Cover-Bild Die Gezeitentochter
Band 2 der Reihe "Die Frauen der Inseln"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Generationenroman
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 27.02.2026
  • ISBN: 9783492322720
Florence Winter

Die Gezeitentochter

Roman | Von stürmischen schottischen Inseln und dunklen Familiengeheimnissen

Um ihre Schwestern zu schützen, setzte sie alles auf Spiel

Die 32-jährige Emma Miller hat sich ihren Traum erfüllt: Vom Geld ihres ersten Bestsellers kauft sie sich ein altes Herrenhaus auf einer schottischen Insel. Das Haus war bis vor Kurzem in Familienbesitz und ist ziemlich heruntergekommen. Emma stürzt sich begeistert in die Renovierung, bis sie auf eine eingemauerte Leiche stößt. 

Die Polizei stellt fest, dass es sich um einen Toten handelt, der vor etwa 200 Jahren starb. Doch obwohl es wahrscheinlich ein Gewaltverbrechen war, ermittelt sie nicht weiter. Emmas Neugier ist hingegen geweckt, und sie nimmt Kontakt zum letzten Bloomsbury auf, den gutaussehenden Anwalt Joey.

Zusammen tauchen sie immer tiefer in die tragische Familiengeschichte ein und kommen dem Geheimnis einer mutigen jungen Frau auf die Spur. Einer Frau, die das Glück ihrer Familie über ihr eigenes stellte ...

Fesselndes Gefühlskino – Florence Winter entführt ihre Leserinnen in »Die Sturmtochter«, »Die Gezeitentochter« und »Die Wellentochter« in die schottischen Highlands und auf die sagenumwobenen Inseln der Äußeren Hebriden, Orkney und St. Kilda.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2026

Der Mut einer Frau

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Bereits mit Band 1 der Reihe hat mich die Autorin mit einer fesselnden, dramatischen Familiengeschichte begeistert. Band 2 DIE GEZEITENTOCHTER steht dem in nichts nach.

Die 32-jährige Autorin Emma nimmt ...

Bereits mit Band 1 der Reihe hat mich die Autorin mit einer fesselnden, dramatischen Familiengeschichte begeistert. Band 2 DIE GEZEITENTOCHTER steht dem in nichts nach.

Die 32-jährige Autorin Emma nimmt den Erfolg ihres ersten Bestsellerromans zum Anlass, ihrem herrschsüchtigen Mann sowie dem Leben in London den Rücken zu kehren. Bei der Suche nach einem Cottage stösst sie auf The Old Vicarage, einem alten Herrenhaus auf der Orkney-Insel Bloomsbury. Bei Renovierungsarbeiten findet sie in einer Trennwand einen 200 Jahre alten Leichnam. Auch wenn augenscheinlich ein Verbrechen zu Grunde lag, wird nicht mehr polizeilich ermittelt. Gemeinsam mit Joey, dem letzten Nachfahren der Familie Bloomsbury, taucht Emma tief in die Vergangenheit ein und deckt eine tragische Familiengeschichte auf. Für das Glück ihrer Familie hat eine mutige Frau ihr eigenes Leben hintenangestellt.

Der gewohnt bildhafte und fesselnde Schreibstil der Autorin lässt mich schnell in die Geschichte eintauchen. Das Setting der kleinen schottischen Insel und ihre raue Schönheit konnte ich mir gut vorstellen. Die Geschichte erstreckt sich über zwei Zeitebenen, der Gegenwart und der Zeit um die Mitte des 19. Jahrhunderts. Mit Emma als Protagonistin der Gegenwart konnte ich mich gut anfreunden. Man merkte ihr die Erleichterung an, dass sie dem Einfluss ihres Mannes und auch ihrer Eltern entfliehen konnte. Erschreckenderweise wollen diese ihr auch dann noch Steine in den Weg legen. Wie schön, dass Emma felsenfest an ihren Entscheidungen festhält. Selbst als merkwürdige Dinge im Haus passieren, stellt sie sich diesen tapfer. Joey, der anfangs wenig Interesse an dem Erbe seiner Familie zeigte, lässt sich von Emmas Neugier mitreißen und als Team sind die beiden unschlagbar.

In der Vergangenheit treffe ich auf die junge Abigail, die zu ihrer Tante nach Glasgow geschickt wird, um einen würdigen Heiratskandidaten zu finden. In der Hinsicht hat die Tante aber schon einen perfekten Plan geschmiedet, wie sie ihren gefährlichen Sohn ins Rennen bringt. Die Tatsache, dass in der Familie nur männliche Nachkommen erben dürfen, verlangt zum Wohl der Familie eine weitgreifende Entscheidung, die über ihr Leben und ihre Zukunft entscheidet. Ich habe Abigail bewundert für ihren Mut für die Familie einzustehen und wie sie sich gegen den tyrannischen Cousin zur Wehr gesetzt hat. Ein unglücklicher Zufall hat ihr dabei in die Karten gespielt. Schön, dass sie – wenn auch nur im geheimen – ein erfülltes Leben geführt hat.

Auch mit diesem Band hat Florence Winter mich wieder auf beiden Zeitebenen mit einer spannenden und interessanten Geschichte mitgerissen. Dazu tolle und vielschichtige Charaktere und natürlich eine wunderbare Location. Ich freue mich schon, mit Band 3 auf die Inseln zurückzukehren.


Mein Fazit:
Auch Band 2 der Frauen der Inseln steht dem Auftakt in keinster Weise an Spannung nach. Auf beiden Zeitebenen gibt es zahlreiche dramatische Szenen, fesselnde Wendungen und ausreichend Emotionen. Ein Pageturner bis zur letzten Seite.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Emotionaler, packender Roman über eine tragische Familiengeschichte

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Die 32-jährige Emma Miller ist Schriftstellerin und hat mit ihrem ersten Buch einen Erfolg gelandet. Nun hat sie sich von ihrem sehr dominanten Mann getrennt und sucht ein neues Zuhause.
Auf der Insel ...

Die 32-jährige Emma Miller ist Schriftstellerin und hat mit ihrem ersten Buch einen Erfolg gelandet. Nun hat sie sich von ihrem sehr dominanten Mann getrennt und sucht ein neues Zuhause.
Auf der Insel Orkney entdeckt sie ein altes Herrenhaus, das vom letzten Erbe der Familie verkauft wird.
Emma ist von dem Haus fasziniert und möchte es kaufen, damit sie dort ein neues Heim und einen ruhigen Platz zum Schreiben hat.
Als mit den Renovierungsarbeiten beginnt entdeckt sie in einer Trennwand, die nachträglich in einem großen Raum eingebaut wurde, einen Toten. Da dieser zwar vermutlich ermordet wurde aber das bereits vor etwa 200 Jahren, sichert die Polizei zwar Spuren, ermittelt aber nicht weiter. Dann geschehen merkwürdige Dinge und Emmas Neugier auf die früheren Besitzer und die Herkunft des Toten ist geweckt. Mit Unterstützung des letzten Erbes der Bloomsburys, dem smarten Anwalt Joey, geht sie auf Spurensuche und die beiden tauchen ein in eine tragische Familiengeschichte.

Wie auch schon im ersten Band der „Frauen der Inseln“ entführt uns die Autorin auf eine kleine rauhe Insel vor der Nordküste Schottlands, auf die Inseln Orkney.
Das Setting ist gut gewählt, interessant und bildhaft beschrieben, so dass ich mir vieles gut vorstellen konnte und auch interessiert im Internet nach Bildern der Inseln gesucht habe.
Erneut wurde ich schnell an die Handlung gefesselt, was auch dem mitreißenden Schreibstil der Autorin zu verdanken ist.
Sie erzählt auch diese Geschichte in zwei Handlungssträngen auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart erleben wir Emma, die auf der Suche nach einem neuen Zuhause ist, nachdem sie ihren Mann verlassen hat. Ihre Eltern verstehen ihre Entscheidung nicht und stellen sich mehr auf die Seite ihres Schwiegersohns. Alle drei gemeinsam wollen Emma den Kauf des Anwesens ausreden, doch Emma lässt sich nicht beirren. Sie hat schon genaue Pläne, was sie dort machen möchte, damit sie sich den Unterhalt des großen Hauses langfristig leisten kann. Als ihr merkwürdige Dinge geschehen und Emma das Gefühl hat, beobachtet und verfolgt zu werden, denkt sie, dass sie jemanden stört und dieser sie vertreiben möchte. Aber sie hält tapfer durch.
Gemeinsam mit dem Anwalt Joey begibt sie sich auf Spurensuche und die beiden tauchen ein die Geschichte der Bloomsburys.

