Cover-Bild Die Insassin
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 15.03.2023
  • ISBN: 9783453422810
Elisabeth Norebäck

Die Insassin

Thriller
Daniela Stilzebach (Übersetzer)

Die unschuldige Mörderin

Seit mehreren Jahren sitzt Linda Andersson im Gefängnis, die Anklage lautet: Mord. Sie soll ihren Mann Simon erstochen haben. Alle Indizien sprechen gegen Linda: Ihre Ehe mit Simon war am Ende, und sie wurde von der Polizei mit blutdurchtränkten Kleidern im selben Raum wie die Leiche ihres Mannes angetroffen. Linda ist davon überzeugt, unschuldig zu sein. Nur: Sie kann sich an nichts erinnern. Wie soll sie herausfinden, was sich in der Mordnacht wirklich ereignet hat? Dafür müsste sie erst aus dem Gefängnis ausbrechen. Und was, wenn die Wahrheit noch viel grausamer ist, als sie bisher dachte?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2023

Unschuldig oder nicht?

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Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Linda erzählt, die zu Beginn des Buches schon einige Jahre im Gefängnis sitzt. Wie man bereits aus dem Klappentext weiß, soll sie ihren Ehemann ...

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Linda erzählt, die zu Beginn des Buches schon einige Jahre im Gefängnis sitzt. Wie man bereits aus dem Klappentext weiß, soll sie ihren Ehemann umgebracht haben. Sie selbst kann sich an nichts erinnern und ist sich sicher, dass sie unschuldig ist.

Die Wahl der Erzählperspektive passt hier sehr gut, denn am Anfang gibt es nicht so viel Handlung. Sie hat sich ihrem Schicksal gefügt, erinnert sich aber immer wieder zurück, was in ihrer Vergangenheit geschehen ist. So bekommt man als Leser nach und nach immer mehr Details und kann sich selbst ein Bild machen.

Dabei steht natürlich immer die Frage, ob Linda nun schuldig ist oder nicht. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich war mir bis zum Schluss unsicher. Man entwickelt auf jeden Fall Sympathien für die Hauptfigur.

Allerdings habe ich mir lange die Frage gestellt, wieso das Buch als Thriller eingeordnet wird. Ja, es gab einen brutalen Mord, aber dieser steht nur bedingt im Mittelpunkt der Erzählung. Es geht mehr um die Aufarbeitung de Vergangenheit und dadurch war das Buch zwar interessant zu lesen, aber es gab jetzt keinen klassischen Spannungsbogen.

Trotzdem hat mich das Buch richtig umgehauen, denn das Ende habe ich überhaupt nicht kommen sehen. Auf einmal macht alles so viel Sinn, aber beim Lesen hatte ich keine Ahnung, worin das Ganze gipfelt. Hier gab es einen richtigen Wow-Faktor!

Deswegen: Von mir 5 Sterne!

Veröffentlicht am 23.06.2023

Mörderin oder unschuldig ?

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„Die Insassin“ ist ein überraschender Thriller der in Stockholm lebenden Autorin Elisabeth Norebäck.

Mit Linda hat die Autorin eine interessante Protagonistin geschaffen, deren Gedanken, Erinnerungen ...

„Die Insassin“ ist ein überraschender Thriller der in Stockholm lebenden Autorin Elisabeth Norebäck.

Mit Linda hat die Autorin eine interessante Protagonistin geschaffen, deren Gedanken, Erinnerungen und Überlegungen ich gerne gefolgt bin. Sie sitzt seit Jahren im Gefängnis, soll ihren Mann Simon ermordet haben, kann sich an nichts erinnern und ist aber davon überzeugt unschuldig zu sein.

Direkt zu Beginn ist es Elisabeth Norebäck gelungen mich zu fesseln. Sie schreibt aus der Ich-Perspektive von Linda. Da diese sich an nichts erinnern kann und es nur ihre Sicht gibt, war ich als Leser vollkommen ahnungslos über das, was geschehen war. Ist Linda wirklich unschuldig ?

Über Rückblicke in Lindas Kindheit, die Zeit mit ihrem Mann Simon, den Prozess und auch Einsichten in den Gefängnisalltag entsteht langsam Stück für Stück ein Bild, das ich so nicht vorhergesehen habe.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Die kurzen Kapitel – 48 auf nur 384 Seiten – haben mich zum stetigen weiterlesen animiert. In der Mitte des Buches flacht die Spannung allerdings kurz ein wenig ab, bevor ich durch unerwartete Wendungen erneut das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Vom Ende wurde ich dann komplett überrascht und das fand ich richtig gelungen, so dass ich die kurzen Längen des Mittelteils schon fast wieder vergessen habe.

Trotz ein paar Längen ist es ein fesselnder und überraschender Thriller, den ich gerne gelesen habe und aufgrund seines überraschenden Endes durchaus empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 01.06.2023

Spannend und unvorhersehbar

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Auf "Die Insassin" von Elisabeth Norebäck bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover faszinierte mich sofort und auch der Klappentext klang super interessant. Ich freute mich schon sehr auf's ...

Auf "Die Insassin" von Elisabeth Norebäck bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Das Cover faszinierte mich sofort und auch der Klappentext klang super interessant. Ich freute mich schon sehr auf's lesen und hoffte auf einen spannenden Thriller!

Direkt der Einstieg ins Buch war super spannend und ich hoffte das es so weiter gehen würde. Auch der Schreibstil der Autorin war fesselnd und flüssig zugleich. Außerdem schreibt sie sehr bildhaft dadurch war ich bereits nach wenigen Seiten vollkommen in der Geschichte versunken.

Besonders die erste Hälfte des Buches war unfassbar spannend. Danach ließ die Spannung etwas nach und es gab kleinere Längen. Durch geschickte Wendungen wurde es aber zusehends spannender.

Linda gefiel mir richtig gut. Bereits nach kurzer Zeit hatte ich ein klares Bild von ihr vor Augen. Die Rückblenden in die Vergangenheit gefielen mir sehr gut. Aber auch die Gegenwart war super interessant.
Was ist wirklich geschehen? Ist Linda wirklich schuldig? Die Fragen stellte ich mir immer wieder. Nichts ist so wie es scheint. Als sich langsam die Puzzleteile zusammen setzten wurde mir schlagartig das ganze Ausmaß klar. Das Ende war hier unfassbar spannend und passte einfach perfekt.
Klare Leseempfehlung.

Fazit:

Mit "Die Insassin" gelingt Elisabeth Norebäck ein spannender Thriller der mich trotz kleinerer Längen unglaublich gut unterhalten konnte.

Veröffentlicht am 17.04.2023

Beklemmende Atmosphäre und eine interessante Protagonistin

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INHALT:
Linda Anderson sitzt schon seit Jahren im Gefängnis. Ihre Anklage lautet Mord. Sie soll damals ihren Mann Simon brutal erstochen haben und alle Indizien sprechen gegen sie. Sie wurde von der Polizei ...


INHALT:
Linda Anderson sitzt schon seit Jahren im Gefängnis. Ihre Anklage lautet Mord. Sie soll damals ihren Mann Simon brutal erstochen haben und alle Indizien sprechen gegen sie. Sie wurde von der Polizei mit blutgetränkter Kleidung gefunden und im selben Raum lag ihr Mann und war tot. Da ihre Ehe am Ende war, wurde sie sofort verdächtigt, ihn umgebracht zu haben. Leider kann sich Linda an nichts mehr erinnern und will endlich ihre Unschuld beweisen. Doch dafür muss die aus dem Gefängnis ausbrechen. Aber ist sie wirklich bereit zu erfahren, was sich in jener Nacht ereignet hat?
MEINE MEINUNG:
Der Klappentext klingt sehr spannend und auch das Cover versprüht etwas geheimnisvolles und ich war sehr neugierig, Linda kennenzulernen und zu begleiten. Und ich brauchte nicht lange lesen und war schon mitten in der Dramatik. Es war sehr interessant und fesselnd, das Leben von Linda im Gefängnis zu begleiten. Die Storie wird sehr ruhig erzählt und doch ist da immer diese Dramatik und die Beklemmung des Gefängnisaufenthaltes zu spüren und immer wieder stellt man sich die Frage nach der Schuld oder Unschuld von ihr. Immer wieder gibt es Rückblicke in ihr Leben und in die Zeit der Tat. Da diese in einer anderen Schrift war, konnte man sich gut zurechtfinden. Wir lernen Linda gut kennen und verfolgen auch ihre Gedanken und Gefühlswelt. Die Atmosphäre des Gefängnisses wurde sehr gut erzählt. Man spürte die Enge und die Beklemmung förmlich. Die Spannung spitzte sich immer mehr zu und das Ende lies mich dann sprachlos zurück. Das war schon grandios gewählt.
FAZIT:
Beklemmende Atmosphäre, authentische Protagonistin und ein überraschendes Ende.

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Veröffentlicht am 09.10.2023

DIE INSASSIN

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Inhalt:

Die unschuldige Mörderin

Seit mehreren Jahren sitzt Linda Andersson im Gefängnis, die Anklage lautet: Mord. Sie soll ihren Mann Simon erstochen haben. Alle Indizien sprechen gegen Linda: Ihre ...

Inhalt:

Die unschuldige Mörderin

Seit mehreren Jahren sitzt Linda Andersson im Gefängnis, die Anklage lautet: Mord. Sie soll ihren Mann Simon erstochen haben. Alle Indizien sprechen gegen Linda: Ihre Ehe mit Simon war am Ende, und sie wurde von der Polizei mit blutdurchtränkten Kleidern im selben Raum wie die Leiche ihres Mannes angetroffen. Linda ist davon überzeugt, unschuldig zu sein. Nur: Sie kann sich an nichts erinnern. Wie soll sie herausfinden, was sich in der Mordnacht wirklich ereignet hat? Dafür müsste sie erst aus dem Gefängnis ausbrechen. Und was, wenn die Wahrheit noch viel grausamer ist, als sie bisher dachte?

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht verständlich, locker und leicht, schnell und flüssig zu lesen. Der Autorin ist es gelungen, mich direkt in die Geschichte zu ziehen. Die Atmosphäre ist düster und geheimnisvoll und hat mich zuerst sehr für sich eingenommen.

Das Buch lässt mich etwas gespalten zurück. Ich bin am Ende nicht sicher, was ich von der Geschichte halten soll. Es gab einiges, was mich fesseln konnte, auf der anderen Seite hat mir der Thrilleffekt gefehlt.

Das Buch ist sehr interessant gestartet und hat mich neugierig durch die Seiten fliegen lassen. Doch dann hat sich die Handlung sehr in die Länge gezogen, es ist nicht wirklich etwas passiert, wir sind dem Rätsel um den Mörder nicht näher gekommen. Mir hat die aktive Suche gefehlt, die Protagonistin war mir zu passiv.
Es gab viele Rückblicke in die Vergangenheit, die Kindheit von Linda, die einen guten Einblick in das Leben des Kindes eines Stars gezeigt haben. Auch das Verhältnis zur Schwester wurde durchleuchtet. Mir haben diese Blicke in die Vergangenheit gut gefallen. Auf den letzten 30 Seiten wurde die Handlung dann nochmal richtig spannend. Das Ende kam für mich unerwartet und überraschend.

Eine Geschichte, die mich zwischendurch packen konnte, mich im Mittelteil aber etwas verloren hat.

Fazit:

Interessant aufgebaute Story, die sich zwischendurch aber sehr in die Länge zieht.

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