Cover-Bild Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen - Band 4
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Chinabooks E. Wolf
  • Themenbereich: Graphic Novels, Comics, Cartoons
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Seitenzahl: 360
  • Ersterscheinung: 10.07.2020
  • ISBN: 9783905816815
Jing Liu

Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen - Band 4

Der Weg in die Moderne - Von der Ming-Dynastie bis zur Qing-Dynastie (1368 – 1912)
Was macht den Kern der chinesischen Kultur aus? Wie haben sich die Chinesen und ihre Regierungen über die Jahrhunderte hinweg verändert? Die Reihe Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen gibt Antworten auf solche Fragen sowie auf viele andere.
Der vierte Band Der Weg in die Moderne beschäftigt sich mit der immens produktiven und kulturell blühenden Ming-Dynastie, ihrem Untergang nach dem Fall des Reiches an die Mandschuren und mit der durch die mandschurischen Herrscher errichteten Qing-Dynastie, der letzen chinesischen Kaiserdynastie. Das Buch befasst sich auch mit der Denkschule von Wang Yangming, dem schmerzhaften Prozess der Modernisierung und mit den Konflikten mit dem Westen und mit Japan, darunter auch die Opiumkriege und den Boxeraufstand.
Autor und Zeichner Jing Liu nähert sich mit der Sensibilität und dem Gespür für Tempi eines begnadeten Geschichtenerzählers der chinesischen Geschichte an, er schildert Erzählstränge, die vom Politischen und Wirtschaftlichen über das Kulturelle bis zum Persönlichen reichen. Dabei ist eine Buchreihe herausgekommen, die nicht nur die chinesische Geschichte nacherzählt, sondern beim Leser ein nuanciertes Verständnis für die Kräfte, die China prägten und weiterhin prägen, hinterlässt.

Über die Reihe Chinas Geschichte im Comic - China durch seine Geschichte verstehen

Der Autor Jing Liu entwirft in seiner auf vier Bände angelegten historischen Comic-Reihe einen Überblick über 5000 Jahre der chinesischen Geschichte von den Anfängen der halblegendären Shang-Dynastie (circa 3000 v. Chr.) bis zum Ende der Qing-Dynastie mit der Abdankung des letzten Kaisers (1912).
Jing Liu arbeitet die grossen Linien in der geschichtlichen Entwicklung Chinas heraus, und er zieht dabei auch Gebiete wie Geographie, Wirtschaft oder Philosophie heran, um historische Entwicklungen verständlich zu machen. Er wirft dabei auch die grossen immer wiederkehrenden Fragestellungen in der chinesischen Geschichte auf, auf die chinesische Gelehrte über die Jahrhunderte hinweg immer wieder nach Antworten suchten, wie etwa die Frage nach der idealen Staatsführung, nach der idealen Gesellschaft, warum Dynastien und menschliche Gesellschaften aufsteigen und wieder untergehen.
Die Geschichte ist aber immer auch eine Geschichte von Individuen.
Sowohl legendäre als auch reale Figuren, berühmte Schlachten und politische Intrigen werden voller Dramatik dargestellt, ebenso wie Invasionen durch Nomaden, die Misere chinesischer Bauern und hin und wieder eine Liebesgeschichte.

Es ist ein Anliegen Jing Lius aufzuzeigen, wie sich China über die Jahrhunderte hinweg verändert hat, aber auch welche gleichbleibenden Konstanten es gibt, und wie die chinesische Geschichte das heutige China und die heutigen Chinesen in ihrem Denken und ihrer Weltanschauung prägen.
Der Blick auf die chinesische Geschichte ist dabei immer der Blick eines modernen Menschen, und es gelingt durch diesen Blick aus zeitlicher Distanz die Ausgänge von Entwicklungen, Zusammenhänge und Wechselwirkungen in der Geschichte zu erkennen, die den damaligen Zeitgenossen verborgen blieben.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2020

China - bedrohlich und bedroht?

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Es wird kolportiert, daß der SARS Cov2 - Virus, die Schreckenskrone, von Wildtieren ( Fledermäuse, iiih! ) mutiert auf Menschen in der Provinz Wuhan übergesprungen ist. Gut, es steht fest, es gab den ersten ...

Es wird kolportiert, daß der SARS Cov2 - Virus, die Schreckenskrone, von Wildtieren ( Fledermäuse, iiih! ) mutiert auf Menschen in der Provinz Wuhan übergesprungen ist. Gut, es steht fest, es gab den ersten bekannten Massenausbruch dieser neuartigen Krankheit in der Provinz Wuhan. Aber ist C. tatsächlich in China geboren? Als Propaganda kommt diese Behauptung Trump wie gerufen.

Man sieht heute die wirtschaftliche und politische Weltmacht China als bedrohlich an, dabei wurde diesem Reich der Mitte viel Unrecht getan.

Die westlichen Mächte und Japan, Großbritannien zwang China Opium auf, was immerhin zu zwei Opiumkriegen führte. Der Boxeraufstand 1900 wurde von überwiegend "Langnasen" aus sieben westlichen Nationen plus der achten, Japan, brutal niedergeschlagen.

China hat eine sehr wechselhafte, bewegte Geschichte, die in diesem Band ab dem Jahr 1368 einsetzt, mit der Ming - Dynastie. Diese war eben mehr als nur Vasen. Großartige Momente vermischen sich bittersüß mit viel Leid und Schmerzen.

Seitdem es die Chinesen per definitionem als eine Art Reich oder Reiche gibt, mußten sie sehr viel erdulden und mitmachen. Kein Wunder, daß sie im späten 20. Jahrhundert und jetzt im 21. Jahrhundert zurückschlagen. China versus den Rest der Welt.

In dieser schwarzweißen Graphic Novel werden diese Jahrhunderte bis zum Jahr 1912 in eindringlichen Illustrationen verdichtet und sehr informativ dargestellt. Die Zeichnungen sind eine Augenweide. Man kann, auch mit Vorwissen, noch viel dazulernen.

Komplexer Stoff wird sehr verständlich heruntergebrochen. Dies ist ein guter Einstieg, diese Reihe, für jeden, der sich für Sinologie interessiert.

Es ist eine bilinguale Ausgabe mit der Originalsprache. Ein großartiges Meisterwerk!

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Veröffentlicht am 04.09.2020

Super interessant und informativ!

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Wow, so schnell vergeht die Zeit. Vor ungefähr zwei Jahren habe ich zufällig den ersten Band der »Chinas Geschichte im Comic«-Reihe von Jing Liu entdeckt. Vor kurzem ist nun der vierte Teil erschienen ...

Wow, so schnell vergeht die Zeit. Vor ungefähr zwei Jahren habe ich zufällig den ersten Band der »Chinas Geschichte im Comic«-Reihe von Jing Liu entdeckt. Vor kurzem ist nun der vierte Teil erschienen und diesen konnte und wollte ich mir nicht entgehen lassen, denn die Reihe hört einfach nicht auf, mich zu begeistern. Ich freue mich jedes Mal, wenn ein neuer Band veröffentlicht wird und hoffe, dass es weitere Fortsetzungen geben wird, denn es macht einfach eine Menge Spaß, mithilfe von Comics mehr über Geschichte zu erfahren.

„Ich habe nichts zu verlieren und alles zu gewinnen!“ – Zitat (»Chinas Geschichte im Comic – Band 4«, Seite 24)

Der vierte Band deckt die Jahre von 1368 bis 1912 ab. Dabei erfährt man wieder viel Wissenswertes und Interessantes. Unter anderem stehen im Vordergrund sowohl die Ming- als auch die Qing-Dynastie. Darüber hinaus wird Chinas Entwicklung vor dem Hintergrund der Modernisierung aufgezeigt und wie die sich immer mehrende Konflikte mit anderen Ländern ausgetragen wurden.

Genau wie die Vorgänger bietet der vierte Teil der Reihe eine Möglichkeit, die Geschichte sowohl auf Deutsch als auf Chinesisch zu lesen. Wer also der chinesischen Sprache mächtig ist, wird hier seinen Spaß haben. Besonders hilfreich fand ich die Übersicht über die drei vorigen Bände. So konnte ich mir das Geschehene in Erinnerung rufen, ohne die drei Bücher nochmal zur Hand zu nehmen. In Bezug auf Zeichnungen behaupte ich, dass der Autor sich treu geblieben ist. Das Artwork ist wieder informativ und übersichtlich gestaltet. Die Niedlichkeit der Figuren ist wieder kaum zu übertreffen, obwohl sie oft ein Bestandteil sehr trauriger Erzählung sind.


Fazit

Band 4 liefert wieder einen guten Überblick über wichtige Meilensteine der chinesischen Geschichte. Ich liebe diese Reihe und hoffe, dass es einen fünften Teil geben wird.

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Veröffentlicht am 18.08.2020

Sehr anschaulich

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„...Solange die Menschen ihre Verpflichtungen gegenüber der Regierung erfüllen, sollen sich die Behörden nicht weiter in ihr Leben einmischen...“

Das ist die Meinung von Zhu Yuanzhang, der nach seinem ...

„...Solange die Menschen ihre Verpflichtungen gegenüber der Regierung erfüllen, sollen sich die Behörden nicht weiter in ihr Leben einmischen...“

Das ist die Meinung von Zhu Yuanzhang, der nach seinem Aufstieg Kaiser Hongwu hieß und die Ming – Dynastie begründet hat.
Mit dieser Dynastie im Jahre 1364 beginnt das Buch, das die chinesische Geschichte bis 1912 in Art eines Comics darstellt. Das lange Zeitintervall bedingt ganz einfach, dass einige Abschnitte, wie von den Vorgängerbänden gewohnt, sehr ausführlich, andere aber ziemlich kurz dargestellt werden.
Vorangestellt ist eine Zeittafel und eine kurze Zusammenfassung des bisherigen Geschehens.
Zwei Dynastien stehen im Mittelpunkt, die schon erwähnte Ming – Dynastie und die Qing – Dynastie.
Erstaunlich ist Zhus Aufstieg vom einfachen Bauernjungen zum Kaiser. Er hat seine Vergangenheit nicht vergessen und setzt sich für die Armen ein. Das aber führt zu Verwerfungen im System. Die Korruption blüht, da fehlende Steuereinnahmen keine ausreichende Bezahlung der Beamten garantieren.
Die Qing – Dynastie wird durch die Mandschuren begründet. Sie übernehmen im Großen und Ganzen das alte System und begründen ein Jahrhundert des Friedens. Dadurch lassen sich die Staatsfinanzen sanieren, denn Wirtschaft und Handel florieren. Der Handel mit Europa und Amerika verstärkte sich. Das führte unter anderem zum Anbau neuer Kulturpflanzen wie Kartoffeln, Mais und Tabak.
Dann aber gibt es Diskrepanzen zwischen Bevölkerungswachstum und Steuereinnahmen. Hinzu kommt der von Großbritannien initiierte Opiumhandel sowie Niederlagen im Chinesisch – Japanischen Krieg und in den Auseinandersetzungen mit europäischen Staaten. Im Norden vergrößert der russische Bär ohne viel Tamtam sein Territorium auf Kosten Chinas.
Um es mit meinen Worten auszudrücken: Das landwirtschaftlich geprägte China ist ganz unten angekommen. Gleichzeitig wird dadurch der Weg frei für eine neue Entwicklung.
Gekonnt werden die Geschehnisse in Bilder umgesetzt. Insbesondere gefallen mir die vielfältigen Karten und Statistiken. Die machen Geschichte anschaulich. Auch die Mienen der Protagonisten geben darüber Ausdruck, was gerade gut oder schief läuft. Eingebettet sind philosophischen Strömungen und die Stellung des Staates zum Christentum.
Das Buch stellt die Geschichte einmal auf Deutsch, einmal auf Chinesisch dar.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich bin gespannt auf einen nächsten Band.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Chinas Geschichte von 1368-1912

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"Der Weg in die Moderne - Von der Ming-Dynastie bis zur Qing-Dynastie" ist der 4. Band der Reihe von Jing Lius "Chinas Geschichte im Comic".

Dieser Band erzählt von Zhu Yuanhang, der es zum Kaiser geschafft ...

"Der Weg in die Moderne - Von der Ming-Dynastie bis zur Qing-Dynastie" ist der 4. Band der Reihe von Jing Lius "Chinas Geschichte im Comic".

Dieser Band erzählt von Zhu Yuanhang, der es zum Kaiser geschafft hat, wobei er kein familäres Ansehen hatte und auch kein Geld. Der Kaiser schafft schnell eine relativ stabile Politik, da er selbst aus armen Verhältnissen kommt, ist es ihm wichtig, dass es dem Volk gut geht, sodass er die Steuern senkt etc. Dass das auf Dauer jedoch keinen Fortschritt bringen kann,...wird bald auch klar. Und es starten Kriege gegen Weltmächte, gegen die China technologisch nicht das Wasser reichen kann...

