Cover-Bild Family Quest
(9)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Ueberreuter Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 17.02.2020
  • ISBN: 9783764151607
Daniel Bleckmann

Family Quest

Das Amulett des Merlin
Simone Krüger (Illustrator)

Ein fantastisches Abenteuer!

Schottland, im Herrenhaus der McGuffins: Durch Zufall stoßen Charlotte und Finn auf ein verborgenes Fach mit einem goldenen Amulett. Angeblich führt es zu einem sagenhaften Schatz! Bevor sie etwas unternehmen können, schnappt ihnen ihr Onkel das Amulett unter der Nase weg. Entschlossen heften sich Charlotte und Finn an seine Fersen. Eine gefahrvolle Verfolgungsjagd beginnt, die sie in weit entfernte Länder führt. Sie ahnen nicht, mit wem sie es in Wahrheit aufnehmen - und auch nicht, dass die besondere Magie des Amuletts ihre Wirkung zu zeigen beginnt ...

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2020

Ein fantastischer Abenteuerschmöker für Jung und Alt!

1

Dem Erscheinen von Family Quest habe ich ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Als ich das erste Mal von dem Buch hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Für mich stand augenblicklich fest: Muss ich lesen! ...

Dem Erscheinen von Family Quest habe ich ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Als ich das erste Mal von dem Buch hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Für mich stand augenblicklich fest: Muss ich lesen! Unbedingt! Zu meiner großen Freude erreichte mich mein Exemplar sogar schon ein paar Tage vor dem offiziellen Erscheinungstermin, sodass ich mich schon früher gedacht mit den McGuffins ins Abenteuer stürzen konnte.

Die Geschwister Charlotte, Finn und Bruce McGuffin sehnen sich nach einem richtigen Abenteuer. Das Abenteuer- und Entdeckergen liegt ihnen auch eindeutig im Blut, schließlich hatten ihre Eltern vor der Geburt ihrer Kinder eine Schatzsucher-Firma betrieben und sind auf gefährlichen Expeditionen um die Welt gereist. Mittlerweile gehen die Eltern aber einer deutlich weniger aufregenden Tätigkeit nach: Die Bienenzucht. Als Charlotte und Finn eines Tages im Arbeitszimmer ihrer Eltern auf ein verborgenes Fach stoßen, in welchem sich ein goldenes mysteriöses Amulett befindet, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Das Amulett wurde angeblich vom legendären Zauberer Merlin höchstpersönlich geschmiedet und führt zu einem verborgenen Schatz. Doch ehe die Kinder überlegen können, was sie nun tun sollen, schnappt ihnen ihr Onkel das Schmuckstück vor ihrer Nase weg. Die Kinder fassen sofort den Entschluss, sich das Amulett zurückzuholen! Eine spannende Verfolgungsjagd voller Gefahren, Rätsel und Überraschungen beginnt...

Ich bin eindeutig nicht mit den falschen Erwartungen an „Family Quest“ herangegangen – mir hat das Buch ein wundervolles Leseerlebnis beschert. Daniel Bleckmann ist mit dem ersten Abenteuer seiner einzigartigen McGuffin-Geschwister ein großartiges Debüt gelungen, welches ich jedem, egal ob Jung oder Alt, sehr ans Herz legen kann. Wer gerne packende Abenteuerromane voller Spannung, Action, Nervenkitzel und Magie liest, sollte sich „Family Quest“ unbedingt zulegen. Wärmstens empfehlen kann ich das Buch auch all denjenigen, die sich dem Team #enidblytonfan zuordnen. Ich gehöre auf jeden Fall dazu. Die Werke Enid Blytons, insbesondere die Fünf Freunde Geschichten, haben meine Kindheit sehr geprägt. Mein Herz hat daher einen richtigen Hüpfer vor Freude getan als ich feststellte, dass „Family Quest“ ein wunderbares Fünf Freunde – Feeling enthält. Zumindest ich habe es so empfunden. Ein Abenteuer im Stil der Fünf Freunde vermischt mit Fantasy- und Mystery-Elementen ergibt in etwa das, was einen zwischen den tollen Buchdeckeln von „Family Quest“ erwartet.

Meine Begeisterung für das Buch war schon immens groß, als ich es das erste Mal aufschlug und mich diese famose Einbandillustration anlachte. Die Zeichnung zeigt eine Weltkarte, auf der die Reiseroute der McGuffin-Kinder eingetragen ist. Auf so etwas stehe ich ja total! Ich finde, dass solche Karten die Vorfreude und Neugier auf die Handlung nur noch steigern.
Als ich weiterblätterte und auf das vierseitige Figurenverzeichnis gestoßen bin, war ich nur noch begeisterter. Ich bin leider so jemand, der super schnell die Namen von Figuren vergisst und ziemlich schnell durcheinander kommt, wenn man es in Büchern mit vielen Personen zu tun bekommt. Solche Auflistungen der wichtigsten Charaktere finde ich daher immer große Klasse und enorm hilfreich. Das Personenregister in „Family Quest“ ist, wie ich finde, hervorragend gelungen. Auf eine kurze, knackige und humorvolle Weise werden uns die wichtigsten Charaktere vorgestellt. Die Illustrationen dazu sind auch einfach nur fabelhaft. Ich mag den witzig-frechen Zeichenstil von Simone Krüger unheimlich gerne.

Die Aufmachung von „Family Quest“ konnte wirklich komplett bei mir punkten. Der Innenteil ist bezaubernd schön gestaltet und das Cover ist in meinen Augen ein richtiger Hingucker.
Die Handlung konnte mich ebenfalls vollkommen überzeugen. Schon auf den ersten Seiten wird gekonnt Spannung aufgebaut und diese wird auch bis zum Schluss aufrecht erhalten. Langeweile sucht man bei „Family Quest“ wahrlich vergebens. Einer packenden Szene und überraschenden Wendung folgt der nächsten: Aus welchen Gründen haben die McGuffin-Eltern, einst große Abenteurer, ihre Schatzsucher-Firma an den Nagel gehängt? Warum spricht der stumme Butler Archy eigentlich nicht mehr? Was hat es mit dem magischen Amulett auf sich, das die Kinder in dem Arbeitszimmer ihrer Eltern finden? Was wird die Geschwister alles auf ihrer Abenteuerreise erwarten? All das gilt es herauszufinden. Man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil man immerzu am Mitfiebern und Herumrätseln ist. Der Humor kommt natürlich auch nicht zu kurz. Ich zumindest hatte öfters Gründe zum Schmunzeln und Grinsen.

Was mir ganz besonders gut gefallen hat, sind die vielen verschiedenen Charaktere. Die drei McGuffin-Kinder, deren Eltern, ihr Onkel Kaleb und deren Sohn Lester, der stumme Butler Archy, der altmodische (und schnarchlangweilige) Hauslehrer Mr. Grimbsy und die weiteren Nebenfiguren – allesamt wurden sie ausgezeichnet ausgearbeitet. Sympathisch sind sie zwar nicht alle, aber das muss auch so sein. Wäre ja auch ziemlich öde, wenn es keine unangenehmen Gestalten und Widersacher geben würde, über die man sich beim Lesen so schön aufregen kann, oder? ;)

