Cover-Bild Sanddornschwestern
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: HarperCollins Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 27.01.2026
  • ISBN: 9783365011836
Kathleen Freitag

Sanddornschwestern

Roman | Familienroman auf der Insel Usedom | Der neue historische Roman von Kathleen Freitag nach »Die Seebadvilla« | Über Schuld, Trauer und Vergebung

Endlich wieder ein historischer Roman von Erfolgsautorin Kathleen Freitag

Heringsdorf, 1929: Agnes Goldberg führt mit ihren Eltern und ihren Schwestern Gesa und Irma das Hotel Sanddorn auf der Insel Usedom, als die Weltwirtschaftskrise ausbricht und Deutschland auf unsichere Zeiten zusteuert. Doch als wäre das nicht genug, bringt der junge Schriftsteller Benno das Leben der drei Schwestern zusätzlich durcheinander. Agnes verliebt sich, Irma versucht hinter Bennos Geheimnis zu kommen und Gesa findet durch tragische Verstrickungen den Tod. Von Schuldgefühlen zerfressen verlässt Agnes schließlich die Insel.

Berlin, 1990: Nach fast sechzig Jahren beschließt Agnes auf die Insel zurückzukehren. Schmerzhafte Erinnerungen werden dabei wachgerufen. Doch in Gesas altem, längst verschollen geglaubten Notizbuch erfährt sie endlich die ganze Wahrheit. Wird sie es schaffen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen?

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2026

Einfach packend

0

Sanddornschwestern hat mich überrascht. Ich habe mir eine emotinale Familiengeschichte vorgestellt. Drei Schwestern Ende der zwanziger Jahre auf Usedom, ein Mann in den sich eine der Schwestern verliebt. ...

Sanddornschwestern hat mich überrascht. Ich habe mir eine emotinale Familiengeschichte vorgestellt. Drei Schwestern Ende der zwanziger Jahre auf Usedom, ein Mann in den sich eine der Schwestern verliebt. Die Weltwirtschaftskriese. Das habe ich auch alles bekommen und noch viel mehr.
Ich habe diesen Roman an einem einzigen Tag durchgelesen, weil er mich so gepackt hat und ich so tief in die Geschichte eingetaucht bin. Neben der Geschichte der Schwestern, ging es auch um die Zeit in der sie lebten und das war eine schwierige Zeit. 1929, die Weltwirtschaftskrise macht auch vor dem Ostseebad nicht halt und auch der aufkommende Nationalsozialismus ist spürbar.
Der Roman ist aus Sicht der drei Schwestern geschrieben und hat einen zweiten Erzählstrang der im Jahr 1990 spielt, Dem eine der Schwestern nach Usedom zurückkehrt um noch einmal das Hotel ihrer Eltern zu sehen und vielleicht auch um mit der Vergangenheit abzuschließen. So habe ich einen sehr tiefen Einblick in die Geschichte erhalten.
Die Geschichte ist gleichzeitig emotional und interessant erzählt, dabei nie langweilig. Im Gegenteil diese Familiengeschichte ist einfach nur packend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2026

… die Vergangenheit ist immer wichtig, denn sie formt die Gegenwart

0

Sanddornschwestern von Kathleen Freitag
Den Leser erwartet ein emotionaler, packender, geheimnisvoller Roman, der von Schuldgefühlen unserer Protagonistin bestimmt wird. Mit viel Feingefühl hat die Autorin ...

Sanddornschwestern von Kathleen Freitag
Den Leser erwartet ein emotionaler, packender, geheimnisvoller Roman, der von Schuldgefühlen unserer Protagonistin bestimmt wird. Mit viel Feingefühl hat die Autorin die Verknüpfung der beiden Zeitschienen für den Leser eingefangen.
Als Leser lerne ich Agnes und ihre Familie kennen. Dabei tauchen wir in das letzte Jahrhundert ein und befinden uns im Jahr 1929. Unsere Geschichte spielt auf der Insel Usedom.
Ich lerne die Familie Goldberg kennen. Sie betreiben ein kleines Hotel in Heringsdorf und Agnes, Gesa und Irma helfen im Familienbetrieb mit. Doch dann bricht die Weltwirtschaftskrise aus. Der Vater hat auf windige Aktien gesetzt und das Unglück nimmt seinen Lauf...
Das Buch fängt die Gegenwart und die Vergangenheit wundervoll ein. Denn durch Enkelin Nina schafft es Agnes, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Gemeinsam reisen sie 1990 nach Heringsdorf und Agnes muss sich ihren Dämonen stellen.
Doch in Gesas altem, längst verschollen geglaubten Notizbuch erfährt Agnes endlich die ganze Wahrheit. Wird sie es schaffen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen?

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2026

Drei Schwestern und das, was bleibt

0

Die Geschichte beginnt im Jahr 1929 auf der Insel Usedom und setzt sich viele Jahre später im Jahr 1990 fort. Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern und ihre Familie, deren Leben von Ereignissen geprägt ...

Die Geschichte beginnt im Jahr 1929 auf der Insel Usedom und setzt sich viele Jahre später im Jahr 1990 fort. Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern und ihre Familie, deren Leben von Ereignissen geprägt wird, die lange nachwirken. Still und ruhig entfaltet sich das Geschehen, getragen von Erinnerungen, Verlust und dem Versuch, mit der Vergangenheit Frieden zu schließen.
Der Alltag im Hotel Sanddorn ist von Arbeit und familiärem Zusammenhalt bestimmt. Mit der wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeit wächst jedoch die Unsicherheit. Sorgen und Ängste schleichen sich ein, oft unausgesprochen. Ein neuer Pensionsgast bringt zusätzlich Unruhe in das Leben der Schwestern und stellt vieles auf den Kopf.
Die Figuren wirken nah und glaubwürdig. Jede der Schwestern geht anders mit Hoffnung, Liebe und Enttäuschung um. Agnes steht dabei stärker im Mittelpunkt, ohne dass die anderen in den Hintergrund geraten. Entscheidungen aus jungen Jahren wirken lange nach und prägen das weitere Leben.
Der zweite Handlungsstrang der Geschichte spielt im Jahr 1990. Agnes’ Rückkehr an den ihr vertrauten Ort bringt Erinnerungen zurück, die lange verdrängt waren. Vergangenes wird nicht ausführlich erklärt, sondern nach und nach sichtbar. Kleine Hinweise reichen aus, um Zusammenhänge zu verstehen. Im Mittelpunkt steht dabei der Versuch, das Erlebte einzuordnen.
Die Insel Usedom prägt die Geschichte und verbindet die beiden Zeitebenen. Sie schafft eine ruhige und stimmige Atmosphäre. Gefühle werden zurückhaltend gezeigt und wirken dadurch besonders deutlich. Beim Lesen bleibt ein leises Nachklingen, das die Ereignisse lange im Gedächtnis hält.
Am Ende bleibt eine Geschichte, die nachwirkt. Es geht um Schuld, Verlust und die Möglichkeit, Frieden mit der Vergangenheit zu finden. Ruhig erzählt, mit Wärme und spürbarer Tiefe. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.01.2026

ruhiger Familienroman mit Spannungspotential

0

Nur auf das Drängen ihrer Enkelin Nina lässt sich Agnes auf eine Reise nach Heringsdorf ein. Dort auf der Insel ist die jetzt 85jährige aufgewachsen und nach ihrem Weggang 1930 nie wieder zurückgekommen. ...

Nur auf das Drängen ihrer Enkelin Nina lässt sich Agnes auf eine Reise nach Heringsdorf ein. Dort auf der Insel ist die jetzt 85jährige aufgewachsen und nach ihrem Weggang 1930 nie wieder zurückgekommen. Zu traumatisch sind ihre Erinnerungen wegen des damaligen Vorfalls 1929. Ein Vorfall, der sie veranlasste die Ostsee zu verlassen und für den sie sich bis heute die Schuld gibt. Später gab es dann die Teilung Deutschlands, aber nun 1990 sind die Grenzen offen und Agnes beginnt eine Reise in ihre Kindheit und Jugend. Auch wenn sich vieles in den 60 Jahren die dazwischen liegen verändert hat und das nicht nur zum Guten, gibt es noch immer Orte, die die Erinnerungen wachrufen. Die fügt die Autorin immer wieder als Rückblenden ein, was mir sehr gut gefallen hat.
Der Familienroman ist einfühlsam geschrieben und schafft ein anschauliches Bild davon, wie Agnes mit ihrer Familie und insbesondere ihren beiden Schwestern ihre Jugend verbracht habt und wie sie sich mehr oder weniger engagiert in die anfallenden Arbeiten beim Hotelbetrieb eingebracht haben. Sie sind lebendig geschildert. Jedoch fand ich viele Entwicklungen hierbei vorhersehbar und dadurch kam bei mir nicht so richtig Spannung auf. Lediglich das Ende hat mich berührt. Als Agnes, dessen Lebenslauf von den eigenen Schuldgefühlen geprägt ist, dank ihrer Enkeltochter endlich die richtige Entscheidung trifft. Insgesamt gebe ich 3,5 Lese-Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere