Cover-Bild Flammenschwestern
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 12.06.2024
  • ISBN: 9783328108634
Lina Bengtsdotter

Flammenschwestern

Thriller. Der neue Thriller der schwedischen Bestsellerautorin
Sabine Thiele (Übersetzer)

Ein Ort voller Geheimnisse, zwei verschwundene Frauen und ein gefährliches Spiel mit dem Feuer

Als Kinder waren Katja und Vega unzertrennlich. Katja wuchs in einer zerrütteten Familie auf und Vegas Mutter ist viel zu früh verstorben. Die beiden Mädchen waren jedoch stets füreinander da, bis ein schicksalhafter Tag die beiden Freundinnen mit aller Wucht auseinandergerissen hat. Viele Jahre später erhält Vega einen verzweifelten Anruf von Katja, der sie zwingt, in das kleine Dorf ihrer Jugend zurückzukehren. Doch bei ihrer Ankunft fehlt von Katja jede Spur. Sofort kommt die Erinnerung an Katjas Tante zurück, die als Teenager vor mehr als dreißig Jahren verschwand. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Schicksalen? Vega muss Katja finden, bevor es zu spät ist – oder das dunkle Geheimnis, dass sie seit so vielen Jahren hütet, wird ihr Leben für immer zerstören.

Nach Abschluss der erfolgreichen Serie um die Ermittlerin Charlie Lager meldet sich Lina Bengtsdotter mit einem hochatmosphärischen Thriller zurück, den man nicht aus der Hand legen kann.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.09.2024

Wieder ein voller Erfolg!

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Flammenschwestern - Lina Bengtsdotter

Ich war so gespannt auf den neuen Thriller.
Die Charlie Lager Reihe hatte mich völlig in den Bann gezogen, so dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren.

Der ...

Flammenschwestern - Lina Bengtsdotter

Ich war so gespannt auf den neuen Thriller.
Die Charlie Lager Reihe hatte mich völlig in den Bann gezogen, so dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Charaktere wieder schnell zugänglich, so dass der Einstieg leicht fällt.
Die Kapitel sind kurz und springen zwischen Gegenwart und Vergangenheit (im Schreibstil des Buches, welches die Protagonistin parallel schreibt).
Durch die Wechsel kommen immer wieder neue Informationen dazu, von denen die meisten unvorstellbar schlimm sind.
Es bleibt bis kurz vor Ende undurchsichtig und verwirrend.
Dafür ist selbiges umso überraschender. Die Autorin hat es geschafft mich völlig von der Lösung abzulenken.
Richtig gut gemacht!!

Das Buch ist eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 09.07.2024

Schwedenkrimi ...

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Ich bin ein großer Krimi- und Thriller Fan und liebe daher auch die Bücher von Lina Bengtsdotter. „Flammenschwestern“ hat daher fast wie von Zauberhand in meinem Haushalt und in meine Hände Einzug gehalten, ...

Ich bin ein großer Krimi- und Thriller Fan und liebe daher auch die Bücher von Lina Bengtsdotter. „Flammenschwestern“ hat daher fast wie von Zauberhand in meinem Haushalt und in meine Hände Einzug gehalten, da ich auch schon die vorherigen Bücher der Autorin begeistert verschlungen habe. Das Cover ist großartig und passt prima in die Reihe. Als Betrachter sieht man ein düsteres Szenario. Ein dunkler Steg, Boote, tiefes Wasser, viel Vegetation, ein Schwedenhäuschen im typischen rot und im Hintergrund dichten Wald, der nicht zu Enden scheint. Der Himmel ist tintenschwarz bewölkt und der Titelschriftzug leuchtend orange-rot. Schon beim Betrachten spürt man die drohende Gefahr, die von diesem Ort auszugehen scheint. Begeistert schlage ich das Buch auf …Das Setting und der Plot gefallen mir und passen hervorragend zu den doch eher düsteren Schweden-Krimis. In einem kleinen Dorf in Schweden verbirgt sich ein dunkles Geheimnis, das die Bewohner schon seit Generationen umgibt. Die Flammenschwestern, wie sie genannt werden, sind zwei Freundinnen, nämlich Katja & Vega, die in einer zerrütteten Familie aufgewachsen sind und deren Leben von Lügen, Alkohol und Geheimnissen geprägt ist.
Als eine junge Frau aus dem Dorf plötzlich verschwindet, kommen die Geheimnisse nach und nach ans Licht. Auf zwei Erzähl-Ebenen, in der Gegenwart und in der Vergangenheit, wird die Geschichte der verschwundenen Frauen und der Flammenschwestern entwirrt. Vorsicht Trigger: Alkohol spielt eine große Rolle in der Geschichte, denn er ist das einzige Mittel, um die düsteren Erinnerungen zu betäuben. Doch auch der dunkle Humor „der Flammenschwestern“ vermag es nicht, die bedrückende Stimmung im Dorf aufzulösen.
Als schließlich ein Geständnis ans Licht kommt, wird klar, dass die Wahrheit noch viel komplexer ist, als es zunächst den Anschein hatte. Die Flammenschwestern müssen sich ihrer Vergangenheit stellen und die Geheimnisse lüften, die ihr Leben so geprägt haben.

