Cover-Bild Herbstglühen am Liliensee
Band 4 der Reihe "Die Liliensee-Reihe"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gerth Medien
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 224
  • Ersterscheinung: 30.07.2024
  • ISBN: 9783986950767
Elisabeth Büchle

Herbstglühen am Liliensee

Roman
Schwarzwald, 1966: Als Bärbel an den Liliensee zurückkehrt, ahnt sie nicht, dass es auch ihre heimliche Jugendliebe Ralf wieder in das beschauliche Tal verschlagen hat. Es dauert nicht lange, bis ihre verschütteten Gefühle für den Veterinär erneut ans Tageslicht kommen. Doch wird es Bärbel gelingen, die Schatten der Vergangenheit hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu wagen?

Das romantisch-stürmische Finale der Liliensee-Reihe zeigt auf, dass im Scheitern immer auch die Chance für einen Neuanfang liegt. Und dass Gott unsere Fehlerhaftigkeit gebrauchen kann, um etwas Gutes daraus hervorgehen zu lassen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2025

Bringt ein Unwetter die große Liebe?

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"Denn Gott nimmt die Schuld von mir, wenn ich etwas aufrichtig bereue, und versenkt sie in den Tiefen des Meeres. Dort, wo ist sie nie mehr hervorholen kann." (Buchauszug)
Liliensee 1966: Nach ihrem Studium ...

"Denn Gott nimmt die Schuld von mir, wenn ich etwas aufrichtig bereue, und versenkt sie in den Tiefen des Meeres. Dort, wo ist sie nie mehr hervorholen kann." (Buchauszug)
Liliensee 1966: Nach ihrem Studium ist Bärbel nun wieder nach Vierbrücken zurückgekehrt, wo sie künftig als Lehrerin unterrichtet. Viel hat sie sich vorgenommen für den Unterricht und die Kinder. Allerdings lasten ein erneuter Vorfall und jenes Unglück aus der Kindheit schwer auf ihr. Diese Verunsicherung und Ängste sind es, die immer wieder die Hände nach ihr ausstrecken und sie in Panik versetzen. Und noch jemand anderes verunsichert sie, ihr Jugendfreund Ralf Vogel, der ebenfalls zurückgekehrt ist und nun als Tierarzt bei Ben mithilft. Die verschütteten Gefühle für Ralf kehren zurück, obwohl Bärbel weiß, dass sie niemals heiraten wird. Schließlich hat sie das den Bewohnern und Wohlgebern versprochen. Außerdem, welcher Mann will schon eine Frau mit einer Narbe im Gesicht? Ein herannahendes Herbstunwetter wird sie jedoch eines Besseren belehren.

