Cover-Bild In die Wildnis
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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Biografien, Literatur, Literaturwissenschaft - Biografien und Sachliteratur
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 05.09.2007
  • ISBN: 9783492250672
Jon Krakauer

In die Wildnis

Allein nach Alaska | Das Buch zum Film "Into the wild"
Stephan Steeger (Übersetzer), Ulrike Frey (Übersetzer)

Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlasste, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen. – Verfilmt von Sean Penn mit Emile Hirsch.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2021

Faszinierend

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In „In die Wildnis“ versucht Jon Krakauer den Beweggründen des jungen Chris McCandless auf die Spur zu kommen. Wer war dieser Mann der in seinen noch so jungen Jahren alles hinter sich gelassen hat und ...

In „In die Wildnis“ versucht Jon Krakauer den Beweggründen des jungen Chris McCandless auf die Spur zu kommen. Wer war dieser Mann der in seinen noch so jungen Jahren alles hinter sich gelassen hat und in die wüste Wildnis Alaskas aufgebrochen ist und nie wieder zurückkam? Der Autor nimmt den Leser mit auf seinen Recherchen und bietet einen umfassenden Überblick über Chris McCandless Reise zu sich selbst.
Bei diesem Buch handelt es sich um keinen Roman, der einem Spannung und Action liefert. Dennoch konnte mich Jon Krakauer an sein Buch fesseln, so dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Das lag vor allem daran, dass er es geschafft hat die vielen Fakten und Geschichten die er in seinem Buch verarbeitet, fesselnd und informativ für den Leser aufzuarbeiten. So kommt kein Gefühl von Langeweile auf und man bleibt am Ball. Er bietet umfassende und tiefe Einblicke in das Leben eines jungen Mannes, der zutiefst zerrissen scheint und in der Natur die Antwort sucht. Jon Krakauer belichtet ein wenig sein Leben, aber vor allem die Menschen die ihm während seiner Reise begegnet und wichtig geworden sind. Zusätzlich zieht er immer wieder Vergleiche zu seiner eigenen Person und erkennt sich selbst in vielen Situationen in Chris wieder. Er versucht die Hintergründe und Motivationen diesen jungen Mannes zu erfassen und aufzuzeigen und dass ohne sie zu einem Zeitpunkt zu kritisieren oder zu bewerten. Er schafft es alles objektiv und zum Verhältnis von Chris Umständen zu sehen und schafft es dem Leser einen neutralen Überblick zu schaffen. Die Frage nach dem warum beantwortet er dabei allerdings nie, sondern es scheint als würde er die Leser mit auf seinen Denkprozess über Chris Beweggründe mitnehmen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum das Ganze nicht unbedingt chronologisch aufgebaut ist, sondern immer wieder zwischen den Jahren springt. Anfangs hat mich das tatsächlich ein wenig gestört, schlussendlich hat mich aber der informative Charakter dabei mehr überzeugt. Wunderbar fand ich die Zitate zu Beginn jeden Kapitels, teils Passagen aus Büchern die Chris bis zu Letzt bei sich und selbst markiert hatte. Nach Beenden des Buches bin ich mit gemischten Gefühlen zurückgeblieben, war aber dennoch tief beeindruckt. Deswegen verdiente 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.09.2020

Ein junger Abenteurer in der Wildnis Alaskas

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Inhalt:
Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless in einem ausrangierten Schulbus mitten im Nirgendwo von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene ...

Inhalt:
Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless in einem ausrangierten Schulbus mitten im Nirgendwo von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlasste, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen.

Meine Meinung:
Der Autor dieses Buches, Jon Krakauer, ist selbst ein Abenteurer und Naturliebhaber. Die Geschichte von Chris McCandless, oder wie er sich selbst nannte: Alexander Supertramp, hat er genau deshalb so liebevoll und für die Leser*innen gut nachvollziehbar erzählt. Krakauer hat nach unzähligen Stunden der Recherche, Interviews mit Familienangehörigen und Weggefährten sowie Nachforschungen vor Ort in Alaska ein Meisterwerk erschaffen, das die Selbstfindungsreise des jungen Chris bis in dessen traurigen Tod wiedergibt. Ganz besonders angetan war ich von Chris‘ Einträgen in sein „Tagebuch“, welches nach seinem Tod neben ihm gefunden wurde. Seine darin niedergeschriebenen Gedanken und Eindrücke geben einem während des Lesens des Buches ein Gefühl des vor-Ort-seins. Und wie gerne hätte ich Chris vor seinem Schicksal bewahrt.

