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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2021

Süße Story

Maybe Not Tonight
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Das Cover ist wunderschön und passt so gut zu Luke und Jackson. Es ist ruhig, nicht zu aufdringlich und dennoch ein Hingucker.
Alicias Schreibstil lässt sich unglaublich gut lesen. Die Gefühle sind greifbar ...

Das Cover ist wunderschön und passt so gut zu Luke und Jackson. Es ist ruhig, nicht zu aufdringlich und dennoch ein Hingucker.
Alicias Schreibstil lässt sich unglaublich gut lesen. Die Gefühle sind greifbar und durch die tolle Beschreibung von Kanada bekommt man direkt Fernweh.
Luke war mir sofort sympathisch und seine einnehmende Art hat es mir direkt angetan. Er hat ein großes Päckchen zu tragen und denkt in erster Linie an seine Familie. Durch den Aufenthalt in Kanada konnte er über sich hinauswachsen und hat endlich mal an seine eigenen Bedürfnisse gedacht.
Auch Jackson war mir sympathisch, aber zu ihm konnte ich keinen so guten Draht aufbauen. Obwohl es auch einige Kapitel aus seiner Sicht gab, war er sehr unnahbar. Ich konnte zwar zum Teil verstehen, warum er so ist wie er ist, aber der Funke ist nicht übergesprungen. Das war mir da leider etwas zu oberflächlich.
Gut fand ich, dass auch wichtige Nebencharaktere viel Handlung hatten. So konnte man besonders Taylor und Alex näher kennenlernen und hatte dadurch auch noch andere Themen. Aber da hat mir am Ende auch noch mal etwas mehr Auflösung gefehlt. Wie sich zum Beispiel das Verhalten zwischen Taylor und ihren Eltern verändert hat. Und ob sich an Alex‘ Schulsituation etwas geändert hat.
Für mich hat es sich außerdem so angefühlt, als wäre Luke nur noch aus Pflichtbewusstsein seiner Familie gegenüber in Deutschland. Man hat einfach gemerkt, dass er sich in Kanada heimischer gefühlt hat.
Das Ende war dennoch sehr süß, trotzdem hat mir da noch ein Epilog oder ein weiteres Kapitel gefehlt.

Fazit

Ein unglaublich flüssiger Schreibstil gemischt mit zauberhaften Charakteren. Für mich war maybe not tonight eine zuckersüße Geschichte in der neben Liebe auch Freundschaft und Selbstverwirklichung eine große Rolle spielen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2021

Tolle Reise in vergangenen Zeiten

Star Wars: Die Hohe Republik - In die Dunkelheit
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Das Cover passt zur High Republic Reihe und wurde vom Original übernommen, was ich ziemlich cool finde.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und alles wird verständlich erklärt.
Im Prinzip ...

Das Cover passt zur High Republic Reihe und wurde vom Original übernommen, was ich ziemlich cool finde.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und alles wird verständlich erklärt.
Im Prinzip handelt es sich hier um zwei Geschichten. Die Hauptgeschichte rund um den Padawan Reath, die Jedi Orla, Cohmac und Dez und die Schiffsbesatzung spielt die zentrale Rolle. Dann gibt es noch eine Vorgeschichte von Orla und Cohmac, die zwischendurch immer kurz erzählt wird. Das hat mich besonders am Anfang etwas verwirrt, aber später bin ich auch da gut reingekommen.
Die Geschichten haben beide die Nihil Gruppe als Thema, weswegen sie sich in groben Zügen ähneln.
Wie auch in „die Bewährungsprobe“ wird die Geschichte aus der Sicht von allen handelnden Charakteren erzählt, sodass man immer mitten im Geschehen war. Auch die Handlung konnte man dadurch gut überblicken und hatte verschiedene Sichtweisen zu Taten oder Gedanken. Besonders von Reath und Affie konnte man gut in die Gedankenwelt eintauchen, da sich der Fokus auf die beiden gelegt hat.
Man bekommt nicht nicht nur einen guten Einblick in die damalige Welt, sondern auch in andere Gruppierungen und Planeten.
Die Handlung war besonders auf der Raumstation sehr spannend und die mir bisher unbekannten Lebensformen waren ziemlich interessant.
Auch wenn es mir teilweise zu langatmig war, gab es nochmal neue Informationen und Einblicke in die dunkle Seite der Macht.