...“Um welche?“ „Um meine Kindheit, Menschen, Dinge, die in Silverbro passiert sind und nicht passiert sind“. „Dinge, die nicht passiert sind?“ „Genau...“ (Seite 350) …


Die Autorin:

Lina Bengtsdotter wuchs in der schwedischen Kleinstadt Gullspång auf, die sie zum Setting ihrer beliebten Thriller-Serie, um die Ermittlerin Charlie Lager machte.

Weitere Bücher:
Löwenzahnkind, Hagebuttenblut, Mohnblumentod, u.v.m.

Fazit: **** Mysteriös, geheimnisvoll und fesselnd - "Die Flammenschwestern" ist ein spannender Krimi, der unvorhersehbar ist, aber konstruiert wirkt und den Leser nicht bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.

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Veröffentlicht am 11.06.2024

eine mitreißende Geschichte

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Nach der erfolgreichen Trilogie um Polizistin Charlie Lager veröffentlicht Bengtsdotter mit „Flammenschwestern“ einen Stand Alone um zwei Freundinnen, die einst unzertrennlich waren und ein gemeinsames ...

Nach der erfolgreichen Trilogie um Polizistin Charlie Lager veröffentlicht Bengtsdotter mit „Flammenschwestern“ einen Stand Alone um zwei Freundinnen, die einst unzertrennlich waren und ein gemeinsames Geheimnis teilten. Als dieses Geheimnis aufzufliegen droht, kommt Vega zurück in die Stadt ihrer Kindheit – doch Katja ist verschwunden.

Da ich Lina Bengtsdotter seit „Löwenzahnkind“ beinahe blind folge, ist mir gar nicht aufgefallen, dass dieses Buch keine Fortsetzung der Charlie Lager-Reiher ist.

Doch auch ihr neues Buch konnte mich begeistern. Sie kommt ohne Blutvergießen aus und erzeugt dennoch eine hohe Spannung, die sich langsam aufbaut und sich dann bis zum Ende hält. Die Verstrickungen mit der Vergangenheit werden durch eigene Kapitel, jeweils mit der Überschrift „Flammen“ gekennzeichnet, so dass man immer weiß, in welcher Ebene man sich gerade befindet. Diese Kapitel tragen zudem wesentlich zum Verständnis des Falles bei.

Bengtsdotter erzählt anschaulich und mitreißend und ihre Charaktere sind sehr lebendig. Vor allem Atle hatte es mir sehr angetan. Die Story ist sehr tiefgründig und vielschichtig, aber am Ende laufen alle Fäden zusammen und ich habe das Buch mit einem Gefühl der Zufriedenheit zur Seite gelegt.

Fazit: ein lange zurückliegendes Geheimnis beeinflusst die Gegenwart – sehr gut geschrieben.

Veröffentlicht am 09.07.2024

Tragische Geschichte mit (zu) vielen Lügen und Geheimnissen - durchgängig spannend, aber am Ende nicht überzeugend aufgelöst

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Vega und Katja waren in ihrer Jugend beste Freundinnen und haben sich frühzeitig dem Alkohol zugewandt, um sich der Tristesse der Kleinstadt Silverbro zu entziehen. Während Vegas Mutter sich das Leben ...

Vega und Katja waren in ihrer Jugend beste Freundinnen und haben sich frühzeitig dem Alkohol zugewandt, um sich der Tristesse der Kleinstadt Silverbro zu entziehen. Während Vegas Mutter sich das Leben genommen hat, hat Katjas Mutter nie den Verlust ihrer Schwester verwunden. Sofia ist vor Jahren spurlos verschwunden und Katja hat selbst eigene Recherchen angestrengt, um das Rätsel zu lösen. Nun ist sie selbst unauffindbar, obwohl sie zuvor Vega gebeten hatte, nach Silverbro zurückzukehren, um sie zu treffen. Vega hatte seit ihrem Umzug nach London keinen Kontakt mehr zu Katja, hatte jedoch die Befürchtung, dass ihre ehemalige Freundin ihr Versprechen brechen und ihr gemeinsames Geheimnis lüften wollte.

Der Roman handelt in der Gegenwart von der Rückkehr Vegas in ihren Heimatort, dem sie vor knapp zehn Jahren den Rücken gekehrt hatte. Dabei erinnert sie sich unweigerlich an die Vergangenheit und ihre gemeinsame Zeit mit Katja.

Die Geschichte ist spannend aufgebaut, denn beide Erzählebenen, die stringent abwechselnd kapitelweise geschildert sind, weisen Fragen auf. Die Vergangenheit ist gleichzeitig ein Manuskript Vegas, die mit "Flammen" ihre Vergangenheit literarisch aufarbeitet.

Das Verschwinden Sofias ist genauso ungeklärt, wie das Rätsel, was Vega und Katja in der Vergangenheit getan haben, was sie entzweit hat und weshalb Katja Vega zu sich geholt hat, nun aber selbst weg ist.
Für einen Thriller fehlt jedoch der Nervenkitzel und die Handlung tritt in der Gegenwart lange auf der Stelle, bis sich Zusammenhänge den Figuren und ihren Taten erkennen lassen.

Die Atmosphäre in dem Ort ist beklemmend und düster. Hier trifft eine Vielzahl an Charakteren aufeinander, die innerlich und äußerlich kaputt ist. Alkoholismus, Drogenprobleme, Depressionen und Todessehnsucht sind alltäglich und belasten ganze Generationen von Familien.
"Flammenschwestern" ist eine tragische Geschichte mit (zu) vielen Lügen und Geheimnissen. Wie die Ereignisse der Vergangenheit mit denen der Gegenwart zusammenhängen - welches Feuer Vega und Katja gelegt haben - bleibt lange undurchsichtig und sorgt für Spannung, wie das Rätsel um das Verschwinden von Katja und ihrer noch länger verschollenen Tante zu entschlüsseln ist. Die Auflösung erfolgt am Ende sehr plötzlich und kann mit einem späten Geständnis, das aus nicht nachvollziehbaren Gründen erfolgt, nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Konnte mich nicht überzeugen

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Die Autorin wuchs in einer schwedischen Kleinstadt auf und bringt gerne ihre Heimat als Settings in ihre Bücher ein. Bei „Flammenschwester“ liegt der Fokus auf „Stentorpsgården“, ein Ort voller Geheimnisse, ...

Die Autorin wuchs in einer schwedischen Kleinstadt auf und bringt gerne ihre Heimat als Settings in ihre Bücher ein. Bei „Flammenschwester“ liegt der Fokus auf „Stentorpsgården“, ein Ort voller Geheimnisse, zwei verschwundenen Frauen und einem gefährlichen Spiel mit dem Feuer. Nachdem Vega dem Hilferuf ihrer Freundin nachkommt und zurückkehrt ist ihre Freundin Katja verschwunden. Erinnerungen an einen damaligen Vermisstenfall werden wach und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. So vielversprechend wie die Inhaltsangabe klang, hatte ich einen düsteren und mitreisenden Thriller erwartet. Leider hatte ich schon nach den ersten wenigen Kapiteln das wirklich große Interesse an diesem Buch verloren. Ich kam irgendwie mit der Darstellung der unterschiedlichen Zeitebenen und über die Informationen von „damals“ nicht klar und wusste oft nicht, ob ich aktuell in der Gegenwart oder in der Vergangenheit die Story erlebe. Das verwirrte mich hin und wieder und konnte dadurch den Plot nicht reibungslos folgen. Der fesselnde Lesefluss konnte dadurch bei mir nicht aufkommen und ich quälte mich zäh Kapitel durch Kapitel, in der Hoffnung noch eine spannende Wendung zu erleben. Leider fehlte mich auch der notwendige Thrill, der dieses Genre ausmacht und deshalb konnte mich „Flammenschwestern“ nicht überzeugen.

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