Meine Meinung:
Der Blick auf den See mit den herbstlichen Blättern auf dem Cover ist passend für diese Geschichte. Wie immer bei der Autorin ist das Buch einfühlsam, lebendig und mitfühlend geschrieben. Und so kann ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen, die durch ihren starken Glauben geprägt sind. Jedoch hadert Bärbel trotzdem mit ihrem Schicksal bzw. dem Aussehen und der unschönen Narbe, die ihr Gesicht seit dem damaligen Unfall ziert. Was in ihrer Kindheit damals geschehen ist, das kann man in "Liv-Neuanfang mit Hindernissen" nachlesen. Welches quasi den Auftakt zur Liliensee-Reihe bildet, dass nun mit Band 4 das Ende ist. In diesen Büchern dreht sich alles um die Försterfamilie Vogel mit den Söhnen Robert, Georg, ihrer Cousine Ellen und Ralf. Dabei spielt natürlich Mutter Charlotte mit ihren Verkupplungsversuchen ebenfalls eine tragende Rolle. Sie meint es natürlich immer gut, wenn sie für ihre Söhne die richtige Frau aussucht. Dieses Buch spielt im Jahre 1966, was man eigentlich nur an dem Lehrerinnenzölibat merkt. Was allerdings schon 1951 abgeschafft wurde, wie die Autorin am Ende erklärt. Beim Hochwasser merkt man es ebenfalls, bei dem man natürlich nicht mit Handys Hilfe holen kann wie heutzutage. Da kann so ein Unwetter schon mal ganz anders ausarten und man ist mehr auf Hilfe angewiesen, als es heute der Fall ist. Dadurch spürt man hier eindeutig mehr Nachbarschaftshilfe, Familienzusammenhalt und Nächstenliebe. Was mich aber verwundert, ist, dass kaum jemand die beiden vermisst, weil sie vom Unwetter doch länger abgeschnitten sind. Köstlich amüsiert hat mich die Entwicklung des kleinen Horvart Joe Frazier, den Bärbel abgemagert im Schulhaus vorfindet. Mit ihm scheint das Eis bei Bärbel zu brechen, was sie für andere Menschen ein wenig unnahbar macht. Außerdem schenkt Ralf ihr genug Gottvertrauen und Liebe, um ihre Ängste und Panik zu überwinden. Ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie die Autorin den Lesern aufzeigt, wie man einen Schicksalsschlag mit Glauben und Gebet überwinden kann. Sicher trifft das nicht mehr auf jeden zu. Doch ist es nicht auch heute noch so, dass wir bei schweren Schlägen noch immer Hilfe im Glauben suchen? Dass aus der quirligen, angstfreien Bärbel eine verkrampfte, ängstliche Lehrerin mit Panikattacken wurde, hat die Autorin hier sehr gut dargestellt. Mir gefällt es immer wieder, wie die Autorin den Lesern aufzeigt, wie man einen Schicksalsschlag mit Glauben und Gebet überwinden kann. Sicher trifft das nicht mehr auf jeden zu. Doch ist es nicht auch heute noch so, dass wir bei schweren Schlägen noch immer Hilfe im Glauben suchen? Dass aus der quirligen, angstfreien Bärbel eine verkrampfte, ängstliche Lehrerin mit Panikattacken wurde, hat die Autorin hier sehr gut dargestellt. Ralf dagegen wirkt auf mich noch immer erfrischend lebendig und junggeblieben, was sich auf Bärbel überträgt. Heiter geht es auch bei Johann zu, den Charlotte ebenfalls heimlich verkuppeln möchte. Doch dieser setzt zur Gegenwehr an und plötzlich hat selbst sie Skrupel. Ein Buch, das ich wieder wie alle die anderen Bücher von ihr verschlungen habe und dem ich 5 Sterne gebe.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Schuld vergeben

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Das Finale der Jahreszeiten-Reihe entführte mich erneut in den wunderschönen Schwarzwald. Ich begegnete den Protagonisten, die man bereits als Hauptfiguren aus den vorherigen Bänden kannte. In einem leichten, ...

Das Finale der Jahreszeiten-Reihe entführte mich erneut in den wunderschönen Schwarzwald. Ich begegnete den Protagonisten, die man bereits als Hauptfiguren aus den vorherigen Bänden kannte. In einem leichten, fließenden und zugleich fesselnden Schreibstil las ich die wunderschöne Geschichte von Bärbel und Ralf.

Bärbel hat gerade ihr Lehramtsstudium abgeschlossen und ihre erste Stelle als Lehrerin in ihrer Heimat Vierbrüggen angetreten. Ralf ist Veterinärmediziner, und seine Heimatverbundenheit hat ihn zurück in seine Heimat geführt. Die Liebesbeziehung zwischen Bärbel und Ralf hat Elisabeth sehr behutsam in die Geschichte eingeflochten.

Im Mittelpunkt stehen jedoch vor allem selbst auferlegte Schuldgefühle. Mit dieser wundervollen und stellenweise humorvollen Geschichte zeigt die Autorin, dass Gott uns mit all unseren Fehlern liebt. Er vergibt uns unsere Schuld, und deshalb sollten auch wir uns selbst vergeben!

Ich habe es genossen, literarisch im Schwarzwald zu verweilen. Alle Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen, besonders der alte Johann, der sich trotz seines Alters seinen Lausbubencharme bewahrt hat. So schade das diese Reihe nun beendet ist, denn ich würde gerne erneut in diese Welt eintauchen. Wie ihr merkt, bin ich begeistert und empfehle dieses Buch sowie die vorherigen Bände sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 26.09.2024

Ein jeder ist so viel wert, wie die Dinge wert sind, um die es ihm ernst ist. – Marc Aurel

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1966 Schwarzwald. Nachdem Bärbel Stein ihr Studium und ihre Ausbildung zur Lehrerin absolviert hat, kehrt sie an ihren Heimatort Vierbrücken am Liliensee zurück, um dort die Kinder in Dorfschule zu unterrichten. ...

1966 Schwarzwald. Nachdem Bärbel Stein ihr Studium und ihre Ausbildung zur Lehrerin absolviert hat, kehrt sie an ihren Heimatort Vierbrücken am Liliensee zurück, um dort die Kinder in Dorfschule zu unterrichten. Schon bald begegnet sie ihrer alten Jugendliebe Ralf Vogel wieder, der als Tierarzt ebenfalls in die Heimat zurückgekehrt ist. Bärbel trägt eine alte Last aus der Vergangenheit herum, die sie nicht nur äußerlich gezeichnet hat, sondern auch innerlich so unsicher hat werden lassen, dass sie kaum wirkliche Freude beim Unterrichten empfindet aus Angst, dass den Kindern irgendetwas zustoßen könnte. Schon bei einem Schulausflug rettet Ralf sie unwissend vor einer heimlichen Panikattacke. Doch als ein großes Unwetter Vierbrücken und Umgebung völlig überschwemmt, sieht sich Bärbel auf einmal allein mit Ralf in der ungemütlichen Natur, wo zwischen den beiden einige Dinge aus der Vergangenheit zur Sprache kommen und auch die alten Gefühle wieder Oberhand zu gewinnen scheinen. Kann und vor allem will Bärbel sich wirklich dagegen wehren?
Elisabeth Büchle hat mit „Herbstglühen am Liliensee“ den vierten und leider letzten Band ihrer Liliensee-Jahreszeiten-Reihe vorgelegt, der ebenso wie seine Vorgänger mit viel Tiefgang und großen Gefühlen sowie zauberhaften Charakteren für wunderbare Unterhaltung sorgt. Der flüssige, farbenfrohe, gefühlvolle Erzählstil mit feinem Humor lädt den Leser in den kleinen Ort Vierbrücken zu Mitte des letzten Jahrhunderts ein, wo er sich unter bereits liebgewonnenen Protagonisten wiederfindet und nun intensiver in das Leben von Bärbel und Ralf eintaucht. Die Autorin versteht es hervorragend, die Örtlichkeiten lebhaft und farbenprächtig zu beschreiben, so dass der Leser alles regelrecht vor Augen sieht, während er Bärbels Neustart in ihrer Heimat ebenso hautnah miterlebt wie ihre innere Gedanken- und Gefühlswelt und ihre Unsicherheit. Schon in der Jugend war Bärbel in Ralf heimlich verliebt, doch nun als Lehrerin, die zur damaligen Zeit unverheiratet sein musste, bringt die Begegnung sie in einen zusätzlichen Zwiespalt. Nicht nur alte Erinnerungen und Gefühle drängen an die Oberfläche, auch ihre übervorsichtige Art, jegliches Unglück vermeiden zu wollen, lässt Bärbels Nervenkostüm dünn werden. Ralf liest in Bärbel wie in einem Buch und versucht auf jegliche Art und Weise, ihr Mut zuzusprechen. Gleich einem geschlossenen Kokon wirkt die Dorfgemeinschaft, die alle irgendwie miteinander verbunden sind und den Leser einfach mit aufnehmen. Großartig die Kuppeleiversuche von Charlotte, die Schwiegervater Johann gern unter die Haube bringen würde, dieser aber den Spieß umdreht und dadurch Charlotte in die Bredouille bringt. Der christliche Aspekt ist unaufdringlich mit der Handlung verbunden und sendet die Botschaft, jeder ein Geschöpf Gottes ist, das in seiner Art wertvoll ist.
Die Charaktere sind liebenswert und glaubwürdig gezeichnet und in Szene gesetzt. Der Leser fühlt sich unter ihnen sofort wohl und folgt ihnen nur zu gern. Bärbel ist eine freundliche, herzensgute Frau, die in ihrer Lehrtätigkeit aufgeht und über die ihr anvertrauten Kinder wie eine Glucke wacht. Ihre innere Zerrissenheit rührt nicht nur von ihrem versehrten Gesicht, sondern auch von Unsicherheit vor den Gefahren des Lebens. Ihre Entwicklung während der Geschichte ist wunderschön zu beobachten. Ralf ist ein selbstbewusster, empathischer Mann, der hinter die Fassade blickt und einfühlsam Mut zuspricht. Opa Johann ist ein Spaßvogel der besonderen Art, während Schwiegertochter Charlotte fast schon etwas übergriffig wirkt, obwohl sie es nur gut meint. Aber auch die anderen Protagonisten stützen mit ihren Handlungen den Wohlfühlcharakter der Geschichte.
„Herbstglühen am Liliensee“ isst eine wunderbar tiefgründige Geschichte über Ängste, Sorgen, Hoffnungen und Neuanfang. Auch die Romantik sowie ein feinsinniger Humor kommen nicht zu kurz, so dass den Leser ein zauberhaftes Leseerlebnis erwartet, dass ihn wie eine warme Kuscheldecke umhüllt und ihn mitten ins Herz trifft. Absolute Empfehlung für ein echtes Lesehighlight!

Veröffentlicht am 11.09.2024

Herzensbuch

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Noch ein letztes Mal entführt uns Elisabeth Büchle an den Liliensee im Schwarzwald, denn mit dem Herbstglühen ist die Jahreszeitenreihe abgeschlossen. Leider.
Ich wäre so so gern noch viel länger dort ...

Noch ein letztes Mal entführt uns Elisabeth Büchle an den Liliensee im Schwarzwald, denn mit dem Herbstglühen ist die Jahreszeitenreihe abgeschlossen. Leider.
Ich wäre so so gern noch viel länger dort verweilt!
Die Försterfamilie Vogel, bestehend aus dem scheinbar verwirrten Großvater, seiner Schwiegertochter Lotti, die sich gerne als Heiratsvermittlerin betätigt, Förster Heinrich und deren drei Söhnen Robert, Georg und Ralf, ist so liebenswert und humorvoll, dass ich gerne Teil von ihr wäre.
In den anderen drei Büchern fanden Robert, Georg und ihre Cousine Ellen ihre Partner, weshalb nun Ralf, der als Tierarzt nach Vierbrücken zurückgekehrt ist, hier seine Geschichte findet.
Auch Ralfs Kindheitsfreundin Bärbel kehrt nach ihrem Lehramtsstudium ins kleine Dorf zurück und übernimmt das Unterrichten.
Vielleicht liegt es an dem Namen (mein Ehemann heißt auch Ralf), doch auf diese Geschichte habe ich mich wirklich schon seit dem ersten Abstecher an den Liliensee gefreut!
Ralf und Bärbel treten von Anfang an gleich zusammen auf, doch gerade für Bärbel ist das nicht einfach, war sie als junges Mädchen doch in den Förstersohn verliebt gewesen. Jetzt nicht mehr, natürlich!
Seit einem schweren Schicksalsschlag lebt Bärbel mit einem sichtbaren Zeugnis davon am Körper und das abenteuerlustige, furchtlose und quirlige Mädchen hat sich im Laufe der Zeit immer mehr in sich zurückgezogen.
Schuld und Versagensängste drücken ihr schwer auf die Seele und alles, was sie nun tut, geschieht als eine Art Wiedergutmachung – doch die hohen und perfektionistischen Ansprüche an sich selbst, verhindern, dass Bärbel voller Freude und unbeschwert leben kann. Ihr Leben läuft wie mit angezogener Handbremse und sie unterdrückt ihre Persönlichkeit. Ist sie doch überzeugt, dass sie nicht liebenswert sei.
Ralf kennt Bärbel noch von früher und wünscht sich die abenteuerlustige, draufgängerische und freche Bärbel zurück. Weshalb er klar und deutlich die Wahrheit in ihr Leben spricht. Sie mal drängt Schritte zu wagen und dann wieder zurücktritt, um ihr den Raum zu geben den sie braucht. Ralf war für mich ein Mann, der zeigt, dass Liebe hinter die Masken blicken kann und die Person in ihrer Gänze liebt. Sie respektiert und eigene Wünsche und Bedürfnisse auch hintenanstellt, wenn es das Gegenüber so wünscht.
Ich habe Ralfs und Bärbels Gespräche so gerne verfolgt. Gesehen wie eine junge Frau wahre Freiheit erlangte, nachdem sie die Wahrheit erkannt und erlebt hat, dass Vergebung – vor allem sich selbst gegenüber - die selbstgeschmiedeten Kerkertüren öffnet.

Herbstglühen ist ein bezaubernder Roman, der in eine herbstliche Welt eintauchen lässt. Tiefe Wahrheiten vermittelt, ohne zu predigen und einem das Herz erwärmt. Der tiefe Glaube der Protagonisten scheint durch ihr Leben, ihre Worte und Handlungen und berührten auch mich aufs Neue.
Mit einem warmen Getränk, einer Kuscheldecke gemütlich im Sessel, ist dieses Buch die perfekte Lektüre, um sich aus der grauen Tristesse vor dem Fenster wegzuträumen. Und das Beste daran: Zwischen den Zeilen wird man nicht nass, auch wenn das für die Protagonisten nicht gilt!
Elisabeth Büchle hat es ein weiteres Mal geschafft mein Herz zum Seufzen zu bringen, doch durch die erwähnte Oma Gerdi, die selbstständig ihre Zäune reparieren kann, hat sie das Buch auf meine „Lieblingsbücherliste“ katapultiert!
Ich kann nur sagen: Kauft euch diese Reihe und begebt euch an einen wundervollen Ort im Schwarzwald!


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Veröffentlicht am 08.09.2024

ein wunderschöner Roman

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"Herbstglühen am Liliensee" hat mich glücklich und traurig zugleich gemacht. Glücklich, weil ich dieses Buch von der ersten Seite an geliebt habe, traurig, weil es der letzte Band der Jahreszeitenreihe ...

"Herbstglühen am Liliensee" hat mich glücklich und traurig zugleich gemacht. Glücklich, weil ich dieses Buch von der ersten Seite an geliebt habe, traurig, weil es der letzte Band der Jahreszeitenreihe ist.

Kaum hatte ich dieses Buch aufgeschlagen hab ich es verschlungen 🤗 Die Bewohner des kleinen Ortes am Liliensee sind originell, witzig, liebevoll und durchweg sympathisch.

Bärbel kennt man durch die anderen Bücher schon recht gut, weshalb es so schön war, nun ihre persönliche Geschichte zu lesen.

Sie ist eine tolle Frau und ich mochte ihren Eifer, ihre Liebe zu Kindern, ihre Freundlichkeit und Güte. Es war bewegend, wie von einer unsicheren Frau eine selbstbewusste, strahlende Persönlichkeit wurde.

Ralf gefiel mir mit seiner Art, die zeitweise sehr forsch, dann wieder zart und sanft war.

Auch die Wortplänkeleien und humorvollen Unterhaltungen aller waren amüsant und haben mich mehrmals laut auflachen lassen. Vor allem Johann und Charlotte haben mich zum Lachen gebracht. Die beiden Nebencharaktere haben dem Buch, wie auch den vorherigen Bänden, die besondere Note gegeben. Einfach herrlich. 😄

Doch dieses Buch ist nicht nur heiter und fröhlich, es hat auch Tiefgang. Es beinhaltet eine Botschaft, die treffend ins eigene Leben spricht, denn wir müssen nicht perfekt sein, um geliebt zu werden. Es war wunderschön, diese Botschaft in so einer liebevollen Geschichte zu lesen.

Dieser Roman ist ganz, ganz große Klasse und hat mich hellauf begeistert.