Meine beiden Lieblinge waren Charlotte und Finn. Charlottes temperamentvolle und abenteuerlustige Art habe ich beim Lesen richtig gefeiert. Sie ist so ein Mädel, wie ich sie in Büchern liebe: Tough, mutig und gewitzt.
Intelligenzbestie Finn fand ich aber auch einfach nur klasse. Echt genial, was für eindrucksvolle Dinge er schon mit seinen zehn Jahren konstruieren kann. Da wäre zum Beispiel seine neueste Erfindung: H2Ox., genannt H2. Eigentlich sollte es ein Wasserspender-Roboter werden, aber, so viel kann ich euch schon mal verraten: In diesem Bücher liebenden Roboter schlummert eindeutig mehr als ein Wasserspender. Ich fand H2 einsame Spitze! Hm, jetzt, wo ich so darüber nachdenke, war vermutlich doch H2 mein persönlicher Star. :D
Das Nesthäkchen der Familie, der knuffige zweijährige Bruce, hat sich aber selbstverständlich auch sofort in mein Herz geschlichen. Der kleine Kerl ist so süß!
Sämtliche Charaktere sind auf ihre Art und Weise einfach einmalig und tragen mit ihren teils herrlich schrägen und schrulligen Eigenarten dazu bei, dass man eine unvergessliche Lesezeit mit dem Buch verbringt.

Wovon ich euch endlos etwas vorschwärmen könnte, ist das Setting und damit verbunden die magische und brillante abenteuerliche Atmosphäre. Das große (und unglaublich coole) Herrenhaus der McGuffins in den schottischen Highlands, die Reise der McGuffin-Kids in den Himalaya - alle Orte werden so fantastisch und bildhaft beschrieben. Man merkt beim Lesen wirklich sehr, dass Daniel Bleckmann für seinen Roman sehr ausführlich recherchiert hat und weiß, wovon er schreibt.

Empfohlen wird „Family Quest“ für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren und dieser Altersempfehlung schließe ich mich an. Daniel Bleckmann hat einen sehr flüssigen, kindgerechten und fesselnden Schreibstil, welcher sich schön leicht und angenehm lesen lässt. Schriftgröße und Kapitellänge sind auch optimal, sodass geübte Leser keine Probleme mit dem Selberlesen haben werden.

Da das Buch sehr offen endet, würde man sich nach dem Beenden am liebsten sofort auf den nächsten Band stürzen. Soweit ich weiß, steht noch nicht fest, ob es eine Fortsetzung geben wird. Also ich fände es unendlich schade, wenn es kein Wiedersehen mit Charlotte, Finn, Bruce und Co. geben würde. Über eine Fortsetzung würde ich mich riesig freuen!

Fazit: Ein wunderbarer Abenteuerschmöker für Jung und Alt! Daniel Bleckmann hat mit „Family Quest“ ein tolles Debüt aufs Papier gezaubert, welches den perfekten Mix aus Spannung, Action, Humor, Geheimnisse, Mystery und Magie enthält. Die Geschichte lädt durchweg zum Mitfiebern ein und macht große Lust auf mehr, die Charaktere wurden prima ausgearbeitet, das Setting ist grandios und die Gestaltung des Buch ist wunderhübsch. Ich bin begeistert und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2020

ein spannendes Familien-Abenteuer beginnt

1

Klappentext:

Von Drachenhölen und uralten Gefahren. Die Geschwister Charlotte, Finn und Bruce McGuffin sehnen sich nach einem Abenteuer. Als sie ein goldenes Amulett finden, ist ihre Stunde endlich gekommen: ...

Klappentext:

Von Drachenhölen und uralten Gefahren. Die Geschwister Charlotte, Finn und Bruce McGuffin sehnen sich nach einem Abenteuer. Als sie ein goldenes Amulett finden, ist ihre Stunde endlich gekommen: Denn der legende nach wurde es vom Zauberer Merlin höchstpersönlich geschmiedet und führt zu einem streng geheimen Ort. Kopfüber stürzen sie sich in die Schatzsuche. nicht ahnend, mit wem sie es zu tun bekommen...

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön und passend zum Buch. Es zeigt die drei Geschwister Finn, Bruce und Charlotte. Im Hintergrund erkennt man eine abenteuerliche Höhle und Umgebung, die förmlich nach Abenteuer schreit und auch die Farbwahl des covers finde ich sehr gut gelungen. Neben dem Titel ist weiterhin auch das goldene Amulett mit seinen Symbolen erkennbar. Das Cover macht neugierig auf mehr und verspricht ein spannendes und interessantes Abenteuer voller Nervenkitzel.

Meinung:

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. es lässt sich sehr gut lesen und aufgrund des tollen bildlichen und detaillierten Schreibstils kann man sich die Handlungen und Geschehnisse, sowie auch die Orte und Charaktere sehr gut vorstellen.

Sehr toll fand ich zu Beginn die Vorstellung der einzelnen Charaktere mit einer kleinen Zeichnung und wie einer Art Steckbrief. Diese Einführung in die Charaktere finde ich sehr hilfreich und sehr gut gelungen.

Ach sehr gut gelungen ist die Karte gleich zu Beginn des Buches auf der man die Reiseroute ganz gut nachvollziehen kann.

Das Buch ist sowohl für Mädchen, wie auch für Jungen, sowie für jüngere, aber auch ältere Leser sehr gut geeignet.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Überschriften passen sehr gut zu dem jeweiligen Kapitel, ohne zu viel zu verraten. Das Buch ist sehr gut gegliedert, so dass man auch zwischendrin sehr gut Pausen einlegen könnte, jedoch ist der Schreibstil so fesselnd, dass man, wenn man einmal begonnen hat, dass Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Die McGuffins sind Abenteurer und Erfinder, doch haben ihre Eltern schon seit einigen Jahren mit dem Abenteuerleben aufgehört und sich der Bienenzucht gewidmet. Doch Charlotte, Finn und Bruce steht mehr der Sinn nach Abenteuer und sie verstehen nicht so Recht, warum ihre Eltern, die Abenteurer-Firma an den Nagel gehängt haben, denn die drei würden sehr gern ein richtiges Abenteuer erleben. Charlotte ist sehr aufgeweckt und kann nicht stillsitzen, sie ist immer in Action und liebt Kampfsport und Schwertkampf, während ihr Bruder Finn lieber an Robotern rumbasteln, denn er ist der kluge Kopf der Geschwister und Bruce ist ein kleiner Kletterkünstler mit seinen zwei Jahren. Als sie eines Tages im Arbeitszimmer ihres Dads ein goldenes Amulett finden und plötzlich ihr Onkel auf und davon damit ist, ist die Abenteuerreise vorprogrammiert und eine spannende Abenteuertour beginnt.

Doch zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Findet am besten selbst heraus, was es mit dem Amulett und den McGuffins auf sich hat. Denn es liest sich sehr spannend und macht sehr viel Spaß.

Die Charaktere haben mir alles sehr gut gefallen. Sie sind sehr gut herausgearbeitet und man kann sich sehr gut in diese hinein versetzen. Man fiebert förmlich mit den Kindern mit und versucht mit ihnen die Rätsel und Aufgaben zu lösen. Charlotte, Finn und Bruce sind sehr sympathisch und gute beschrieben und auch H2, der kleine Roboter mit dem immensen Wissen, begeistert den Leser doch tolle Sprüche und Dialoge. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die Reise dieser Family zu folgen und mitzuerleben, was für ein Abenteuer auf sie wartet.

Duch die bildliche und detaillierte Schreibweise kam man sehr gut in die Geschehnisse hinein und konnte sich alles sehr gut vorstellen. Nach und nach bekam man immer mehr Informationen, auch zu den Hintergründen und so kamen auch einige spannende Sachen ans Licht, z.B. warum Archy nicht mehr redet und was passiert ist, weswegen ihre Eltern auf Bienenzucht umgeschwenkt sind. Die Ereignisse und Geschehnisse nehmen immer mehr zu, auch die Spannung und Action steigert sich immer mehr, so dass sich die Ereignisse, gerade in der zweiten Hälfte, fast immer mehr überschlagen und zusätzliche Spannung und Nervenkitzel aufgebaut wird.

Ein spannendes und actionreichen Buch, mit einer tollen Geschichte und wirklich wundervollen Charakteren, die einen förmlich auf Abenteuerreise mitnehmen und den Leser in ihren Bann ziehen.

Das Ende ist sehr gut gelungen und lässt Spielraum für weitere Bände offen, so dass man hoffen darf, dass man bald mehr über die McGuffins erfährt und noch einige weitere Abenteuer folgen werden.

Fazit:

Eine spannende und abenteuerliche Reise mit Charlotte, Finn, Bruce und H2 beginnt... seid ihr mutig genug und besitzt ausreichend starke Nerven ...???

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2020

Großartiges Abenteuer

1

"Family Quest" ist wahrlich ein fantastisches Abenteuer. Bereits auf den ersten Seiten wird man in eine Welt voller Spannung und Mystery gezogen. Bevor die eigentliche Schatzsuche beginnt, lernen wir dann ...

"Family Quest" ist wahrlich ein fantastisches Abenteuer. Bereits auf den ersten Seiten wird man in eine Welt voller Spannung und Mystery gezogen. Bevor die eigentliche Schatzsuche beginnt, lernen wir dann aber erstmal die McGuffin Familie kennen.

Wir erfahren über die Geschwister der McGuffin Familie und die frühere Arbeit der Eltern als Schatzsucher. So finden die Kinder im Arbeitszimmer der Eltern ein geheimnisvolles Amulett. Als ihr Onkel mit dem Amulett verschwindet, heften sie sich an seine Spuren und ein Abenteuer um die halbe Welt beginnt.

Der Autor hat mich mit seinem bildhaften Schreibstil und der wundervollen Erzählform sofort abgeholt und ich wollte einfach nur wissen wie es weitergeht und was die Kinder alles erwartet. Die Geschichte hat unglaublich viel Spannung und Abenteuer. Nebenbei gibt es noch einige Mysteryelemente, was ich unglaublich spannend und interessant fand.

Die Kinder bilden ein sehr gutes Team und ich fand es toll wie dies auch im Verlauf der Geschichte immer wieder betont wird.

Mich konnte das Abenteuer total begeistern und ich hoffe, dass es noch ein paar weitere Geschichten rund um die McGuffin Geschwister geben wird.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2020

.........

0

Die McGuffins leben in Schottland, nachdem die Eltern sich aus der Abenteurer Branche zurückgezogen haben und sich nun ihrer Bienenzucht widmen. Doch Charlotte, dem ältesten der McGuffin Kinder, liegt ...

Die McGuffins leben in Schottland, nachdem die Eltern sich aus der Abenteurer Branche zurückgezogen haben und sich nun ihrer Bienenzucht widmen. Doch Charlotte, dem ältesten der McGuffin Kinder, liegt das Abenteuer auch im Blut und sie sehnt sich danach etwas zu erleben. Finn hingegen ist völlig damit zufrieden, wenn er etwas Erfinden kann, er schraubt und bastelt gerne alles mögliche zusammen. Sein neustes Projekt ist H2, ein Roboter der auch als Wasserspender fungiert. Und dann wäre da noch Bruce, er ist erst 2 Jahre alt und hat immer Hunger.

Vorgestellt wird die Familie, so wie die anderen wichtigsten Person am Anfang des Buches mit ein paar kurzen Informationen und zu meiner Freude, durch Zeichnungen. Zu Beginn des Buches gibt es auch eine Karte, auf dieser ist die Reise der Kids markiert. Das finde ich besonders für die jüngeren Leser gut, da diese sich so gut orientieren können und wissen, wo die jeweiligen Orte sind.

Durch Zufall stoßen die Kinder auf ein altes Amulett. Und lösen eine, ich nenne es mal Reaktion aus, die tief gehende Folgen hat. So entwickeln alle beteiligen besondere Fähigkeiten. Mein Highlight hierbei war Bruce, ich möchte nicht spoilern, aber seine Entwicklung hat mir richtig gut gefallen und ich stelle es mir auch total süß vor. Lester der Cousin der Kinder und auch H2 waren mit im Raum und so sind auch sie betroffen.

Doch bevor die Kinder richtig begreifen was da passiert ist, stiehlt ihnen ihr Onkel das Amulett. So machen sie sich auf einen weiten und sehr abenteuerlichen Weg um das Amulett zurückzuholen, aber auch um ihrem Cousin Lester zu helfen.

Die Geschichte ist für Leser ab 10 Jahren und erinnert ein bisschen an Indiana Jones vom Feeling her. Der Schreibstil ist einfach und passt gut zur Altersgruppe. Sodass junge Leser die Geschichte bestimmt auch super lesen können. Obwohl ich schon ein paar Jahre älter bin, kam auch bei mir keine Langeweile auf. Die Geschichte wird rasant erzählt und ein Abenteuer folgt dem anderen, so erleben die Kinder so einiges. Man darf es, was den Realismus angeht, aber wirklich nicht zu genau nehmen, sonst verdirbt man sich etwas den Spaß an der Story.

Was mir gut gefallen hat ist, dass die Charaktere nicht so stereotypisch sind. Gerade in Kinderbüchern finde ich das wichtig. So ist es Charlotte, die sich so nach Abenteuern sehnt und unbedingt etwas erleben will und Finn hat Angst vor Insekten. Gut gefallen hat mir auch, wie Charlotte immer wieder über ihr Verhalten reflektiert und auch ihr Handeln anzweifelt. Das machte sie vielschichtiger und authentisch, denn seien wir mal ehrlich, ein 2-jähriges Kleinkind mit auf so eine Mission zu nehmen ist vielleicht nicht die klügste Idee, da fand ich es erfrischend, dass auch Charlotte diesen Gedanken zulässt.

Alles in allem eine schöne Abenteuergeschichte für große und kleine Leser. Wenn man sich auf die Story einlässt und es mit dem Realismus nicht so genau nimmt, wird einem hier eine actiongeladene Reise mit liebevoll gezeichneten Charakteren geliefert.

Veröffentlicht am 03.04.2020

Das perfekte Abenteuerbuch für Kinder, das garantiert Langeweile vertreibt

0

Klappentext
„Schottland, im Herrenhaus der McGuffins: Durch Zufall stoßen Charlotte und Finn auf ein verborgenes Fach mit einem goldenen Amulett. Angeblich führt es zu einem sagenhaften Schatz! Bevor sie ...

Klappentext
„Schottland, im Herrenhaus der McGuffins: Durch Zufall stoßen Charlotte und Finn auf ein verborgenes Fach mit einem goldenen Amulett. Angeblich führt es zu einem sagenhaften Schatz! Bevor sie etwas unternehmen können, schnappt ihnen ihr Onkel das Amulett unter der Nase weg. Entschlossen heften sich Charlotte und Finn an seine Fersen. Eine gefahrvolle Verfolgungsjagd beginnt, die sie in weit entfernte Länder führt. Sie ahnen nicht, mit wem sie es in Wahrheit aufnehmen – und auch nicht, dass die besondere Magie des Amuletts ihre Wirkung zu zeigen beginnt …“

Gestaltung
Ich finde ja, dass schon das Cover groß nach Abenteuern schreit. Durch das alte Flugzeug, die außergewöhnliche Landschaft und vor allem den entschlossenen Blick des größten der drei Kindern erinnert mich das Motiv ein wenig an eine Indiana Jones Geschichte. Die Landschaft sieht auch total interessant aus mit den blauen Bergen bzw. der blauen Schlucht, dem Tierskelett und der Höhle. Auch finde ich den Kontrast, den diese kühlen Farben zum hauptsächlich roten Himmel bilden, spannend.

