Cover-Bild Das Reich der Vampire
Band 1 der Reihe "Das Reich der Vampire"
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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 29.06.2022
  • ISBN: 9783104912530
Jay Kristoff

Das Reich der Vampire

A Tale of Blood and Darkness
Kirsten Borchardt (Übersetzer)

Der "Name des Windes" meets "Interview mit einem Vampir" - "Das Reich der Vampire" ist der Auftaktband der neuen, epischen Fantasy-Serie von Bestseller-Autor Jay Kristoff.
Vor 27 Jahren ging die Sonne unter – und seitdem sind die Armeen der Vampire auf dem Vormarsch. Stück für Stück haben sie ihr ewiges Reich ausgedehnt und den Menschen den Boden streitig gemacht, bis nur noch an wenigen Orten ein unbeschwertes Leben möglich ist. Kleine Inseln des Lichts in einem Meer aus ewiger Finsternis.
Als der junge Gabriel de León sein Heimatdorf verlassen muss, führt ihn sein Weg nach San Michon, zum Orden der Silberwächter, einer heiligen Bruderschaft, die das Reich und die Kirche gegen den Ansturm der Bestien verteidigt. Und noch ahnt er nicht, dass er zur größten Legende des Ordens werden wird – und zur letzten Hoffnung einer sterbenden Welt.  
Mit zahlreichen Illustrationen von Bon Orthwick. 
Für Leser*innen von Sarah J. Maas, V.E. Schwab, Leigh Bardugo und Fans von Vampire – The Masquerade oder Castlevania und The Last of Us.
 

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2026

Kennt ihr Interview mit einem Vampir?

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Den Film, in dem Brad Pitt als Vampir einem Reporter seine Lebensgeschichte erzählt.

Falls ja, dann könnt ihr Euch zumindest vorstellen, wie die Geschichte Das Reich der Vampire vom Stil her aufgebaut ...

Den Film, in dem Brad Pitt als Vampir einem Reporter seine Lebensgeschichte erzählt.

Falls ja, dann könnt ihr Euch zumindest vorstellen, wie die Geschichte Das Reich der Vampire vom Stil her aufgebaut ist. Nur ist es hier nicht der Vampir, der erzählt, sondern der Jäger und der Blutsauger, auch Eisblut genannt, betätigt sich diesmal als Chronist.

Wird hier nämlich sehr bild- und wortgewaltig die Geschichte des letzten Jägers des Silberordens Gabriel de Léon von Jay Kristoff (übersetzt von Kirsten Borchardt) erzählt. Allerdings geschieht dies auch in einer sehr vulgären und ebenso manchmal brutalen Form, die eindeutig gewöhnsbedürftig und nichts für empfindliche Seelen ist, mir aber durchaus auch den ein oder anderen Schmunzler aufgrund der Situationen oder Konversationen zwischen den Figuren entlockt hat. Also ist diese Geschichte in diesem Punkt nicht mal ansatzweise ein flauschimauschi Vampirroman, auch wenn die beschriebenen Figuren mitunter schon Tendenzen zum Hottie haben.

Langweilig wird dieses nicht gerade schmale Werke auch in keiner Zeile, da eigentlich ständig etwas passiert und somit zum Fortgang der Geschichte beiträgt. Allerdings etwas anstrengend war dann doch für mich, dass die Geschichte nicht chronologisch herunter erzählt wird, sondern hin und wieder zwischen den Zeiten gesprungen wird, was Fabién Voss, den Chronisten tatsächlich auch zwischendurch etwas auf die Palme bringt und mich über dessen Ungeduld erneut schmunzeln lässt und er mir dadurch sympathisch wird.

Welche fantastischen Abenteuer Gabriel nun erlebt und warum Fabién dies im Auftrag seiner Herrin überhaupt niederschreibt, das müsst ihr schon selbst lesen. Aber lasst Euch vorher gewarnt sein, es wird euch in eurem Glauben erschüttern.

Für mich einer der besten Vampirgeschichten der letzten Jahre, die gottseidank ganz ohne Glitzer und Schmusibusi auskommen und dabei sogar altbekannte Dinge aus der religiösen Welt mit einflechten, weshalb ich mich auch jetzt schon auf die Fortsetzung freue.

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Veröffentlicht am 14.08.2024

Absolutes Highlight

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Jay Kristoff ist aus dem Bereich der High/ Dark Fantasy nicht mehr wegzudenken, Als ich dann gesehen hatte, dass er eine neue Reihe hat war ich hin und weg. Und dann auch noch mit Vampiren. Nach dem Lesen ...

Jay Kristoff ist aus dem Bereich der High/ Dark Fantasy nicht mehr wegzudenken, Als ich dann gesehen hatte, dass er eine neue Reihe hat war ich hin und weg. Und dann auch noch mit Vampiren. Nach dem Lesen des Klappentextes war ich dann restlos hin und weg und musste Das Reich der Vampire unbedingt lesen.
Aufmerksam wurde ich ja beim Durchstöbern aufgrund des Covers, Denn es ist typisch Jay Kristoff, Keine Schnörkel oder Blümchen, sondern zwei bzw. drei zentrale "Farben" und dazu eine grafische Zusammenfassung der wichtigsten "Themen" des Buches.
Bevor ich richtig anfange zu lesen schaue ich mir immer zuerst die Seitenzahlen an und ich muss zugeben, dass ich erst kurz schlucken musste und mir nicht sicher war, welche Geschichte Jay Kristoff auf 1000 Seiten zu erzählen hat ohne dass ein Spannungsabfall dafür sorgt, dass ich das Buch am liebsten zur Seite legen möchte. Ich hätte mich nicht größer täuschen können. Ich war von Seite 1 an gefesselt und musste mich zusammenreißen nicht bis in die Nacht hinein weiterzulesen.
Der Aufbau der einzelnen Erzählstränge ist wahnsinnig gut gewählt und jedes Mal, wenn man denkt "und jetzt kommt's".. gibt's einen gut gewählten Szenenwechsel. Dann ging es dort weiter, wo de Léon mit seinen Gedanken weiter machen wollte. Das war unheimlich spannend und nervenaufreibend, denn man wollte irgendwie nichts verpassen und gleichzeitig gab es so viele lose Strippen und Fäden mit Fragen über Fragen, die auch nicht alle bis zum Schluss beantwortet wurden.
Für mich hat der Schreibstil einen großen Anteil daran, ob einem 1000 Seiten beim Lesen wie 1000 Seiten oder wie 300 Seiten vorkommen. Bei mir war es eher letzteres und ich bin so unfassbar gespannt darauf, wie es mit Gabriel und den Silberwächtern weiter geht. Denn über den Ort, an dem er seine Geschichte quasi notgedrungen erzählen darf/muss wird an sich nicht viel berichtet bzw. erzählt. Ebenso wenig wie über die wahrscheinlich wirklichen Hintergründe seines "Besuches" der Festung.
Ich hoffe sehr, dass der zweite Teil nicht mehr lang auf sich warten lässt.

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Veröffentlicht am 01.08.2023

Was für ein Auftakt!

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Das Reich der Vampire von Jay Kristoff ist ein wahres Meisterwerk. Wer jetzt denkt “oh nicht noch eine Vampirgeschichte”, der sollte das Buch nicht so schnell abstempeln. Jay erschafft eine epische Geschichte ...

Das Reich der Vampire von Jay Kristoff ist ein wahres Meisterwerk. Wer jetzt denkt “oh nicht noch eine Vampirgeschichte”, der sollte das Buch nicht so schnell abstempeln. Jay erschafft eine epische Geschichte in einer fantastischen und düsteren Welt. Dieses Buch ist spannend bis zur letzten Seite. Er schreibt einfach unfassbar ausdrucksstark und bildhaft. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Entwicklung des (meiner Meinung nach) Anti-Heldens über das Buch hinweg ausgearbeitet wurde. Außerdem finde ich die Idee mit den künstlerischen Zeichnungen innerhalb des Buches richtig gut. Ich bin sowieso ein großer Fan von Charakterkarten und Co. und die Bilder haben dem Buch noch mehr Flair verliehen.


Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitsprüngen erzählt, sodass sich das Bild langsam zusammensetzt. Am Ende ist das Buch zwar abgeschlossen, aber auch wieder nicht. Die wichtigsten Erzählstränge laufen zusammen und führen den Lesenden zu weiteren Fragen, die unbedingt in der Fortsetzung zu klären sind! Ich bin so gespannt auf Band zwei und kann es kaum noch abwarten. Dieses Buch ist allerdings nichts für schwache Nerven, da die Szenen teilweise sehr brutal, aber somit um so fesselnde sind.


Ich habe auch zeitweise das Hörbuch dazu gehört und ich möchte unbedingt noch betonen, wie klasse Robert Frank das Buch eingesprochen hat. Großes Lob!


Schlussendlich bleibt mir nur zu sagen, dass mich dieses Buch komplett abholen konnte und ich nur so durch die über 1.000 Seiten geflogen bin. Das Buch ist eine große Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 14.10.2022

Der letzte Silberwächter – rabenschwarz und absolut fesselnd

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„Ein Leben ohne Bücher ist ein nicht gelebtes Leben“

„Wir sind die Hoffnung der Hoffnungslosen. Das Feuer in der Nacht. Wir werden im Dunkeln umgehen, so wie sie, und sie sollen unsere Namen kennen und ...

„Ein Leben ohne Bücher ist ein nicht gelebtes Leben“

„Wir sind die Hoffnung der Hoffnungslosen. Das Feuer in der Nacht. Wir werden im Dunkeln umgehen, so wie sie, und sie sollen unsere Namen kennen und verzweifeln. Denn so lange, wie sie brennen, werden wir die Flamme sein. So lange, wie sie bluten, werden wir die Klingen sein. So lange, wie sie sündigen, werden wir die Wächter sein. Denn wir sind silbern.“

Meine Meinung:
Nach der absolut genialen „Nevernight“-Trilogie war ich extrem gespannt auf das neuste Werk des australischen Bestseller-Autors Jay Kristoff. Über tausend Seiten bringt dieses Epos mit, und eine düstere, ja rabenschwarze Geschichte voller Gewalt, Verlust und Trauer. Aber auch voller Hoffnung, Freundschaft, Mut und Brüderlichkeit.
Auch diese Geschichte lässt Jay Kristoff erzählen, diesmal von seinem Protagonisten selbst: Gabriel de León, der „schwarze Löwe“, zum Helden stilisiert und selbst doch tief gefallen, fristet sein Dasein in Gefangenschaft – und erzählt die Geschichte seines Lebens…
Rasend schnell hat mich dieses Buch ganz tief in seinen Bann gezogen. Gabriel ist kein klassischer Held, ebenso wenig wie es Mia Corvere aus den Nevernight-Chroniken war. Die Welt, die hier auf uns wartet, ist düster und gefährlich, verkommen und falsch. Eine ewige Nacht hat sich über sie gelegt und mit ihr haben die Vampire sich aufgeschwungen, die Herrschaft über die Menschen an sich zu reißen. Die Könige, Fürsten und Geistlichen der Menschen glauben noch, diesen unheiligen Krieg gegen die übermächtigen Wesen des Dunkels gewinnen zu können, während die großen Häuser der ältesten Vampirdynastien strategische Entscheidungen treffen.
Durch die Erzählweise springt diese Geschichte hin und her, vor und zurück. Hierdurch ergeben sich immer wieder Cliff-Hanger, wenn im nächsten Kapitel wieder ein neuer Handlungsstrang aufgenommen wird. Das hält Spannung und Tempo hoch, auch wenn Jay Kristoff zwischendurch den Fokus ein bisschen mehr auf die Beschreibung von Szenerie und Atmosphäre legt. Einmal mehr beweist der Autor, wie gut er darin ist, eine dichte und stets latent bedrohliche Atmosphäre zu schaffen.
Auch seinem Schreibstil bleibt der Autor weiterhin treu: immer wieder rau, blutig und brutal („und zerquetschte ihm das rechte Auge wie ein verfaultes Ei“), um dann zwischendurch doch wieder mit leisen, fast poetischen Anklängen zu überraschen („Sie war Stille. Sie war gefallenes Laub. Sie war ein blutroter Fleck, der sich leise auf dem Tanzboden ausbreitete und bei dessen Anblick mein Herz das Schlagen aufgeben wollte. Das Tropfen von heißem Wachs auf nackter Haut. Die erste tastende Berührung der Zunge einer Geliebten im offenen begehrenden Mund.“). Ein vielfältiges Spektrum äußerst kreativer Flüche und Beschimpfungen darf bei Jay Kristoff dabei natürlich auch nicht fehlen („kckhirniges Fckwiesel“ / „gossengeborener W*chslappen“).
Nach den Nevernight-Chroniken hat mich Jay Kristoff auch mit diesem Buch nicht enttäuscht – absolut ganz und gar nicht!

FAZIT:
Ein Epos, so düster wie die Sonnenfinsternis und so fesselnd wie die Nevernight-Trilogie.

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Veröffentlicht am 13.09.2022

Wahnsinn

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Das Buch wurde im Internet extrem gehyppt. Jay Kristoff hat deswegen von mir noch eine zweite Chance bekommen. Und bähm das Buch ist der Knaller. Spannend von Anfang bis Ende. Es spielt einmal in den jungen ...

Das Buch wurde im Internet extrem gehyppt. Jay Kristoff hat deswegen von mir noch eine zweite Chance bekommen. Und bähm das Buch ist der Knaller. Spannend von Anfang bis Ende. Es spielt einmal in den jungen Jahren von de Leon und einmal während er älter ist. Die Kapitel sind super aufgeteilt. Alles ist logisch aufgebaut. Da das Buch ein Reihenauftakt ist bleiben natürlich ein paar Fragen offen. Das macht aber nichts. So freue ich mich umso mehr auf den nächsten Band.
Der Hype um das Buch ist absolut gerechtfertigt.

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