Cover-Bild The Last Dynasty
Band 1 der Reihe "The Last Dynasty / The Chosen One"
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19,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Chinabooks E. Wolf
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons
  • Genre: Weitere Themen / Mangas, Manhwa
  • Seitenzahl: 274
  • Ersterscheinung: 20.01.2025
  • ISBN: 9783038870265
Fei Mo

The Last Dynasty

Band 1
Johannes Fiederling (Übersetzer)

Der Studienanfänger Gao Ying aus der zentralchinesischen Provinz Hubei kommt neu in die südchinesische Stadt Guangzhou, wo er an der Guangzhou Academy of Fine Arts Kunst studieren möchte. Allerdings reist er einen Tag zu früh an und ist gezwungen, auf ein Hotel auszuweichen, da das Studentenwohnheim noch nicht geöffnet hat.
Er strandet in dem sehr altmodisch und schäbig wirkenden «Qing Dynasty Grand Hotel». Doch bald passieren unheimliche Geschehnisse, und in den alten Gemäuern scheint weitaus Bedrohlicheres zu schlummern als nur ein Urahn des kauzigen Hotelbesitzers, ein Aristokrat der mandschurischen Qing-Dynastie.

Gao Ying hätte wohl besser niemals die Schwelle dieses Gebäudes überschritten.
Oder war dieses Verhängnis wohl immer schon das ihm vorbestimme Schicksal?

Gao Ying verstrickt sich in ungeahnte Dinge:

Ein unaufgeklärtes himmelsschreiendes Verbrechen, das mehrere Jahrhunderte zurückliegt.
Ein geheimnisumwitterter Kampf, der bereits Jahrhunderte andauert.
Ein schlummernder Dämon, den es zum Wohle der Menschheit zu versiegeln gilt.
Der Traum des Menschen vom ewigen Leben, der zum Albtraum wird.

Horror vom Feinsten, inspiriert durch chinesische Mythologie und Vorstellungen vom Übernatürlichen, gepaart mit schrägem Humor und einer filmreifen visuellen Optik bilden die Markenzeichen des Comic-Künstlers Mo Fei.




Die Reihe wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet:

16. Ausgabe des China Animation & Comic Competion Golden Dragon Awards im Rahmen von CICF (China International Comics Festival) (2019):
Silbermedaille für den besten Plot
Bronzemedaille für die populärste Eigenkreation im Webtoon-Bereich

15. Ausgabe des Japan International Manga Award:
Bronzemedaille

2. Ausgabe des Cai Zhizhong Manhua Awards (2022):
Preis für die beste Printausgabe eines Comicbuchs des Jahres




Der Anbieter Tencent hat eine Donghua-Adaption angekündigt. (Donghua ist die chinesische Bezeichnung für einen Animationsfilm.) Die erste Staffel soll ab Winter 2025 erscheinen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2025

Der Traum des Menschen vom ewigen Leben, der zum Albtraum wird.

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Gao Ying möchte an der Guangzhou Academy of Fine Arts Kunst studieren. Allerdings kommt es schon bei seiner Anreise zu Komplikationen, denn er ist scheinbar zwei Tage zu früh angereist und kann noch nicht ...

Gao Ying möchte an der Guangzhou Academy of Fine Arts Kunst studieren. Allerdings kommt es schon bei seiner Anreise zu Komplikationen, denn er ist scheinbar zwei Tage zu früh angereist und kann noch nicht sein Zimmer im Studentenwohnheim beziehen. Notgedrungen muss er auf das nahe gelegene Hotel „Qing Dynasty Grand Hotel“ ausweichen, ohne zu wissen, dass er damit in einen Kampf zwischen Dämonen und Menschen gerät, der schon seit mehreren Jahrhunderten andauert.

Bereits auf der Leipziger Buchmesse 2024 konnte ich das chinesische Original am Stand des Chinabooks-Verlags begutachten und war direkt von der Aufmachung und dem Format angetan. Umso mehr hat es mich gefreut, dass das Format auch für den deutschen Markt übernommen wurde.

