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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2020

Wundervolles Finale

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
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Das Cover passt natürlich wieder sehr gut zum dritten Teil und ist wunderschön dezent.
Auch zum Schreibstil brauch ich nicht mehr viel sagen, denn er ist einfach wundervoll und wahnsinn! Ich konnte sofort ...


Das Cover passt natürlich wieder sehr gut zum dritten Teil und ist wunderschön dezent.
Auch zum Schreibstil brauch ich nicht mehr viel sagen, denn er ist einfach wundervoll und wahnsinn! Ich konnte sofort wieder zwischen den Seiten versinken und wollte mich gar nicht von der Geschichte lösen.
Ich empfand den Teil als leichter aber thematisch doch irgendwie am krassesten. Denn obwohl es nicht super aufregend war, war dennoch immer ein Spannungsbogen da. Man lernt im Buch Nova besser kennen und schnell verknüpfen sich ihre und Laszlos Geschichte. Oft habe ich Schnappatmung bekommen und musste kurz innehalten, denn es ist viel passiert und das immer in ziemlich unvorhersehbaren Momenten. Man wird mit vielen Dingen konfrontiert und muss das erstmal wieder verdauen. Dennoch ist nie zuviel auf einmal passiert und man konnte dem Handeln der Protagonisten sehr gut folgen. In dieser Geschichte gab es kein klassisches Gut und Böse. Man hat einfach besser verstanden warum Nova so wurde wie sie ist und warum sie so gehandelt hat. Deswegen war sie für mich nicht grundsätzlich böse.
Die verschiedenen Sichtweisen waren perfekt und haben der Geschichte etwas rundes gegeben.
Es gab keine lästigen Längen und ich kam während des Lesens wirklich sehr gut voran.
Besonders das Ende fand ich toll und es lässt auf eine neue Geschichte hoffen.
Der letzte Band der Strange the Dreamer Reihe war wirklich bezaubernd und steht den anderen Teilen in nichts nach.

Fazit

Der fesselnde und bildhafte Schreibstil lässt die Seiten nur so dahinfliegen. Man durchlebt verschiedene Emotionen und kann einfach nicht aufhören zu lesen. Diese Reihe ist durch die magische Sprache und die tollen Protagonisten etwas ganz besonderes und ein absolutes Highlight.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2020

Einfach nur wow!

All Saints High - Der Rebell
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Ich bin sehr in die Aufmachung des Covers verliebt, auch wenn es sehr schlicht ist. Auch die Haptik ist toll und rau und ich liebe es sehr.
Außerdem bin ich ein großer Fan von L.J. Shens Schreibstil. Er ...

Ich bin sehr in die Aufmachung des Covers verliebt, auch wenn es sehr schlicht ist. Auch die Haptik ist toll und rau und ich liebe es sehr.
Außerdem bin ich ein großer Fan von L.J. Shens Schreibstil. Er ist gewaltig, bildhaft und auch schmerzhaft. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und lässt den Leser alle möglichen Emotionen durchleben. Man fühlt so viel und extrem, dass es einen immer wieder zerbricht und zerfetzt.
Die Beziehung zwischen Luna und Knight ist heftig. Zwischenzeitlich ist sie ziemlich toxisch und brutal, aber die beiden sind so intensiv und einfach wow. Durch die wechselnden Perspektiven kann man so perfekt in die Gefühlswelt der beiden blicken und sieht den seelischen Scherbenhaufen, der in ihnen verborgen ist. Denn beide haben so viele Päckchen zu tragen, dass man immer wieder denkt sie zerbrechen daran.
Anfangs fand ich das Verhalten zwischen Luna und Knight sehr heftig und übertrieben. Aber umso weiter ich in die Geschichte eingetaucht bin, umso klarer wurde alles und ich konnte Luna sowie Knights Beweggründe wirklich sehr gut nachvollziehen und verstehen.
Luna und Knight haben eine wahnsinnige Entwicklung zustande gebracht, die mich absolut überzeugt und überwältigt hat. Die beiden mussten fast unüberwindbare Hürden meistern um endlich zu sich selbst zu finden.
Es gab Momente, die mir ein wenig zu viel waren. Aber nachdem ich das Buch beendet habe wusste ich sofort, dass es genauso sein musste. Denn diese Geschichte hat nichts rosarotes, kitschiges. Dieses Buch zerbricht einem das Herz, zerpflückt es einem in minimale Stücke und pflickt es am Ende wieder zusammen. Es ist ein Unwetter in riesigem Ausmaß dem purer Sonnenschein folgt.

Von mir noch ein Rat bevor man die Geschichte liest: lest vorher unbedingt die Geschichte der Eltern. Durch Twisted Love und Scandal Love bekommt man einen tieferen Einblick in die Vergangenheit und kann so alles noch besser nachempfinden.

Fazit

All Saints High - der Rebell hat mich auf so vielen Ebenen berührt und mitgenommen wie es nicht viele Bücher schaffen. Die Autorin zeigt wieder einmal genau, wie groß die Macht der Liebe und der Zusammengehörigkeit sein kann.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2020

Spannendes Finale

EMBER QUEEN
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Das Cover gefällt mir schon alleine durch die Farben extrem. Aber auch die Kette ist unglaublich schön und passt einfach perfekt.
Der Schreibstil war sehr flüssig und ich kam super voran. Man konnte sich ...

Das Cover gefällt mir schon alleine durch die Farben extrem. Aber auch die Kette ist unglaublich schön und passt einfach perfekt.
Der Schreibstil war sehr flüssig und ich kam super voran. Man konnte sich perfekt in Theos Gedankenwelt hineinversetzen und sich alles gut vorstellen.
Da dies der finale Teil ist, werde ich keinen großen Bezug zur Handlung nehmen.
Das Setting ist so umfangreich und toll ausgearbeitet, dass man sich alle Orte wunderbar vorstellen kann. Die Karten auf der ersten Seite untermalen das noch hervorragend.
Theo ist eine großartige Protagonistin, die trotz der Umstände immer sich selbst treu bleibt und einfach menschlich ist. Sie macht Fehler, sagt manchmal das Falsche aber ist dennoch sehr nahbar und authentisch. Ihre charakterliche Weiterentwicklung wurde sehr gut beschrieben und war sehr realistisch.
Ich bin von Anfang an sehr gut in die Story hineingekommen und habe mich sofort wieder wohlgefühlt, da die Story direkt nach Band zwei weitergeht. Auch wenn es an einigen Stellen etwas ruhiger war, gab es nie Spannungsprobleme oder Längen die mich gestört haben. Das Tempo war ideal und hat perfekt zur Handlung gepasst. Alle Charakte wurden so toll beschrieben und hatten alle ihre Ecken und Kanten, sodass man sie noch mehr in sein Herz schließen konnte.
Das Finale war aufregend, spannend und absolut genial. Ich habe mitgefiebert und mir ist oft kurzzeitig das Herz stehen geblieben.
Ich persönlich hätte mir nochmal einen etwas längeren Epilog gewünscht der vielleicht ein paar Wochen in der Zukunft spielt. Aber das ist nur eine kleine Kritik. Die Kapitel waren angenehm kurz und man kam dadurch super voran.

Fazit

Ember Queen ist ein würdiger Abschluss und wurde mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Durch die liebenswerten und nahbaren Protagonisten konnte man sich perfekt fallen lassen und sich voll und ganz der Geschichte hingeben. Das Ende war bis zur letzten Seite spannend und hat mein Blut kochen lassen. Die Ash Princess Reihe ist eine wundervolle Fantasygeschichte!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.08.2020

Schöner Sommerroman

Ausgerechnet Alabama
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Das Cover ist traumhaft schön und weckt sofort Urlaubsgefühle. Ich mag die verspielten Farben und obwohl ich Personen auf einem Cover sonst nicht mag, ist es hier absolut passend und ergibt ein wunderschönes ...

Das Cover ist traumhaft schön und weckt sofort Urlaubsgefühle. Ich mag die verspielten Farben und obwohl ich Personen auf einem Cover sonst nicht mag, ist es hier absolut passend und ergibt ein wunderschönes Bild. Das Cover verbindet außerdem viele Dinge, die im Buch vorkommen.
Leider habe ich mich mit dem Schreibstil der Autorin etwas schwergetan. Er war zwar flüssig und sehr leicht zu lesen, aber die Ausdrucksweise hat nicht sonderlich gut zu den beiden Hauptprotagonisten gepasst. Es wirkte alles etwas steif und gezwungen, was nicht so gut zu einer 30 jährigen Frau gepasst hat. Dadurch wirkte es manchmal nicht glaubwürdig und ich konnte mich nicht ganz auf Susan und Jeff einlassen.
Das Setting ist wunderbar und mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, dass man sich am liebsten sofort dahin wünscht und sich alles genau anschauen will. Die Beschreibung des Hauses, der Menschen und der Umgebung ist detailreich und absolut liebevoll. Es gab zwar einige Momente, in denen es mir zu viel Umgebung und zu wenig Handlung gab, aber dennoch hat es mich nicht extrem gestört.
Gut gewählt fand ich die geschichtlichen Hintergründe rund um Alabama und die Sklavenhaltung. Besonders in der heutigen Zeit ist es unglaublich wichtig nochmal zu zeigen, wie schlimm die damaligen Zeiten waren und bis heute teilweise noch sind. Dies hat die Autorin auf erschreckende aber auch sehr einfühlsame Weise dargelegt und es war absolut spannend zu lesen. Besonders die Reaktion von Susan bei der Planung der Feier fand ich ungeheuer wichtig und sehr gut geschrieben.
Leider konnte ich mich in Susan nicht wirklich hineinversetzen. Lag es zum einen an der Redeweise von ihr aber auch an ihrem allgemeinen Verhalten. Sie wirkte teilweise sehr passiv auf mich und nicht so leidenschaftlich, wie ich es mir erhofft habe. Dennoch mochte ich ihren Mut und ihre Entschlossenheit die sie in vielen Dingen bewiesen hat. Trotzdem war kam mir ihr Sinneswandel am Ende einen ticken zu spät und wirkte etwas übertrieben.
Jeff wirkte während des ganzen Buches ziemlich undurchsichtig und ihm fehlte die gewissen Tiefe. Ich fand ihn dennoch sehr interessant und seine Erklärung am Ende konnte das Rätsel um ihn etwas lösen. Trotzdem war er mir in der ersten Hälfte zu oberflächlich und wirkte sehr aufgesetzt.
Ich mochte die Bewohner der Kleinstadt sehr gern und fand deren Auftreten im Buch immer ziemlich witzig und aufschlussreich. Besonders Judy hat es mir mit ihrer mürrischen aber sehr liebenswerten Art angetan und ich war froh, dass sie eine ziemlich große Rolle im Buch bekam.
Das Ende war mir persönlich etwas zu viel, hat aber im Allgemeinen sehr gut zur Geschichte gepasst. Es wurde alles aufgeklärt und ich bin ohne offene Fragen zurückgeblieben. Besonders der Epilog war wirklich toll geschrieben und hat dem Buch einen wundervollen Abschluss beschert.

Fazit

Schon alleine das Cover macht einen sofort neugierig. Auch die Thematik um das Familiengeheimnis wird wundervoll aufgefasst und beschrieben, sodass der Leser unbedingt weiterlesen will. Mein persönliches Highlight war der geschichtliche Hintergrund und wie die Autorin dazu Bezug nimmt. Das wurde wirklich perfekt beschrieben und ist in Zeiten wie diesen enorm wichtig. Die Liebesgeschichte von Susan und Jeff war sehr süß und prickelnd, konnte mich aber leider nicht komplett überzeugen. Dennoch ist Ausgerechnet Alabama ein wunderbarer Sommerroman, der einem angenehme Lesestunden bereitet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2020

Süßes Sommerbuch

Wo die Sterne tanzen
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Meine Meinung zum Buch

Das Cover ist ein einziger Traum und sticht einem sofort ins Auge. Ich liebe die Farben und die tollen Motive, gepaart mit den geometrischen Mustern. In meinen Augen ist es ein ...

Meine Meinung zum Buch

Das Cover ist ein einziger Traum und sticht einem sofort ins Auge. Ich liebe die Farben und die tollen Motive, gepaart mit den geometrischen Mustern. In meinen Augen ist es ein Kunstwerk und ein sofortiger Blickfang.
Der Schreibstil von Katharina Herzog ist flüssig, bildhaft und dem Alter der Protagonisten angemessen. Man merkt den Charakteren sogar beim Lesen das Alter an, was ich wunderbar finde.
Das Setting weckt sofort Urlaubsgefühle und ich konnte mir den kleinen Ort Juist genau vorstellen. Alles wurde mit soviel Liebe zum Detail beschrieben, dass man sich einfach wohlfühlen musste.
Nele ist eine junge Frau, die für ihre Ziele kämpft - um jeden Preis. Leider konnte ich mich nie ganz in sie hineinversetzen und fand ihre Entscheidungen nicht immer ganz nachvollziehbar. Ihre Mittel und Wege wie sie an ihre Ziele will waren manchmal etwas krass und haben sie ein wenig unglaubwürdig erscheinen lassen. Ihre Gefühlswelt hingegen konnte ich gut verstehen und auch ihren inneren Konflikt. Was mich leider ziemlich gestört hat war, dass man die Liebe zu ihrer Tochter nicht so gut wahrnehmen konnte. Für mich hat sich die kleine immer wie ein Anhängsel angefühlt, die einfach nur ab und zu erwähnt wurde.
Zu Henry und Ben kann ich leider nicht viel sagen, da sie beide nicht so viel Tiefe hatten. Ben schon eher, wobei mir da das gewisse Etwas gefehlt hat. Es wurde immer nur sein Äußeres und sein Wandel erwähnt, was leider ziemlich oberflächlich gewirkt hat.
Die Kernidee der Geschichte fand ich sehr gut gewählt und diese hat der Geschichte etwas rundes gegeben. Besonders der Verkauf des Hauses und wie alles ans Licht kam, wie Themen besprochen und behandelt wurden fand ich großartig.
Das Ende war sehr süß, leider hat mir da ein richtiger Abschluss gefehlt. Ich hätte mir noch einen Epilog oder ein richtiges Gespräch unter vier Augen gewünscht.

Fazit

Wo die Sterne tanzen ist ein Buch voller Hoffnung, Liebe und dem Wunsch seine Ziele zu verwirklichen. Man sieht in diesem Buch nicht nur die Sonnenseiten des Lebens, sondern auch den Schatten. Leider hat mir eine gewisse Tiefe der Charaktere gefehlt, weswegen ich nicht so ganz mit allen warmwerden konnte. Dennoch ist es ein toller Sommerroman fürs Herz.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere