Als Calla in ihre Heimatstadt zurückkehrt, will sie nur eins: ihre beste Freundin Dylan zurückgewinnen. Seit Dylan sie mit ihrem großen Bruder Ambrose erwischt hat, herrscht zwischen den beiden Funkstille. Sich von Ambrose, der mittlerweile ein berühmter Sternekoch ist, fernzuhalten wird allerdings schwieriger als gedacht, denn er ist sogar noch attraktiver geworden. Für Cal sind die alten Gefühle mit einem Schlag wieder da. Aber Ambrose ist tabu, heute mehr denn je, wenn sie die Freundschaft mit Dylan kitten will. Doch als Cal einen Job in Ambrose’ Restaurant annimmt, kommen sie sich unweigerlich wieder näher. Und etwas Verbotenes hat sich noch nie zuvor so gut angefühlt ...
»Das ist mein neues Lieblingsbuch der Autorin. Und das soll was heißen, weil ich alle ihre Bücher liebe.«
lifeinwordsandlyrics
Der Auftakt der neuen Reihe von L.J. Shen — die Queen der Bad Boys
Truly Forbidden, ein Buch von dem ich eigentlich hätte Fan sein sollen, weil L.J. Shen konnte mich am Ende leider doch nicht vollends überzeugen.
Ich war von wirklich vielen Dingen die meiste Zeit genervt ...
Truly Forbidden, ein Buch von dem ich eigentlich hätte Fan sein sollen, weil L.J. Shen konnte mich am Ende leider doch nicht vollends überzeugen.
Ich war von wirklich vielen Dingen die meiste Zeit genervt und das nahm mir die Freude an dieser Geschichte, von der ich mir so viel erhofft habe, da ich ein Fan von den Tropes bin.
An der Umsetzung ist es gescheitert, am Schreibstil jedoch nicht, der war typisch L.J. Shen, doch in einigen Dingen zu viel angewandtes sorgte für eine unnötig in die Länge gezogene Story, mit zu viel Drama, unfreundlichkeit, Spitznamen, die zu häufig wiederholt wurden und Verhalten, welches oft nicht angemessen erschien.
Ich bin kein Fan von diesem Buch geworden, aber Shens nächstes Buch werde ich dennoch lesen!
Vielen Dank an den LYX Verlag für das über Netgalley Deutschland zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar, dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise.
Dylan und Calla waren mal beste Freundinnen. Bis zu dem Tag an dem Cal was mit Row, Dylans Bruder, anfing und auch direkt erwischt wurde. Dylan kündigte ihr also die Freundschaft und Cal ist abgehauen. ...
Dylan und Calla waren mal beste Freundinnen. Bis zu dem Tag an dem Cal was mit Row, Dylans Bruder, anfing und auch direkt erwischt wurde. Dylan kündigte ihr also die Freundschaft und Cal ist abgehauen. Nach fünf Jahren kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück, weil ihr Vater verstorben ist. Und trifft dort wieder auf Row und Dylan. Die Freundschaft mit Dylan hat Cal lange sehr gefehlt, daher will sie versuchen diese alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen. Blöd nur, dass die Gefühle und die Lust, die sie für Row schon immer empfand, auch noch genauso stark ist wie früher.
Cal ist ein wirklich interessanter schrulliger, aber auch sehr liebenswerter Charakter. Sie hat eine Sozialphobie, insbesondere mit Männern, einige Tics und plappert sehr viel. Dabei hat sie einen schrägen Sinn für Humor. Definitiv kein 0815-Charakter. Das mochte ich. Auch fand ich sie oft ziemlich schlagfertig in den Dialogen mit Row. Mit dem gerät sie nämlich direkt wieder aneinander. Er ist in der Zeit ein Sternekoch geworden, der aber sehr grob, arrogant und gemein zu seinen Mitmenschen ist. Das zeigt er auch in den TV-Shows. Row war schon immer ein Frauenschwarm und ein typischer Bad Boy. Jetzt aber noch viel mehr. Nur bei Cal zeigt er eine andere Seite. Ich fand ihre plötzlichen Annäherungen und Lustempfinden doch etwas sehr übertrieben. Aber Cal will sich von ihm fernhalten. Sie will ihre Freundschaft zu Dylan nicht nochmal gefährden.
Ich fand es schön, dass Dylan und Cal sich langsam wieder angenähert und ihre Freundschaft haben aufleben lassen. Man hat gespürt, dass da noch eine Verbindung war. Das war richtig süß, wurde aber teilweise auch etwas kindisch. Das ist bei Cal aber generell so eine Sache. Durch ihre Art wirkt sie oft etwas kindlich. Dylans Story an sich fand ich übrigens auch sehr interessant und süß. Woher aber ihr Stimmungsumschwung kommt, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Fand ich nicht passend.
Row und Cal kommen sich unwillkürlich näher. Denn sie braucht einen Job, weil sie länger in ihrer Heimatstadt bleiben und für ihre Mutter da sein will, und er sucht eine neue Kellnerin. Auch wenn Row sie absolut nicht dort haben will, erhält sie die Stelle. Ab da dreht es sich etwas im Kreis. Row ist gefühlt dauerhaft hart, ganz egal, was Cal macht. Dabei wird sie oft von Row beschützt, der auch paar nette Worte für sie übrig hat. Ich fand dabei, dass das ganze Thema Trauer um einen Elternteil ziemlich in den Hintergrund gerückt ist. Doch auch Cal ist für Row da. Die ganze Stadt ist aktuell sauer auf ihn, weil er das Grundstück verkaufen will und dort eine Luxus-Mall hinkommen soll. Cal setzt sich auch für ihn ein und sorgt dafür, dass er nicht allzu impulsiv handelt. Beide helfen sich also gegenseitig auf ihre Art und Weise und öffnen sich immer mehr. Denn auch beide haben ein ordentliches Päckchen zu tragen, von dem der andere nichts wusste. Das war schon süß. Leider ist es mir dann immer zu schnell in die Intimität abgerutscht. Es gab mir hier zu viele und zu übertriebene Szenen. Besonders manche Szenen waren im Nachhinein eher unlogisch, wenn man Cals Reaktion bedenkt. Zum Ende dann noch so ein Hin und Her war ebenfalls nicht notwendig.
Einige Punkte, die mir persönlich nicht gefallen haben, waren zum einen die Kosenamen, die Row für Cal verwendet hat. Ich mag individuelle Spitznamen, mit sowas wie „Baby“ oder „Süße“ kann ich nichts anfangen. Ist eben auch Geschmackssache. Lässt Row halt wie ein Macho aussehen, was natürlich auch so sein soll. Aber Dot als Spitzname, wie er sie auch nannte, fand ich schon viel süßer. Außerdem habe ich nicht so viel Gewalt erwartet. Nicht nur hat Row öfter zugeschlagen, auch das, was damals passiert ist, war schon echt heftig. Die Story war dazu ziemlich vorhersehbar und keine wirklichen Wendungen mit sich gebracht.
Fazit:
Insgesamt fand ich das Buch tatsächlich leider eher zäh und schwach. Und das, obwohl ich eigentlich gerne Bücher der Autorin lese und das von den Charakteren her doch ganz anders ist. Die Story ist recht vorhersehbar, hat auch Schwächen. Cal fand ich an sich schon sehr interessant mit ihrer schrulligen Art. Mit Row dagegen bin ich nicht so richtig warm geworden. Er war mir zu sehr auf Lust fixiert, zu sehr der typische Macho. Die Liebesgeschichte hatte für mich leider keinerlei Funken oder Kribbeln.