Im Landhaus ihrer englischen Freunde will Monique sich ein paar Tage erholen, aber kaum ist sie da, gibt es zum Frühstück eine Leiche. Und damit nicht genug! Ein brisantes Dossier aus den 30er-Jahren verschwindet. Also begibt Monique sich auf die Suche nach jenen Leuten, die für dieses Dossier offenbar über Leichen gehen. Was als Landhauskrimi beginnt, wird zur rasanten Jagd kreuz und quer durch London. Satirisch, spannend, voller Humor und Überraschungen.
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So turbulent wie auf dem Cover geht es in der Geschichte zu. Dabei wollte Monique doch nur ein paar Tage mal nichts tun beim Besuch ihrer Freunde in einem englischen Landhaus. Das wäre Monique allerdings ...
So turbulent wie auf dem Cover geht es in der Geschichte zu. Dabei wollte Monique doch nur ein paar Tage mal nichts tun beim Besuch ihrer Freunde in einem englischen Landhaus. Das wäre Monique allerdings wahrscheinlich ebenso zu langweilig gewesen wie der Leserschaft von D. G. Ambronn.
So verwundert es nicht, dass aus der Erholung ein rasantes Abenteuer wird, nachdem es bereits nach der ersten Nacht eine Leiche zum Frühstück gibt.
Mir bereitet es ein großes Lesevergnügen, Monique bei ihren Ermittlungen – oft im Laufschritt – quer durch London zu begleiten. Durch die ausführlichen Beschreibungen lerne ich nicht nur die Besonderheiten der Stadt näher kennen, sondern Ambronn versteht es auf ganz eigene Weise, reale Begebenheiten in seine Geschichten einzuflechten und mich immer wieder mit Aha-Erlebnissen zum Staunen zu bringen.
Sehr gern gebe ich eine Leseempfehlung für eine Geschichte mit Witz, Charme, Spannung und vielen Überraschungen.
„...Sie hatte niemanden verraten, wo sie das Wochenende verbrachte. Das würde ihr eine Menge Ärger einhandeln...“
Monique hatte ein geruhsames Wochenende im Landhaus ihrer Freunde geplant. Doch wie so ...
„...Sie hatte niemanden verraten, wo sie das Wochenende verbrachte. Das würde ihr eine Menge Ärger einhandeln...“
Monique hatte ein geruhsames Wochenende im Landhaus ihrer Freunde geplant. Doch wie so oft spielt das Leben anders.
Der Autor hat eine amüsanten Krimi geschrieben. Der Schriftstil ist vielseitig. Einerseits werden die Örtlichkeiten, an denen die Handlung spielt, sehr genau beschrieben, andererseits gibt es eine Menge an ironischen Bemerkungen, die auf Gesellschaftskritik hinweisen.
Wer andere Bücher des Autors kennt, wird den einen oder anderen Bekannten wiedertreffen.
Schon bei der Ankunft muss Monique feststellen, dass mehr Leute im Haus sind als erwartet. Die Diskussionen drehen sich schnell um die Rolle des britischen Königshauses im Zweiten Weltkrieg Natürlich ist man nicht einer Meinung.
In der Nacht wacht Monique durch ein Scheppern im Haus auf. Letztendlich treffen sich fast alle Bewohner unter dem Dach. Es wurden die sogenannten Wendover - Papiere entwendet.
Am Morgen verweigert ihr das Dienstmädchen das Betreten des Esszimmer, weil dort Miss Girdlestone liegt. Auf Nachfrage, ob die dort geschlafen hat, bekommt sie die folgende Antwort.
„...Aber jetzt schläft sie nicht. Jetzt ist sie nur noch tot, und Mrs. Georges sagt, sie sei kein schöner Anblick...“
Monique wird von ihrer Chefin zurück nach London beordert. Sie bekommt den Auftrag, die Papiere zu beschaffen. Da sie nicht die einzige ist, die sich dafür interessiert, sind Verwicklungen vorprogrammiert. Dabei lerne ich einige Stadtteile und Sehenswürdigkeiten von London kennen. Spannend sind die Gespräche von Monique, die sie durch besondere Einfälle bereichert. Auch ihre Gedanken strotzen vor Phantasie. Ab und an jedoch ergibt sich ein realistischer Blick auf die britische Gesellschaft.
„...Ja, das Weltreich war den Briten nach dem Krieg flöten gegangen, aber dann waren die Menschen von allen Enden der Erde gekommen, um jenes britische Empire auf der Insel einige Nummern kleiner neu entstehen zu lassen. Eigentlich nett von ihnen...“
Das ist Ironie pur. Die findet sich an vielen Stellen, sei es in Anspielung auf das Gehalt der Fußballer oder im Zusammenhang mit dem Königshaus.