Fazit

Die hohe Republik ist ein toller Zusatz und für Star Wars Liebhaber genau richtig. Man bekommt super Einblicke in die Welt der Jedi aber auch andere Planeten und Lebensformen sind hier interessant.
Im Gegensatz zu „die Bewährungsprobe“ ist diese Geschichte etwas erwachsener und umfangreicher, war mir sehr gut gefallen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2021

Tolle Fortsetzung

The Age of Darkness - Schatten über Behesda
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Das Cover ist ähnlich wie das vom ersten Teil und passt deswegen hervorragend. Auch die Farben gefallen mir sehr gut.
Der Schreibstil ist wie gewohnt unglaublich flüssig zu lesen und man kommt sehr gut ...

Das Cover ist ähnlich wie das vom ersten Teil und passt deswegen hervorragend. Auch die Farben gefallen mir sehr gut.
Der Schreibstil ist wie gewohnt unglaublich flüssig zu lesen und man kommt sehr gut in der Geschichte voran. Auch der Einstieg fiel mir sehr leicht und das Glossar am Ende des Buches hat eventuelle Fragen beantwortet.
Da die Geschichte wieder aus der Sicht von Anton, Jude, Hassan, Beru & Ephyra geschrieben wurde, blieb es durchgehend spannend. Jeder Handlungsstrang verfolgt erstmal ein einzelnes Ziel, wobei diese am Ende zusammenlaufen.
Es wurden in diesem Teil sehr viele Fragen beantwortet und es kamen einige Dinge ans Licht, bei denen ich sehr überrascht war. Aber nicht nur die Handlung hat mich mitgerissen, auch die Weiterentwicklung der Charaktere war super. Besonders Jude ist über sich hinaus gewachsen und hat mehr zu sich selbst gefunden. Dadurch wurde er noch tiefgründiger und nahbarer.
Was mir an dieser Geschichte besonders gefällt ist, dass jeder Charakter vielschichtig ist und einen sehr wichtigen Platz einnimmt. Auch wenn jeder seine eigene Mission hat, war das Zusammentreffen unglaublich gut geschrieben und es ergab auch alles Sinn.
Man trifft viele Charaktere aus dem ersten Band wieder, die jetzt eine wichtige Rolle spielen und lernt neue Leute kennen, die man hoffentlich auch im letzten Teil nochmal treffen wird.
Für mich war es eine spannungsgeladene Fortsetzung, die dem ersten Band in nichts nachsteht.

Fazit

Eine unglaublich gute Fortsetzung, die einen sofort wieder mitreißt. Gemeinsam mit Anton, Jude und all den anderen begibt man sich auf die Suche nach der Wahrheit und wird sehr oft überrascht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2021

Humorvolle Geschichte

Fly & Forget
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Das Cover gefällt mir echt gut und der Titel passt hervorragend zur Geschichte.
Nenas Schreibstil hat es mir von der ersten Seite angetan. Er lässt einen sofort in die Geschichte abtauchen und hat eine ...

Das Cover gefällt mir echt gut und der Titel passt hervorragend zur Geschichte.
Nenas Schreibstil hat es mir von der ersten Seite angetan. Er lässt einen sofort in die Geschichte abtauchen und hat eine angenehme Tiefe. Es gab so viele Zitate, die einfach perfekt ins Leben passen.
Mit Liv hatte ich anfangs ein paar Problemchen, da sie doch etwas anstrengend war. Aber umso besser ich sie kennenlernte, desto mehr mochte ich sie. Ihre Beweggründe waren nicht immer richtig, aber in dem Alter sollte man auch solche Fehler machen dürfen. Sie ist an ihren Fehlern und Problemen gewachsen und hat endlich zu sich selbst gefunden.
Noah ist anfangs der typische Bad Boy, der sich durch die Gegend schläft und ein absolutes Arschloch Verhalten an den Tag legt. Aber bald merkt man, dass das alles nur eine Fassade ist, die nach und nach bröckelt. Nach und nach sieht man den wahren Noah und was soll ich sagen: der Typ hat mir echt gut gefallen. Endlich mal einer, der seine Gefühle nicht erst am Ende zeigt und der sogar redet. So richtig vernünftig.
Klar gab es Drama, das ist in dem Genre ja nichts neues. Auch die Geschichte ist nichts neues. Aber sie ist echt, mit viel Schmerz und Tränen verbunden. Aber auch mit Freundschaft, sehr viel Humor und ganz viel Authentizität. Die Charaktere sind alle Anfang zwanzig und man merkt es komplett. Sie machen Fehler, benehmen sich nicht immer korrekt und trinken. Sogar gerne mal zu viel. Und genau daran appelliert die Geschichte meiner Meinung nach. Ans jung sein!