Der Manhua ist vollständig in Farbe gedruckt und wird in der westlichen Leserichtung gelesen. Die Panels wirkten auf mich kleiner als in einem Manga, aber ich konnte alle Sprech- und Gedankenblasen noch gut lesen, und vor allem fand ich es gut, dass die Erklärungen für manche Situationen rechts oder links am Rand standen und nicht wie so oft in einem Manga direkt unter dem Panel.

Generell fand ich die Geschichte rund um Gao Ying und dem mysteriösen Hotel spannend erzählt. Manches Mal hat mich die Geschichte an eine „Haunted House“-Erzählungen erinnert, die aber immer wieder von lustigen Elementen aufgelockert wurde, sodass der erste Band insgesamt gar nicht so gruselig war, wie ich anfangs gedacht habe.

Vor allem hat mir gefallen, dass der Manhua sehr oft Bezug auf andere Manga-Serien genommen hat, wie z. B. in einem Panel, in dem plötzlich ein Death Note auftaucht. So macht es Spaß, den Manhua noch einmal auf Anspielungen zu durchforsten und so noch das ein oder andere Easter Egg zu entdecken.

Mein Highlight dieses ersten Bandes war aber Onkel Guan. Zeitweilig hat er mich mit seiner perversen Art, wie er A-Hua hinterherspannt an Muten-Roshi aus Dragonball erinnert, aber dennoch hat er noch eine andere ernsthaftere Art und ist ein guter Lehrer für Gao Ying. Zudem spielt er auch ständig mit dem Umstand, dass er eine Figur aus einem Manhua ist. Z. B. als Gao Yings Onkel Guan nochmal alles erzählen möchte, was er erlebt hat, sagt Onkel Guan nur, dass er das nicht mehr machen müsste, weil die Leser es ja schon wissen.

Alles in allem hat mir der Manhua sehr gut gefallen und ich kann jedem diesen ersten Band ans Herz legen, der eine spannende Haunted-House-Erzählung lesen möchte, die von lustigen Elementen aufgelockert wird.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Einzigartige Story in düsterer Atmosphäre!

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Wir werden selbst zum Gast im geheimnisvollen-Hotel. An der Seite von dem jungen Studenten Gao Ying tauchen wir in die düsteren und zugleich aufregenden Geschehnisse dort ein. Was hat es mit dem skurrilen ...

Wir werden selbst zum Gast im geheimnisvollen-Hotel. An der Seite von dem jungen Studenten Gao Ying tauchen wir in die düsteren und zugleich aufregenden Geschehnisse dort ein. Was hat es mit dem skurrilen Onkel Guan auf sich und wer ist der seltsame Fremde, auf den Gao Ying hier trifft. Frage über Fragen nehmen den Leser in eine bisher unbekannte Welt mit.

Absolutes Highlight dieses Manhuas war dessen herrlich düstere Atmosphäre. Von der ersten Seite an gab es eine geheimnisvolle Stimmung, die sich durchweg aufrecht erhalten hat. Allein die Szenerie des alten Hotels hat eine wundervolle Spannung kreiert, die mich komplett begeistert und mitgerissen hat.

Auch die Geschichte an sich hatte eine tolle Aufregung und Action an sich. Immer wieder geschahen unerwartete Momente, welche die Story um hundertachtzig Grad gewendet haben. Viele Dinge habe ich hier in keinster Weise kommen sehen. Ich liebe es sehr, wenn mich eine Handlung immer wieder überraschen kann.

Auch mochte ich die Charaktergestaltung sehr gerne. Wir treffen zunächst auf den jungen Studenten Gao Ying, der mich mit seiner unerfahrenen Art begeistern konnte. Über die Geschichte hinweg lernen wir viele weitere tolle Persönlichkeiten kennen, die alle ganz besondere Charaktereigenschaften besitzen. Viele dieser Figuren werden mir mit Sicherheit im Gedächtnis bleiben.

