Band 2026
der Reihe "ReJoyce Sommerbroschur"
10,00
€
inkl. MwSt
- Verlag: Edition Rejoyce
- Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Literatur: Geschichte und Kritik
- Genre: keine Angabe / keine Angabe
- Seitenzahl: 54
- Ersterscheinung: 01.07.2026
- ISBN: 9783947261680
Hibernische Hemisphären
Beckett & Joyce: Ein ALPhabet auf Gegenseitigkeit
Die beiden Hemisphären, um die es in dieser Publikation geht, sind die Gesamtwerke zweier irischer Autoren der Hochmoderne: James Joyce und Samuel Beckett. Würde überhaupt jemand auf die Idee kommen, diese beiden Autoren in einen Zusammenhang bringen zu wollen, wenn die beiden freiwillig exilierten Iren nicht in Paris persönlich miteinander verkehrt hätten? Wer von den biographischen Hintergründen nichts weiß und nur die Werke beider Schriftsteller liest, der muß den Eindruck gewinnen, er habe es hier mit zwei ganz und gar verschiedenen Arten von Literatur zu tun: mit einem Virtuosen der sprachlichen Fülle und weltumgreifenden Darstellungstechniken einerseits, mit einem Meister des Kargheit, der Weltabgewandtheit und des Nichts andererseits. In mancherlei Hinsicht sind Joyce und Beckett Autoren, wie sie gegensätzlicher kaum sein könnten – paradoxerweise könnte aber gerade diese Gegensätzlichkeit das deutlichste Zeichen ihrer Nähe zueinander sein.
"Hibernische Hemisphären" präsentiert zweisprachig einen Text, der darauf angelegt ist, Joyce und Beckett unter Verzicht auf jeden theoretisierenden Überbau durch die Aufzählung möglichst isolierter, oft koinzidenteller und vielfach durchaus schalkhaft präsentierter Details in Verbindung miteinander zu bringen, dies im Bewußtsein, daß auch Zufälle und Oberflächlichkeiten dazu angetan sein können, die beiden fälschlich für hermetisch voneinander abgeschieden gehaltenen Hemisphären als vielfältigen Verknüpfungen und Wechselwirkungen unterliegend zu erweisen.
"Hibernische Hemisphären" präsentiert zweisprachig einen Text, der darauf angelegt ist, Joyce und Beckett unter Verzicht auf jeden theoretisierenden Überbau durch die Aufzählung möglichst isolierter, oft koinzidenteller und vielfach durchaus schalkhaft präsentierter Details in Verbindung miteinander zu bringen, dies im Bewußtsein, daß auch Zufälle und Oberflächlichkeiten dazu angetan sein können, die beiden fälschlich für hermetisch voneinander abgeschieden gehaltenen Hemisphären als vielfältigen Verknüpfungen und Wechselwirkungen unterliegend zu erweisen.
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