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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.06.2026

Gut geschriebenes Sachbuch

Bakterien – die heimlichen Helden
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Unser Körper ist voll davon, sie umgeben uns ständig und sind vor allem zur Erkältungszeit in aller Munde - die Rede ist von Bakterien. In diesem Buch klärt der Mediziner darüber auf, was diese kleinen ...

Unser Körper ist voll davon, sie umgeben uns ständig und sind vor allem zur Erkältungszeit in aller Munde - die Rede ist von Bakterien. In diesem Buch klärt der Mediziner darüber auf, was diese kleinen Tierchen alles drauf haben, welche uns nützen, welche uns schaden und wo sie sigh verstecken.

Ich bin ein großer Fan von einfach aufbereiteten Sachbüchern, weshalb dieses hier direkt mein Interesse geweckt hat. Der Autor schafft es bereits mich auf den ersten Seiten in den Bann zu ziehen und obwohl er einige Male sehr in die Tiefe geht, bleibt der Schreibstil angenehm leicht zu lesen. Der charmante Schreibstil macht auch komplexe Themen verdaulicher und besser verständlich. Ich konnte unglaublich viel über die faszinierende Welt der Bakterien lernen. Durch den strukturieren Aufbau ermöglicht es das Buch auch, immer wieder bestimmte Themen nachzuschlagen. Den einzigen, denen ich das Buch nicht empfehlen würde, sind Personen, die sehr hygienesensibel sind, da ich selbst manchmal bei den Gedanken, wo sich überall Bakterien verstecken und verbreiten, schlucken musste. In dieser Hinsicht nicht der Autor wirklich kein Blatt vor den Mund. Davon abgesehen, konnte mich das Buch aber vollends überzeugen und mein Wissen über Bakterien auf unterhaltsame Art erweitern.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Spannender Roman mit faszinierender Anti-Heldin

She’s a Star!
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Jessamyns großer Traum ist es, ein Musicalstar zu werden und dafür würde sie alles tun. Schließlich ist sie auch unglaublich talentiert, zumindest versichert ihr das ihre Gesangslehrerin. Als sie als Betreuerin ...

Jessamyns großer Traum ist es, ein Musicalstar zu werden und dafür würde sie alles tun. Schließlich ist sie auch unglaublich talentiert, zumindest versichert ihr das ihre Gesangslehrerin. Als sie als Betreuerin für Kinderschauspieler eines Musicals eingestellt wird, wittert sie gleich eine Chance, auf Umwege auf die Bühne zu kommen.

Jessamyn hat einen sehr speziellen Charakter. Ihr manisches Streben nach Erfolg gibt ihr einen ganz eigenen Blick auf die Welt und als Leserin bzw. Leser verliert man sich immer wieder zwischen Realität und ihren Glaubenssätzen. Auch wenn sie als Mensch unsympathisch ist, so übte sie als Protagonistin des Buches große Faszination auf mich aus und so wie mich Jessamyn für sich gefangen nahm, so packte mich auch die Handlung des Buches. Dieses ist voller Spannung, interessanten Charakteren und unerwarteten Wendungen.

Fazit: Die Autorin hat eine perfekte Anti-Heldin geschaffen, deren Perspektive und Persönlichkeit den ganzen Roman prägt. Mich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Chaotische Familiengeschichte

Verlorene Schäfchen
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Bei der Familie Flynn handelt es sich um alles andere als eine gewöhnliche Familie. Mutter und Vater stecken in einer Ehekrise und handfesten Affären, während ihre drei Töchter mit ihren eigenen Problemen ...

Bei der Familie Flynn handelt es sich um alles andere als eine gewöhnliche Familie. Mutter und Vater stecken in einer Ehekrise und handfesten Affären, während ihre drei Töchter mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Abigail beginnt eine Beziehung mit einem fragwürdigen Jungen, Louise lässt sich von ihrem Online-Freund immer mehr in ein religiöses Denkmuster zwängen und die jüngste namens Harper meint, einer Verschwörung auf der Spur zu sein.

Das wichtigste bei einer guten Familiengeschichte sind die Personen und in diesem Buch hat die Autorin es wunderbar geschafft, einzigartige Persönlichkeiten zu schaffen, die man schnell ins Herz schließt. Die Handlung ist zwar nicht immer realistisch, dafür aber spannend und wenn man möchte, kann man auch eine tiefere Bedeutung in den Roman hinein interpretieren. Es geht darum, seinen Platz in dieser viel zu lauten und verrückten Welt zu finden. Sei es an der Seite eines ehemaligen Soldatens, der doch nicht so tough ist, wie er zu sein scheint, oder als Liebhaber einer alleinstehende Dame, die eine Selbsthilfegruppe leitet. Es war schön zu verfolgen, wie die Charaktere über sich hinauswachsen und die zerüttete Familie wieder etwas mehr zusammenfindet. Auch wenn mir die einzelnen Punkte nicht immer schlüssig erschienen und manche Wendungen etwas abstrus scheinen, so hat das Buch durchaus Charme und weiß, zu unterhalten. Ich werde die die Geschichte jedenfalls in guter Erinnerung halten und möchte gerne noch mehr von der Autorin lesen.