An manchen Stellen hatte ich innerhalb der Story jedoch Schwierigkeiten allen Handlungssträngen zu folgen. Teilweise passierte so viel auf einmal oder die einzelnen Szenen waren auf eine so außergewöhnliche Art miteinander verbunden, sodass ich Abschnitte erneut gelesen habe, um sie besser zu verstehen. Nichtsdestoweniger ist die Geschichte in ihren Grundzügen verständlich, doch bedarf es gerade im Bezug auf manche versteckte Hinweise einen genaueren Blick.

Der Artstyle fande ich hier mehr als gelungen. Die Zeichnungen waren deutlich und mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Auch die dunkleren Templates wurden eindrucksvoll dargestellt. Komplettes Highlight war hier das ungewöhnliche Format, welches super zu dieser Story gepasst hat. Für mich ein absolutes Schmuckstück in meinem Bücherregal.

Jedem der auf der Suche nach einer düsteren, spannenden und vielleicht auch skurrilen Geschichte ist, kann ich den Auftakt dieser Reihe absolut ans Herz legen. Euch erwarten aufregende Momente und einzigartige Charaktere, die in Kombination eine wundervolle Geschichte geschaffen haben.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Mystischer Horror Manhua mit neuartigen Lese Gefühl, dank dem außergewöhnlichen Format

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(Rezensionsexemplar)



The Last Dynasty fällt auf mit seinem besonderen Format. Die längliche Form des Buches lockte mich besonders, da ich schauen wollte, wie es den Lesefluss verändert. Und ich muss ...

(Rezensionsexemplar)



The Last Dynasty fällt auf mit seinem besonderen Format. Die längliche Form des Buches lockte mich besonders, da ich schauen wollte, wie es den Lesefluss verändert. Und ich muss sagen, dieser war sehr flüßig, fast schon zu schnell, weil überhaupt keine Unstimmigkeiten mit der Leserichtung aufkommen. Somit auch für Anfänger geeignet.



Der Manhua wird beworben mit "Horror vom Feinsten" gepaart mit chinesischer Mythologie und schrägem Humor. Und so würde ich es auch beschreiben, daher Werbeversprechen gehalten ;)



Wir folgen dem Studienanfänger Gao Ying, der zwei Tage zu früh anreist und vor der Uni abgewiesen wird und sich eine andere Unterkunft suchen muss. So strandet er in dem Hotel "Qing Dynasty Grand Hotel" und Onkel Guan. Und auch wenn Onkel Guan sehr unterhaltsam scheint, passieren schon bald komische Dinge im Hotel und ein Urahn des Hotelbesitzers taucht auf.



Ich muss zugeben, ich war beim Lesen gerne mal verwirrt, was bei einem Mystery / Horror Manhua gerne mal passieren kann. Die Mischung zwischen Humor und Grusel gefiel mir aber gut.

Durch die langen Seiten, können Bilder geschaffen werden, die die Größe oder Tiefe einer Szene gut zeigen. Zudem kann man das Tempo schnell anziehen, wenn es benötigt wird.



Der Zeichenstil von Mo Fei ist detailliert und selbst bei Humorvolleren Szenen verändert er sich nicht zu stark (ich habe teilweise schon extrem süße Zeichnungen dann gesehen, was hier nicht gepasst hätte) Durch die nicht zu bunte Farbgebung der Seiten (übrigens alle bunt, daher auch der Preis vermutlich) kommt die Stimmung sehr gut rüber und selbst wenn die Szenen dunkler werden, kann man meist alles gut erkennen.

die Charaktere waren gut ausgebaut und vielseitig. Das Ende des Buches lässt mich auf jeden Fall mit einem Fragezeichen zurück und regt dazu an, auch zu Band 2 zu greifen.

Denn die Frage ist, wird Gao Ying überhaupt zum studieren kommen ? :D

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Sehr, sehr gut

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Das auffälligste Merkmal dieses Comics ist wohl das ungewöhnliche Format – eine echte Überraschung und erfrischend anders. Liegt erstaunlich gut in der Hand und lässt sich gut lesen.