Natürlich endet die Geschichte mit einer handfesten Überraschung. Dafür ist Moniques Chefin schon bekannt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor versteht es, dass Kopfkino seiner Leser zu aktivieren und sie spannend zu unterhalten.
Die Französin Monique Meurisse ist eine Topagentin in London. Kein Wunder, dass sie ab und zu Entspannung braucht. Diese hofft sie im Landhaus ihrer englischen Freunde zu finden. Leider kommt ihr da aber ...
Die Französin Monique Meurisse ist eine Topagentin in London. Kein Wunder, dass sie ab und zu Entspannung braucht. Diese hofft sie im Landhaus ihrer englischen Freunde zu finden. Leider kommt ihr da aber nach der ersten – leider recht unruhigen - Nacht im Himmelbett eine Leiche dazwischen. Gleichzeitig verschwindet auch noch ein brisantes Dossier aus den 30er-Jahren. Dieses sogenannte Wendover-Papier soll geheime Aufzeichnungen über die Beziehungen des englischen Königs zu Hitler-Deutschland enthalten. Die Suche nach dem Mörder und dem geheimnisvollen Dokument kann also beginnen. Und diese Schnitzeljagd, die kreuz und quer durch London führt, ist nicht nur rasant und spannend, sondern auch überaus humorvoll.
Das Cover gibt schon einige wichtige Hinweise auf das Geschehen in dieser Krimi-Satire; Doppeldeckerbusse, eine Venus-Statue, der Rabe, der auch im Titel enthalten ist. Der Schreibstil ist fließend und mit viel Humor gestaltet. Die Bilder des Umschlags zeigen nur einen kleinen Aspekt der vielen Anspielungen, die dieses Buch enthält. Und diese Anspielungen sind – so vermerkt es der Autor am Beginn – auch durchaus beabsichtigt. Vom römischen Kaiser bis zum englischen König, von Hitchcock zum japanischen Kino, die Verweise betreffen Literatur, bildende Kunst, Musik und weitere Themen. Ich glaube kaum, dass ich alle Hinweise erkannt erkannt habe. Aber selbst wenn ich keine davon gefunden hätte, wären einige schöne Stunden voller Spannung und Humor geblieben. Monique ist einfach eine Agentin, der alles zu gelingen scheint. Sie ist aber auch wirklich mit einem großartigen Instinkt gesegnet. Was kann da schon schiefgehen?
Das Buch kann gut als einzelnes Werk gelesen werden. Wer allerdings bereits andere Bücher von D.G. Ambronn kennt, wird sich sehr über ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen. Und er wird so weitere Puzzleteile zum Leben und zu den Charakteren jener Protagonisten hinzufügen können, die er schon aus den anderen Romanen kennt, die, wie hier in England, oder aber in Italien spielen.
Agentin Monique möchte eigentlich nur mal Urlaub auf dem Land machen bei einer befreundeten Familie, doch trifft sie dort nicht nur auf diese, sondern auch auf Aunt Lulu, einen mysteriösen Radfahrer und ...
Agentin Monique möchte eigentlich nur mal Urlaub auf dem Land machen bei einer befreundeten Familie, doch trifft sie dort nicht nur auf diese, sondern auch auf Aunt Lulu, einen mysteriösen Radfahrer und eine Journalistin, die dann auch noch direkt am nächsten Morgen tot aufgefunden wird. Hat dies alles mit einem Geheimdokument zu tun, von dem Gerüchte die Runde machen?
Kann Monique diesem Geheimnis auf die Spur kommen?
In gewohnt humoriger Art mit ganz viel Wortwitz aber auch Spannung geht die Agentin Monique diesmal auf die Suche nach diesem geheimen Papier und wie üblich bleiben ein paar Leute auf der Strecke. Sehr gut zu lesen, auch ohne Vorkenntnisse der anderen Erlebnisse von ihr - empfehlenswert.
Wer Monique schon kennt, weiß, das man den Inhalt des Buches nicht ganz ernst nehmen darf. Die Person der Monique auch nicht. Allein die Gedanken, die immer unpassend durch ihren Kopf gehen. Man stolpert ...
Wer Monique schon kennt, weiß, das man den Inhalt des Buches nicht ganz ernst nehmen darf. Die Person der Monique auch nicht. Allein die Gedanken, die immer unpassend durch ihren Kopf gehen. Man stolpert ein wenig in die Geschichte hinein, in der Monique eigentlich nur ein bisschen relaxen will. Dann taucht aber eine Leiche auf und sie wird zurück ins Agentenquartier beordert. Die Geschichte ist merkwürdig verwickelt und am Schluss dröselt sie sich als Fake auf. Witzig, ein bisschen satirisch, manche Satzkonstruktionen zum Kringeln. Vergnüglich allemal.