Cover-Bild Infilum
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Hawkify Books
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 08.11.2018
  • ISBN: 9783947288854
Katrin R. Petzold

Infilum

Sie suchten ein Heilmittel gegen Krebs und fanden den gefährlichsten Virus seit Menschengedenken ...

Rena Vegas lebt gemeinsam mit ihrer Familie in der Stadt Rin, einem Gebäudekomplex, der die Überlebenden vor den Nachwirkungen des verheerenden Virus schützt. Denn die Erkrankten verlieren ihre Menschlichkeit und verwandeln sich in Infilum, die zunehmend ihren Unterschlupf bedrohen. Irgendwann bleibt Rena keine Wahl mehr. Um das Überleben ihrer Familie zu sichern, muss sie gemeinsam mit neun anderen Kriegern den Ursprung des Virus suchen.

Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit, eine Flucht vor dem Tod und zeitgleich eine Reise, die alles verändern könnte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2019

Was für eine grandiose Geschichte!!!

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MEINE MEINUNG:
Ich bin, wie so oft, dank Instagram auf dieses Buch aufmerksam geworden und war sofort neugierig auf die Geschichte. Nach einem super netten Gespräch mit dem Verlag stellten sie mir das ...

MEINE MEINUNG:
Ich bin, wie so oft, dank Instagram auf dieses Buch aufmerksam geworden und war sofort neugierig auf die Geschichte. Nach einem super netten Gespräch mit dem Verlag stellten sie mir das eBook als Rezensionsexemplar zur Verfügung (vielen Dank dafür!! ♥) und ich konnte mich prompt in die Seiten stürzen. Heute gibt’s meine Meinung zu Katrin R. Petzold’s Buch:

„Infilum“ ist eine dystopische Geschichte, die nicht besonders schnell oder rasant erzählt wird. Es ist auch kein typischer Zombie-Streifen. Und doch erinnert die Stimmung stark an die gängigen Serien und Filme wie „The Walking Dead“ oder „World War Z“. Ich war zugebenermaßen echt überrascht, dass ich es nicht für einen Abklatsch hielt, sondern für eine eigenständige, kreative Geschichte mit vielen neuen Elementen und Aspekten. Katrin R. Petzold hat hier eine völlig neue Form von „Zombies“ erschaffen, die sich grundlegend von den Untoten unterscheiden. Zudem sind die Begebenheiten ebenfalls ganz anders, als wir es sonst aus apokalyptischen Büchern und Co. kennen. Ein wichtiges Merkmal zum Beispiel ist die Tatsache, dass der Virus nicht nur durch einen Biss oder eine Verletzung übertragen werden kann, sondern überall in der Luft liegt und die Figuren somit nur dank besonderen Anzügen und Helmen atmen bzw. allgemein überleben können. Das allein ganz schon den Anreiz, es mit anderen Augen zu betrachten und keine Vergleiche ziehen zu wollen. Mir gefiel die Atmosphäre in diesem Buch enorm gut, denn die Spannung ist regelrecht greifbar, die Beklemmung schnürte mir dabei oft genug den Atem ab. Die Plots sind nervenaufreibend und abwechslungsreich, die Handlung kommt gut voran und obwohl so manch ein Spannungsbogen nur aufgebaut wurde, um danach gleich wieder abzuflachen, wurde es nie langweilig. Im Gegenteil: jede Entdeckung von Rena und den anderen schob die Geschichte wieder in eine andere Richtung, sodass ich bis heute keine Ahnung habe, was sich wirklich hinter dem Hauptplot verbirgt. Neben dem Aspekt mit den Infilum baute Katrin Petzold auch andere Hindernisse für die Figuren ein, die ebenfalls Frische ins Geschehen brachten und mich einfach catchen konnten. Allgemein kann ich sagen, dass ich selten ein Buch gelesen habe, das mich so atemlos machte, so sehr gruselte und so stark mitriss. Ich war von der ersten Sekunde an komplett in die Geschichte abgetaucht, ließ mit fesseln und fieberte mit den Figuren mit. Jeder Verlust (und davon gab es nicht wenige), tat mir im Herzen weh und jede Hürde, die es zu meistern galt, ließ mein Herz rasen. Der Hauptplot brachte Zündstoff zum miträtseln mit sich; was das Gesamtpaket meiner Meinung nach komplett machte. Alleine die Wendungen, die zwar nicht explosiv sind oder atemberaubend überraschend, fügten sich perfekt ins Geschehen ein und steigerten die Spannung zusätzlich. Das große Finale dieses ersten Bandes hätte dabei vielleicht noch ein wenig mehr Geschwindigkeit vertragen, vielleicht auch ein wenig mehr Action. Das Ende sticht, wenn man das große Ganze betrachtet, einfach nicht besonders heraus, wobei mir das wiederum bei den Highlight im allgemeinen eher weniger sauer aufstößt. Im gegensatz zu dem Ende!! Liebe Autorin, was ist das für ein gemeines Ende??? Ich MUSS wissen, wie es weiter geht; SOFORT!