Im zweiten Handlungsstrang erleben wir in den 1840er Jahren die junge Abigail, eine der drei Töchter des Hauses, sowie den ebenso jungen Eszra.
Abigail wird zu ihrer Tante nach Glasgow geschickt, damit sie dort einen Ehemann finden soll. Sie findet auch schnell jemanden, der ihr gut gefällt und das Interesse scheint auch bei dem jungen Mann vorhanden zu sein. Doch ihre Tante verhindert die Verbindung, denn sie plant insgeheim etwas anderes. Ihr eigener Sohn, Abigails Cousin, wäre nämlich der nächste Erbe, solange die Töchter nicht verheiratet sind, denn in dieser Zeit durften nur Männer erben. Doch der Cousin stellt sich als Tyrann und gefährlich heraus. Abigail muss eine schwere Entscheidung treffen, denn sie möchte unter allen Umständen ihre Familie retten und ihre Mutter sowie die Schwestern schützen, so dass sie in eine völlig andere Rolle schlüpft.

Nicht nur die Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen sorgen hier für viel Spannung. Der Teil in der Vergangenheit nimmt mehr Raum ein als die Gegenwart und entwickelt sich dramatisch und sehr fesselnd. In der Gegenwart kommen Emma und Joey Schritt für Schritt dem Geheimnis auf die Spur und kommen sich dabei, wie zu erwarten war, auch näher.

Auch die zweite Teil über „Die Frauen der Inseln“ hat mich begeistert und sehr gefesselt. Toll gezeichnete Charaktere, eine beeindruckende Handlung und dazu die tolle Landschaft und das alte Herrenhaus auf Orkney sind die Bausteine einer packenden Geschichte!


Fazit: 5 von 5 Sternen



© fanti2412.blogspot.com

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Eine sehr fesselnde Geschichte

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Emma zieht nach dem Ende ihrer Ehe auf eine abgelegene Insel in Schottland. Dort findet sie ein beeindruckendes Herrenhaus, in das sie sich sofort verliebt, und sie beschließt, es zu kaufen. Während der ...

Emma zieht nach dem Ende ihrer Ehe auf eine abgelegene Insel in Schottland. Dort findet sie ein beeindruckendes Herrenhaus, in das sie sich sofort verliebt, und sie beschließt, es zu kaufen. Während der Renovierung stößt sie auf eine Leiche hinter einer Wand und sie möchte mehr über diese Entdeckung erfahren. Vor zweihundert Jahren lebten Abigail, ihre Schwester und deren Mutter in diesem Haus, und durch die Erbfolge musste sie eine schwerwiegende Entscheidung fällen, die ihr Leben völlig veränderte.

Der Roman hat mich sofort gefesselt. Nach „Sturmtochter“ ist der Autorin erneut ein spannender Roman gelungen, der von Geheimnissen, Spannung und starken Charakteren lebt. Die Handlung spielt auf zwei zeitlichen Ebenen. In der Gegenwart begleiten wir Emma, die ein altes Herrenhaus kauft und dabei auf die Spuren der Vergangenheit stößt. Während sie versucht, die Ereignisse von damals zu verstehen, tauchen wir parallel in die Vergangenheit ein. Dort begegnen wir Abigail, die als Frau von der Erbfolge ausgeschlossen wird. Diese Ungerechtigkeit hat tiefgreifende Folgen und beeinflusst ihr Leben auf dramatische Weise.
Die Erzählung bleibt durchweg spannend und hat mich völlig mitreißen können. Immer wieder gibt es neue Hinweise, sodass keine Langeweile aufkommt. Besonders beeindruckt hat mich die lebendige Charakterzeichnung. Die Schauplätze sind anschaulich beschrieben und haben mich vollständig in die Geschichte eintauchen lassen. Darüber hinaus sorgen kriminelle Elemente dafür, dass die Spannung bis zum Ende hoch bleibt.

