Düster und ehrlich - ein herausforderndes Buch.
Mich hat der Titel neugierig auf das Buch gemacht. Das Cover wirkt auf mich düster und trist. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend.
Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, einmal 1914 ...
Mich hat der Titel neugierig auf das Buch gemacht. Das Cover wirkt auf mich düster und trist. Die Haptik des Hardcover Buches finde ich sehr ansprechend.
Das Buch spielt in zwei Zeitebenen, einmal 1914 und dann in 2014. Dadurch entsteht eine tolle Dynamik, die mich als Leser fesseln konnte.
1914 in Frankreich, die Landarbeiterin Teresa sehnt sich nach dem Saisonende, denn dann kann sie in ihre Heimat nach Polen zurückkehren. Jedoch bricht der 1. Weltkrieg aus und alles gerät aus den Fugen. Der Kampf ums Überleben beginnt und Teresa muss für ihre Kinder und sich selbst kämpfen. Nicht nur der Krieg ist allgegenwärtig, sondern auch ihr gewalttätiger Mann.
2014 der Journalist Stéphane ist glücklich, er möchte ein altes Bauernhaus wieder aufbauen, jedoch stößt er auf Gegenwehr. Die Frage der Vorbesitzer ist unklar und mehr als einmal wird ihm geraten, das Haus abzureißen. Doch er möchte mehr über die Vergangenheit erfahren und so arbeitet er auch seine Vergangenheit auf.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war treffend ehrlich und detailliert. Die Charakter habe sich im Laufe der Geschichte anders entwickelt als gedacht. Ein düsteres Buch, dass die damalige Zeit gut wiedergibt. Ich fand es sehr interessant und empfehle es auf jeden Fall weiter.