Rena als Hauptfigur macht einen tollen Job. Sie ist einerseits kühl und taff, bestimmend und autoritär, was sie als Sergant auch sein muss. Gleichzeitig wird schnell klar, dass sie das Herz definitiv am rechten Fleck trägt und dass auch mal Unsicherheit bei ihr aufkommt. Die Kombination ist der Autorin dabei echt geglückt, es war weder vom einen noch von anderen zu viel und es fiel mir nicht weiter schwer, sie gern zu haben und mit ihr mitzufiebern. Ihre Handlungen waren stets nachvollziehbar, vor allem weil sie wohl überlegt waren und Rena nur äußerst selten aus dem Affekt heraus handelte. Demnach waren auch ihre Gedanken stets glaubhft ausgeführt und zu Ende gebracht. Was mir bei ihr aber besonders ins Auge stach war die Entwicklung, die sie durchlebte. Rein gefühlt ist sie als Teenager gestartet und kam als Frau zurück; und das innerhalb kürzester Zeit. Sie machte Fehler, zog falsche Schlüsse und vertraute den falschen; aber sie lernte stets dazu und das machte sie letztlich so realistisch. Rena sticht vielleicht wahnsinnig aus der Masse an Buchfiguren heraus; ist nicht einzigartig, aber sie ist glaubwürdig, sympathisch und eine starke Persönlichkeit, die mich überzeugen und für sich gewinnen konnte.
Gleich verhielt es sich mit den Randfiguren. Hier fiel mir besonders auf, dass Katrin R. Petzold eine wirklich bunte Mischung zusammengestellt hat für die Mission. Gefühlt war jede Nationalität, jede Sexualität und jede Charaktereigenschaft einmal vertreten. So schuf sie nicht nur Abwechslung, sie machte auch darauf aufmerksam, wie normal zum Beispiel Homosexualität ist. Es wurde auch völlig normal damit umgegangen und das gefiel mir extrem gut! Genau erging es mir den einzelnen Charakteren, die da aufeinander trafen und manchmal auch aneinander gerieten. Mein absoluter Liebling war wie Caelan, der mir immer wieder positiv auffiel mit seiner Art und Weise, wie er mit der ganzen Problematik umging.

Die Autorin erzählt die Geschichte, wie erwähnt, nicht mit rasanter Geschwindigkeit, dafür setzt sie auf Atmosphäre. Sie schafft es, dass der Leser komplett, mit Haut, Haaren und Herz in das Buch abtaucht und sich von der Story mitreißen lässt. Dabei kam ich unheimlich leicht und sehr schnell voran, sodass ich nur so durch die Seiten flog und stellenweise viel schneller erfahren wollte, was passiert, als ich tatsächlich lesen konnte. Die Beschreibungen, die so nebenbei eingebunden wurden, waren dabei genau auf den Punkt und taten ihr übriges, um die Atmosphäre zu verdichten. Sehr schön gelöst und gut gelungen!

FAZIT:
„Infilum“ von Katrin R. Petzold ist ein rund herum gelungener Endzeit-Roman mit großartigen Figuren und einer sehr dichten, einnehmenden und gruseligen Atmosphäre. Die Spannung ist zu jeder Sekunde spür,- und greifbar und konnte mich komplett überzeugen und für sich einnehmen. Mir ist bewusst, dass meine Rezension in keinster Weise meiner Begeisterung für dieses Buch gerecht wird – aber für mich war „Infilum“ mein erstes Highlight des Jahres und ich möchte euch diese Geschichte unbedingt ans Herz legen. Wirklich großes Kino und ich freue mich riesig auf Band 2 der Reihe (der übrigens schon gegen Mitte des Jahres erscheinen wird). ♥ Lest es!

Veröffentlicht am 25.03.2019

Vielschichtige und fesselnde Dystopie!

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Wer mich kennt der weiß das ich Dystopien einfach liebe. "Infilum" stand demnach schon lange auf meiner Wunschliste. Das Cover finde ich einfach toll gestaltet und auch der Klappentext überzeugte mich ...

