Cover-Bild Das Geheimnis des Bücherschranks
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10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 10.10.2021
  • ISBN: 9783458770794
Frida Skybäck

Das Geheimnis des Bücherschranks

Roman
Hanna Granz (Übersetzer)

Gut versteckt in einem alten Bücherschrank findet Rebecka alte Briefe und ein Tagebuch ihrer Großmutter aus den vierziger Jahren. Welche Geheimnisse sind darin verborgen?<br />Rebecka lebt weit entfernt von ihrer Familie in Stockholm; zu ihrer Mutter hat sie schon lange keinen Kontakt mehr. Als ihre Großmutter Anna ins Krankenhaus kommt, beschließt Rebecka, die ohnehin eine Auszeit braucht, für ein paar Tage in die südschwedische Heimat zu fahren. Sie bezieht das alte Haus ihrer Großmutter, lernt den charmanten Nachbarn Arvid kennen und sieht sich plötzlich mit einer unbekannten Vergangenheit konfrontiert: Im Tagebuch liest Rebecka von Annas erster großer Liebe, Luca, der im Widerstand war und dänischen Juden bei der Flucht geholfen hat, bis er eines Tages spurlos verschwindet. Was ist mit ihm geschehen? Rebecka beginnt zu recherchieren und entdeckt Unglaubliches.<br />Frida Skybäcks neuer Roman erzählt zwei berührende und herzergreifende Liebesgeschichten: die der ersten unvergessenen, und die zur eigenen Familie.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2021

Ein Muss für Buchliebhaber

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Endlich mal wieder ein Buch, das man nicht aus den Händen legen kann, wenn man einmal begonnen hat, es zu lesen. Ich habe den Zauber des Buches regelrecht verschlungen und war traurig, als es zu Ende war.

Der ...

Endlich mal wieder ein Buch, das man nicht aus den Händen legen kann, wenn man einmal begonnen hat, es zu lesen. Ich habe den Zauber des Buches regelrecht verschlungen und war traurig, als es zu Ende war.

Der Schreibstil von Frida Skybäck ist wunderschön.

Die Geschichte erzählt in zwei Zeitebenen und nimmt die Leserinnen unter anderen mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1943.
Sehr anschaulich und authentisch wird unter anderem das Leben der jungen Anna geschildert. Aber auch in der heutigen Zeitebene habe ich die Lesezeit genossen und gleich gemerkt, dass Rebecka und Arvid zusammen gehören.

Aus meiner Sicht eine klare Kauf- und Leseempfehlung für Leserinnen, die bereit sind, sich in eine spannende Zeit entführen zu lassen, von deren Lebensumständen wir uns heute so wenig vorstellen können. Hier noch einer meiner Lieblingsstellen aus dem Buch „Nicht, dass du die Welt der Bücher mit der Wirklichkeit verwechselst.“

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Veröffentlicht am 30.10.2021

Ein Buch für's Herz

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Dieses Buch ist das erste, das ich von der schwedischen Autorin Frida Skybäck gelesen habe.
Zunächst hatte mich das fröhlich-bunte Cover angesprochen, das einen vollgestopften Bücherschrank darstellt. ...

Dieses Buch ist das erste, das ich von der schwedischen Autorin Frida Skybäck gelesen habe.
Zunächst hatte mich das fröhlich-bunte Cover angesprochen, das einen vollgestopften Bücherschrank darstellt. Etwas, das ist als Buchliebhaberin mehr als nur nachvollziehen kann.
Als ich die Leseprobe zum Roman durchgelesen hatte, war mein Interesse geweckt. Das Buch spielt auch zwei Ebenen, bzw. in zwei verschiedenen Zeiten. Im Jetzt geht es um die junge Rebecka, die zum Haus ihrer Großmutter zurückkehrt, da diese im Krankenhaus liegt. Rebecka hat eine schwierige Jugendzeit hinter sich und hatte sich, als sie damals als Teenager nicht mehr mit ihrer Mutter zurechtgekommen war, zu ihrer Großmutter geflüchtet. Nun, da die Großmutter ihre Hilfe braucht, möchte sie für sie da sein.
Der zweite Erzählstrang ist die Jugend der Großmutter, Anna, die während des Zweiten Weltkrieges mit ihrer Mutter von Stockholm aufs Land gekommen war, wo sie sich in Sicherheit wähnten. Dort hatte Anna einen jungen Italiener kennen und lieben gelernt. Als er mithalf, jüdischen Flüchtlingen aus Dänemark zur Flucht nach Schweden zu verhelfen, wurden sie auseinandergerissen. Anna hatte nie erfahren, was mit ihm geschehen war.
Skybäck wechselt geschickt von früher zu heute, die Personen wachsen dem Leser ans Herz, ihre Probleme sind nachvollziehbar und man fiebert mit. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, es geht letztendlich um zwei Liebesgeschichten sehr unterschiedlicher Art und auch um eine Familie, die nach langer Zeit wieder zusammenfindet.
Ich habe das Buch mit Freude gelesen und kann es jederzeit weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 08.01.2022

Eine sehr bewegende Geschichte

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Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Rebecka lebt mit ihrem Verlobten in astockholm, weit weg von ihrer Familie. Als sich ihre Großmutter die Hand bricht und nicht mehr alleine zurechtkommen, reist sie ...