Meine Meinung
Ich liebe Abenteuergeschichten und da schon das Cover nach Abenteuer schrie, musste ich unbedingt zu „Family Quest: Das Amulett des Merlin“ greifen. In diesem Buch geht es um die Familie McGuffin, deren Kinder Charlotte und Finn ein goldenes Amulett in einem Geheimfach finden. Das Amulett soll zu einem Schatz führen, doch bevor sie es genauer untersuchen können, nimmt es ihnen ihr Onkel weg. Charlotte und Finn wären aber keine waschechten McGuffins, wenn sie sich nicht an seine Fersen heften würden. So beginnt das Abenteuer ihres Lebens…

Das Buch begrüßt den Leser mit einer Karte mit der Reiseroute, was meiner Meinung nach beim Lesen sehr hilfreich ist, denn die Karte unterstützt den Verlauf der Reise visuell. Danach gibt es eine kurze Vorstellung der Charaktere, was ich bisher auch noch nicht so oft in einem Buch erlebt hatte. Dies fand ich richtig super, weil die Illustration der Familienmitglieder mit kurzen Texten verbunden wurden und man so schon einen ersten Eindruck hatte, wer wer ist.

Ich hätte nicht gedacht, dass mein Vergleich des Covers mit Indiana Jones auch so gut zum Inhalt dieses spannenden Kinderbuches passen würde, denn „Family Quest“ ist genau so abenteuerlich wie die Erlebnisse des berühmten Abenteurers. Die Handlung ist ein richtiges Erlebnis und total spaßig. Die Geschwister machen sich gemeinsam mit einem selbstentwickelten Roboter auf die Spuren des magischen Amuletts, das einst Merlin gehört haben und zu einem Schatz führen soll.

Nun kann man es sich vermutlich schon vorstellen, aber die Reise auf den Spuren dieses Schatzes ist gespickt mit Gefahren, unglaublichen Erlebnissen und einigen Herausforderungen. Klar sind die Erlebnisse teilweise auch echt abgefahren, aber da es ein Abenteuerroman ist, muss das auch so sein! Gemeinsam mit den McGuffins erlebt der Leser meiner Meinung nach auf jeden Fall ein spannendes, aufregendes Wagnis nach dem anderen. So wird es garantiert nicht Langweilig!

Auch der Schreibstil von Daniel Bleckmann hat mir große Freude bereitet, denn ich fand ihn für ein Kinderbuch angemessen. Die Sätze hatten eine angemessene Länge und die Sprache war nicht zu kompliziert, aber dennoch auch nicht zu leicht, sodass Leser ab zehn sicherlich ihre Freude am Text haben werden. Außerdem fand ich es super, dass es passende Kapitelüberschriften gab und dass die Kapitel auch eine angenehme Länge hatten. Außerdem hat der Autor seinen Charakteren meiner Meinung nach Leben eingehaucht. Die Geschwister wirkten sehr realistisch, da sie verschieden waren und zusammengehalten haben. Auch gefiel mir ihre abenteuerlustige Ader und ihr Roboter.

Fazit
„Family Quest: Das Amulett des Merlin“ ist ein Abenteuerbuch ganz im Stil von den wilden Erlebnissen von Indiana Jones. Dieser Vergleich ist keines Wegs zu hochgegriffen, denn die McGuffins reisen mit dem Flugzeug, stellen sich großen Herausforderungen und suchen einen geheimen Schatz…was braucht das Abenteurerherz mehr? Auch gibt es einen coolen Roboter und einige zu überwindende Gefahren! Ich persönlich fand die Geschichte echt aufregend und habe mich nicht einmal gelangweilt. Abenteuerfans aufgepasst: hier kommt „Family Quest“, ein atemberaubendes Abenteuer, das eure Herzen höher schlagen lässt!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Family Quest: Das Amulett des Merlin
2. ???