Tolle Fortsetzung
Rezension zu The Devil’s Son (Reverie Verlag)
Band 2 knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an – und ich war sofort wieder mitten in der Geschichte. Avalone ist mir direkt ans Herz gewachsen: ...
Rezension zu The Devil’s Son (Reverie Verlag)
Band 2 knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an – und ich war sofort wieder mitten in der Geschichte. Avalone ist mir direkt ans Herz gewachsen: mutiger, selbstbewusster und so viel stärker als noch in Band 1. Ihre Entwicklung war für mich ein echtes Highlight.
Auch Clarke hat mich dieses Mal emotional mehr erreicht – auch wenn ich nicht jede seiner Entscheidungen nachvollziehen konnte. Seine widersprüchliche Art hat mich zwischenzeitlich genervt, aber genau das macht seinen Charakter wohl so menschlich. Und gegen Ende zeigt er wieder, wie sehr ihm Ava am Herzen liegt. Bad Boy mit Herz eben.
Besonders gefreut hat mich, dass Avalone und Clarke endlich zueinander finden. Es war emotional, intensiv und ein bisschen chaotisch – wie es sein soll. Ty war mir sofort sympathisch und ist wie ein Sonnenschein und auch Carter wurde mir in diesem Band immer sympathischer. Es ist schön zu spüren, wie man auch bei Nebenfiguren nach und nach hinter die Fassade blicken darf.
Die Devil’s Sons fühlen sich für mich wie eine echte Familie an – mit Ecken, Kanten und ganz viel Loyalität. Der Zusammenhalt in der Gang, die kleinen humorvollen Szenen und die immer wieder auftauchenden heidnischen Elemente haben das Ganze noch runder gemacht.
Kleine Kritikpunkte gab es aber auch: Manche Entscheidungen von Clarke konnte ich schwer nachvollziehen, und stellenweise hätte es für mich etwas weniger Drama und etwas mehr Handlung geben dürfen. Das Ende wirft Fragen auf, aber nicht in der explosiven Art wie im ersten Band – eher leise, aber definitiv neugierig machend.
Fazit: Emotional, spannend, voller Geheimnisse und tiefer Verbundenheit – The Devil’s Son hat mir fantastische Lesestunden beschert. Ich bin jetzt schon gespannt, wie alles in Band 3 enden wird.
4,5/5