Bestseller-Autorin Colleen Hoover ist zurück! Ein intensiver Romantic Thriller - »Vielleicht das Abgründigste, was ich je geschrieben habe.« – Today Show
Katarina Ganslandt (Übersetzer), Anja Galić (Übersetzer)
Wenn die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmt, weiß keiner, was wahr ist und was Fiktion
Die neue Colleen Hoover: »Wohl das Düsterste, was ich je geschrieben habe.«
Der Shitstorm um die Verfilmung ihres Romans stürzte Bestsellerautorin Petra Rose in eine Schreibkrise. Sie hat erlebt, wie es sich anfühlt, wenn sich das Internet gegen einen wendet. Nur mithilfe ihrer Kollegin Nora findet sie allmählich zur Normalität zurück: Sie geht wieder live online und mietet eine abgelegene Hütte am See, um endlich ihren nächsten Thriller zu schreiben.
Dann taucht er plötzlich auf.
Detective Nathaniel Saint berichtet von einem verstörenden Ereignis in unmittelbarer Nähe. Er ist das Ebenbild des Cops in ihrem Roman – und heizt Petras Kreativität unerwartet an. Nie hat sie sich lebendiger gefühlt, als wenn er sie berührt. Doch das Spiel, auf das sie sich einlässt, ist gefährlich und bedroht ihre Existenz …
- Bestsellerautorin Colleen Hoover is back – mit einem grandiosen Romantic Thriller für alle Fans von ›Verity‹
- Ein cleveres, doppelbödiges Spiel um die Grenzen zwischen Fiktion und Realität und die Suche nach Authentizität
- Tropes: Morally Grey, Forced Proximity, Forbidden Romance, Strong Female Character
Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit
Ich finde das Cover ist der Hammer, es ist wunderschön und so düster. Die farbliche Gestaltung ist auch perfekt und passt für mich richtig gut.
Ich hatte ...
Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit
Ich finde das Cover ist der Hammer, es ist wunderschön und so düster. Die farbliche Gestaltung ist auch perfekt und passt für mich richtig gut.
Ich hatte wirklich hohe Erwartungen und dieses wow Erlebnis hab ich hier leider nicht gehabt. Es war wirklich spannend und ich habe mit vielen Wendungen nicht gerechnet aber das Ende hat mich nicht wirklich abgeholt.
Hier geht es um Petra die einen Shitstorm irgendwie überleben muss. Diesen Aspekt fand ich dafür so gut umgesetzt, es ging unter die Haut welche Gedanken Petra hatte. Wie sie alles verarbeitet hat oder es zumindest versucht.
Ich fand Nora da irgendwie richtig gut und wie sie sich um Petra kümmert.
Die Freundschaft war so schön gemacht und ich mochte die Wärme zwischen den beiden.
Die Stimmung im Buch ist auch echt unterschwelligen düster.
Das Setting ist eine einsame Hütte und das da Drama vorprogrammiert ist, aber wie es ausgegangen ist. Damit habe ich nicht gerechnet.
Ich vergebe dafür 3 Sterne weil es mich nicht komplett abholen konnte.
Nach einiger Zeit Stille war wohl jeder Fan gespannt auf News von Colleen Hoover – immerhin hat der Verlag die Veröffentlichung ziemlich groß aufgebauscht und auch die Buchbeschreibung inklusive einzelner ...
Nach einiger Zeit Stille war wohl jeder Fan gespannt auf News von Colleen Hoover – immerhin hat der Verlag die Veröffentlichung ziemlich groß aufgebauscht und auch die Buchbeschreibung inklusive einzelner ,LeserInnenstimmen' trieb die Erwartungshaltung in die Höhe …
The hype is real – but is it worth it?
Ich habe „Woman Down“ als Hörbuch gehört – hervorragend gesprochen von Marlene Rauch. Aufwendig beworben mit Aussagen wie „für alle Fans von ›Verity‹“, „grandioser Romantic Thriller“ oder »Wohl das Abgründigste, was ich je geschrieben habe.« war ich immer in vorfreudiger Erwartung auf einen dramatischen Plottwist, verfolgte die Storyline gebannt in der Hoffnung auf eine Wendung und wartete auf den Nervenkitzel. Nun … Ich warte noch?!
Dabei war die Geschichte um eine eigentlich erfolgreiche, jedoch nach einem Shitstorm in ihrem Schreiben gelähmte und verunsicherte Autorin insgesamt nicht schlecht. Um zurück zu ihrer alten Stärke zu finden und endlich ein überfälliges Manuskript zu beenden, flüchtet sich Petra Rose in eine abgeschiedene Hütte inmitten der Natur. Als plötzlich ein Detective vor ihrer Tür auftaucht, traut Petra ihren Augen nicht. Denn Nathaniel Saint erinnert sie an den Protagonisten ihres aktuellen Projekts und wird augenblicklich zu ihrer Muse, zu einem Quell der Inspiration. Was als Recherchearbeit beginnt, als Pusch für ihre Kreativität, wird zu einem leidenschaftlichen Rollenspiel … das unerwartete Ausmaße annimmt.
CoHos Stil ist wie gewohnt sehr klar, eindringlich und bildreich. Es war leicht, sich in Petra und ihren Struggle hineinzuversetzen; die Befangenheit, die der Gedanke, erneut in die Öffentlichkeit zu treten, in ihr auslöst, und die Belastung, die die Schreibkrise für Petras Karriere und ihre finanzielle Situation bedeutet, nachzuvollziehen.
Rege bringt Hoover den Wandel der Branche zur Sprache, den Stress des AutorInnendaseins, den immerwährenden Druck, Ansprüche zu erfüllen, und Kritiken standzuhalten. Mit der Zeit – heißt mit den Trends und der gewünschten/geforderten Social-Media-Präsenz – zu gehen. Gerade Letzteres sorgt zwar einerseits für einen persönlicheren Kontakt zu LeserInnen/Fans, bietet andererseits jedoch eine gewisse Angriffsfläche, während zugleich die Anonymität des Internets die Hemmungen für Hass und Hetze schmälert.
Wir bekommen somit einen ziemlich guten und authentischen Einblick in die alltäglichen Probleme der Menschen, die uns mit ihrer feingeschliffenen Fantasie unterhalten. Trotz des Vorwortes könnten einige Erwähnungen und Aussagen darauf hindeuten, dass „Woman Down“ Parallelen zu Colleen selbst aufweist …
Zurück zur Story: In Nathaniels Nähe empfindet Petra Aufregung und Kribbeln, kann sich dem Reiz, in die Rolle ihrer Fiktion zu schlüpfen, nicht entziehen, und das ist es doch, was Petra wollte … Die Schriftstellerin ist so im Flow wie schon lange nicht mehr, die Ideen sprudeln über – dank des attraktiven Cops, seiner Berufserfahrung und seiner Offenheit ist sie davon überzeugt, einen realistischen Romantik-Thriller auf Papier bannen zu können.
Durch verschiedene Einblicke in das Leben der Protagonistin wird sie zu einer greif- und nahbaren, nicht fehlerfreien Person. Die eine oder andere Nebenfigur brachte Abwechslung und viele Dialoge waren interessant. Im Gegensatz zu der abrupten Vertrautheit zwischen Petra und Saint, der sich ohne Zögern, ohne Abwägen auf dieses ‚Experiment‘ einlässt.
Hier fehlte es mir beidseitig an Glaubwürdigkeit, und auch später wirkt alles eher überstürzt und oberflächlich. Weder eine romantische Anziehung noch Prickeln, keine Gefühle oder größere Spannungen sind zu vernehmen. Selbst die kleinen Überraschungen, die die LeserInnen aus dem Konzept bringen könnten, schienen regelrecht eingeworfen. Die Handlung vergeht ruckzuck, (relevante) Ereignisse bleiben rar und es mangelt kontinuierlich an Tiefe, Entwicklung, Intensität und Emotionen. Ehrlich gesagt haben mich auch die letzten Kapitel nicht vom Hocker gehauen, war doch die Auflösung in weiten Teilen vorhersehbar.
Wie gesagt: Letztlich ist „Woman Down“ nicht schlecht – weder die Idee noch den Stil betreffend –, doch im Vergleich zu den medial bewusst hoch geschürten Erwartungen blicke ich eher unbefriedigt auf diese Geschichte, die meiner Auffassung nach weit entfernt ist von einem Thriller, zurück.
Colleen Hoover ist im letzten Jahr zu einer meiner Lieblingsautor*innen geworden und nach Verity musste daher auch ihr neues Romantic-Suspense Buch bei mir einziehen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr ...
Colleen Hoover ist im letzten Jahr zu einer meiner Lieblingsautor*innen geworden und nach Verity musste daher auch ihr neues Romantic-Suspense Buch bei mir einziehen. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und lässt sich wahnsinnig gut lesen.
Wir lernen die Autorin Petra Rose kennen, die mit einer Schreibkrise und den Folgen eines heftigen Shitstorms zu kämpfen hat. Und das sehr detailliert: die ersten etwa 100 Seiten drehen sich fast ausschließlich darum. Obwohl ich das Thema prinzipiell ansprechend finde, empfand ich diesen Teil als deutlich zu langgezogen.
Erst danach kommt langsam Bewegung in die Handlung, und wir begegnen Nathaniel Saint, der für Petra sehr schnell eine Art Muse wird. Leider blieb Nathaniel für mich durchgehend unnahbar und unsympathisch. Meist kann man die Gedanken und Gefühle von Petra sehr gut nachvollziehen, sie sind sehr gut und nahbar beschrieben, was aber natürlich nicht heißen muss, das man sie mag oder ihr Handeln gutheißt.
Den Romantikaspekt habe ich überhaupt nicht gefühlt – von Liebe ganz zu schweigen. Stattdessen habe ich dann verzweifelt auf den Thriller-Aspekt gewartet. Dieser kam dann, dümpelte vor sich hin, war hervorsehbar und konnte mich überhaupt nicht überzeugen.
„Woman down“ ist für mich kein Romantic Thriller. Ich würde es eher als einen Abstecher in Dark Romance einordnen, wobei auch das meiner Meinung nach nicht wirklich gut gelungen ist.
Das Buch konnte trotzdem fesseln und ließ sich gut lesen, und die Gedanken und Gefühle von Petra fand ich sehr gut beschrieben. Trotzdem blieb auch sie für mich letztlich schwer greifbar, und keiner der Charaktere wird mir lange in Erinnerung bleiben.