Mein Fazit:
Eine Abenteuergeschichte über einen jungen Mann, der sich in den Weiten Alaskas selbst finden wollte… und den Tod fand. Detailreich und emotional von Jon Krakauer erzählt. Fernweh und Abenteuerlust vorprogrammiert!

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Veröffentlicht am 04.05.2020

Die Frage nach dem Sinn hinter einer solch waghalsigen Reise

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Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, ...

Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlasste, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen.

Mein fazit: ich empfehle das Buch bei der Büchergilde zu kaufen, denn dort gibt es eine illustrierte Ausgabe, die so wundervoll ist, dass sie jedes Bücherregal zieren Sollte :). Die Arbeit von Krakauer kann mit Fug und Recht, als ein Lebenswerk bezeichnet werden! Der Autor hat so intensiv recherchiert und somit so brillant die Geschichte von Alexander zu Papier gebrach, dass ich nur den Hut ziehen kann, vor solch einer Leistung. Was treibt einen jungen Mann in die Wildnis? Ist es Selbstüberschätzung oder doch der unstillbare Durst nach Freiheit und Ursprung? Genau das versucht Krakauer so objektiv wie möglich dem Leser selbst herausfinden zu lassen. Er zitiert Texte und Briefe des jungen. Stellt sein Leben und seine Begegnungen dar. Gibt Interviews mit Bekanntschaften seitenweise Raum und lässt so den Leser nach und nach sich selbst ein Bild machen.

Ich muss sagen, dass ich immer noch nicht ganz sicher bin, was ich denken soll. Ist Alexander/ Chris nun einfach waghalsig und dumm gewesen? Oder doch mutig, intelligent und sich des Risikos die ganze Zeit bewusst?
Gleichsam finde ich es grausam, dass er seinen Eltern so sehr den Rücken gekehrt hat, wirken sie doch so liebevoll.

Ich mochte dieses Buch sehr und es erhält einen Ehrenplatz. Chris hätte es vermutlich gehasst, dass ich das Buch in mein Regal stelle, wo es nur ein unnützes Ding darstellt.;)

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Veröffentlicht am 08.05.2026

Wenig gehaltvoll, aber schön illustriert

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Zur Info vorab: Ich habe nicht die Originalausgabe, sondern die Veröffentlichung der Büchergilde Gutenberg mit den Illustrationen von Christian Schneider gelesen. Diese Information ist deshalb wichtig, ...

Zur Info vorab: Ich habe nicht die Originalausgabe, sondern die Veröffentlichung der Büchergilde Gutenberg mit den Illustrationen von Christian Schneider gelesen. Diese Information ist deshalb wichtig, weil das Buch durch die illustrationen viel mehr von außen erwarten lässt, als dann zwischen den Buchdeckeln inhaltlich zu finden ist.

Krakauer schildert im Vorwort, dass das Buch aus einer Reportage für das Magazin "Outside" kurz nach Auffinden der Leiche des Amateur-Alaska-Abenteurers Christopher McCandless in 1992 entstanden sei. Diese Reportage sei gut angekommen, sodass er ein buch daraus gemacht habe (kurz zusammengefasst). Und genau das ist hier geschehen: Krakauer bläst einen Artikel auf Buchlänge auf und tut dies durch einfallslose Erzählungen, langweilige Anekdoten und ohne jeden literarischen Anspruch. Thematisch war der fünseitige Artikel sicherlich sehr gut gelungen, als Buch ist das Ganze jedoch definitiv "zu dünn". Warum in Anführungszeichen? Weil Das Buch (in meiner Ausgabe) mit seinen 340 Seiten defintiv ermüdend "zu lang" geworden ist. Allein die tollen Illustrationen von Schneider, welche so auch entweder in einem Naturkundebuch für Alaska oder einem Jack London Roman hätten erscheinen können, lassen Bilder dieser beeindruckenden Landschaft im Geiste des Lesers entstehen. Der Autor selbst schafft dies leider gar nicht.

Insgesamt ein unausgegorenes Buch, was man sich auch ersparen kann. Lieber gleich Jack London lesen. Und so schön die Illustrationen in der Büchergilde-Ausgabe auch sind, einen Kauf dieser Ausgabe lohnt sich allein deshalb trotzdem nicht.

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