Cover-Bild Weil wir Träume haben

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Diana
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 11.11.2019
  • ISBN: 9783641243999
Eithne Shortall

Weil wir Träume haben

Roman
Janine Malz (Übersetzer)

Grace sieht ihren Freund Henry überall: zu Hause, im Supermarkt, auf der Straße. Doch Henry ist tot. Er starb vor zwei Monaten und hinterließ ein riesiges Loch in Graces Leben und in ihrem Herzen. Dann lernt sie Andy kennen, der eine frappierende Ähnlichkeit mit Henry hat. Und diesmal halluziniert Grace nicht – der Mann sieht wirklich aus wie ihre verstorbene große Liebe. Grace ist fasziniert von dem Fremden. Kann sie das, was zwischen ihr und Henry war, auch für Andy empfinden? Oder wäre das Verrat an dem Mann, der ihr alles bedeutete?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2019

Süße Geschichte, leider fehlen die Emotionen

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Meine Meinung zum Buch

Das Cover ist wunderschön bunt. Die Farben leuchten einem entgegen und machen irgendwie Lust auf Sommer. Das Zusammenspiel aus tollen Rottönen und der blauen Schrift passt richtig ...

Meine Meinung zum Buch

Das Cover ist wunderschön bunt. Die Farben leuchten einem entgegen und machen irgendwie Lust auf Sommer. Das Zusammenspiel aus tollen Rottönen und der blauen Schrift passt richtig gut und macht einfach fröhlich.
Der Schreibstil der Autorin ist locker flockig und strengt nicht an. Man fühlt sich trotz der traurigen Thematik sehr wohl beim Lesen und kann komplett abtauchen. Durch die bildhafte Sprache kann man sich voll auf die Umgebung und die Geschichte einlassen.
Grace ist eine absolut bemerkenswerte Frau. Trotz ihres Verlustes bekommt sie ihr Leben in relativ schneller Zeit wieder in den Griff und versucht aufzustehen. Durch die ihre Familie erfährt sie sehr viel Unterstützung und bekommen den nötigen Halt. Da sie unerwartet neue Freunde kennenlernt, kommt sie außerdem mit der Trauerbewältigung klar. Trotz weiterer Schicksalverläufe bleibt sie weiterhin stark und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Ihre Entscheidungen konnte ich nicht immer nachvollziehen, kam aber im allgemeinen klar damit.
Andy ist ein wirklich fabelhafter Mann. Er ist aufgeschlossen und ein sehr interessanter Charakter. Er ist einfach ein Wohlfülmensch und man will ihn gerne um sich haben. Er wird für Grace ein sehr guter Freund und stellt ihr Wohlbefinden über seins, was ich in manchen Situationen leider extrem übertrieben finde. Wenn man aber bedenkt, weswegen sich ihre Wege überhaupt treffen und was im Laufe des Buches alles passiert, kann man ihn schon irgendwie verstehen.
Was mich leider sehr gestört hat war, dass ich einfach nicht mitfühlen konnte. Es war viel Dramatik in dem Buch und der Anfang sowie das Ende waren sehr emotional, leider habe ich beim Lesen nichts empfunden. Alles war sehr platt und oberflächlich, weswegen da keine richtigen Emotionen aufkommen konnten.
Außerdem fand ich das Ende irgendwie komisch. Für Grace war es wahrscheinlich das Beste, trotzdem kann ich das alles nicht so wirklich hinnehmen. Der Epilog hat mir mehr Fragen offen gelassen als davor und ich konnte nicht wirklich mit dem Buch abschließen. Wäre das alles besser umschrieben gewesen, hätte ich auch das Ende besser akzeptieren können.
Fazit

Obwohl die Autorin wirklich gut mit Worten umgehen kann, kamen in keiner Sekunde wirkliche Gefühle bei mir auf. Die Geschichte war gut ausgearbeitet, hatte aber irgendwann zu viele Zufälle, die etwas unglaubwürdig wurden.
Obwohl mich das Ende nicht zufrieden gestellt hat und keine wirklichen Emotionen aufkamen, fand ich die Geschichte angenehm zu lesen und habe sie schnell durchgelesen.

