Cover-Bild Solo auf See
(6)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
18,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Eden Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
  • Themenbereich: Sport und Freizeit
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 240
  • Ersterscheinung: 06.05.2022
  • ISBN: 9783959103534
Gabi Schenkel

Solo auf See

Eine Frau rudert über den Atlantik und entdeckt die Kraft der Einsamkeit

75 Tage allein auf dem Ozean, auf einem 7,5 Meter langen Ruderboot, nonstop über den Atlantik – das trauen sich die wenigsten Menschen zu. Und doch entschließt Gabi Schenkel sich – gegen den Rat ihres Umfelds –, als Solo-Ruderin an der »Atlantic Challenge« teilzunehmen . Nach zwölf Monaten Vorbereitung geht es los: 5.200 Kilometer allein quer über den Atlantik.  

Auf ihrer Reise begegnet sie Zwergwalen und Delfinen, feiert Weihnachten mit einer um den Hals gehängten Lichterkette in einer unendlichen Weite aus Wellen und Wind und erlebt ungeahnte Glücksmomente. Sie durchkämpft Stürme, ersetzt gebrochene Ruder, erleidet Krankheiten, kentert und verbringt Wochen in schier unerträglicher Einsamkeit.

Nach mehr als acht Millionen Ruderschlägen steigt Gabi Schenkel in Antigua als einzige weibliche Solo-Ruderin vom Boot. »Solo auf See« ist nicht nur die Geschichte eines großen Abenteuers und einer unglaublichen sportlichen Leistung, sondern auch die eines Lebenswegs voller Hindernisse, voller Höhen und Tiefen und der Suche nach etwas, das uns alle erfüllt und das wir doch nur schwer beschreiben können.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.06.2022

Eindrucksvoll

0

Schenkel ist Anfang 40 als sie zufällig auf einen Artikel stößt, in dem sie erfährt, dass man über den Atlantik rudern kann. Sofort ist sie Feuer und Flamme und beginnt einen Ruderkurs zu belegen und Freunde ...

Schenkel ist Anfang 40 als sie zufällig auf einen Artikel stößt, in dem sie erfährt, dass man über den Atlantik rudern kann. Sofort ist sie Feuer und Flamme und beginnt einen Ruderkurs zu belegen und Freunde zu finden, die sich ihr anschließen wollen. Nachdem es sich als schwierig erwies, Kameraden zu finden, entschließt sie sich diese Reise alleine zu bewältigen.

Stilistisch gefiel mir, dass sie sofort ins kalte Wasser gesprungen ist und mit dem ersten Tag ihrer Reise begonnen hat, ohne große Umschweife zu ihrem Leben zu erzählen. Dies geschieht in kurzen Sequenzen innerhalb des Buchs, sodass das Buch insgesamt nicht ganz chronologisch aufgebaut ist. Allerdings stört das den Lesefluss nicht.

Außerdem schreibt sie authentisch ohne zu beschönigen über sowohl positive Erfahrungen als auch negative Erlebnisse. Insgesamt schweift sie dabei oftmals in die Philosophie und driftet dabei schnell in ihre Vergangenheit ab, wodurch sie zurückblickend einige Lektionen über sich selbst und ihre Kindheit lernt.

Zusammenfassend ist das ein Buch, das jeder Abenteurer gern einmal lesen kann. Man lernt, dass man eigentlich viel stärker ist, als man sich selbst zugestehen würde. Jeder Person, die selbst einmal solch ein Unterfangen bestreiten will, lege ich das Buch ans Herz. Sicher wird man einiges daraus lernen können, wie man in problematischen Situationen Hilfe akzeptieren und diese mit einem kühlen Kopf lösen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2022

Persönliche und überaus ehrliche Schilderung einer schier unglaublichen Reise

0

In ihrem Buch „Solo auf See“ erzählt Gabi Schenkel vom bisher größten Abenteuer ihres Lebens. Völlig allein wagte sie sich an eine Atlantiküberquerung im Ruderboot. Zunächst einmal klang für mich nur der ...

