Cover-Bild White Zone - Letzte Chance
(4)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: Julius Beltz GmbH & Co. KG
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 02.10.2018
  • ISBN: 9783407749499
  • Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
Katja Brandis

White Zone - Letzte Chance

Roman
Sechs straffällige Jugendliche, darunter die 17-jährige Crash, erhalten eine letzte Chance: In einer alten Forschungsstation in der Antarktis sollen sie ihr Leben in den Griff bekommen. Doch das Abenteuer führt sie an den Rand einer Katastrophe. Ein Unbekannter bedroht die Gruppe und die unmenschliche Umgebung fordert ihren Preis. Nicht nur Crashs Nerven liegen blank. Als die Jugendlichen schließlich ein japanisches Walfangboot bei seiner grausamen Arbeit beobachten, entsteht ein riskanter Plan, für den sie alles auf eine Karte setzen.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2021

WTF

0

WTF. Das beschreibt dieses Buch wirklich gut. Halleluja, wirklich empfehlenswert aber sehr gruselig und Ultra spannend!!!

WTF. Das beschreibt dieses Buch wirklich gut. Halleluja, wirklich empfehlenswert aber sehr gruselig und Ultra spannend!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2019

Spannung bis zum Ende

0

Das Cover hat es in sich! Weiß gehalten zieht es seinen Betrachter direkt in den Bann.

DIe Geschichte ist sehr spannend! Dazu kommt, dass sie an einem der abgelegensten Orten dieser Welt spielt, was ...

Das Cover hat es in sich! Weiß gehalten zieht es seinen Betrachter direkt in den Bann.

DIe Geschichte ist sehr spannend! Dazu kommt, dass sie an einem der abgelegensten Orten dieser Welt spielt, was vermutlich auch noch seinen Reiz erhöht. DIe Hauptpersonen sind komplett unterschiedlich und trotzdem schließt man während des Lesens jeden von ihnen ins Herz. Zu lesen, wie sich die sechs straffälligen Jugendlichen in der Antarktis verhalten und weiterentwickeln, wahr interessant zu beobachten.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, ein wirklich gelungener Roman von Katja Brandis!



Fazit:

White Zone - Letzte Chance ist ein echt guter Roman, sehr spannend geschrieben und nur lesenswert!

4,5 von 5 Sternen hat sich das Buch auf jeden Fall verdient!

Veröffentlicht am 23.05.2025

White Zone - Rezension

0

Einmal in die Antarktis reisen – wer wünscht sich das nicht? Für die Jugendliche Crash ist der Aufenthalt in einer verlassenen Forschungsstation allerdings keine freudige Urlaubsreise. Sie ist vorbestraft, ...

Einmal in die Antarktis reisen – wer wünscht sich das nicht? Für die Jugendliche Crash ist der Aufenthalt in einer verlassenen Forschungsstation allerdings keine freudige Urlaubsreise. Sie ist vorbestraft, und dieses Programm zur „Rehabilitation“ ihre letzte Bewährungschance. Begleitet wird sie dabei von Betreuer Martin sowie fünf anderen Jugendlichen – dem dunkelhaarigen Dattel, der eigentlich Sinan heißt, Seven, der einst eine Berühmtheit war, von dem schüchternen Benny, der hübschen Fee und Kaya, die ein eindeutiges Drogenproblem zu haben scheint. Sie alle haben eine Vergangenheit, über die sie sich ausschweigen – und die sie dennoch in unerwarteten Momenten einholt.
Die sechs erleben eine intensive Zeit, inklusive Robbenstreicheln und dem Sichten von Pinguinen und Walen. Jedoch haben die Jugendlichen nicht nur mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, auch macht ihnen ein bisher unsichtbarer Einsiedler in den Tiefen der Forschungsstation das Leben schwer. Skrupellose Anschläge inklusive! Hinzukommend fühlt Crash sich zu Arvid hingezogen, einem deutschen Arbeiter der benachbarten russischen Forschungsstation. Als sie dann auch noch ein japanisches Schiff sichten, das vor ihren Augen Wale abschießt, geht das geplant geregelte Leben in der Station Neumayer III plötzlich drunter und drüber …

„White Zone“ ist ein Roman, der gleich mehrere Themen behandelt. Es geht um Jugendliche, die es bisher schwer hatten in ihrem Leben und in einer lebensfeindlichen Umgebung nun die Chance erhalten sollen, sich neu zu orientieren. Zudem handelt es von dem Alltag der Antarktisforscher und um diesen schneebedeckten, artenreichen und höchst faszinierenden Lebensraum im Allgemeinen. Was ebenfalls nicht zu kurz kommt: Tierschutz und der sorgsame Umgang mit der Natur. Wer nun allerdings der Ansicht ist, inmitten dieser zahlreichen Themen komme das Abenteuerliche zu kurz, der hat sich getäuscht. Mit der Spannung wird nicht zu sparsam umgegangen, was an mehreren Faktoren liegt. Zum einen ist es beeindruckend und emotional, den Werdegang der sechs Jugendlichen mitzuverfolgen. Zum anderen sorgen regelmäßige Spannungshöhepunkte für Atemlosigkeit. Dass in der Forschungsstation immer wieder geheime Botschaften auftauchen und einige Anschläge verübt werden, lässt den Adrenalinpegel des Lesers in die Höhe schnellen. Dauerhaft rätselt man darüber, wer der Verantwortliche sein mag und was es wohl mit dem rätselhaften Mitbewohner auf der Forschungsstation auf sich hat, auf dessen Anwesenheit vorerst lediglich der Geruch von Fisch und Konservendosen hindeuten. Die Wendungen sind meisterhaft eingefädelt, sodass man erst nach und nach eine Ahnung erhält, wer hinter den skrupellosen Taten stecken könnte.

Die Atmosphäre ist absolut einmalig und rührt von der weiten, weißen Ebene der Antarktis her, von Stürmen und eisiger Kälte. Der Schauplatz ist wirklich etwas ganz besonderes und weckt eine sofortige Reiselust. Das Land wird von vielen Seiten beleuchtet, nicht nur seine Unwirtlichkeit, auch seine Artenvielfalt. Der Leser begegnet Robben, Pinguinen, Walen und Füchsen (die in der Geschichte allerdings aus einem anderen Land eingeschleppt sind) und erlebt das dortige Klima beinahe hautnah mit, als sei er selbst dort anwesend. Eine erinnerungswürdige Reise in ein fernes Land, in das man nicht eben mal mit dem Flugzeug einreisen kann!

Die Individualität der Geschichte wird überdies von den Charakteren gefördert. Anfangs befürchtete ich, bei den vielen Figuren durcheinanderzukommen, aber das war nicht der Fall. Ich konnte mir ihre Gesichter und Namen sehr schnell einprägen, da sie alle über einzigartige Erkennungsmerkmale verfügen. Jede einzelne Figur ist unglaublich facettenreich und authentisch. Sie alle haben sowohl ihre Stärken und Schwächen, und niemand ist so, wie er auf den ersten Blick zu sein scheint. Im Laufe der Handlung “entpuppen“ sich alle, bis ihre äußere Fassade wegbröckelt und der Leser auch ihr sensibles Inneres zu Gesicht bekommt. Dieser Vorgang ist sehr mitreißend. Man leidet und fiebert nicht nur mit Crash mit, auch mit den meisten anderen Charakteren. Diese bunte Vielfalt macht das Lesen umso erlebnisreicher und spannender. Ich habe mich immer wieder von Neuem gefreut, das Buch aufzuschlagen.

Der Schreibstil sorgt für einen durchgehenden Flow. Er verdeutlicht nicht nur das Wissenschaftsleben inmitten des Eises, auch tritt durch ihn die Gefühlswelt der Figuren sehr eindeutig zutage. Er ist eine schöne Mischung aus poetischer, vergleichshaltiger Beschreibung und flüssig zu lesender Wissenschaftssprache.
Was ebenfalls sehr deutlich dargestellt wird, ist der heikle Drahtseilakt zwischen den brutalen Taten von Tierquälern und den Unternehmungen, die man dagegen führen darf. Wie weit darf man gehen, um solche Leute zu stoppen? Ist es in Ordnung, sich an der Grenze zur Illegalität zu bewegen oder vielleicht sogar darüber hinaus? Dieser innere Konflikt ist ein wichtiger Bestandteil des Buches.

„White Zone“ hat mich auf jeden Fall sehr gefesselt. Es ist ein Buch mit vielen Facetten, das den Leser sowohl auf emotionaler als auch auf aufklärender und kämpferischer Ebene abholt. Es behandelt sensible Themen, ist aber kein klassisches “Tierschutzbuch“ oder “Umweltbuch“, in dem aus dem Text der erhobene Zeigefinger hervorgeht. Da es in der Zukunft spielt, weist Katja Brandis viel eher darauf hin, wie es zukünftig sein könnte, und wie man dem entgegenwirken kann. Die zeitgleich ablaufenden Einzelschicksale der Protagonisten, die man aufgrund ihrer Authentizität einfach ins Herz schließen muss, runden den Roman ab und machen ihn zu einer abwechslungsreichen Lektüre, die sich definitiv nicht an Klischees bedient.
Eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2019

In der Arktis

0

Die Grundidee hinter dem Buch fand ich spannend und ich würde es schon als Dystopie bezeichnen, auch wenn die Geschichte nicht allzuweit in der Zukunft spielt. Trotzdem gibt es einiges an neuer Technologie, ...

Die Grundidee hinter dem Buch fand ich spannend und ich würde es schon als Dystopie bezeichnen, auch wenn die Geschichte nicht allzuweit in der Zukunft spielt. Trotzdem gibt es einiges an neuer Technologie, was aber nicht eine große Rolle für die Geschichte an sich spielt.
Neben der Hauptgeschichte - den straffälligen Jugendlichen, die eine Erziehungsmaßnahme in der Arktis absolvieren - spielt auch das Thema Umwelt, Klimawandel und Tierschutz eine Rolle. Das fand ich super und kann mir vorstellen, dass das Jugendliche auch interessiert.
Während mich das Buch am Anfang richtig gefesselt hat, nahm es mit der Zeit leider ab. Denn irgendwie kommt die Story nur langsam voran und der rote Faden wird öfter durchbrochen. Es gibt noch einen spannenden Twist, allerdings hätte ich mir her Tiefe gewünscht.
An sich war es ganz nett und ich denke, bei der Zielgruppe kommt es gut an. Von mir gibt es 3 Sterne.