Cover-Bild Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß...

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Romance Edition
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 11.10.2019
  • ISBN: 9783903278028
Jana Aston

Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß...

Ich war immer ein gutes Mädchen. Habe hart gearbeitet, die Regeln befolgt und alle meine Ziele erreicht. Aber manchmal wollen gute Mädchen auch mal Dinge, die nicht gut für sie sind.
Beispielsweise ihren ultrascharfen neuen Boss.
Und manchmal tun diese Mädchen dann dumme Sachen, um dessen Aufmerksamkeit zu erlangen. Beispielsweise ihre Jungfräulichkeit während einer Auktion zu versteigern.
Wer würde auch schon annehmen, dass der Mann der Begierde darauf so wütend reagiert? Vielleicht war das diesmal nicht der beste meiner bisherigen Pläne und ich sollte mein Vorhaben noch mal neu überdenken ...

Weitere Formate

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2019

Enttäuschender Abklatsch

0

Das Buch begann mit einer Szene, die einen schmunzeln ließ, da Lydia und ihre Freundin Payton sich in einer Bar befinden und Payton ihrer Freundin eine Bedingung stellt, bevor sie die Bar verlassen – sie ...

Das Buch begann mit einer Szene, die einen schmunzeln ließ, da Lydia und ihre Freundin Payton sich in einer Bar befinden und Payton ihrer Freundin eine Bedingung stellt, bevor sie die Bar verlassen – sie muss einen Fremden küssen.
Vielleicht seid ihr so wie ich und denkt euch erstmal „Ehm, okay? Ich würd mich dieser Bedingung nicht fügen“, aber Lydia scheint auf Spaß aus zu sein und findet schon recht schnell einen Freiwilligen für ihre Aufgabe.
Was keiner von beiden ahnt, ist, wie schnell sich ihre Wege wieder kreuzen werden…

Für mich war es mal etwas ganz anderes (im positiven Sinn), dass Lydia mit dem Leser spricht – sie stellt Fragen und es kommt einem wirklich so vor, als ob sie mit einem redet, was ich irgendwie amüsant fand – genauso wie sie mir durch die zahlreichen Fettnäpfchen, in die sie tritt, sympathisch wurde.

Außerdem finde ich das Cover, sowie den Schreibstil aus Lydias Sicht und die Tatsache, dass mir kein Fehler aufgefallen ist, toll und lobenswert.

Aber kommen wir nun zu meiner Kritik:

Rhys war für mich leider ein Charakter, dem ich nicht viel abgewinnen konnte – seine Gedanken kamen mir sehr durcheinander und er kam mir außerdem wie ein Ar*** vor – ich meine, er weiß ja sogar selbst, dass er sich wie einer verhält.
Für mich war er leider nur eine billige Kopie von Christian Grey, denn einige Aussagen und Szenen erinnerten doch ziemlich stark an die Reihe von E. L. James.

Natürlich wurden schon sehr sehr viele Szenarien in all den Büchern dieser Welt mal erwähnt, doch für mich war das Buch leider wirklich sehr klischeehaft – eine Jungfrau trifft auf groben, erfahrenen Mann, der irgendwie zu allen anderen herablassend ist, nur nicht zu ihr. Ich weiß nicht warum, aber dieses Klischee hat mich in diesem Buch wirklich gestört.
Gerade Rhys Verhalten und Worte waren mir irgendwann einfach schlichtweg zu grob, Lydia macht leider auch eine Entwicklung durch, über die ich nur den Kopf schütteln konnte.

Die Wahrheit ist, dass ich mehrmals die Augen schließen und runterkommen musste, da mir die Geschichte an einigen Stellen – ich kann es nicht anders sagen – zu blöd wurde.
Einige Passagen, vor allem die Story aus Rhys Sicht, waren schlecht geschrieben und zum Ende hin zog das Tempo dann noch deutlich an, was für mich als Leserin nicht mehr angenehm war.