In ihrem Buch „Solo auf See“ erzählt Gabi Schenkel vom bisher größten Abenteuer ihres Lebens. Völlig allein wagte sie sich an eine Atlantiküberquerung im Ruderboot. Zunächst einmal klang für mich nur der Gedanke daran unfassbar, aber Gabi beweist schnell durch ihre unglaubliche Kraft und ganz viel Durchhaltewillen, dass kein Traum zu groß erscheinen muss. Im Buch erzählt die gebürtige Schweizerin vor allem von ihrer fast 75 Tage andauernden Reise quer über den Atlantik. Außerdem gibt es aber auch immer wieder autobiografische Passagen, in welchen sie von ihrer Vergangenheit erzählt. Diese lassen eine noch größere Nähe entstehen und erklären wie sie zu der starken Frau geworden ist, welche wir im Buch kennen lernen. Allgemein ist das Buch wirklich sehr sehr persönlich geschrieben und bringt auch deshalb sehr viel Authentizität mit. Der Schreibstil liest sich angenehm und sorgte dafür dass ich mir das Setting bildhaft vorstellen konnte. Ungewöhnlich für ein Sachbuch, kam ich beim Lesen schnell voran und die Handlung konnte mich wirklich durchgehend fesseln. Ein großes Highlight waren für mich die anschaulichen Fotos in der Mitte des Buchs. So konnte ich mir das Boot und die Umgebung noch besser vorstellen. Von diesen traumhaften Einblicken in das Leben an Board, darf man sich allerdings nicht täuschen lassen. Denn die Reise war überaus beschwerlich und hielt außerdem zahlreiche Herausforderungen und Probleme für Gabi bereit. Auch deswegen ist die Stimmung des Buches weniger positiv als ich ursprünglich dachte. Die Autorin wird immer wieder auf negative Gedanken zurückgeworfen, kämpft mit so mancher Komplikation und kann auch deshalb nicht nur Freude vermitteln. So entsteht ein ehrlich, aber nicht immer leicht auszuhaltender Bericht welcher mir im Gesamten dennoch gut gefiel. Darum gibt es von mir auch volle 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle die vom großen Abenteuer träumen, oder lieber doch nur davon lesen möchten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.05.2022

Fesselnder Reisebericht

0

74 Tage lang ist Gabi Schenkel alleine auf dem Ozean unterwegs. Als Ruderin hat sie sich vorgenommen, den Atlantik zu überqueren. Dabei kämpft sie nicht nur mit hohen Wellen sondern auch mit psychischen ...

74 Tage lang ist Gabi Schenkel alleine auf dem Ozean unterwegs. Als Ruderin hat sie sich vorgenommen, den Atlantik zu überqueren. Dabei kämpft sie nicht nur mit hohen Wellen sondern auch mit psychischen und physischen Herausforderungen.

Ich lese sehr gerne Reiseberichte und daher hat "Solo auf See" gleich mein Interesse geweckt. Das mich zwischen den Buchdeckeln so eine intensive Geschichte erwartet, hätte ich mir allerdings nicht gedacht. Ich bin gut in das Buch gestartet und war bis zum Schluss von Gabis Bericht und ihren Erfahrungen gefesselt. Besonders authenthisch fand ich auch, dass sie ihre Reiseerlebnisse nicht glorifiziert - wie ich es schon oft in Reiseberichten erlebt habe - sondern gerade auch über die Rückschläge und psychischen Herausforderungen ehrlich und offen berichtet. Ich habe sie in dem Buch als eine sehr emotionale Person kennengelernt, die entweder himmelhochjauchzend über das Boot tanzt oder über ihre Situation deprimiert ist und das Gefühl hat, alles geht schief. Die Schwierigkeiten mit denen sie sich auf hoher See konfrontiert sieht sind unglaublich und spannender zu verfolgen als so mancher Abenenteuerroman. Ich habe wirklich großen Respekt davor, dass sich Gabi auf diese Challenge eingelassen hat. Wirklich, Hut ab! Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie sich ein weiteres Abenteuer sucht und sollte dies der Fall sein, hoffe ich, dass sie wieder ein Buch darüber schreibt, da ich unglaublich gerne mehr von ihr lesen würde!