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Rebecka lebt mit ihrem Verlobten in astockholm, weit weg von ihrer Familie. Als sich ihre Großmutter die Hand bricht und nicht mehr alleine zurechtkommen, reist sie zurück in ihre Heimat. Mit ihrem Verlobten ist es gerade eh schwieriger und in ihrem Job wurde sie bei einer Beförderung übergangen.
Beim aufräumen im Haus ihrer Oma findet sie im Bücherschrank eine alte Keksdose mit einem alten Bild eines Jungen Mannes und ein Tagebuch. Und schon ist sie einem alten Geheimnis auf der Spur ...

Meine Meinung:
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, einmal im Jahr 2007, als Rebecka bei ihrer Großmutter ist und einmal 1943, als wir nach und nach das Geheimnis von Anna, der Großmutter, erfahren. Zuerst war ich mehr von der Gegensatz angetan, vielleicht weil ich in letzter Zeit sehr viel über die Zeit des zweiten Weltkrieges und der Juden las. Aber die Vergangenheit hat wieder ein neues Bild dieser schlimmen Zeit gezeichnet, eine unfassbar traurige, aber auch sehr berührende und mutige Geschichte über einen jungen Mann, der den Juden aus Dänemark bei der Flucht geholfen hat.
Die Gegenwart war allerdings teilweise sehr vorhersehbar und stellenweise auch ein wenig langatmig, hat mich aber zwischendurch sehr in seinen Bann gezogen und war sehr berührend erzählt, vor allem als die Geretteten ins Spiel kamen.
Eine schöne, berührend und gut erzählte Geschichte, unterhaltsam erzählt.

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Veröffentlicht am 31.12.2021

Für ein paar gemütliche Lesestunden

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Ich lese gern mal zwischendurch Romane, in denen man zwischen verschiedenen Zeiten (und Personen) hin und her springt. Hier wechselt man vom Jahr 2007 mit Rebecka ins Jahr 1943 zu ihrer Großmutter Anna. ...

Ich lese gern mal zwischendurch Romane, in denen man zwischen verschiedenen Zeiten (und Personen) hin und her springt. Hier wechselt man vom Jahr 2007 mit Rebecka ins Jahr 1943 zu ihrer Großmutter Anna. Gerade Familiengeschichten gefallen mir besonders, doch hier konnte ich keine richtige Beziehung zu den Protagonisten aufbauen und ich wusste  schon recht früh, wie es letztlich ausgeht und was noch so zwischendrin passiert. Mit vielen Punkten hatte ich recht und es gab wenig überraschendes. Doch ich mag es, wie man merkt, dass die Familie zusammenwächst und Rebecka sich besinnt, auf das was wirklich wichtig im Leben ist. Man begleitet Anna in ihrem behüteten Leben zu Kriegszeiten, auch wenn Schweden eher außen vor war. Doch irgendwann schwappt es auch bis an ihre Grenzen und sie muss sich besinnen, was sie für richtig hält. Rebecka hatte keine leichte Kindheit und lebt mit ihrem Freund in Stockholm, weit weg von ihrer Familie, führt doch ein arbeitsreiches Leben und steht dennoch vor einem Wendepunkt, denn ihre Kollege wurde bevorzugt und befördert, trotz ihres jahrelangen Einsatzes. Da kommt die Erkrankung ihrer Großmutter gerade recht und sie fährt in ihre Heimat.
Man lernt beide Frauen gut kennen, wobei ich mit Anna schneller eine Verbindung aufbauen konnte als mit Rebecka. Vielleicht war es auch gewollt, denn Rebecka scheint etwas unnahbar und ihr Schneckenhaus gezogen zu leben. Doch mit dem Verlauf der Geschichte springt sie über ihren Schatten und lernt auch Dinge in Frage zu stellen. Sie wird unabhängiger und wächst an den Erlebnissen. Und so manches Geheimnis der Vergangenheit hilft ihr alles besser zu verstehen.

Kein aufregendes Buch, aber gute Unterhaltung für ein paar gemütliche Stunden. Nicht zu anspruchsvoll und recht vorhersehbar.