Ich danke dem Diana Verlag und Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2019

Nicht wie erwartet

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Schon zu beginn der Geschichte musste ich einige Tränen vergießen, denn man erlebt gemeinsam mit Henry, dessen Unfall.
Ich konnte mich auch gut in Grace und ihren Schmerz und Verlust den sie erlitt, hineinfühlen. ...

Schon zu beginn der Geschichte musste ich einige Tränen vergießen, denn man erlebt gemeinsam mit Henry, dessen Unfall.
Ich konnte mich auch gut in Grace und ihren Schmerz und Verlust den sie erlitt, hineinfühlen. Die Autorin hat dies sehr gut geschildert und gefühlvoll erzählt. Zwischendrin gab es immer wieder Unterhaltungen und Erinnerungen an die gemeinsame Zeit von Henry und Grace. So konnte man auch Henry kennenlernen. Mir haben diese Passagen sehr gefallen.
Grace denkt immer wieder Henry zu sehen; ob im Supermarkt oder auf dem Friedhof. Und auch wenn man wusste das es nicht sein kann, habe ich mit ihr gehofft. Doch eines Tages steht er vor ihrer Tür oder ist er es doch nicht?
Hier treffen wir auf Andy der sich auf die Spuren seiner Vergangenheit befindet und so auf Grace trifft.
Ein wahres Gefühlschaos, welches ich auch sehr gut verstehen konnte.
Das Ende ist einerseits anders als erwartet, was aber nicht schlecht ist, sondern auch passend ist, es lässt mich aber nur bedingt befriedigt zurück.
Um nicht zu spoilern verrate ich an dieser Stelle nicht mehr.
Der Roman ist sehr berührend und hat mich so manche Träne gekostet, aber ich konnte auch lachen und schmunzeln.
Ich vergebe eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2019

Gute Thematik, leider nicht so gut umgesetzt.

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Grace sieht ihren Freund Henry überall: zu Hause, im Supermarkt, auf der Straße. Doch Henry ist tot. Er starb vor zwei Monaten und hinterließ ein riesiges Loch in Graces Leben und in ihrem Herzen. Dann ...

Grace sieht ihren Freund Henry überall: zu Hause, im Supermarkt, auf der Straße. Doch Henry ist tot. Er starb vor zwei Monaten und hinterließ ein riesiges Loch in Graces Leben und in ihrem Herzen. Dann lernt sie Andy kennen, der eine frappierende Ähnlichkeit mit Henry hat. Und diesmal halluziniert Grace nicht - der Mann sieht wirklich aus wie ihre verstorbene große Liebe. Grace ist fasziniert von dem Fremden. Kann sie das, was zwischen ihr und Henry war, auch für Andy empfinden? Oder wäre das Verrat an dem Mann, der ihr alles bedeutete?

Die Story des Buches sprach mich total an, weswegen ich es unbedingt lesen wollte.
Ich kam schnell und gut in die Geschichte rein. Bereits zu Beginn erfährt man sehr viel über Grace und Henry.
Auch der tragische Unfall von Henry wird zu einem großen Thema und genauestens geschildert.
Ab der Mitte des Buches, fiel es mir immer schwerer weiterzulesen. Die Textpassagen wurden immer langatmiger und für mich teilweise schon langweilig. Darauf folgten immer mehr „unrealistisch“ wirkende Zufälle, welche für mich einfach zu extrem waren.

Das Ende des Buches war okay, ich hätte mir aber etwas anderes gewünscht.

Fazit: Nette Story, traurige Thematik, aber leider zu viele unrealistisch wirkende Zufälle, so dass mich die Geschichte nicht fesseln konnte.
Für mich ein Sorgenkind, da ich es sehr wohl und sehr gut aus der Hand legen konnte.

2,5 Sterne

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Veröffentlicht am 11.12.2019

Gefühlvolle Geschichte über Verlust, Trauer und Hoffnung

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Grace hat ihre große Liebe Henry durch einen Unfall verloren. Seitdem existiert sie nur noch und steckt in einem tiefen Loch. Ganz langsam beginnt sie, sich zurück ins Leben zu kämpfen aber es gelingt ...

Grace hat ihre große Liebe Henry durch einen Unfall verloren. Seitdem existiert sie nur noch und steckt in einem tiefen Loch. Ganz langsam beginnt sie, sich zurück ins Leben zu kämpfen aber es gelingt ihr nur schlecht. Ihre Eltern und ihre beste Freundin Aiofe versuchen sie zu unterstützen aber Trauer und Schmerz sind einfach zu groß.
Dann begegnet sie durch Zufall Andy, der Henry wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Und diesmal bildet sich Grace nicht ein Henry zu sehen, denn die Ähnlichkeit ist sehr verblüffend.
Kann und darf sie sich in Andy verlieben?

Die Geschichte beginnt mit der Suche nach einem gemeinsamen Haus und der Schilderung wie es zu Henrys tödlichem Unfall kam.
Danach erleben wir dann den Zustand von Grace einige Wochen nach Henrys Tod. Sie wohnt noch bei ihrem Eltern nachdem sie wochenlang kaum das Bett geschweige denn das Haus verlassen hat. Allmählich versucht sie dann, wieder auf die Beine zu kommen und kehrt in das gerade gekaufte Haus zurück, auch wenn sie dort alles an Henry erinnert, der nun nicht mit ihr dort einziehen konnte. Sie beginnt das Haus zu renovieren und geht auch irgendwann wieder zur Arbeit.
Ich habe sehr mit Grace gelitten und oft darüber nachgedacht, wie es mir in dieser Situation gehen würde. Ich konnte Grace tiefen Schmerz und ihre Trauer nachempfinden und gut verstehen, warum es ihr so schwer fiel, zurück in den Alltag zu finden.
Als sie dann Andy kennenlernt, ist eine Veränderung bei ihr zu spüren.

Aber auch Andy hat eine Geschichte.
Er kam aus Australien nach Irland auf der Suche nach seinen Wurzeln, denn er wurde seinerzeit adoptiert.
Er beginnt mit Recherchen zu seiner leiblichen Mutter und hält sich nebenbei mit kleinen Jobs über Wasser. Es gelingt ihm, herauszufinden, woher er stammt und wer seine Mutter war.
Das ist auch eine sehr emotionale Geschichte, denn wenn man erst im Erwachsenenalter erfährt, wer man wirklich ist, ist das sicher auch nicht einfach.

Grace und Andy helfen sich also eigentlich gegenseitig in einer für sie beide schwierigen Zeit. Das war sehr schön zu erleben und es hat mir Freude gemacht, die beiden zu begleiten.
Sie kommen sich näher, lernen sich besser kennen und verbringen viel Zeit miteinander. Aber können sie ein Paar werden?
Zwischendurch gibt es immer wieder kursiv gedruckte Abschnitte, die rückblickend Ereignisse aus dem gemeinsamen Leben von Henry und Grace erzählen, so dass man auch Henry gut kennenlernen kann und vieles einfach deutlicher wird.

Die Autorin hat einen sehr gefühlvollen und lebendigen Schreibstil und schafft es, diese doch eigentlich recht traurige Geschichte trotzdem unterhaltsam zu erzählen. Es gibt auch etliche humorvolle Momente, die mich schmunzeln ließen.
Die Charakterisierung der Protagonisten ist gelungen, denn sie alle wirken authentisch und glaubhaft.

Die Geschichte war so ganz anders als ich erwartet hatte. Denn es ist nicht einfach eine Liebesgeschichte, in der Grace Andy als „Ersatz“ für Henry sieht. Zwischen den beiden ist mehr ein Geben und Nehmen und gegenseitige Unterstützung.
Und das Ende hat mich dann überrascht, denn das hatte ich so keinesfalls erwartet. Allerdings ließ es mich nicht ganz zufrieden zurück und bei mir sind doch ein paar Fragen offen geblieben. Aber das ist sicher auch Geschmackssache.

„Weil wir Träume“ haben erzählt von Trauer, Verlust, Schmerz aber es enthält auch die Botschaft, dass es immer irgendwo etwas gibt, das die Sonne wieder strahlen lässt und Mut und Hoffnung macht. Das hat mir wirklich gut gefallen!


Fazit: 4 von 5 Sternen



© fanti2412.blogspot.com

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