Der Zeichenstil, ...

Das auffälligste Merkmal dieses Comics ist wohl das ungewöhnliche Format – eine echte Überraschung und erfrischend anders. Liegt erstaunlich gut in der Hand und lässt sich gut lesen.

Der Zeichenstil, wie schon auf Cover und Klappentext angedeutet, ist äußerst fein. Er überzeugt durch Vielseitigkeit und setzt die Szenen gekonnt in Szene – sowohl visuell als auch atmosphärisch.

Auch die Story kann auf ganzer Linie überzeugen. Von Anfang an verbindet sie Witz, Spannung und Unterhaltung auf eine Weise, die einen förmlich an die Seiten fesselt. Besonders der Humor ist hervorragend eingesetzt: wohl dosiert und punktgenau platziert, sodass das Lesen einfach Spaß macht.

Die Charaktere treten nach und nach in Erscheinung, zeigen dabei schon früh ihre markanten Eigenschaften und wecken Neugier – sowohl auf ihre individuellen Geschichten als auch auf den weiteren Verlauf der Handlung.

Insgesamt ist alles wunderbar umgesetzt: ein gelungener Mix aus Horror, Humor und Mythologie. Hoffentlich geht es bald weiter!

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Horror und Humor in kunstvollen Bildern

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Gao Ying strandet zu seinem Studienbeginn zunächst in einem leicht suspekten Hotel mit eigenwilligen Bewohnern. Da ist es kein Wunder, dass es gar nicht lange dauert, bis seltsame Dinge um ihn herum geschehen...
Der ...

Gao Ying strandet zu seinem Studienbeginn zunächst in einem leicht suspekten Hotel mit eigenwilligen Bewohnern. Da ist es kein Wunder, dass es gar nicht lange dauert, bis seltsame Dinge um ihn herum geschehen...
Der erste Band dieser Manhua-Reihe erscheint im ungewöhnlichen Hochformat und liest sich ähnlich wie ein Webtoon. Wer sich bisher aufgrund der Leserichtung nicht mit Mangas anfreunden konnte, sollte hier keinerlei Probleme haben. Auch ermöglicht das Format beeindruckende Bilder, die kleine Kunstwerke in sich sind. Die Panels sind dabei perfekt aufgeteilt, es kommt zu keinen unvorteilhaften Trennungen oder Umbrüchen.
Zur Übersetzung: Hier wurde gut gefiltert zwischen wichtigen und unwichtigen Randinformationen, so z.B. Namen von Restaurants nicht extra übersetzt. Dafür gibt es immer wieder mal Anmerkungen zur chinesischen Kultur, die dem Leser ein besseres Verständnis der Handlung verschaffen. Manche Übersetzungen blieben jedoch trotzdem etwas rätselhaft, jedoch hielt dies sich in Grenzen.

Mo Fei selbst besitzt großes Zeichentalent: Immer wieder habe ich kurz beim Lesen innegehalten, um die Bilder zu bewundern. Die Farbgestaltung passt super zu einer Horrorgeschichte und hat passend zum mythologischen Hintergrund oft an eine alte Geschichte erinnert - nur um im nächsten Moment mit einem spontanen Livestream zu überraschen. Diese besondere Mischung aus Humor und Horror, aus klassisch und modern war für mich ein echtes Highlight. Eine lustige Szene geht auf der nächsten Seite fließend in gruselige Momente über, nur um dann wieder mit viel Witz gelockert zu werden. Der Zeichenstil passt sich dem immer perfekt an, je nach Szene und Stimmung.
Auch die Charaktere konnten bei mir punkten, eine wirklich bunte Mischung, mit Personen, die man schnell ins Herz schließen kann.
Dafür ist die Handlung bisher noch leicht verwirrend, und natürlich ist Band 1 genau dann rum, wenn es die ersten Antworten gibt.
Ein gelungener Einstieg und 4,5 Sterne für mich, ich bin gespannt, wie es weitergeht!

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