ist es nun die dritte Generation, die in den Unruhen und Kriegswirren den Weg durchs Leben sucht.
Nicht nur der ständige Zwist um die Nationalität ist erneut eine Zerreißprobe für die Straßburger, jetzt finden auch noch die Nationalsozialisten einen Weg hinein in die Familie Tritschler-Picard!
Das sich Marcels Tochter Louise ausgerechnet in einen Nazi-Soldaten verliebt, ist besonders schlimm für Clement, den Sohn von Josephine, liebt er seine Stief-Cousine doch schon lange.
Gemeinsam mit seiner Schwester Susette engagiert Clement sich mittlerweile im Widerstand - und Louises Bruder Francois erwärmt sich zeitgleich für die Hitlerjugend!
Ein großer Riss geht durch die Familie und spaltet sie in zwei Lager!
Wenn es erneut zu einem Krieg kommt, werden sich Familienmitglieder doch wohl nicht auf dem Schlachtfeld gegenüber stehen?

Die stetig anwachsende Familie weist immer mehr Namen auf - zu Beginn musste ich die Verwandschaftsverhältnisse immer wieder mal in Gedanken durchgehen.
Das Namensregister war sehr hilfreich!
Die Handlung ist interessant und spannend aufgebaut, die Charaktere werden sehr lebensnah geschildert.
Straßburg wird beim lesen vor dem inneren Auge lebendig und man bekommt direkt Lust diese schöne Stadt zu besuchen, den Münster zu besichtigen - und eine kleine Patisserie zu suchen.
Für alle Leser(innen) der ersten Bücher ist dieser Teil ein perfekter, stimmiger Abschluss.
Und die zuletzt geäußerte Hoffnung von Lucien Picard, dass Deutsche und Franzosen in Zukunft Freunde sein könnten und sollten, die hat sich ja zum Glück weitesgehend erfüllt.

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Veröffentlicht am 28.09.2021

Der Duft von Gebäck überdauert die schwersten Zeiten

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Wie schwer die Zeiten auch sein mögen, die Familie ist immer da. Egal was vor der Haustür passiert der Duft von Gebäck liegt in der Backstube.
In diesem dritten Teil rund um die Patisserie in Straßburg ...

Wie schwer die Zeiten auch sein mögen, die Familie ist immer da. Egal was vor der Haustür passiert der Duft von Gebäck liegt in der Backstube.
In diesem dritten Teil rund um die Patisserie in Straßburg sind wir mitten im zweiten Weltkrieg. Ein weiteres Mal muss die Stadt sich an neue Zeiten gewöhnen. Wieder einmal werden Straßen und Plätze umbenannt, wieder einmal wird eine Sprache verboten. Diesesmal soll alles wieder deutsch werden und jüdisch darf erst rechts nicht mehr sein. Mitten in diesen schweren Zeiten kämpft Ida mit ihrer Familie und Überleben. Ihr Mann ist jüdischer Abstammung, ihr Sohn überzeugter Nationalsozialist, ihre Enkelin lernt einen jungen Wehrmachtssoldaten kennen... All das macht diesen Roman wieder lesenswert.
Ich habe die Serie seit dem ersten Teil verfolgt und damit die Abwechslungsreiche Geschichte der Stadt Straßburg und des Elsässer. Es war interessant zu lesen wie hin und her gerissen die Menschen dort waren, wie sie immer wieder ihre Identität verloren und doch immer nur eines sein wollten: Elsässer.
Durch die vielen unterschiedlichen Charaktere habe ich die verschiedenen Facetten der Geschichte kennengelernt und konnte tief in die damalige Welt abtauchen.

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