Cover-Bild Anatomy
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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Loewe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 13.03.2025
  • ISBN: 9783743223103
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Dana Schwartz

Anatomy

Eine Liebesgeschichte
Cornelia Röser (Übersetzer)

Tauche ein ins Edinburgh des Jahres 1817!

Eine Stadt, infiziert mit Geheimnissen. Und eine junge Frau, die sie seziert.

Lady Hazel Sinnett möchte unbedingt Chirurgin werden – was für sie als Frau jedoch unmöglich ist. Bis der Dozent Dr. Beecham sich auf einen Deal einlässt: Wenn sie die medizinische Prüfung ohne Unterricht besteht, darf sie bei ihm studieren. Zum Glück trifft die junge Frau auf Jack Currer – einen Auferstehungsmann, der Leichen ausgräbt und sie zu Lehrzwecken verkauft. Jack hilft Hazel nicht nur beim Lernen, sondern weckt auch ungeahnte Gefühle in ihr. Als sie an den Toten immer mehr Besonderheiten entdecken, finden sich die beiden plötzlich in einem Netz aus Geheimnissen und Intrigen wieder …

Der New York-Times -Bestseller rund um eine rasante, absolut fesselnde Regency Romance voller Geheimnisse, Glamour und weiblicher Stärke. Dana Schwartz verbindet in diesem historischen Roman geschickt Liebe, Feminismus und Medizin mit spannenden Thrillerelementen . Dabei wechselt sie zwischen düsteren Friedhöfen, Vorlesungssälen und schottischen Schlössern.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.01.2026

So eine unglaubliche eigene, interessante und tolle Geschichte die mich wirklich von vorn bis hinten überzeugen hat 😍

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Der Schreibstil von Dana hat mich direkt mitgenommen und ich bin mit Lady Hazel super gestartet. Sie hat einen riesen frischen und aufgeweckten Kern, ist super schlau, stark und weis ganz genau was sie ...

Der Schreibstil von Dana hat mich direkt mitgenommen und ich bin mit Lady Hazel super gestartet. Sie hat einen riesen frischen und aufgeweckten Kern, ist super schlau, stark und weis ganz genau was sie möchte. Hazel hat so viele Facetten an sich das sie nich echt überzeugen konnte. Es war so cool wie sich als Mann ausgegeben hat um in die Vorlesung zu kommen und das sie einfach alles in ihrer Macht stehende getan hat um ihren Traum zu verwirklichen und vielleicht eines Tages Chirurgin zu werden. Das Zeug dazu hat sie alle Male. So grausig und erschreckend manche Situationen und Operation waren so krass fand ich es einfach weil Hazel sich nie hat abschrecken lassen und für alles sich eine Lösung überlegt hat. Auch wie sie die Geburt bei Jeanette und baby Hazel durchgeführt hat ohne Wissen war einfach heftig.
Einen großen Teil der Story hat natürlich Jack gegeben und oh mein gott ich mochte ihn so sehr, umso mehr hat mich das ende zerrissen weil man einfach nicht weis ob er nun noch lebt oder nicht. Jack ist einfach so ein toller Mann und auch wenn er kein leichtes Leben hat und hatte, hat er als Auferstehungsmann wirklich ganze Arbeit geleistet und so natürlich auch Hazel geholfen damit sie sich weiter bilden kann. Der Moment der beiden im Grab und als am Morgen der Pfarrer vor ihnen stand war so witzig😅

Was alles mit Mr. Beecham raus kam hat mich so überrascht weil man das echt nicht gemerkt hat und ich null dachte das sowas hinter im steckt und vorallem zu was er in der Lage ist. Auch wenn es sehr grausam ist was er getan hat, so konnte man es am ende doch sehr gut verstehen. Ich fande ihn trotzdem immer sehr sympathisch und habe ihn nie als schlechten Menschen wahrgenommen, dies hat mir auch der letzte Moment zwischen ihm und Hazel gezeigt als er ihr die Ampulle gegeben hat. Auch wenn Hazel damit nun einen super Plan hatte Jack am Leben zu erhalten, ist es leider noch offen ob er überlebt und es nimmt. Aber ich kann Jack wirklich gut verstehen. Wer will schon ewig leben, wenn man dafür all seine liebsten und vorallem seine große Liebe überdauern wird und all dies ertragen muss? 🥺

So traurig dies auch wahr, so stolz war ich auf Hazel dass sie sich davon nicht hat unter beingen lassen und das sie trotzdem weiter für ihren Traum kämpft und wer weis? Vielleicht überlebt er ja wirklich 🥺

Ich freu mich sehr auf den zweiten Band ❤️

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Beeindruckend

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Anatomy hat mich viel tiefer berührt, als ich es je erwartet hätte. Schon das Cover hat mich neugierig gemacht, aber ich dachte lange: Eine Liebesgeschichte? Hm… vielleicht irgendwann mal. Zum Glück hat ...