Wer mich kennt der weiß das ich Dystopien einfach liebe. "Infilum" stand demnach schon lange auf meiner Wunschliste. Das Cover finde ich einfach toll gestaltet und auch der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb. Voller Vorfreude begann ich mit dem lesen.

Bereits nach wenigen Seiten war ich völlig in der Story versunken, ich konnte und wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Der Schreibstil der Autorin liest sich sehr leicht und flüssig. Zudem ist ihr Stil bildhaft und detailliert.
Ich hatte dieses Buch Rekordzeit verschlungen, es war für mich wie eine Sucht.

Die Grundidee des Buches war es die mich faszinierte. Wer hier Zombies vermutet der wird vermutlich enttäuscht, denn die Autorin hat hier komplexe Wesen erschaffen, die völlig anders sind als die doch eher zurückgebliebenen Zombies.

Die Charaktere an sich wurden authentisch gezeichnet. Rena ist eine tolle Protagonistin die ich ziemlich schnell in mein Herz geschlossen habe. Sie ist so unglaublich stark, sie kämpft und lässt sich nicht unterkriegen.

Die Handlung an sich war sehr spannend. Es gab einige Szenen voller Action, dann wieder folgten einige Szenen die bewegend und emotional waren.

Für mich eine doch tolle Mischung die mich gut unterhalten konnte.
Die hier erschaffene Welt faszinierte mich von der ersten Seite an, ich habe jedes noch so kleine Detail aufgesogen wie ein Schwamm.

Abschließend kann ich sagen das diese Dystopie alle meine Erwartungen erfüllte. Deshalb kann ich euch dieses nur ans Herz legen.
Klare Empfehlung.

Fazit:

Mit "Infilum" gelingt der Autorin eine vielschichtige und fesselnde Dystopie die mich bestens unterhalten hat. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Veröffentlicht am 04.11.2019

Heilmittel oder Virus - was ist die Wahrheit?

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In der Zukunft:
Bei der suche eines Heilmittels für Krebs fand man den gefährlichsten Virus seit Menschengedenken. Rena Vagas ist eine der glücklichen die mit ihrer Familie in der Stadt Rin lebt, einem ...

In der Zukunft:
Bei der suche eines Heilmittels für Krebs fand man den gefährlichsten Virus seit Menschengedenken. Rena Vagas ist eine der glücklichen die mit ihrer Familie in der Stadt Rin lebt, einem Gebäudekomplex, der die Überlebenden vor den Nachwirkungen des Virus schützt. Den die Erkrankten verlieren die Menschlichkeit und verwandeln sich in „Infilum“. Aber der Unterschlupf den nichts anderes ist Rin wird immer wieder bedroht. Irgendwann wird Rena gezwungen das Überleben ihrer Familie zu sichern – man lässt ihr keine Wahl!
Gemeinsam mit neun anderen Kriegern macht sie sich auf die Suche nach dem Ursprung des Virus. Es beginnt eine Jagd: nicht nur nach dem Virus sondern auch nach der Wahrheit. Aber die Reise könnte auch alles für alle verändern.

Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und spannend.

Das Cover wird von dem großen Schriftzug und zu gleich dem Titel „Infilum“ beherrscht. Dahinter sieht man eine graue und zerstörte Stadt. Mit dem Stil und den Farben passt es super zum Roman.

Der Klappentext macht hungrig nach einer neuen Dsytopie.

Fazit:
Ein überaus spannender aber auch zugleich beklemmender Reihenauftakt. Schonungslos und offen, brutal und echt. Wie immer waren es Wissenschaftler auf der Suche nach Ruhm und einem Heilmittel die den Menschen das verderben bringt.
Man kann sich in die Mitglieder der „Reisegruppe“ reinfühlen und erlebt so diese Welt hautnah mit. Auch Rena mit all ihren Gefühlen und Ängsten wird gut dargestellt. Nach und nach lernt man auch die anderen Gruppenmitglieder und ihren Hintergrund kennen. Aber jede Jagd hat ihren Preis ob nach dem Virus oder Wahrheit.
Kommst du mit? Begibst du dich mit auf die Reise oder auch der Jagd?
Erkennst du die Wahrheit?
Ich bin gespannt wie es in einem zweiten Band weiter gehen wird und freue mich darauf.

Veröffentlicht am 01.01.2019

Tolle Endzeitstory

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Ein Virus hat fast alle Menschen zu Zombies verwandelt, bis auf ein paar Überlebende, die versuchen sich in einem alten Gebäudekomplex, in der Stadt Rin zu schützen. Auch Rena Vegas lebt mit ihrer Familie ...

Ein Virus hat fast alle Menschen zu Zombies verwandelt, bis auf ein paar Überlebende, die versuchen sich in einem alten Gebäudekomplex, in der Stadt Rin zu schützen. Auch Rena Vegas lebt mit ihrer Familie dort, nur leider sind die Bedingungen um dort zu Leben äußerst hart. Jeder hat muss ein Quäntchen beitragen und so muss auch Rena, die sich als Kriegerin versucht für alles bereit erklären. Als Sie eines Tages einen neuen Auftrag erhält, kann Sie es gar nicht fassen was von ihr und dem Team um Sie herum verlangt wird. Aber auch wenn es ihr nicht gefällt beugt Sie sich dem System, den nicht nur die Überlebende werden bedroht, sondern auch ein Teil ihrer Familie…zum ersten Mal fragt sich Rena ob Infilum wirklich an allem die Schuld trägt?

Meiner Meinung nach einem wirklich genialen Buche, anders kann ich es wirklich nicht behaupten. Die Autorin hat eine wirklich gut durchdachte Geschichte herausgegeben, die für mich auch sehr sinnig und schlüssig war. Für mich gab es keine Stellen, wo man das Gefühl hat es ist langgezogen oder sehr detailliert beschrieben, sondern es wurde immer alles schön knackig verpackt erzählt. Gerade auch Rena die Hauptfigur fand ich super, denn ein Mädchen was nicht nur kämpft, sondern sich auch noch für andere einsetzt und dann alles hinterfragt, fand ich persönlich sehr gelungen. Denn viele weibliche Figuren sind meist gerade zu Anfang naiv und werden dann immer selbstbewusster, dass war hier nicht der Fall.

Fazit: Ein gelungenes Buch mit einer interessanten Geschichte und absoluten Empfehlungswert.

Veröffentlicht am 15.12.2018

Klasse, gelungene Atmosphäre und tolle

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„Infilum“ ist das Fantasy-Debüt von Katrin R Petzold, Mir gefällt der Schreibstil und die Stimmung sehr gut.

Sehr gelungen finde ich die Truppe die mit Rena unterwegs ist. Sie sind so unterschiedlich ...

„Infilum“ ist das Fantasy-Debüt von Katrin R Petzold, Mir gefällt der Schreibstil und die Stimmung sehr gut.

Sehr gelungen finde ich die Truppe die mit Rena unterwegs ist. Sie sind so unterschiedlich und individuell das sie ganz natürlich rüber kommen. Und wenn man die Gelegenheit bekommt die einzelnen Teammitglieder besser kennenzulernen sind sie auch sehr sympathisch und liebenswert. Bei dem einen und anderen bedaure ich es sehr das ich nicht mehr erfahren durfte.
Mir hat die Gruppendynamik, oder eben nicht, sehr gefallen und auch die Veränderung im laufe der Geschichte ist stimmig und gelungen.
Rena ist allerdings mein Liebling. Ich mag sie auf Anhieb und ich finde sie irre mutig. Auch wenn sie nicht ganz freiwillig diesen Weg geht so passt sie doch super in diese Situation. Auch ihre Entwicklung finde ich enorm vom Boss zum Teammitglied.

Mir gefällt die Idee von „Infilum“ richtig gut und mir gefällt auch die Stimmung die die Geschichte ausstrahlt. Ich konnte gut in die Geschichte hinein finden und ich fand sie auf Anhieb sehr spannend. Diese Spannung hat sich auch gut gehalten und die Geschichte hat mich gut getragen und unterhalten. Hier durfte ich mitfiebern und ich bin die Reise gut mitgegangen. Die Geschichte konnte ich schnell und flüssig lesen und ich bin neugierig wie es weiter geht denn ganz ehrlich, es sind Fragen offen und das Ende, ja das Ende …

Auch die Verpackung ist mir wichtig. Hier gefällt mir die Atmosphäre sehr gut. Es sind mal keine Menschen zu sehen und der Eyecatcher ist der der Schriftzug. Ich finde das Cover total gelungen. Auch der Klappentext macht neugierig und hat mich direkt angesprochen.



Fazit:
Mir hat „Infilum“ sehr gut gefallen. Die Atmosphäre ist gelungen und die Protagonisten ebenso. Ich mag die Gruppendynamik, oder eben nicht. Die Entwicklung der Geschichte, der Protagonisten und das Ende sind für mich stimmig und passend. Nun das Ende, ja, aber ich habe dadurch richtig Lust auf die Fortsetzung. Ich kann „Infilum“ absolut empfehlen.