Fazit:

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch schwer enttäuscht hat. Es ist für mich ein nicht gelungener Abklatsch von Fifty Shades of Grey.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich bei diesem Buch nicht wirklich gerechtfertigt, da es ein sehr dünnes Buch ist und da wären mir 12,99 € zu viel – vor allem, wenn ich einen schlechten Abklatsch einer anderen Buchreihe geliefert bekomme.
Der Schreibstil war aus Lydias Sicht noch in Ordnung und angenehmer zu lesen, aber Rhys Sicht mochte ich genauso wenig wie ihn selbst als Charakter – schade, dass Lydia mir dann auch noch durch ihre übertrieben dargestellte Naivität unsympathisch wurde.

Veröffentlicht am 11.10.2019

humorvoll, emotional - absolut zu empfehlen

0

Meine Meinung
Bereits mit „Just One Night“ konnte mich Jana Aston bereits richtig begeistern. Nun also stand „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß….“ bereits Band 2 der Reihe auf meinem Leseplan. ...

Meine Meinung
Bereits mit „Just One Night“ konnte mich Jana Aston bereits richtig begeistern. Nun also stand „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß….“ bereits Band 2 der Reihe auf meinem Leseplan. Man kann den Teil aber auch ohne Vorkenntnisse lesen, da es andere Protagonisten sind, die im Mittelpunkt stehen.
Das Cover ist in blau gehalten und mir persönlich hat es sogar noch besser gefallen als das des ersten Bandes. Und der Klappentext versprach mir wieder einmal richtig tolle Lesestunden. Daher ging es nach Erhalt auch direkt mit Lesen los.

Die Charaktere hat die Autorin hier wieder sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Sie wirkten auf mich interessant und vorstellbar gezeichnet.
Lydia ist eine sympathische junge Frau. Sie hat Humor, macht sich aber irgendwie auch zu viele Gedanken. Dabei plant sie sehr viel, sie überlässt nicht viel dem Zufall. Lydia arbeitet im Casino, ihr Vorgesetzter ist Rhys. Von ihm ist Lydia sehr fasziniert und sie hat Pläne mit ihm. Was ich wirklich toll fand, Lydia schneidert sich gerne Klamotten selbst.
Rhys ist ebenfalls sehr gut gezeichnet. Allerdings er wirkte zu Beginn irgendwie komisch auf mich. Rhys ist Geschäftsmann, er leitet das Casino, sieht sehr gut aus und kommt aus der gehobenen Gesellschaftsschicht. Je weiter man in der Handlung vorankommt desto mehr erfährt man über ihn, desto besser lernt man ihn kennen. Und nicht nur Lydia ist ihm verfallen, ich bin es auch.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im Roman. So beispielsweise Payton, Lydias Freundin. Sie ist eine richtig klasse, sympathische Frau, die ich sehr gerne gemocht habe. Alle Nebencharaktere fügen sich sehr gut ins Geschehen ein, haben einen festen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker lesbar. Er wirkt frisch und humorvoll, man kommt sehr gut ins Geschehen hinein und wird auch bis zum Ende gehalten. Es macht einfach total Spaß dieses Buch zu lesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Lydia und Rhys. Mir gefiel dies sehr gut, denn so ist man noch viel näher an den beiden dran und lernt sie erst so richtig kennen.
Die Handlung selbst ist richtig klasse. Sie ist, wie bereits erwähnt, unabhängig von Band 1 lesbar. Den Leser erwartet hier viel Humor, Liebe, jede Menge Gefühle und Emotionen und auch erotische Szenen.
Wenn man Band 1 kennt stellt man fest Teil 2 ist anders, doch hier ist anders nicht schlecht, eher im Gegenteil, ich fand Band 2 sogar noch besser als Teil 1.
Von der Idee her fand ich es auch richtig klasse. Man befindet sich hier in Las Vegas, man lernt das Casino kennen, erfährt einiges darüber wie es da läuft. Immer wieder gibt es neue Dinge, die ins Geschehen integriert werden.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut. Es passt ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte, macht sie rund und schließt sie in meinen Augen wirklich sehr gut ab.
Ich bin bereits jetzt schon auf Band 3 „Just One Word“ gespannt, der im April 2020 erscheinen wird.

Fazit
Kurz gesagt ist „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß….“ von Jana Aston ein Roman der mich wieder total gut mitnehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete interessante Charaktere, ein sehr flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als humorvoll, emotional, prickelnd und sehr unterhaltsam empfunden habe, haben mir richtig klasse Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!