Suchen und finden
Ellis Marant ist ein Pseudonym. Egal, ob es eine oder mehrere Personen, männlich oder weiblich sind, das Buch ist einzigartig
Es handelt von zwei Menschen, die sich finden, ehe sie sich suchen.
Julian, ...
Ellis Marant ist ein Pseudonym. Egal, ob es eine oder mehrere Personen, männlich oder weiblich sind, das Buch ist einzigartig
Es handelt von zwei Menschen, die sich finden, ehe sie sich suchen.
Julian, Chirurg, Kabul-Veteran, ungebunden, fliegt nach Delhi.
Im Hotel sieht er durchs Fenster eine junge Frau. Sie
Sie, Amina, Afghanin, nach einem Streit mit dem Vater, will nur etwas trinken.
Julian spricht sie an, obwohl er das nicht vorhatte. Sie reden nicht viel, schweigen gemeinsam und dann lädt er sie ein, die Nacht in seinem Zimmer zu verbringen. Am nächsten Morgen ist sie verschwunden.
Julian sucht sie verzweifelt, aber sie taucht nicht mehr auf.
Zurück in München vergräbt er sich in seiner Arbeit, bis er eines Tages Elina kennenlernt. Lange ist nichts außer Kollegialität zwischen ihnen.
Elina lebt mit einer Frau, Laleh, zusammen. Bis irgendwann der Wunsch nach einem Kind aufkommt. Julian soll der Vater werden. Es klappt, zu dritt kümmern sie sich und es kommt noch ein Kind dazu.
Auf einer Reise nach Südafrika verunglückt Ellis, die Mutter bei einem Gleitschirmflug tödlich.
Nun ist es Laleh, die sich um die Kinder bemüht.
Julian fliegt nach NY, dort sieht er eine Videowerbung und ist sicher, dass er Amina gefunden hat.
Er sucht sie auf und die beiden verabreden sich.
Wird es etwas Ernstes zwischen den Beiden?
Das Buch ist wirklich spannend geschrieben. Man hat am Beginn den Eindruck, dass Gefühle hier keine große Rolle spielen, aber je tiefer man in die Geschichte eintaucht, umso intensiver werden Beziehung und Gefühle.
Der oder die Autoren/innen verstehen es meisterhaft, Gedanken zu Worten werden zu lassen.
Das Cover hat ebenfalls Bezug zur Handlung und ist in seiner Einfachheit der Gestaltung ein Meisterwerk.