Anatomy hat mich viel tiefer berührt, als ich es je erwartet hätte. Schon das Cover hat mich neugierig gemacht, aber ich dachte lange: Eine Liebesgeschichte? Hm… vielleicht irgendwann mal. Zum Glück hat meine Bibliothek beide Bände vorrätig gehabt – sonst hätte ich dieses wunderbare Leseerlebnis verpasst.

Von der ersten Seite an war ich vollkommen in Hazels Welt versunken. Ihre Entschlossenheit, Chirurgin zu werden, hat mich direkt emotional gepackt. Ich habe so sehr mit ihr mitgefiebert – jedes Risiko, jede Niederlage, jedes kleine Erfolgserlebnis hat sich für mich echt angefühlt. Es war, als würde ich neben ihr sitzen, heimlich in Vorlesungen schleichen, die Skalpellgriffe üben und mich von den engen Grenzen ihrer Zeit erdrücken lassen.

Und dann Jack. Sein Auftauchen war für mich wie ein warmes Licht in einer düsteren Welt. Kein „perfekter“ Held, kein überzeichneter Love Interest – sondern jemand Echtes, Gütiges, mit einer Geschichte, die mich sofort bewegt hat. Die beiden zusammen… das war so leise, so vorsichtig, so menschlich, dass ich erst spät merkte, wie sehr mir ihre Beziehung unter die Haut ging. Es ist keine große, laute Romanze – vielmehr ein zartes Band, das langsam wächst und genau dadurch so glaubwürdig und berührend ist.

Die Obduktionsszenen, die Krankheiten, der Tod – das alles war schaurig und tiefgehend, aber nie abstoßend. Ich habe mich eher fasziniert gefühlt, manchmal traurig, manchmal erschüttert. Das Buch hat mir das Gefühl gegeben, ganz nah an der damaligen Medizin zu stehen, an all ihren Wundern und Abgründen.

Besonders stark fand ich, wie ausgewogen die Geschichte ist. Nichts wirkt künstlich dramatisiert, kein Konflikt übertrieben – es fühlt sich alles organisch und echt an. Und je weiter ich gelesen habe, desto weniger konnte ich das Buch weglegen. Das letzte Drittel hat mir regelrecht die Luft geraubt.

Und das Ende… mein Herz. Was für ein fieser, emotionaler Cliffhanger. Ich war SO froh, dass ich Band 2 schon parat hatte – sonst hätte ich vermutlich die Wände hochgehen können.

Anatomy hat mich überrascht, berührt, begeistert und mich noch lange nach dem Zuklappen begleitet. Ein Buch, das gleichzeitig schaurig, schön, traurig und hoffnungsvoll ist – und eine junge Frau zeigt, die gegen alle Widerstände für ihren Traum kämpft.

Von mir gibt es aus tiefstem Herzen 5 von 5 Sternen. ❤️📚

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Starke Protagonistin, historische und düstere Elemente - Neal Shusterman Vibes

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Hazel Sinnet möchte Chirugin werden, doch im Jahre 1817 haben Frauen noch kein Mitspracherecht, geschweige denn dürfen Frauen praktizieren. Obwohl die Zeit gegen sie spricht, versucht Hazel alles um eine ...

Hazel Sinnet möchte Chirugin werden, doch im Jahre 1817 haben Frauen noch kein Mitspracherecht, geschweige denn dürfen Frauen praktizieren. Obwohl die Zeit gegen sie spricht, versucht Hazel alles um eine königlich anerkannte Ärztin zu werden. Dafür würde sie sogar über Leichen gehen, wortwörtlich. Jack Currer, ein Auferstehungsmann oder anders gesagt Leichenräuber, spielt hierbei eine wichtige Rolle. Zu allem Übel wütet das römische Fieber über Edinburgh und es scheint, als gäbe es kein Ende.

Meine Meinung
Das Cover ist toll und der Schreibstil düster, humorvoll und vorallem eins: grandios. Das Buch liest sich flüssig und bleibt in Erinnerung. Für mich gibt mir Dana Schwartz Neal Shusterman Vibes und das liebe ich besonders!

Ich würde es total abfeiern, wenn dieses Buch verfilmt wird! Bereits zu Anfang hatte ich alles bildlich im Kopf.. Edinburgh im Jahre 1817… historische und düstere Elemente! Bridgerton gemischt mit Addams Family.

Wir lesen wieder einmal aus zwei verschiedenen Sichten. Hazel/Jack.

Die Charaktere sind nicht die perfekten Hollywood Schönheiten, sondern haben alle ihre Mängel. Jeder Charakter geht anders in die Tiefe und spielt eine wichtige Rolle. Hazel ist selbstbewusst, aber auch etwas zaghaft. Jack ist ein angenehmer Gegenpart. Kein Bad Boy, kein Sunny Boy. Wir lernen beide Schritt für Schritt kennen und lieben. Die Charaktere sind für mich authentisch und ich konnte mich gut auf die Geschichte einlassen.

Während des Buches tritt eine Liebesgeschichte auf, aber nur im Hintergrund. Die Hauptstory um Hazel bleibt im Vordergrund und geht auch nicht unter. Wir verfolgen sie bei ihren Versuchen, eine Chirugin zu werden und bekommen nebenbei ein paar dystopische und Romance Vibes.

Fazit
Ich denke, wenn man das Buch als historischen Roman mit Dystopie-Elementen vermarktet, dann wird es auch durchweg gut ankommen!

Die Story hat einen ganz besonderen Charme und bleibt mir für immer in Erinnerung.

Für mich ein weiteres Highlight.

Veröffentlicht am 09.12.2024

WOW!

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Ich fand's richtig gut. Irgendwie habe ich damit gerechnet und war gleichzeitig doch davon überrascht, WIE gut es mir gefallen hat. :D Es sind keine fünf Sterne, schätze ich, sondern eher 4,5. Ein paar ...

Ich fand's richtig gut. Irgendwie habe ich damit gerechnet und war gleichzeitig doch davon überrascht, WIE gut es mir gefallen hat. :D Es sind keine fünf Sterne, schätze ich, sondern eher 4,5. Ein paar Dinge gingen mir etwas zu schnell oder in der Summe der Teile ein wenig unter, aber alles in allem? Diese Atmosphäre, dieses düster-makabere, die Entwicklung der Protagonistin, die ... Andersartigkeit der Geschichte?! Zum Glück ist es nicht mehr lange bis Band 2 erscheint, uff. Hab's echt beinahe komplett an einem Abend durchgelesen, hat richtig Spaß gemacht.

Veröffentlicht am 26.08.2025

Ärztin aus Leideschaft

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𝐀𝐧𝐚𝐭𝐨𝐦𝐲 hat so ein interessantes und gleichermaßen hübsches Cover, dass man sich den Klappentext einfach näher anschauen muss. Aber eine Liebesgeschichte….hm. In meiner Wunschliste ist es in all der Zeit ...

𝐀𝐧𝐚𝐭𝐨𝐦𝐲 hat so ein interessantes und gleichermaßen hübsches Cover, dass man sich den Klappentext einfach näher anschauen muss. Aber eine Liebesgeschichte….hm. In meiner Wunschliste ist es in all der Zeit auch nicht höher gerückt, aber wie gut, dass meine Bibliothek gleich beide Teile der Dilogie hatte!

1817: Hazel’s größter Traum ist es Chirurgin zu werden. Doch Frauen ist diese Art von Beruf verwehrt, nicht mal zu Vorlesungen kann sie einfach so gehen. Aber Hazel ist einfallsreich und schafft es verkleidet Zugang zum wertvollen Wissen zu erlangen. Das geht aber nicht lange gut und schließlich muss sie sich ohne Unterricht auf die Prüfung vorbereiten. Hilfe bekommt sie dabei vom Auferstehungsmann Jack, der sie mit aus Gräbern geraubten Leichen versorgt. Doch einige Leichen sind seltsam verstümmelt und bald ist klar, dass neben dem gefürchteten römischen Fieber noch ein anderes Grauen die Stadt heimsucht.

Der Roman liest sich richtig gut und ich war auch ziemlich schnell durch.
Von einer Liebesgeschichte ist erst einmal keine Spur und als sie dann im letzten Drittel Form annimmt, war ich davon auch fast schon begeistert. Dennoch habe ich mich gefragt, ob hier nicht auch die Liebe zur Anatomie gemeint war.

Hazel und Jack sind zwei unterschiedliche und sehr sympathische Figuren. Sie werden als gut aussehend, aber nicht schön beschrieben, wie das so oft der Fall ist. Während wir durch Hazel die High Society jener Zeit kennenlernen, erleben wir durch Jack Armut und das Leben der Unterschicht. Natürlich gibt es da Konflikte, aber diese werden nicht künstlich aufgebauscht, wie in anderen Romanen.

Wir werden Zeuge von Obduktionen, Krankheit und Tod und das auch grafisch, jedoch fand ich es nie zu blutig oder ekelhaft. Die Geschichte hält sich sehr schön die Waage zwischen Historienroman, Krimi, Romanze und einem Schuss Fantasy.

Das Ende ist ziemlich gemein und was bin ich froh, vor dem Wochenende nochmal zur Bücherei gegangen zu sein, im Teil zwei noch mitzunehmen. Es ist ein Cliffhanger, aber mir Aussicht auf ein Happy End.

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