Mein Fazit: Es handelt sich um eine äußerst gelungene, temporeiche und fesselnde Geschichte, die mich vollkommen begeistert hat. Ich schätze die Werke von Florence Winter sehr, und auch dieser Band hat mich überzeugt. Jetzt freue ich mich schon auf das nächste Buch und kann es kaum erwarten.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 09.03.2026

… zum Schutz der Familie

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Die Gezeitentochter von Florence Winter
Den Leser erwartet ein emotional bewegender Roman. Unsere Geschichte spielt auf der sagenumwobenen Insel der Äußeren Hebriden Orkney. Es ist ein einsamer und verlassener ...

Die Gezeitentochter von Florence Winter
Den Leser erwartet ein emotional bewegender Roman. Unsere Geschichte spielt auf der sagenumwobenen Insel der Äußeren Hebriden Orkney. Es ist ein einsamer und verlassener Ort. Die Geschichte spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen. Mal tauche ich in die Vergangenheit und folge Abigail. In der Gegenwart folge ich Emma. Emma hat ihren dominanten Mann vor einigen Monaten verlassen. Sie ist Schriftstellerin und auf der Suche nach einem ruhigen Ort zum Schreiben. Sie verliebt sich auf den ersten Blick in das alte Herrenhaus und möchte es käuflich erwerben. Das Haus war viele Jahre im Familienbesitz und ist ziemlich heruntergekommen. Doch kaum beginnt sie mit den ersten Renovierungsarbeiten, entdeckt sie in einer Wand eine Leiche...
Emma hat das Gefühl beobachtet zu werden und anscheinend will sie jemand vertreiben. Doch warum? Ihr Spürsinn ist geweckt und Emma versucht mehr über die früheren Besitzer heraus zu finden.
In der Vergangenheit tauche ich in Abigails Leben ein. Ihr zu Hause ist das Herrenhaus auf Bloomsbury. Hier leben ihre Eltern und ihre beiden Schwestern. Sie wird nach Glasgow geschickt, um einen Ehemann zu finden. Doch im Haus ihrer Tante wartet der nächste Schrecken... Ihr Cousin.
Dieser ist der nächste Erbe, wenn ihr Vater stirbt. Doch alles kommt anders und Abigail muss ihre Familie retten. Dafür schlüpft sie in eine andere Rolle.
Der Wechsel der Zeitschienen gestaltete den Roman spannend. Abwechselnd tauchte ich in verschiedene Jahrhunderte ein. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

The Old Vicarage

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„Die Gezeitentochter“ von Florence Winter ist der zweite Teil der Frauen der Inseln, ein Roman um ein altes Anwesen, verborgene Geheimnisse und einer verbotenen Liebe die über Jahrhunderte existiert. In ...

„Die Gezeitentochter“ von Florence Winter ist der zweite Teil der Frauen der Inseln, ein Roman um ein altes Anwesen, verborgene Geheimnisse und einer verbotenen Liebe die über Jahrhunderte existiert. In diesem Buch werden zwei unterschiedliche Geschichten zu einem Anwesen erzählt und beide sind auf ihre Art und Weise romantisch und gleichzeitig kühl. Emma, die Protagonistin aus der Gegenwart kauft das Anwesen, weil es ihr gefällt, es ist am Ende der Welt gelegen und verbirgt Geheimnisse, die sie aufdeckt. Dann ist noch Abigail, die im 19. Jahrhundert in Bloomsbury House lebte und eine sehr starke aber auch familiäre Tochter des Reverends von Bloomsbury. Abigail flieht vor ihrem Cousin Timothy, der das Bloomsbury House mal erben wird, nach Hause. Dort verstirbt ihr Vater und große Probleme stehen vor der Tür, die Abigail mit vielen Abstrichen in ihrem Leben in die Hand nimmt.
Das Buch liest sich schön, aber ich musste mich erst ein bisschen einlesen. Eine Romanze mit staken Frauen, die sich gut durchsetzen können, egal in welcher Zeit sie leben. Diesen Roman empfehle ich mit 4 Sternen weiter.

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