Fazit

Für mich war Fly & Forget eine totale Überraschung. Schon alleine der Schreibstil hat mich echt gefesselt, aber auch die sehr liebenswerten Charaktere. Jeder war einzigartig und toll. Ich freu mich sehr darauf, alle in den weiteren Bänden wieder zu treffen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.04.2021

Wohlfühlroman

A History of Us − Vom ersten Moment an
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Das Cover ist schlicht, passt aber wunderbar zur Geschichte. Es fällt ins Auge und bleibt im Hinterkopf.
Jens Schreibstil ist unglaublich leicht und lässt dich den Alltag vergessen. Die Gefühle wurden ...

Das Cover ist schlicht, passt aber wunderbar zur Geschichte. Es fällt ins Auge und bleibt im Hinterkopf.
Jens Schreibstil ist unglaublich leicht und lässt dich den Alltag vergessen. Die Gefühle wurden sehr authentisch und echt beschrieben, sodass man sich nicht wie ein Leser, sondern wie ein Beobachter gefühlt hat.
Auch Emily und Simon haben es einem leicht gemacht, zwischen den Seiten zu versinken. Emily mit ihrer schlagfertigen, aber dennoch verletzlichen Art, die sie nur wenigen zeigt. Sie stellt ihre liebsten immer an erste Stelle und verlangt dafür nie etwas zurück.
Simon wirkt am Anfang sehr unnahbar und unfreundlich. Aber spätestens auf dem Festival hat er mein Herz erobert. Er zeigt eine Seite an sich, die man einfach gern haben muss. Besonders im späteren Verlauf des Buches merkt man aber, wie sehr er sich in seiner Rolle festgefahren hat und sich gern hinter der kalten Maske versteckt.
Die Handlung ist zuckersüß und besonders durch das unglaubliche Setting einnehmend. Man konnte die Stimmung des Festivals förmlich spüren und wurde komplett mitgerissen. Aber auch die Bewohner von Willow Creek haben es einem sehr leicht gemacht und es hat sich sofort ein heimisches Gefühl ausgebreitet. Besonders Mitch hat mich mit seiner lockeren, aber auch einnehmenden Art oft zum Lachen gebracht.
Die Beziehung zwischen Emily und Simon war impulsiv, aufbrausend und sehr prickelnd. Man konnte die Spannung zwischen den beiden komplett fühlen und der Schlagabtausch war herrlich zu lesen. Aber auch die tieferen Gespräche waren sehr gefühlvoll und mir hat im allgemeinen das Verhalten der beiden gut gefallen. Man merkt einfach, dass die Protagonisten schon viel erlebt haben und das hat sich auch im positiven Sinne auf die Handlung ausgelegt.
Das Drama war realistisch, besonders für Simon, da er so nochmal über vieles nachdenken konnte.
Alles in allem war a history of us eine absolute Wohlfühlgeschichte, die mein Herz zum schmelzen gebracht hat.

Fazit

A History of Us begrüßt dich mit einer liebevollen Umarmung, beschert dir bezaubernde Lesestunden und lässt dich mit einem warmen Gefühl im Bauch und im Herzen zurück.
Dieses Buch ist die perfekte Mischung aus einem wunderschönen Sommertag und einem warmen Regenschauer im Frühling.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere