Cover-Bild Der Historiker
14,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 848
  • Ersterscheinung: 06.10.2006
  • ISBN: 9783833303944
Elizabeth Kostova

Der Historiker

Roman
Werner Löcher-Lawrence (Übersetzer)

Ein junges Mädchen findet in der Bibliothek ihres Vaters ein Konvolut mit vergilbten Briefen. Das Geheimnis um den Vater und das Schicksal der Mutter verbinden sich zu einem Drama, das weit in die Vergangenheit zurückreicht. Die Briefe fragen nach der Herkunft von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende. Eine atemberaubende Suche in Klöstern, Bibliotheken und Archiven beginnt, bei der Grausamkeiten Draculas zutage treten, die sich bis heute fortsetzen ...

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Veröffentlicht am 14.10.2016

Der Historiker

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Der Historiker ist ein Einzelroman von Elizabeth Kostova.

Er handelt von einem jungen Mädchen, das in der Bibliothek ihres Vaters alte Briefe und ein Buch findet. Der VAter ist Historiker und verschwunden, ...

Der Historiker ist ein Einzelroman von Elizabeth Kostova.

Er handelt von einem jungen Mädchen, das in der Bibliothek ihres Vaters alte Briefe und ein Buch findet. Der VAter ist Historiker und verschwunden, hatte seiner Tochter Hinweise auf seinen früheren Mentor Dr. Rossi gegeben. Mit den Dokumenten macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater und stößt auf das Geheimnis von Dracula...

Dieses Buch ist ein richtiger Schmöker. Kostova entführt in das Reich von historischen Dokumenten und mischt Abenteuer und Mystery bei, sodass ein gelungenes Werk entsteht. Für manche mag es etwas langatmig sein zwischendurch, ich empfand die ausführlicheren und bildhaften Schilderungen in diesem Buch als recht stimmungsvoll und passend.

Veröffentlicht am 04.01.2026

Verwobene Geschichten mit vielen Längen und Ungereimtheiten

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Ich bin kein besonderer Fan von Fantasy und habe auch Bram Stokers „Dracula“ noch nie gelesen. Auch dies mag ein Grund dafür sein, dass ich an diesem Roman keinen besonderen Gefallen gefunden habe.
Seinen ...

Ich bin kein besonderer Fan von Fantasy und habe auch Bram Stokers „Dracula“ noch nie gelesen. Auch dies mag ein Grund dafür sein, dass ich an diesem Roman keinen besonderen Gefallen gefunden habe.
Seinen Ausgang nimmt er damit, dass ein junges Mädchen im Jahr 1972 in der Bibliothek ihres Vaters ein seltsames Buch mit dem Bild eines Drachen und dem Wort Dracula findet. Darauf hin und mit der in den 1970er Jahren angesiedelten Handlung verwoben folgt die teilweise mündlich und Großteils schriftlich vorgetragene Schilderung des Vaters über Ereignisse aus dem Jahr 1954, die sich um das Verschwinden eines Universitätsprofessors drehen. In diese Schilderung sind wiederum zusätzliche Berichte eingebettet, die von weiteren Geschehnissen, die sich zu verschiedenen Zeiten zugetragen haben, handeln.
Insgesamt geht es in allen Handlungssträngen letztlich um die Suche nach Dracula, und daneben meist auch um die Suche nach verschwundenen Menschen der jeweiligen Gegenwart. Die Schauplätze sind vielfältig, die Protagonisten reisen unter anderem nach Oxford, Frankreich, Istanbul, Ungarn oder Rumänien.
Der Aufbau des Romans ist also ziemlich komplex, was natürlich nicht unbedingt etwas Schlechtes sein müsste. Mir waren diese ganzen „Geschichten in der Geschichte“ dann aber doch zu viel. Vor allem auch, weil das Setting unrealistisch wirkt. (Damit meine ich natürlich nicht die Vampire als solches, sondern die Art, wie angeblich von ihnen erzählt wird, etwa in weitschweifigen Schriftstücken, deren Verfasser betont, dass er wenig Zeit hat.) Oft werden unwichtige Details breit ausgewalzt. Andererseits bleiben viele Ungereimtheiten und offene Fragen.
Trotzdem ist die Lektüre nicht uninteressant. Die Handlung entwickelt doch einen gewissen Sog, man möchte wissen, wie es weitergeht und wie die Zeitebenen zusammenhängen. Auch werden ein paar Informationen zur realen Historie Rumäniens und des Osmanischen Reichs, aber auch zu Mythen rund um den Vampirismus eingestreut.
Die halbe Seitenzahl hätte jedoch gereicht.