Große Gefühle und erschüttertes Vertrauen
Ivy hat alles, was sich eine Jugendliche nur wünschen kann: Reiche Eltern, die sie lieben, einen Haufen Freundinnen, Parties, Unbeschwertheit und natürlich den perfekten Freund. Bis sie von einem Tag zum ...
Ivy hat alles, was sich eine Jugendliche nur wünschen kann: Reiche Eltern, die sie lieben, einen Haufen Freundinnen, Parties, Unbeschwertheit und natürlich den perfekten Freund. Bis sie von einem Tag zum anderen von schweren Panikattacken heimgesucht wird. Ihre Welt schrumpft auf die Größe eines Stecknadelkopfes zusammen, denn das elterliche Anwesen zu verlassen, scheint plötzlich unmöglich. Schon bald ist Ivy ganz allein und hadert mit ihrem Schicksal. Da erinnert sie sich an ihren Brieffreund aus der Kindheit: Jake. Sie schreibt ihm einen folgenschweren Brief. Jake seinerseits hat das Leben auf andere Weise übel mitgespielt und plötzlich scheint Ivy die einzige Rettung aus der Misere. Doch dazu muss er sie benutzen und hintergehen …
Clara Blais‘ „Teach me how to fly“ hat mich nicht nur mitgerissen, sondern auch tief berührt. Ihr authentischer, packender Schreibstil trug mich durch die Geschichte, ebenso wie die liebevoll ausgestalten Figuren. In Jake muss man sich einfach verlieben und in Ivy konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Die wachsende Zuneigung und Charakterentwicklung der beiden hat den Roman absolut lesenswert gemacht.
Die Handlung ist spannend, emotional und überrascht mit tollen Wendungen. Ich konnte das Buch kaum weglegen und habe mit Herzklopfen darauf gehofft, dass es für Ivy und Jake ein Happy End geben wird. Für mich eine rundum gelungene Geschichte, die mich wunderbar unterhalten hat. Bitte mehr davon, liebe Frau Blais!