FAZIT: Ein authenthischer, spanneder Reisebericht der mich bis zum Schluss an die Seiten fesselte! Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.05.2022

Ahoi!

0

Dieser Reisebericht einer ungewöhnlichen Atlantiküberquerung bringt die Leser nicht nur einmal zum Staunen. Mit sehr viel Mut, Abenteuerlust und Ausdauer schafft es die willensstarke Autorin tatsächlich, ...

Dieser Reisebericht einer ungewöhnlichen Atlantiküberquerung bringt die Leser nicht nur einmal zum Staunen. Mit sehr viel Mut, Abenteuerlust und Ausdauer schafft es die willensstarke Autorin tatsächlich, in 75 Tagen, ganz allein in einem Boot das oft unberechenbare Meer zu bezwingen.

Gleich am Anfang schon krank, wird es für die taffe Frau eine riskante Überfahrt mit vielen Tücken und Pannen. Aber sie kämpft sich durch, ohne umzukehren oder aufzugeben, findet in dieser Einsamkeit mehr zu sich selbst und lässt ihre teilweise unschöne Vergangenheit noch einmal Revue passieren. Dadurch wird mancher Rückschlag endlich verarbeitet.

Nach der glücklichen Ankunft kann Gabi wieder stolz frohen Mutes in die Zukunft blicken, eine wirklich heilsame Erfahrung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2022

Der Weg ist das Ziel

0

Gabi Schenkel, Jahrgang 1977, ist ein sportlich absolut aktiver Mensch und geht gern läuferisch an ihre Grenzen. So nimmt sie öfter an längeren Läufen (Ultramarathons) teil.
Durch einen Zufall liest sie ...

Gabi Schenkel, Jahrgang 1977, ist ein sportlich absolut aktiver Mensch und geht gern läuferisch an ihre Grenzen. So nimmt sie öfter an längeren Läufen (Ultramarathons) teil.
Durch einen Zufall liest sie von einer Ruderregatta über den Atlantik und bewirbt sich direkt dafür. Nach einigen Vorbereitungen ergibt sich, dass sie dieses Rennen als Soloruderin absolvieren wird. In ihrem Buch "Solo auf See" berichtet sie von dieser Atlantiküberquerung und allem, was dabei in und um sie vorgeht.

Gabi Schenkel schreibt in ihrem Buch wunderbar ehrlich. Die ersten Seiten fesselten mich nahezu. Ich war beeindruckt von ihrer Stärke, ihrem Mut und ihrer Zielstrebigkeit. Vieles, wovon sie schrieb, war für mich mit Seefahrtshintergrund sehr gut nachvollziehen. Es ließ mich schmunzeln, aber ich litt auch oftmals mit ihr und empfand einen riesigen Respekt vor dem, was sie leistete und wie sie es leistete.
Ab der Hälfte war ich jedoch etwas demotivierter. Die Berichterstattung handelte bis dahin doch etwas viel von psychischen Zusammenbrüchen und das Abenteuer nahm für mich eine Art Therapie an. Zum Ende hin relativierte es sich und das Verhalten wurde auch an der Ein oder Anderen Stelle erklärt. Zum Ende hin ging es auch recht schnell. Es kamen endlich die positiven Gedanken und so schnell wie sie kamen, war auch das Ziel in Antigua da. Das Ende kam also recht abrupt.
Trotzdem: Ich empfinde einen großen Respekt vor dieser tollen Frau und auch dem Mut, von diesen Emotionen und dieser Reise zu erzählen!

Eine Empfehlung an alle, die gerne Berichte über mutige Menschen lesen, die an ihre Grenzen gehen oder einfach nur anders sind!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere