Cover-Bild Blutnacht
Band 3 der Reihe "Die Blutgeschworenen"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 672
  • Ersterscheinung: 22.01.2025
  • ISBN: 9783734163104
John Gwynne

Blutnacht

Die Saga der Blutgeschworenen - Die große Wikinger-Fantasy-Saga - Roman
Wolfgang Thon (Übersetzer)

Das Finale der großen düsteren High-Fantasy-Trilogie mit nordischen Göttern!

Feuer und Blut ergießen sich über das nordische Reich Vigrið. Der Drachengöttin Lik-Rifa ist es gelungen, Verbündete aus den unwahrscheinlichsten Reihen zu gewinnen. Und in ihrer Hand befindet sich nun auch die Frau, die der bösen Göttin wahrlich gefährlich werden könnte. Nun bleibt den den Streitkräften der Sterblichen nur noch eine Wahl: eine letzte Allianz zu bilden. Blutgeschworene und Berserker, Vaesen und Götter, Thralls und Jarls – sie alle müssen zusammenstehen, um die neue Weltordnung der bösen Drachengöttin Lik-Rifa zu zerschmettern.

Alle Bänder der Saga der Blutgeschworenen:
Nordnacht
Frostnacht
Blutnacht

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.01.2026

Gelungener Abschluss der Trilogie

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Orka, Elvar, Varg, Biórr und Guđvarr sind mit ihren jeweiligen Gruppen unterwegs, doch das Ziel ist klar, Orka, Elvar und Varg wollen Lik-Rifa, die Drachengöttin, besiegen während die beiden anderen hinter ...

Orka, Elvar, Varg, Biórr und Guđvarr sind mit ihren jeweiligen Gruppen unterwegs, doch das Ziel ist klar, Orka, Elvar und Varg wollen Lik-Rifa, die Drachengöttin, besiegen während die beiden anderen hinter ihr stehen. So ist ein Aufeinandertreffen der einzelnen Gruppen nur eine Frage der Zeit.

Und dieses Aufeinandertreffen wird episch, das kann ich jetzt schon sagen. Die Protagonist:innen haben alle ihre ganz eigenen Gründe für ihr Handeln, das hat man schon in den beiden Vorgängerbänden erfahren, und nun wird sich zeigen, inwieweit sie das erreichen können.

Meine Sympathien waren bis zum Schluss bei den drei Protagonist:innen, die man seit Band 1 begleitet, nämlich Orka, Elvar und Varg. Im ersten Band gab es nur diese drei Perspektiven, während im zweiten Band die beiden anderen dazukamen. Hier kristallisierten sich die beiden Seiten deutlich heraus, und man konnte durch die verschiedenen Perspektiven von jeder Seite erfahren. Das machte den Roman erst richtig rund. Dies setzt sich nun hier fort. Als Leser:in weiß man also sehr umfänglich Bescheid. Das wirkt sich aber nicht negativ auf die Spannung aus, eher im Gegenteil. Natürlich behält sich der Autor auch das eine oder andere Geheimnis vor, so dass es durchaus Überraschungen gibt.

Auf jeder Seite gibt es gewisse Entwicklungen mancher Charaktere, so dass man den/die eine:n oder andere_n vielleicht ein Stück weit mit anderen Augen sieht, mir ging das mit jeweils einem Charakter auf beiden Seiten so.

Neben den Protagonis:innen gibt es viele weitere Charaktere (im Anhang findet sich ein Personenverzeichnis), und eine ganze Reihe davon wuchsen mir sehr ans Herz, manchmal sind es schon die Namen, wie etwa Gunnar Bugkinn, die einem die Personen bildlich vors Auge führen. Viele davon lernt man über die drei Romane hinweg sehr gut kennen, und bedauert jeden Tod, denn Tote gibt es so einige.

Nicht nur die Charaktere wurden vor meinem inneren Auge lebendig, sondern auch die Welt und all die Wesen, oder besser gesagt Vaesen, die sie bevölkern, Davon gibt es nämlich auch einige (auch hierzu findet man im Anhang mehr), Orka hat sogar zwei als Begleiter, so dass man auch über sie einiges erfährt. Die Vaesen sind meist sehr gefährliche Wesen, die in den Auseinandersetzungen zwischen den beiden Seiten mitmischen.

Am Ende des Romans ging es mir wie so oft, ich war einerseits traurig, dass ich mich nun trennen muss, andererseits auch froh, nun die ganze Geschichte zu kennen. Über das Ende will ich gar nicht viel sagen, nur, dass ich damit zufrieden bin.

„Blutnacht“ ist ein passender Titel, denn blutig wird das Ende, aber auch episch. John Gwynne ist ein sehr spannender und atmosphärischer Abschlussband gelungen. Genrefans kann ich die Trilogie sehr ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 21.02.2025

Ein würdiger Abschluss

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Auch das Cover zum Finale dieser besonderen Trilogie, finde ich wieder sehr ansprechend und passend.

Beim Aufschlagen des Buches war ich erst mal total erleichtert, denn es gibt wieder ein ausführliches ...

Auch das Cover zum Finale dieser besonderen Trilogie, finde ich wieder sehr ansprechend und passend.

Beim Aufschlagen des Buches war ich erst mal total erleichtert, denn es gibt wieder ein ausführliches „Was bisher geschah“.
Das hat mir den Einstieg enorm erleichtert, und ich war schnell wieder in der Geschichte drin.
Der Abstand zwischen Band 2 und 3 war enorm – aus privaten und absolut verständlichen Gründen des Autors.
Dennoch sind die Welt und Geschichte nun mal komplex, daher ist so etwas einfach extrem hilfreich.

Die Welt, die John Gwynne erschaffen hat, ist einfach großartig!
Die fiktive Welt mit Göttern, Kriegern, alten Mythen und Magie erinnert total an die nordische Mythologie und hat absolute Wikinger-Vibes – und ich liebe es! 🛡️⚔️🔥

Wie schon in den ersten beiden Bänden gibt es wieder mehrere Handlungsstränge.
Durch die Kapitelüberschrift wissen wir immer, bei wem wir gerade sind.
Die Geschichte mancher Figuren war sehr emotional – Orkas hat mich am meisten berührt.
Ihre Reise ist so intensiv, roh und kraftvoll.
Sie ist einfach eine wahnsinnig starke Figur.
Aber auch die Entwicklungen der anderen Charaktere waren wieder unglaublich spannend und gut durchdacht.
Die Moralvorstellungen in dieser rauen Welt sind nicht mit unseren zu vergleichen.

Das Finale hatte es in sich!
Die letzte Schlacht war episch, brutal und absolut mitreißend.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es so spannend war.
Es gab einige überraschende Wendungen, die ich so wirklich nicht habe kommen sehen.

Die nordische Atmosphäre, die vielschichtigen Charaktere, die packende Handlung und die emotionalen Momente haben mich komplett in ihren Bann gezogen.
Wer düstere, epische Fantasy mit tiefgründigen Figuren und brutalen Kämpfen liebt, sollte sich diese Reihe nicht entgehen lassen.
Absolute Leseempfehlung! 💖
Das Ende war ein würdiger Abschluss dieser epischen Trilogie, und ich bin total begeistert.

Ich danke dem blanvalet Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Gelungener Abschluss

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Das Cover passt wieder sehr gut zu Band eins und zwei und durchaus zur Geschichte und zum Genre. Ich bin allerdings noch immer der Meinung, dass die Originalcover deutlich besser passen.

Der Schreibstil ...

Das Cover passt wieder sehr gut zu Band eins und zwei und durchaus zur Geschichte und zum Genre. Ich bin allerdings noch immer der Meinung, dass die Originalcover deutlich besser passen.

Der Schreibstil von John Gwynne hat mir mal wieder unglaublich gut gefallen, der er ist und bleibt flüssig, spannend, detailreich, durchaus heftig an manchen Stellen, aber nie unpassend und wirklich gut zu lesen. Dank der Zusammenfassung ganz am Anfang bin ich ganz gut wieder in die Geschichte gekommen, muss aber auch zugeben, dass ich die ein oder andere Sache vergessen hatte. Aber das lag an mir. Jetzt kann man ja zum Glück alle Bücher direkt nacheinander lesen, was ich sehr empfehlen kann. Es gibt am Ende auch noch mal eine Erklärung zu den Charakteren. Ich bin nach ein paar Kapiteln wieder gut in der Geschichte gewesen und musste dann immer wissen, was als nächstes passieren wird.

Auch die Charaktere mag ich sehr gerne. Der Autor schafft es immer wieder, Charaktere zu schreiben, die diese gewisse Tiefe haben, die ich sonst hier und da vermisse. Es ist schon wirklich spannend zu sehen, wie sehr sich die Charaktere weiterentwickelt haben, auf der Reise und bei all den Problemen, die ihnen im Weg standen. Die einen schließt man mehr ins Herz, als andere und doch waren sie alle auf ihre eigene Art und Weise interessant. Die Mythologie und Beschreibungen haben mir sehr gefallen.

Insgesamt also ein wirklich gelungener und spannender Abschluss einer guten Reihe, die ich nicht nur den Fans von John Gwynne, sondern allgemein allen Fantasy Fans empfehlen kann. Ich liebe das Setting, den Schreibstil und die Charaktere. Jetzt, wo die Bücher alle erschienen sind, kann ich sehr empfehlen, die Reihe direkt am Stück zu lesen. Ich bin schon gespannt auf alles, was sich er Autor noch so ausdenken wird. Lesen werde ich es auf jeden Fall.

4,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 11.05.2025

Düstere, blutige und brutale High-Fantasy-Trilogie

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Orkas Sohn wird entführt. Sie setzt alles daran ihn wieder zu finden.

🗡️

Varg konnte der Sklaverei entkommen und ist fest entschlossen endlich den Tod seiner Schwester zu rächen.

🩸

Elvar träumt von ...

Orkas Sohn wird entführt. Sie setzt alles daran ihn wieder zu finden.

🗡️

Varg konnte der Sklaverei entkommen und ist fest entschlossen endlich den Tod seiner Schwester zu rächen.

🩸

Elvar träumt von Schlachtenruhm und will nicht nur ihrem verhassten Vater beweisen, dass sie diesen auch ohne seine Hilfe erlangen kann.

🛡️

Wir erleben die Ereignisse aus den Perspektiven der drei Protagonist:innen. Jede:r hat natürlich einen eigenen spannenden Handlungsstrang und dennoch sind ihre Schicksale miteinander verwoben. Im zweiten und dritten Band kommen sogar noch weitere Sichtweisen hinzu. Man will eigentlich immer wissen, wie es mit dem aktuellen Charakter weitergeht, wird aber jedes Mal aufs Neue bei einem Wechsel direkt wieder in den Bann gezogen.

🤩

Insgesamt werden ziemlich viele Namen, Kreaturen und Orte genannt. Ab dem zweiten Teil gibt es aber zum Glück ein Personenregister und ein Glossar für die wichtigsten Begriffe. Besonders gelungen finde ich auch die kurze Zusammenfassung zu Beginn eines jeden Folgebandes.

👍🏻

Es handelt sich hier um eine düstere, blutige und brutale High-Fantasy-Trilogie, die nicht unbedingt etwas für schwache Nerven ist. Thematisch ist sie an die skandinavische Mythologie angelehnt. Wir treffen auf allerlei Sagengestalten, Monster und sogar auf wiederauferstandene Götter. Man könnte sagen: The Witcher meets Vikings. Es geht um Magie, Schlachten, Schätze, Ruhm und um nicht weniger als um die Rettung der Welt.

😱

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Enttäuschende Reihe...

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Puh, für mich der schwächste Teil der Reihe. Viele Kritikpunkte versammeln sich im dritten Teil. Hier meine Reihenrezension:

Der erste Band war vielversprechend und hat richtig Spaß gemacht, Band zwei ...

Puh, für mich der schwächste Teil der Reihe. Viele Kritikpunkte versammeln sich im dritten Teil. Hier meine Reihenrezension:

Der erste Band war vielversprechend und hat richtig Spaß gemacht, Band zwei und drei haben nicht geliefert. Die Viking-Age-inspirierte High-Fantasy-Trilogie Bloodsworn-Saga von John Gwynne war leider eine Enttäuschung für mich.

Zunächst zum Positiven: Action, Action, Action!

In historischem Reenactment geübt, weiß Gwynne, wie Kämpfe so beschrieben werden, dass man sie sich als Leserin räumlich und detailreich vorstellen kann. Auch die Prämissen der Figuren sind originell: Eine Mutter, die nach ihrem Kind sucht, ein ehemaliger Skl.ve, der nach Rache dürstet, eine ehrgeizige Krieger-Prinzessin - sie sind mir ans Herz gewachsen. Der Fokus auf Charakterentwicklungen lies im dritten Teil zwar nach, trotzdem waren es grundsympathische Figuren für mich. Die Atmosphäre war „dark“, rau und archaisch, aber nicht zu „grim“ oder nihilistisch – die Balance war angenehm, zumal es in dieser harten, rauen Welt Geschlechterparität gibt (zumindest binär) und s.xualisierte Gewalt keine Rolle spielt. Man merkt, dass 80er-Jahre/Sword&Sorcery-Fantasy eine große Inspiration für Gwynne war und er einige Dinge modernisiert hat – I like!

Nach dem ersten Band habe ich angenommen, dass die „typischen“ Themen, die in Viking-Age-Fantasy auftauchen, weiter dekonstruiert werden. Von „Beowulf“ inspiriert gibt es hier die „normalen“ Menschen und die ausgegrenzten und verskl.vten Berserker, die von verschiedenen Tiergöttern abstammen und animalische Eigenschaften haben. Es wird ein für Fantasy typisches Dilemma aufgemacht:

Die übermenschlichen, magischen Unterdrückten wollen sich befreien, aber zu welchem Preis? Und was ist die Rolle von Rache dabei?

Eigentlich eine zurecht beliebte Prämisse, doch schafft es Gwynne in meinen Augen nicht, dieses Dilemma interessant auszuführen.

Gerade im dritten Teil wurden unglaublich simple Abkürzungen und billige Twists benutzt, um irgendwie auf ein zufriedenstellendes Ende zu kommen. Die Figuren konnten sich dadurch teilweise gar nicht richtig entfalten; von Charaktereigenschaften bekommt man quasi nichts zu sehen, außer eben: stumpfe Rache.

Keine Diskussion von Machtverhältnissen, nur schwarz/weiß-gut/böse-Fantasy-Moral, schade!

Auch beim Weltenbau hatte ich das Gefühl, der Autor musste nach Band 1 noch schnell Monster und Fraktionen hinzudichten, damit es „epischer“ wird, verstrickte sich dabei aber in unlogischen Kleinigkeiten, die sich immer mehr gehäuft haben und lies neu eingeführten Figuren nicht genug Zeit, wirklich interessant zu werden.

Der Schreibstil verfolgte zunehmend einer geraden Linie und war sehr “und dann... und dann...”-lastig, obwohl es im Plot eigentlich immer chaotischer und komplizierter wurde. Das und die zunehmend äußerst kurzen Kapitel waren irgendwann echt anstrengend zu lesen.

Das eine andere Volk, Iskidan, war quasi ein dumping ground für jegliche oberflächliche Diversität, aber aus orientalistischer Perspektive. Sie war quasi von allem möglichen imaginierten „Östlichen“ inspiriert (Tolkien hat angerufen, er will seine Ostlinge & Haradim zurück…) – zwar waren sie nicht automatisch bösartig, aber eben herausgestellt andersartig und neben Nennung der anderen Hautfarbe und so einem Abziehbild eines tatarischen Kriegers gabs da nicht viel mehr Weltenbau, der explizit Gesellschaft und Kultur einschließt.

Auch die sapphischen Figuren wurden nur oberflächlich eingebracht und waren nur da, um für mögliche Anbandelungen zu männlichen Figuren ✨ Spannung ✨ zu erzeugen.

Die Reihe fühlt sich leider etwas nach verschenktem Potenzial und Mittelmäßigkeit an. Besonders das einfach gelöste Grunddilemma hat mich gestört.

Die Figuren sind mir trotzdem ans Herz gewachsen. Insbesondere Orka, die zwar dem Bild der kämpfenden Schildmaid als Powerfantasy entspricht, aber in ihrer Rolle als Mutter und Eigenschaften mit dem Archetypen bricht, sich dem male gaze entzieht und zutiefst menschlich wird.

Aber: Gwynne hätte eben noch einen extra step weiter gehen können, um dieses 80s-Popkultur-Wikingerbild noch mehr zu hinterfragen, insbesondere im World-Building und Plot wäre da noch so viel mehr drin gewesen.

Werde ich weitere Bücher von John Gwynne lesen? I wish!

Weil ich die Ästhetik doch irgendwie nice finde und gespannt bin, welche Figuren er in Zukunft noch schreibt. Neuerscheinungen werde ich definitiv im Augebehalten, bei den älteren Reihen schrecken mich die negativen Reviews mit ähnlichen Kritikpunkten, wie ich sie hier habe, eher ab - da habe ich das Gefühl, dass ich das, was ich von klassischer High Fantasy bzw. nordisch inspirierter Fantasy will, eher woanders finde...

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