Kritik: Vieles wurde in manchen Kapiteln nur angerissen und sehr schnell behandelt, sodass viele Fragen offen blieben. Da ein weiterer Band noch folgt, der nur die letzten 100 Jahre beinhalten kann, frage ich mich, warum Jing für Band 4 nicht mehr Freiraum gegeben hat...

Fazit: Jing hat das Talent selbst Bösewichte so süß und niedlich darzustellen, dass der Leser mit ihnen sogar Mitleid hat!

Empfehlenswert für alle, die sich für die Geschichte Chinas interessieren und gern Comics lesen. Im Anhang gibt Jing zudem noch weiterführende Literatur (die er selbst benutzt hat), sowohl auf Chinesisch als auch auf Englisch.

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Veröffentlicht am 13.08.2020

Wieder anschaulich erklärt und herausragend illustriert

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Mit „Der Weg in die Moderne“ liegt jetzt der vierte Band der hervorragenden Reihe „Chinas Geschichte im Comic – China durch seine Geschichte verstehen“ vor und behandelt die Zeit von 1368 – 1912.

Erneut ...

Mit „Der Weg in die Moderne“ liegt jetzt der vierte Band der hervorragenden Reihe „Chinas Geschichte im Comic – China durch seine Geschichte verstehen“ vor und behandelt die Zeit von 1368 – 1912.

Erneut gelingt es Jing Liu, uns durch seine Zeichnungen viel mehr zu vermitteln, als es unzählige Worte könnten. Fast durchweg sind die Zeichnungen treffend, anschaulich, gelungen. Nur im letzten Teil („Revolution“) wirken sie fast unbeteiligt und vermitteln kaum die Gefühle und Dramatik der Situation. Ich war an vielen Stellen im Buch beeindruckt, wie ergreifend die Zeichnungen sind – hier finden sich zahllose kleine Kunstwerke, manchmal sogar mit passend humorvollen Nuancen. Oft wird auch durch klare und gut darstellende Übersichten vieles vermittelt, gerade die Vergleiche sind so bestens gelungen und zeigen Verhältnisse viel besser, als es reine Zahlen könnten.

Zu Beginn ist die Übersetzung holprig und ließ meine Erwartungen an den Text ziemlich sinken, aber das war tatsächlich nur im ersten Abschnitt der Fall. Danach gefielen mir die Texte vom Stil her besser als die in der vorherigen Aufgabe und es scheint auch wesentlich sorgfältiger Korrektur gelesen worden zu sein, denn mir fielen diesmal keine Tippfehler auf. Das ist erfreulich.

Inhaltlich war ich wieder sehr angetan, wie gut auch komplexe Sachverhalte vermittelt wurden. Getreu dem Motto „China durch seine Geschichte verstehen“ wird auch viel Wert darauf gelegt, zu erklären, warum manche Probleme entstanden oder manche Dinge geschahen. Das ist neben den herrlichen Zeichnungen ein weiterer absoluter Pluspunkt dieser Reihe. Wir erfahren nicht nur, daß etwas geschieht, sondern wir bekommen ein tieferes Verständnis dafür und erkennen auch, wie langfristig sich manche Dinge auswirkten. Allerdings fehlten an manchen Stellen durchaus relevante Informationen. Mir ist bewußt, daß es sich um einen Überblick handelt, aber es kam doch häufig vor, daß schon ein paar Worte oder höchstens zwei Sätze ausgereicht hätten, wesentliche Informationen zu geben, die für das allgemeine Verständnis wichtig wären. Das fand ich sehr schade.

In meiner Rezension zum dritten Band habe ich lobend erwähnt: „Der Inhalt ist angenehm ausgewogen zwischen geschichtlichen Ereignissen, kulturellen Entwicklungen und Alltagsleben.“ Leider kann ich das hier nicht schreiben. Über das Alltagsleben erfahren wir kaum etwas, über die kulturellen Entwicklungen viel zu wenig. Der Fokus liegt hier sehr stark auf politischen Ereignissen. Das fand ich bedauerlich und dieser Aspekt hat mir hier sehr gefehlt.

So haben wir mit „Der Weg in die Moderne“ wieder einen wundervoll gezeichneten Band über Chinas Geschichte, aus dem man auf unterhaltsame Weise eine ganze Menge lernen kann und in dem Komplexes gelungen einfach erklärt ist. Allerdings fehlen ein paar der Aspekte, die Band 3 so überragend gemacht haben. In jedem Fall ist es aber ein äußerst empfehlenswertes Buch.

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