Cover-Bild Du bist viel mehr als deine Gefühle
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
  • Themenbereich: Gesundheit, Beziehungen und Persönlichkeitsentwicklung - Psychologie
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 04.04.2025
  • ISBN: 9783833894329
Jeannine Mik

Du bist viel mehr als deine Gefühle

Wie du dich selbst bei starken Emotionen, Stress und Überwältigung in die innere Sicherheit führst

Manchmal haben wir so intensive Gefühle, dass wir davon regelrecht überrollt werden und sie ohnmächtig über uns ergehen lassen. Wir sind nervös und fahrig, wenn ein kühler Kopf gefragt wäre, oder reagieren übertrieben wütend bei einer unbedachten Äußerung unseres Gegenübers. In wieder anderen Situationen erstarren wir, lassen uns zu viel gefallen, lassen es zu, dass unsere Grenzen übertreten werden, stehen nicht zu unserer Meinung. Solche Reaktionen sind ein Hinweis darauf, dass sich das autonome Nervensystem in einem dysregulierten Zustand befindet. Der Zustand unseres Nervensystems spielt eine essentielle Rolle für unsere körperliche und geistige Gesundheit, die Qualität all unserer Beziehungen, dabei, ob wir unsere Ziele erreichen, ob wir glücklich und erfolgreich sind. Jeannine Mik zeigt in ihrem Buch, wie es uns gelingt, uns nicht mehr von unseren starken Gefühlen überwältigen zu lassen, Sicherheit in uns selbst zu finden und bei uns zu bleiben, wenn das Drama uns entgegengrinst und uns zu sich ziehen will. Mit einfachen Werkzeugen und Übungen, basierend auf den Erkenntnissen der Polyvagaltheorie und körpertherapeutischen Ansätzen wie  Somatic Experiencing (SE) ®   lernen wir, starke Emotionen, Stress und Überwältigung besser zu regulieren. LeserInnen begeben sich in „Du bist viel mehr als deine Gefühle“ auf eine Reise in ihr Nervensystem und in ihren Körper: hin zu innerer Ruhe, Sicherheit und Verbindung. Sie erfahren, warum sie sich fühlen, wie sie sich fühlen und auch, wie sie selbst starke und unangenehme Emotionen auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden als hilfreiche Wegweiser für sich nutzen können.

 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Ein Ansatz auf der somatischen Ebene

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Mit "Du bist viel mehr als deine Gefühle" liegt ein praktisches Arbeitsbuch von Jeannine Mik, der Gründerin des Zentrums für bewusste Elternschaft, vor. Im Gegensatz zu vielen anderen (psych therapeutischen ...

Mit "Du bist viel mehr als deine Gefühle" liegt ein praktisches Arbeitsbuch von Jeannine Mik, der Gründerin des Zentrums für bewusste Elternschaft, vor. Im Gegensatz zu vielen anderen (psych therapeutischen Richtungen setzt sie bei der Bearbeitung von Gefühlen und Traumata rein auf der somatischen Ebene an und zeigt auf, mit welchen Übungen wir unser Nervensystem positiv beeinflussen können. Die Übungen sind sehr praktisch orientiert und einfach zu erlernen, so dass Tools zur Verfügung stehen, die ohne viel Vorwissen angewendet werden können. Es gibt auch einen großen theoretischen Teil des Buchres zum Nervensystem, der einen guten Überblick verschafft und Einordnungen ermöglicht. Ich fand viele der Übungen sehr gut und werde sicherlich einige in meiner Tätigkeit mit einbinden, es gibt aber auch Aspekte am Buch, die ich etwas fragwürdig finde. Dies betrifft einmal den Trauma-Begriff, der von der Autorin sehr weit gefasst wird, während er im (psych therapeutischen Bereich einer klaren Definition unterliegt. Und es betrifft die Aussage der Autorin, dass mit ihren Übungen alle Traumata gelöst werden könnten. Dies halte ich für sehr fragwürdig, da es einen Druck bei Betroffenen ausübt nur nicht genug geübt zu haben, wenn keine Besserung eintritt. Jede Person ist individuell und es helfen jeweils unterschiedliche Methoden, so dass ein so allgemeines Postulat meines Erachtens nach abzulehnen ist.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Nicht für Anfänger geeignet

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Die von Mini and Me bekannte Autorin und Bloggerin Jeannine Mik hat ein Buch über das dysregulierte vegetative Nervensystem als Ursache von Überforderung mit negativen Gefühlen geschrieben. Das Besondere ...

Die von Mini and Me bekannte Autorin und Bloggerin Jeannine Mik hat ein Buch über das dysregulierte vegetative Nervensystem als Ursache von Überforderung mit negativen Gefühlen geschrieben. Das Besondere am Ratgeber sind meiner Meinung nach, die große Auswahl an zahlreichen kleinen und gut umsetztbaren Übungen. Für Laien finde ich die Theorie allerdings nicht wirklich selbsterklärend, mir ist der Aufbau der Theorie auch zu unstrukturiert, vermutlich muss man dann doch einen Kurs bei der Autorin dazu buchen. Also für Anfänger sind die Übungen gut zwischendurch umsetzbar, allerdings muss man erstmal auffändig filtern welcher Typ man ist und welche Übungen für einen in welcher Situation gut ist. Das erscheint mir als Neuling in der Materie recht schwer.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Ein nützlicher Ratgeber mit kleinen Einschränkungen

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In dem Buch geht es verkürzt ausgedrückt um eine theoritische und praktische Einführung in die Polyvagal-Theorie und das Konzept der „autonomen Leiter“. In der Beschreibung und im Klappentext werden Menschen ...

In dem Buch geht es verkürzt ausgedrückt um eine theoritische und praktische Einführung in die Polyvagal-Theorie und das Konzept der „autonomen Leiter“. In der Beschreibung und im Klappentext werden Menschen adressiert, die mit "starken Emotionen, Stress und Überwältigung" zu tun haben. Im Buch fällt dann erstaunlich oft das Wort "Trauma", was mich zunächst hat zurückschrecken lassen, da dieses Wort gerade in sozialen Medien recht inflationär genutzt wird. Im Buch umreißt die Autorin den Begriff zwar nachvollziehbar, trägt m.E. aber dennoch dazu bei, dass ein geneigter Leser sich nun sehr schnell als "traumatisiert" identifziert.

Damit komme ich zu zwei weiteren Schwächen des Buchs:

1) Die Autorin spricht wiederholt von "Heilung" und grenzt sich auch von Schulmediziner:innen bzw. Therapeut:innen ab. Beispiele sind „Dieser Weg zu Heilung und Integration darf noch viel bekannter werden.“ oder „Es ist Weg zur Heilung“. Da die Polyvagal-Theorie nicht ausreichend wissenschaftlich validiert ist, empfinde ich solche Aussagen als problematisch und auch rechtlich grenzwertig. Es würde in meinen Augen zur Seriosität des Buchs beitragen, wenn ihre ja durchaus sehr hilfreichen Tipps ohne solche Heilsversprechen vermittelt würden.

2) Die Autorin verweist immer wieder auf ihren eigenen Blog sowie auf ihre Kurse. Das hat mir ein zu werbliches Geschmäckle.

Nun kommen wir zu den Stärken des Buchs:

1) Die Autorin vermittelt die Theorie rund um die „autonome Leiter“ und das Konzept der Polyvagal-Theorie sehr verständlich und anschaulich.

2) Es gibt einige praktische und hilfreiche Übungen, wie z. B. die „Voo-Übung“, Bodyscan, abklopfen oder die 4-7-8-Übung. Die Übungen zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie niederschwellig sind und man nicht mehr braucht als ein paar Minuten Zeit und ein wenig Ungestörtheit.

3) Die Autorin betont immer wieder, dass jeder kleine Schritt zur Regulation zählt und es nicht darum geht, in einem Rutsch von der Dysregulation in die Regulation zu kommen. Damit nimmt sie Druck raus und betont zudem immer wieder, wie wichtig kleine hilfreiche Übungen und Routinen (Selbst-Check-in) sind.

Fazit:
Das Buch bietet einen hilfreichen alternativen Ansatz zu den intensiven Emotionen und dem Stress-Erleben, das alle von uns kennen. Es erläutert die Theorie gut und gibt praktische Tipps. Auf zwischenzeitliche kleine Werbeblöcke und Heilsversprechen hätte die Autorin aber m.E. verzichten können, daher nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Sehr viele Informationen und Übungen

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enthält dieses Buch, dazu viele Fachbegriffe, von denen ich so manchen, obwohl in dem Thema seit Jahren beheimatet, noch nicht kenne. Bei einigen wenigen hat sich mir sogar die Frage gestellt, ob diese ...

enthält dieses Buch, dazu viele Fachbegriffe, von denen ich so manchen, obwohl in dem Thema seit Jahren beheimatet, noch nicht kenne. Bei einigen wenigen hat sich mir sogar die Frage gestellt, ob diese nicht von der Autorin selbst, einer Kommunikationstrainerin, selbst erfunden wurden. Aber wie auch immer, um richtig gut mit dem Buch arbeiten zu können - arbeiten an sich selbst, versteht sich - wäre ein Anhang mit Glossar notwendig. Einem Glossar, in dem jeder einzelne dieser Begriffe genau dargelegt und erläutert wird.

Es gibt auch jede Menge Übungen, mit denen man dem Problem überbordender Gefühle entgegenwirken soll - vor allem in dem Moment, in dem dies dem jeweilen Leser widerfährt. Viele sind hilfreich, wenn auch deutlich zu abgehoben beschrieben, wie ich finde. Daher fällt es mir schwer, Zugang dazu zu gewinnen, auch wenn ich die Erkenntnisse der Autorin durchaus zu würdigen vermag.