Fazit:
Wer Familiengeschichten und außergewöhnliche Charaktere mag, ist bei diesem Buch auf jeden Fall gut aufgehoben!

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Ein Buch rund um Schmetterlinge

Das Jahr der Schmetterlinge
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Die Autorin des Buches beschließt aus einer Laune heraus, dass sie innerhalb eines Jahres alle in Dänemark heimischen Schmetterlingsarten sehen möchte. Was als Idee beginnt, wird schließlich zu einem festen ...

Die Autorin des Buches beschließt aus einer Laune heraus, dass sie innerhalb eines Jahres alle in Dänemark heimischen Schmetterlingsarten sehen möchte. Was als Idee beginnt, wird schließlich zu einem festen Vorhaben, das einige Herausforderungen mit sich bringt.

Der Klappentext des Buches hat mich sehr neugierig gemacht, da ich es immer spannend finde, Menschen auf einem Abenteuer zu begleiten und dazu kann auch die Beobachtung und das Finden von Schmetterlingen werden, wie die Autorin beweist. Ich erfreue mich, wenn zufällig mal ein Zitronenfalter vorbeiflattert, doch sie macht mich wirklich auf die Suche und unternimmt sogar kurze Reisen, um ihre Liste abzuarbeiten.

Das Vorhaben an sich habe ich mit großem Interesse verfolgt und die Autorin schildert sehr mitreißend, wie es ihr bei den Ausflügen geht, welche Begeisterung sie erlebt, wenn sie ein Exemplar findet und wie ihre Begeisterung für Schmetterlinge wächst und wächst. Davon abgesehen nimmt ein großer Teil des Buches aber Faktenwissen über Schmetterlinge und das Feld der Schmetterlingsforschung ein. Anfangs war es noch interessant, aber da ich mich nicht auf ein Sachbuch eingestellt habe und - ehrlich gesagt - mich nicht vertiefend mit Schmetterlingen beschäftigen möchte, war mir die Informationsfülle zu viel. Hier hätte die Autorin gerne etwas sparsamer und dafür ausgewählter mit den Fakten umgehen können oder dem Buch mehr Raum für ihre Schmetterlingssuchaktionen einräumen können. Meine Erwartungen wurden somit nicht ganz getroffen, dennoch war das Buch gut zu lesen und ich konnte ein paar spannende Fakten über diese wunderschönen geflügelten Wesen aufschnappen. Apropos wunderschön: Das Buch enthält auch Illustrationen der Schmetterlinge, die in ihrer Detailfülle den Originalen in nichts nachstehen.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

Ein Roman über Verlust und Freundschaft

Unter Wasser
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Marissa verbrachte ihre Kindheit in Thailand und lernt dabei ihre beste Freundin Arielle kennen. Bei einer verherrenden Naturkatastrophe kommt Arielle ums Leben und der Verlust ihrer engen Freundin lässt ...

Marissa verbrachte ihre Kindheit in Thailand und lernt dabei ihre beste Freundin Arielle kennen. Bei einer verherrenden Naturkatastrophe kommt Arielle ums Leben und der Verlust ihrer engen Freundin lässt Marissa einfach nicht los.

Die Handlung des Buches setzt viele Jahre nach der Naturkatastrophe ein, Marissa ist bereits erwachsen. Schnell merkt man, dass bei der jungen Frau eine gewisse Melancholie mitschwingt, die sich erst durch die immer wieder eingestreuten Rückblicke in ihre Vergangenheit verstehen lässt. Der Autorin gelingt es auf wunderbare Weise, die tiefe Verbundenheit, die zwischen Marissa und ihrer Freundin Arielle besteht, zu zeigen und die Gefühle der Protagonistin nachvollziehbar zu machen. Bücher über Verluste gibt es viele, aber nur selten wird der Verlust einer Freundin oder eines Freundes porträtiert, der lange Jahre nachhallt. In einer Stelle des Buches fragt sich Marissa, ob es berechtigt ist, so lange zu trauern, obwohl es sich bei Arielle "nur" um eine Freundin und kein Familienmitglied handelt. Diese Szene ist mir sehr in Erinnerung geblieben. Ansonsten verläuft sich die Handlung leider ein wenig und mir fehlte eine klare Linie. Die Autorin schafft es zwar sehr gut, die Atmosphäre und Gefühle der Figuren einzufangen, schöpft aber nicht immer das ganze Potential der Geschichte aus. Im Großen und Ganzen würde ich das Buch aber weiterempfehlen und hätte auch Lust, mehr von der Autorin zu lesen.

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