Lügen, Intrigen und schwarze Magie
"The Night ends with Fire" basiert auf der chinesischen Legende über Mulan, die ja durch die Disney-Verfilmung weltberühmt wurde und die viele kennen werden.
Zu Beginn gibt es auch starke Parallelen zum ...
"The Night ends with Fire" basiert auf der chinesischen Legende über Mulan, die ja durch die Disney-Verfilmung weltberühmt wurde und die viele kennen werden.
Zu Beginn gibt es auch starke Parallelen zum Film, dann wird die Geschichte aber schnell düsterer und widmet sich tieferen Themen wie Selbstverwirklichung und Geschlechtergleichstellung.
Darum geht's: Um ihrem drogensüchtigen Vater und dem gewalttätigen Verlobten zu entkommen, gibt sich die 18 jährige Mailin als Mann aus und verpflichtet sich bei der Armee. Dort trainiert sie als Ren mit eisener Disziplin doppelt so hart wie ihre Kameraden, um mithalten zu können. Und schon bald entdeckt Mailin/Ren, dass ihr neben den körperlichen Kräften auch Geisterkräfte zur Verfügung stehen. Inmitten von Kriegsgeschehen, Geisterwelt und politischen Fallstricken versucht Mailin, ihren Weg zu mehr Selbstbestimmung zu finden.
Meinung: Zunächst hatte ich etwas Schwierigkeiten, die politische Situation der drei Königreiche zu erfassen und die Zusammenhänge zwischen Geisterwelt, magischer Lixia-Kraft und den Jade-Siegeln zu verstehen. Und auch mit der Liebesgeschichte bin ich nicht richtig warm geworden.
Aber das Buch hat auch seine Stärken: zu Allererst die starke Heldin Mailin, die sich nicht unterkriegen lässt und das Frauenbild in Frage stellt. Dazu kommt ein faszinierendes Setting voller asiatischer Kultur und Mythologie, gekonnt verpackt in einen passenden Schreibstil.
Fazit: tiefgründiger Auftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht!