Augen auf beim Grundstückskauf
𝐃𝐚𝐬 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥 schwirrte immer wieder durch meinen Feed und auch wenn die meisten Rezensionen nicht allzu begeistert klangen, fand ich die Idee zu diesem nicht mal 200 Seiten schmalen Roman unheimlich interessant.
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𝐃𝐚𝐬 𝐇𝐨𝐭𝐞𝐥 schwirrte immer wieder durch meinen Feed und auch wenn die meisten Rezensionen nicht allzu begeistert klangen, fand ich die Idee zu diesem nicht mal 200 Seiten schmalen Roman unheimlich interessant.
Hier geht es um ein Hotel, welches auf verfluchtem Boden errichtet wurde und somit von bösen Mächten heimgesucht wird. Die Geschichte des klassischen Spukhotels ist das hier allerdings auch nicht.
Zunächst erläutert der Prolog einem in Kurzfassung den Werdegang des Hotels. Danach geht es in Kapiteln weiter, die in einem Zeitraum von mindestens über 100 Jahren linear fortgeführt werden.
Im ersten Kapitel erfahren wir, warum das Grundstück verflucht sein könnte. Im letzten, wie das Hotel sein Ende fand. Dazwischen kommen Personen zu Wort, die vorübergehend mit dem Hotel zu tun hatten, dort arbeiteten oder übernachteten. Manche Personen tauchen später noch einmal auf oder sind miteinander verwandt. Auch der „Präsenz“ des Hotels ist ein Kapitel zugedacht.
Der Roman enthält einige skurrile Horror-Elemente, die ich richtig schön unheimlich fand. Trotzdem bleibt vieles rätselhaft, die Geschichte wird nicht vollends aufgeklärt und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Ein bisschen wie bei „The Autopsy of Jane Doe“ oder „The Blair Witch Project“ und das Ende erinnert auch sehr an den Film.
Einerseits möchte man mehr wissen, man möchte klare Antworten. Aber gerade dieses Unerklärbare macht bei Horror doch diesen besonderen Thrill aus.
„Das Hotel“ weicht von der Norm ab und ich verstehe, warum viele nichts damit anfangen können. Aber es liest sich gut und man ist schnell damit durch. Für mich war es eine gelungene Abwechslung von all den stereotypischen Spukhaus Geschichten die ich sonst lese.